Die Farce der „Corona-Freedom Days“: In Wirk­lich­keit Impf­zwang­ver­schie­bung und Ankün­di­gung verpflich­tender Viertimpfung

Dass es zum Irrsinn der Corona-Diktatur gehört, bis zur Unkennt­lich­keit entstellte Grund- und Frei­heits­rechte scheib­chen­weise den Bürgern durch soge­nannte „Freedom Days“ wieder zurück­zu­ver­kaufen, muss nicht weiter kommen­tiert werden. Was jedoch in Wirk­lich­keit dahin­ter­steckt, ist ein perfides Ablen­kungs­ma­növer, um Entrech­tung und Über­wa­chung zu perfektionieren.
 

Impf­zwang verschieben, bis tech­ni­sche Voraus­set­zungen geschaffen sind

Vor allem in Öster­reich vermuten Kritiker der Regie­rung und ihrer Corona-Radi­kal­maß­nahmen einzig einen großen Bluff hinter der Ankün­di­gung, mit 5. März nahezu alle Corona-Zwänge aufzu­heben. Dafür genügt ein einfa­cher Blick in die klein­ge­druckten Details:

  • Die Impf­pflicht wird NICHT abge­schafft, sondern, wenn über­haupt, ledig­lich verschoben. Mutmaß­lich bis in den Herbst, wo dank neuer Grip­pe­welle und stei­gender Corona-Zahlen dann vermut­lich der Zwang zum Stich schla­gend wird.
  • Damit geht die Vermu­tung einher, dass bis dahin tech­ni­sche Voraus­set­zungen der Über­wa­chung und Kontrolle sowie weitere pseudo-recht­liche Rahmen­be­din­gungen geschaffen und spezi­fi­ziert wurden, um den Impf­zwang rigoros durch­zu­setzen, samt Poli­zei­ge­walt und Co. Mögli­cher­weise gibt es bis Herbst bereits eine EU-weite Corona-Impf­pflicht (Kommis­si­ons­prä­si­dentin Von der Leyen wünscht dies bekannt­lich) und erste Proto­typen eines an China ange­lehnten Corona-Sozi­al­kredit-Systems.
  • Mit der aus Regie­rungs­sicht durchaus prak­ti­ka­blen Verschie­bung der Impf­pflicht schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: der Otto-Normal-Bürger genießt einen schönen Sommer in „Frei­heit“, ohne Maske, G‑Regeln und Co. und natür­lich auch, ohne an Wider­stand zu denken, die Wider­stands­be­we­gung wird zuse­hends geschwächt und ausge­blutet und zu guter Letzt kann der VfGH in Öster­reich die Impf­pflicht nicht behan­deln oder gar aufheben, weil sie zwar aufrecht, aber (noch) nicht in Kraft ist.
  • Mit der Verschie­bung der Impf­pflicht in den Herbst „entle­digt“ man sich hundert­tau­sender Gene­sener, die sich so zumin­dest für 6 Monate vor einem Stich „gedrückt“ hätten. Bis Herbst sind die Gene­senen wieder „Frei­wild“.
  • In Wirk­lich­keit war die Ankün­di­gung des „Freedom Days“ eine geschickt verpackte Ankün­di­gung des vierten Stich­zwangs. Denn es wurde betont, dass man bis zum Herbst bereits seine 4. Covid-19-Impfung (den „Booster-Plus“) benö­tigen wird, um eine drohende „Welle“ zu verhin­dern. Somit wurde die Impf­pflicht, anstatt aufge­hoben zu werden, nicht nur verschoben, sondern gleich­zeitg (erneut ohne jegliche Evidenz) erweitert.
  • Erhalten bleiben zudem weiterhin 3G-Schi­kanen in Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­heimen und bei der Einreise nach Öster­reich sowie FFP2-Maskenzwang in öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln, Super­märkten und Apotheken. Ebenso werden die PCR-Tests kosten­pflichtig, was für Impf­freie spätes­tens im Herbst zu enormen finan­zi­ellen Zusatz­be­las­tungen, neben der Infla­tion, führen wird und einen weiteren Impf­zwang aufbaut.
  • Möglich auch, dass die nicht mehr zu leug­nenden Impf-Neben­wir­kungen bis Herbst einer neuen Muta­ti­ons­va­ri­ante und deren Auswir­kungen zuge­schrieben werden, um Offen­sicht­li­ches zu vertu­schen und gleich­zeitig Propa­ganda für den vierten Stich zu machen.

