27. 10. 2020
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Ehema­liger Berater von Margaret That­cher sagt nach dem erneuten Sieg von Andrzej Duda: „Polen ist der wich­tigste Verbün­dete der USA in der Union“

Ehemaliger Berater von Margaret Thatcher sagt nach dem erneuten Sieg von Andrzej Duda: „Polen ist der wichtigste Verbündete der USA in der Union“

Der erneute Sieg von Andrzej Duda bei den polni­schen Präsi­dent­schafts­wahlen ist eine gute Nach­richt für die USA. In der EU werden die Span­nungen zunehmen, sagt Nile Gardiner, ein Experte der Washington Think Tank Heri­tage Foun­da­tion. Er fügt hinzu, dass „Polen eine größere Souve­rä­nität inner­halb der EU sicher­stellen will, was die EU-Elite beun­ru­higt.

Ehema­liger Berater der briti­schen Premier­mi­nis­terin Margaret That­cher Gardiner glaubt, dass der erneuter Wahl­sieg von Andrzej Duda „eine gute Nach­richt für die USA“ ist. In diesem Zusam­men­hang weist er darauf hin, dass der polni­sche Präsi­dent ein „Unter­stützer des trans­at­lan­ti­schen Bünd­nisses“ ist und dass zwischen ihm und dem US-Führer Donald Trump „viel Synergie“ besteht.

Laut Gardiner ist Warschau nach dem Brexit „der wich­tigste Verbün­dete der USA in der EU“. Polen – versi­chert er – wird unab­hängig von den Ergeb­nissen der Präsi­dent­schafts­wahlen im November in den Verei­nigten Staaten für Washington ein „wich­tiger Partner“ bleiben.

Als Grund weist er auf die Bedeu­tung Polens im Zusam­men­hang der ameri­ka­ni­schen „Konfron­ta­tion mit China“ hin. Seiner Meinung nach wird dieser in den kommenden Jahren für die Außen­po­litik Washing­tons von entschei­dender Bedeu­tung sein.

„Darüber hinaus meint er dass Polen eine wich­tige Rolle bei der Siche­rung der Ostflanke der NATO im Kampf gegen Russ­land spielt. Zusammen mit den balti­schen Ländern steht Polen an vorderster Front der Frei­heits­front in Europa.“

Gardiner sagt eben­falls voraus, dass Washington „sich in den kommenden Jahren stark auf den Erfolg der Drei-Meere-Initia­tive konzen­trieren wird“. In diesem Projekt – fügt er hinzu – „haben die USA einen großen Anteil“, und „polni­sche Führung“ wird dabei „sehr wichtig“ sein.

Laut dem briti­schen Experten ist Andrzej Duda „derzeit einer der euro­skep­ti­schen Poli­tiker in Europa“.

Wir sehen, dass Polen eine größere Souve­rä­nität inner­halb der EU erlangen will, was die EU-Elite beun­ru­higt. Zu diesem Zeit­punkt sehen die meisten Polen ihre Zukunft inner­halb der Union, aber viel­leicht wird sich dies in fünf, zehn Jahren ändern.“ Sagt Gardiner. Die Polen – so glaubt er – werden beob­achten, welche Ergeb­nisse der Brexit mit sich bringen wird.

Wie Gardiner argu­men­tiert, wird der Wahl­sieg des PiS-Kandi­daten „die Span­nungen inner­halb der EU verstärken“ und die Bezie­hung zwischen Warschau und Brüssel wird sich verschlech­tern. Der Experte betont jedoch, dass die Euro­päi­sche Union, sowie Deutsch­land und Frank­reich „die Verän­de­rungen, die in vielen osteu­ro­päi­schen Ländern, einschließ­lich Polen, statt­ge­funden haben, nicht verstehen, das heißt „Wach­sender Wider­stand gegen die Behörden in Brüssel“.

Auf die Prio­ri­täten von Andrzej Dudas zweiter Amts­zeit ange­spro­chen, wies der Experte des konser­va­tiven Think Tanks auf den „wirt­schaft­li­chen Aufschwung“ nach der Coro­na­virus-Epidemie hin.

Ihm zufolge wird die wach­sende Staats­ver­schul­dung auf lange Sicht ein Problem sein, weshalb es notwendig ist, die Staats­aus­gaben zu senken.

„Meiner Meinung nach ist der beste Weg für euro­päi­sche Länder die Dere­gu­lie­rung, Steu­er­sen­kung und der Abschluss eines Frei­han­dels­ab­kom­mens mit den USA“ berät er.

 

Quelle: niezalezna.pl, PAP

 

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