Alle Eupho­riker sollten auch, ob der Locke­rungs­maß­nahmen, an Däne­mark, Norwegen und Co. erin­nert werden, die bereits einmal alle Corona-Maßnahmen aufhoben, nur um sie wenige Wochen später mit noch härteren Sank­tionen wieder einzu­führen. Dieses Spiel läuft nun seit über zwei Jahren – und es wird sich wieder­holen, davon muss man alleine aufgrund der Menge an beschafften Impf­stoff­dosen in drei­stel­liger Millio­nen­höhe ausgehen.

WHO etabliert bereits globales Abkommen zur Pandemievorsorge

Letzt­lich wird es auch keinen Unter­schied machen, ob der Staat XY seine Corona-Maßnahmen voll­ständig aufhebt, oder nicht. Denn mit der globalen Etablie­rung des WHO-Abkom­mens zur „Pande­mie­vor­sorge“, wir berich­teten, werden die natio­nalen Verfas­sungen ausge­he­belt und einer „WHO-Krisen­ver­fas­sung“ unter­stellt, die bei den kleinsten Anzei­chen einer neuen Pandemie rigo­rose Frei­heits­ein­schrän­kungen etablieren wird, ähnlich und wahr­schein­lich noch schlimmer als derzeit.


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12 Kommentare

  1. Ein Kanzler der in Finanz-Skan­dale verwi­ckelt und Vasalle der USA ist (wie Merkel).
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    Ein erfolg­loser Kinder­buch­autor und Traum­tänzer als Wirtschaftsminister !
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    Genauso wie eine femi­nis­ti­sche Außen­mi­nis­terin mit Gehirn­leis­tungs­stö­rungen, aber mit Helm und Panzerweste!
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    ATOMKRAFTWERKE weil gefähr­lich ausschalten, aber ATOMRAKETEN der Amis stationieren !!
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    UND DIE EIGENEN MENSCHEN MIT EINER FAKE-PANDEMIE IM AUFTRAG VON BILL GATES SCHIKANIEREN !!

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  2. Zitat GMX.AT: Ist die Corona-Pandemie mit dem Ende der Omikron-Welle vorbei? Zahl­reiche Wissen­schaftler gehen davon aus, die Bundes­re­gie­rung lockert deshalb voraus­sicht­lich zum 20. März alle „tief­grei­fenden Corona-Maßnahmen“.
    Auch Bill Gates vermutet, dass Omikron die letzte Welle sein wird – und das Coro­na­virus-Infek­ti­ons­ge­schehen danach mit einer Grip­pe­saison vergli­chen werden kann. Doch Gates will nach vorne blicken: wie kann man künf­tigen Pande­mien begegnen und sie recht­zeitig eindämmen?
    Eine der wich­tigsten Säulen ist für den Micro­soft-Gründer, nicht­phar­ma­zeu­ti­sche Maßnahmen vorzu­be­reiten. Dazu zählen Masken- und Quaran­tä­ne­pflicht. „Dann kommt die schnelle Diagnose und hoffent­lich ein Medi­ka­ment, das die Infek­ti­ons­wei­ter­gabe hemmt“, sagte er der „Süddeut­schen Zeitung“ (Bezahl­in­halt). Ein Impf­stoff sei wichtig, aber entschei­dend seien die ersten zwei, drei Monate, ob ein Ausbruch globale Folgen habe oder nicht.

    Förderer von Impfkampagnen:
    Bill Gates hat Corona-Pandemie „vorher­ge­sehen“
    Gates zu Austra­liens Corona-Politik: „Sie haben nur eine nied­rige Todes­rate zu beklagen“
    Einige Nationen hätten beson­ders gut reagiert, findet Gates. „In Ländern wie Austra­lien haben sie es richtig gemacht“, sagte er. „Sie haben ihre Kapa­zität für Diagnostik und Quaran­täne hoch­ge­fahren und haben nur eine nied­rige Todes­rate zu beklagen.“ Aller­dings hatten diese Länder auch einen Erfah­rungs­vor­teil, weil sie bereits 2002 und 2003 mit dem Coro­na­virus SARS-CoV‑1 konfron­tiert wurden.
    Die meisten anderen reichen Länder haben dies nicht geschafft und mussten sich anschlie­ßend um die Fragen kümmern: „Schulen auf oder zu, Restau­rants, Betriebe, Kultur – wir alle haben es erlebt.“
    Auch bei den Impf­stoffen gab es dann zahl­reiche Probleme. „Das Ziel muss sein, inner­halb eines halben Jahres einen Impf­stoff zu finden für die gesamte Welt.“ Trotzdem würde er der Welt eine ziem­lich gute Note dafür geben, in welchem Tempo Impf­stoffe entwi­ckelt wurden, die „schwere Krank­heits­ver­läufe oder Tod verhin­dern konnten“.
    Ein weiteres Hindernis war anschlie­ßend die Vertei­lung. Während in Europa und Nord­ame­rika auch junge Menschen geimpft wurden, erhielten ältere Leute in Afrika oder Südame­rika keinen Impf­stoff. „Ich wünschte, wir hätten alle vor einem Jahr impfen können, als die reichen Länder ihre Vakzine erhalten haben.“
    Gates: „Werde nie verstehen, warum ich der Sünden­bock sein soll“
    Apropos Impf­stoffe. Da gäbe es sehr viel Desin­for­ma­tion, was Gates scho­ckiert. Aber nicht, weil er im Mittel­punkt der Diskus­sionen steht, sondern „dass diese falschen Gerüchte dazu führen können, dass Menschen sich nicht impfen lassen“ – und deshalb wahr­schein­li­cher an einer Corona-Infek­tion sterben könnten.
    Es sei klar für ihn, dass Menschen in außer­ge­wöhn­li­chen Krisen nach einfa­chen Erklä­rungen und nach einer bösen Person suchen, die sie sich vom Hals schaffen wollen. Aber: „Ich werde nie verstehen, warum gerade ich raus­ge­pickt wurde für die Rolle des Sündenbocks.“
    Verwen­dete Quellen:
    • sueddeutsche.de: „Wir hatten noch Glück, sie hätte zehnmal so tödlich sein können“

    —-Gates, der Erfinder der Wahr­heit und Unschuld—-

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  3. Best of Umfallervideos.

    Comedian*in erklärt, dass sie 2 mal geimpft und dazu geboos­tert ist.
    Sie bekommt immer noch ihre Periode,
    deswegen würde Sie Jesus lieben… was dann passiert ist das Gelächter ihres Publikums.

    www.youtube.com/watch?v=McfJ1np35dg

    Der Sturz auf den Kopf erzeugte einen Schä­del­ba­sis­bruch. Auto­ma­ti­sierte engli­sche Unter­titel können einge­blendet werden.

    Aufgrund zusätz­li­cher Impfungen wie Erkäl­tungs- bzw. Grip­pe­imp­fung und der Herpes­imp­fung kann man
    leider wegen Kreuz­re­ak­tionen keine Scha­dens­er­satz­an­sprüche stellen, oder wenigs­tens Behand­lung­kosten erstatten lassen, sollte dafür kein Versi­che­rungs­schutz bestehen.

  4. Zitat Oe24: Positiv reagierte NEOS-Pande­mie­spre­cher Gerald Loacker auf die heute ange­kün­digten Corona-Locke­rungen: „Das Ziel aller Einschrän­kungen war immer, dass wir unser Gesund­heits­system nicht über­lasten. Das ist gelungen, die Impfung hat verhin­dert, dass Omikron die Inten­siv­sta­tionen ge- und über­füllt hat. Es ist also längst über­fällig, dass die massiven Einschrän­kungen unseres tägli­chen Lebens zurück­ge­nommen werden – unsere Frei­heit ist ein Grund­recht und kein Geschenk der Regierung.“
    Nach­voll­ziehbar seien die Regeln aller­dings nach wie vor nicht, so Loacker: „Völlig unver­ständ­lich ist, wieso Maßnahmen wie die Sperr­stunde noch zwei Wochen verlän­gert werden. Das ist epide­mio­lo­gisch völlig wirkungslos und damit reine Schi­kane. Aber auch, wieso man Maske tragen muss, wenn man kurz in den Super­markt um einen Liter Milch geht, aber nicht, wenn man stun­den­lang in einem Einkaufs­zen­trum herum­bum­melt, wird kaum jemandem einleuchten. Vertrauen gewinnt die Regie­rung so sicher nicht zurück – in Hinblick auf den Herbst sind das eher schlechte Aussichten.“

    —-Finde die Fehler—-

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    • ALLE haben tonnen­weise „Maul­körbe“ gekauft und die müssen an den Mann/Frau unbe­dingt noch verkauft werden (ein renta­bles Geschäft, das man sich nicht so gern entgehen lässt, versteht sich). Diese „wert­vollen“ Schaf­maul­körbe (alle die sie Tragen sehen wie Schafe aus) müssten sonst entsorgt werden, was sehr teuer ist. Da scheint die Entsor­gung der überall wegge­wor­fenen „Masken“ güns­tiger zu sein, zumal bei Ihrem Kaufe doch etwas verdient wurde.

      Aber kein Problem, sehr viele haben sich an den „Masken“ so gewöhnt, als ob sie mit ihr auf die Welt gekommen sind. Zumin­dest da in der CH scheint es so. Und der Bund will natür­lich nicht den begeis­terten „Masken­trä­gern“ einen Schock verur­sa­chen, in dem er ihnen das Tragen dieses Maul­korbs von jetzt ab sofort verbieten.
      „Bis Ende März gilt weiterhin: Masken­pflicht im ÖV und in Gesund­heits­ein­rich­tungen sowie die Isola­tion positiv getes­teter Personen.“ – so die erfreu­liche Ankün­di­gung des Bundes.
      Es bleibt die Frage „bis welches Ende März?“ Denn das haben wir bereits zum dritten Mal gehört (2020, 2021 un nun 2022…

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  5. Danke für die klaren Worte anstatt der ansdern­orts übli­chen Hoffnungshäppchen!
    Die „Frei­heits­tage“ sind nichts anderes als eine Finte, und es muß jedem klar sein daß wir erst Ruhe haben wenn das gesamte Geschmeiß endgültig aus ihren Volks­tre­ter­posten verjagt und vertrieben ist.

    Einen Vorteil hat der Aufschub: Alle die bislang noch als „Genesen“ (Hatschi!) oder Gespritzt gelten werden diesen gemüt­li­chen Status bis zum Herbst verloren haben – und damit steigt der Druck da viele der Gelack­mei­erten sich auf einmal entscheiden müssen ob sie endlich Rück­grat zeigen und die Zeit als „Lebens­ab­schnitts­ge­spritzte“ über­winden oder ob sie dauer­haft Leyens Lakaien und Schwabs Sklaven bleiben wollen.
    Diese Zeit sollten wir nutzen um zumin­dest dieje­nigen die schon länger leise zwei­feln, aber bislang vor offener Oppo­si­tion zurück­schre­cken auf den rechten Weg zu führen.
    Im Grunde ist die kriti­sche Masse schon lange da, doch klebt sie weit­ge­hend ziellos weiter glot­zend auf dem Sofa.

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  6. Ich sage schon von Anfang an(!) – seit dem Beginn
    dieses CORONA-VERBRECHENS – BÜRGERKRIEG voraus!
    Dieser poli­ti­sche DRECK reagiert nur auf die Sprache der Gewalt.
    Das vorher­zu­wissen, gehören nur geringe psychologische
    Kennt­nisse dazu. Übri­gens sagt auch der baye­ri­sche Hellseher
    Irlmaier, der immer richtig gelegen ist, den Bürger­krieg voraus.
    Irlmaier sprach von „Revo­lu­tion“.
    Mit diesem Polit-Gesindel kann nichts besser werden. Es kann
    erst besser werden, wenn dieser ABSCHAUM(!), der die Bürger
    wie Dreck behan­delt, entfernt worden ist! Man muss auch nicht
    Poli­tik­wis­sen­schaften studiert haben, um zu wissen, dass
    dieser POLITDRECK frei­willig von seiner kriminellen
    Dikta­tur­po­si­tion nicht mehr abrü­cken wird. Die haben Macht
    und Blut (Impf­tote) und Mega-Geld (von Illu­mi­naten) geleckt!
    Das Volk ist bei dem POLITABSCHAUM nur noch ein
    lästiger Störfaktor.

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  7. An die Juristen in diesem Land:
    Gibt es kogni­tive bzw. psycho­lo­gisch-neuro­lo­gi­sche Anfor­de­rungen an Regie­rungs­mit­glieder in diesem Land? Oder darf jeder Voll­pfosten ein Minis­teramt bekleiden?

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  8. Es wurden und werden ganz offen­sicht­lich die Weichen, für die Reali­sie­rung der feuchten Träume einer hand­voll macht­hung­riger und menschen­veach­tender Personen, gestellt.

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  9. AN DIE REDAKTION: ICH BITTE SIE, DEN ARTIKEL GANZ ZU PUBLIZIEREN. VIELEN DANK DAFÜR.
    Es passt ganz genau dazu, und darin werden „alle Hinter­gründe“ des direkten oder indi­rekten „Impf­zwangs“ erklärt. 

    uncutnews.ch/der-plan-sie-in-einen-gentechnisch-veraenderten-menschlichen-cyborg-zu-verwandeln/

    Mercola.com

    Das briti­sche Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium und das deut­sche Bundesamt für Wehr­pla­nung betonen, dass Human Augmen­ta­tion ein wich­tiger Schwer­punkt sein muss, um zukünf­tige Kriege zu gewinnen
    Die mensch­liche Augmen­ta­tion wird nicht auf die mili­tä­ri­schen Ränge beschränkt sein. In Wirk­lich­keit handelt es sich um einen Weg, die Klassen von Menschen weiter zu trennen, wobei die reiche und mäch­tige Elite ihren augmen­tierten „über­mensch­li­chen“ Status schließ­lich als Recht­fer­ti­gung dafür nutzt, alle anderen zu beherrschen
    Das Ziel der vierten Indus­tri­ellen Revo­lu­tion – die vom Welt­wirt­schafts­forum einge­führt und voran­ge­trieben wird – ist der Trans­hu­ma­nismus, die Verschmel­zung von Mensch und Maschine.
    Die Augmen­tie­rung des Menschen kann sich direkt auf sein Verhalten auswirken, entweder zum Posi­tiven oder zum Nach­teil der betref­fenden Person.
    Nach Ansicht der Trans­hu­ma­nisten ist der mensch­liche Körper eine „Platt­form“, die auf unzäh­lige Arten physisch, psycho­lo­gisch und sozial erwei­tert werden kann.

    Ein Projekt­be­richt des briti­schen Vertei­di­gungs­mi­nis­te­riums vom Mai 2021, der in Zusam­men­ar­beit mit dem deut­schen Bundesamt für Wehr­pla­nung erstellt wurde, bietet scho­ckie­rende Einblicke in die dysto­pi­sche kyber­ne­ti­sche Zukunft, in die globale Tech­no­kraten die Mensch­heit treiben.

    Der Bericht „Human Augmen­ta­tion – The Dawn of a New Para­digm, a Stra­tegic Impli­ca­tions Project“ (Mensch­liche Augmen­ta­tion – der Beginn eines neuen Para­digmas, ein Projekt mit stra­te­gi­schen Auswir­kungen) gibt einen Über­blick über die wissen­schaft­li­chen Ziele des briti­schen und des deut­schen Vertei­di­gungs­mi­nis­te­riums, und sie sind genau das, was der Titel vermuten lässt. Es wird betont, dass die mensch­liche Augmen­ta­tion ein Schlüs­sel­be­reich ist, auf den man sich konzen­trieren muss, um zukünf­tige Kriege zu gewinnen.

    Aber die mensch­liche Augmen­ta­tion wird nicht auf die mili­tä­ri­schen Ränge beschränkt sein. Viel­mehr geht es darum, die Klassen von Menschen weiter zu trennen, wobei die reiche und mäch­tige Elite zu „Super­men­schen“ ausge­baut wird. Es ist erwäh­nens­wert, dass alles, was an die Öffent­lich­keit gelangt, ein Jahr­zehnt oder mehr hinter den aktu­ellen Möglich­keiten zurück­bleibt, sodass alles in diesem Bericht als veral­tete Nach­richt betrachtet werden kann, auch wenn er sich wie reine Science-Fiction liest.

    … der Bereich der mensch­li­chen Augmen­ta­tion hat das Poten­zial, die Gesell­schaft, die Sicher­heit und die Vertei­di­gung in den nächsten 30 Jahren zu verän­dern“, heißt es in dem Bericht. „Wir müssen beginnen, die Auswir­kungen dieser Verän­de­rungen zu verstehen und sie zu unserem Vorteil zu gestalten, bevor sie uns aufge­drängt werden.
    Die Tech­no­logie in der Kriegs­füh­rung hat sich tradi­tio­nell auf immer ausge­feil­tere Platt­formen konzen­triert, auf denen sich Menschen bewegen und von denen aus sie kämpfen, oder auf Arte­fakte, die sie tragen oder mit denen sie kämpfen. Fort­schritte in den Biowis­sen­schaften und konver­gie­rende Entwick­lungen in verwandten Berei­chen beginnen jedoch, die Grenze zwischen Tech­no­logie und Mensch zu verwischen …

    Viele Tech­no­lo­gien, die das Poten­zial haben, bis zum Jahr 2050 stra­te­gi­sche Vorteile zu bringen, gibt es bereits, und es wird zwei­fellos weitere Fort­schritte geben … Unsere poten­zi­ellen Gegner werden nicht den glei­chen ethi­schen und recht­li­chen Erwä­gungen unter­liegen wie wir, und sie entwi­ckeln bereits Fähig­keiten zur Verbes­se­rung der mensch­li­chen Fähigkeiten.
    Unsere größte Heraus­for­de­rung wird darin bestehen, uns auf diesem Gebiet einen Vorteil zu verschaffen, ohne dabei die Werte und Frei­heiten zu gefährden, auf denen unsere Lebens­weise beruht …

    Wenn wir an mensch­liche Augmen­ta­tion denken, stellen wir uns leicht Science-Fiction inspi­rierte Anzüge oder Wunder­mittel vor, die Super­sol­daten hervor­bringen, aber wir stehen an der Schwelle, die Vorteile in einer Reihe von Rollen zu reali­sieren. Die mensch­liche Augmen­ta­tion wird dazu beitragen, die Leis­tung zu verstehen, zu opti­mieren und zu verbes­sern, was sowohl zu schritt­weisen als auch zu radi­kalen Verbes­se­rungen führt.

    Verän­dern, was es bedeutet, ein Mensch zu sein

    Wie in dem Bericht fest­ge­stellt wird, „hat die mensch­liche Augmen­ta­tion das Poten­zial, … die Bedeu­tung des Mensch­seins zu verän­dern“. Dies ist genau das, was Klaus Schwab, Gründer und geschäfts­füh­render Vorsit­zender des Welt­wirt­schafts­fo­rums (WEF), als Ziel der Vierten Indus­tri­ellen Revo­lu­tion bezeichnet hat.

    Das WEF steht seit mehr als 40 Jahren im Zentrum des Welt­ge­sche­hens, und wenn man sich die Zeit nimmt, in das WEF-Mate­rial zur Vierten Indus­tri­ellen Revo­lu­tion einzu­tau­chen, erkennt man, dass sich alles um den Trans­hu­ma­nismus dreht. Es geht um die Verschmel­zung von Mensch und Maschine. Dies ist eine dysto­pi­sche Zukunft, die das WEF und seine globalen Verbün­deten aktiv umzu­setzen versu­chen, ob die Mensch­heit als Ganzes damit einver­standen ist oder nicht.

    Schwab träumt von einer Welt, in der die Menschen mit der Cloud verbunden sind und über ihre eigenen Gehirne auf das Internet zugreifen können. Das bedeutet natür­lich auch, dass Ihr Gehirn für Menschen zugäng­lich wäre, die an Ihren Gedanken, Gefühlen, Über­zeu­gungen und Ihrem Verhalten herum­bas­teln wollen, seien es die tech­no­kra­ti­schen Eliten selbst oder zufäl­lige Hacker. Wie der Geschichts­pro­fessor Yuval Noah Harari Ende 2019 fest­stellte, „ist der Mensch jetzt ein hack­bares Tier“, wie es in dem vorge­stellten Bericht heißt:

    Die mensch­liche Augmen­ta­tion wird zuneh­mend an Bedeu­tung gewinnen, zum einen, weil sie mensch­liche Fähig­keiten und Verhal­tens­weisen direkt verbes­sern kann, zum anderen, weil sie das Binde­glied zwischen Menschen und Maschinen ist.
    Künf­tige Kriege werden nicht von denje­nigen gewonnen, die über die fort­schritt­lichste Tech­no­logie verfügen, sondern von denen, die die einzig­ar­tigen Fähig­keiten von Menschen und Maschinen am effek­tivsten inte­grieren können. Die Bedeu­tung der Zusam­men­ar­beit von Mensch und Maschine ist weithin aner­kannt, wurde aber bisher aus einer tech­nik­zen­trierten Perspek­tive betrachtet.

    Die Ergän­zung des Menschen ist das fehlende Teil dieses Puzzles. Den Menschen als Platt­form zu betrachten und unsere Mitar­beiter auf indi­vi­du­eller Ebene zu verstehen, ist von grund­le­gender Bedeu­tung für eine erfolg­reiche Human Augmentation.

    Das Schlüs­sel­wort, auf das ich Ihre Aufmerk­sam­keit lenken möchte, ist die Behaup­tung, dass die mensch­liche Augmen­ta­tion „das Verhalten direkt verbes­sern“ kann. Wenn man das Verhalten verbes­sern kann, bedeutet das, dass man das Verhalten einer Person ändern kann. Und wenn man das Verhalten einer Person positiv verän­dern kann, kann man es auch zum Nach­teil der Person kontrollieren.

    Theo­re­tisch könnte jeder belie­bige Zivi­list mit einer Gehirn-zu-Cloud-Verbin­dung und den erfor­der­li­chen biolo­gi­schen Verbes­se­rungen (wie Stärke oder Geschwin­dig­keit) draht­lose Anwei­sungen erhalten, um z. B. ein Attentat auszu­führen, das auch ohne vorhe­riges Trai­ning einwand­frei ausge­führt werden kann.

    Alter­nativ könnte ihr physi­scher Körper vorüber­ge­hend von einem fern­ge­steu­erten Operator mit den erfor­der­li­chen Fähig­keiten über­nommen werden. Beweise für dieses Konzept gibt es bereits, und sie werden von Dr. Charles Morgan, Professor für natio­nale Sicher­heit an der Univer­sität New Haven, in der folgenden Vorle­sung vorge­stellt. Mithilfe des Inter­nets und von Gehirn­im­plan­taten können Gedanken von einer Person zur anderen über­tragen werden. Der Absender kann auch die körper­li­chen Bewe­gungen des Empfän­gers direkt beeinflussen.

    Die mensch­liche Plattform

    Auf Seite 12 des Berichts wird das Konzept des mensch­li­chen Körpers als Platt­form beschrieben, und wie verschie­dene Teile der mensch­li­chen Platt­form erwei­tert werden können. Ein Beispiel:

    Die körper­liche Leis­tungs­fä­hig­keit wie Kraft, Geschick­lich­keit, Schnel­lig­keit und Ausdauer kann verbes­sert werden, ebenso wie die körper­li­chen Sinne. Ein Beispiel ist die Genbe­ar­bei­tung zur Verbes­se­rung der Sehkraft.
    Psycho­lo­gi­sche Leis­tungen wie Kogni­tion, Emotionen und Moti­va­tion können beein­flusst werden, um gewünschtes Verhalten zu akti­vieren und zu steuern. Beispiele für die kogni­tive Verbes­se­rung sind die Verbes­se­rung von Gedächtnis, Aufmerk­sam­keit, Wach­sam­keit, Krea­ti­vität, Verständnis, Entschei­dungs­fin­dung, Intel­li­genz und Wachsamkeit
    Die soziale Leis­tung – „die Fähig­keit, sich als Teil einer Gruppe wahr­zu­nehmen und die Bereit­schaft, als Teil des Teams zu handeln“ – kann beein­flusst werden. Auch Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Zusam­men­ar­beit und Vertrauen werden hier berücksichtigt.

    Sie führen verschie­dene Möglich­keiten zur Beein­flus­sung der physi­schen, psychi­schen und sozialen Leis­tungs­fä­hig­keit der „mensch­li­chen Platt­form“ auf, darunter die Genetik (Keim­bahn und soma­ti­sche Modi­fi­ka­tion), das Darm­mi­kro­biom, die synthe­ti­sche Biologie, inva­sive (interne) und nicht­in­va­sive (externe) Gehirn­schnitt­stellen, passive und ange­trie­bene Exoske­lette, Kräuter, Medi­ka­mente und Nano­tech­no­logie, Neuro­sti­mu­la­tion, Augmented-Reality-Tech­no­lo­gien wie externe Holo­gramme oder Brillen mit einge­bauter künst­li­cher Intel­li­genz und Tech­no­lo­gien zur senso­ri­schen Erwei­te­rung wie externe Sensoren oder Implan­tate. Wie in dem Bericht erwähnt:

    Die Sinne können erwei­tert werden, indem Frequenzen, die über den normalen mensch­li­chen Bereich hinaus­gehen, in Frequenzen über­setzt werden, die gesehen, gehört oder auf andere Weise erkannt werden können. Auf diese Weise könnte der Benutzer durch Wände hindurch sehen, Vibra­tionen wahr­nehmen und in der Luft befind­liche Chemi­ka­lien sowie Verän­de­rungen in Magnet­fel­dern erkennen.
    Es wurden auch inva­si­vere Möglich­keiten zur Verbes­se­rung der vorhan­denen Sinne demons­triert, z. B. die Beschich­tung von Netz­haut­zellen mit Nano­par­ti­keln, um das Sehen im Infra­rot­spek­trum zu ermöglichen.

    Sie weisen auch darauf hin, dass aus der Sicht der Vertei­di­gung Methoden benö­tigt werden, um einen verbes­serten Gegner zu entlarven. Können Sie sich das Schlacht­feld der Zukunft über­haupt vorstellen, auf dem Soldaten von beiden Seiten mit wider­sprüch­li­chen Infor­ma­tionen bombar­diert werden?

    Was die Ethik betrifft, so wird in dem Papier betont, dass „wir nicht darauf warten können, dass die Ethik der mensch­li­chen Augmen­ta­tion für uns entschieden wird“. Es könne sogar „mora­li­sche Verpflich­tungen“ geben, Menschen zu augmen­tieren, etwa wenn dies „das Wohl­be­finden“ fördere oder eine Bevöl­ke­rung vor einer „neuar­tigen Bedro­hung“ schütze.

    Inter­es­san­ter­weise heißt es in dem Papier: „Man könnte argu­men­tieren, dass Behand­lungen, die neuar­tige Impf­ver­fahren sowie Gen- und Zell­the­ra­pien beinhalten, Beispiele für die Augmen­ta­tion von Menschen sind, die bereits in der Pipe­line sind.“ Dies scheint eine direkte Anspie­lung auf mRNA- und Vektor-DNA-COVID-Impfungen zu sein. Wenn dem so ist, ist das ein offenes Einge­ständnis, dass es sich dabei um eine Stra­tegie zur Verbes­se­rung der mensch­li­chen Gesund­heit handelt, die sich in der Entwick­lung befindet.

    Die Heraus­for­de­rung der unbe­ab­sich­tigten Folgen

    Natür­lich kann es eine Viel­zahl von Neben­wir­kungen und unbe­ab­sich­tigten Ergeb­nissen geben, wenn man beginnt, einen Aspekt des mensch­li­chen Körpers oder Geistes zu verbes­sern. Wie in dem vorge­stellten Bericht erläutert:

    Die Bezie­hung zwischen Augmen­ta­tions-Inputs und ‑Outputs ist nicht so einfach, wie sie erscheinen mag. Eine Augmen­ta­tion könnte die Ausdauer einer Person verbes­sern, aber unbe­ab­sich­tigt ihre Fähig­keit beein­träch­tigen, klar und entschlossen zu denken und recht­zeitig zu handeln.
    In einem Kriegs­kon­text könnte eine Augmen­ta­tion einen Befehls­haber intel­li­genter machen, aber seine Führungs­fä­hig­keit beein­träch­tigen, weil er weniger in der Lage ist, sozial zu inter­agieren, oder weil er zuneh­mend unethi­sche Entschei­dungen trifft. Selbst ein relativ unum­strit­tenes Hilfs­mittel wie ein Exoske­lett kann die körper­liche Leis­tungs­fä­hig­keit bei bestimmten Aufgaben verbes­sern, aber unbe­ab­sich­tigt zu einem Verlust des Gleich­ge­wichts oder einer vermin­derten Koor­di­na­tion führen, wenn es nicht getragen wird.

    Der Begriff des Enhan­ce­ments wird durch die Fein­heiten des mensch­li­chen Nerven­sys­tems noch weiter verne­belt, wo eine Verän­de­rung in einem Bereich eine unbe­ab­sich­tigte Wirkung an anderer Stelle haben kann. Die Unter­schiede zwischen den Menschen machen die Entwick­lung von Verbes­se­rungen noch schwieriger.

    All dies ist jedoch kein Grund, die Entwick­lung des Trans­hu­ma­nismus zu über­denken oder zu verlang­samen, so die Autoren. Wir müssen den mensch­li­chen Körper einfach besser verstehen, und dazu müssen wir mehr Daten über die mensch­liche Leis­tung, das Verhalten, die Genetik und die Epige­netik sammeln und analy­sieren. Wie die Autoren bemerken:

    Geräte, die Bewe­gung, Herz­fre­quenz, Sauer­stoff­ge­halt und Standort aufzeichnen, sind bereits weit verbreitet und werden immer genauer und ausge­feilter werden, sodass eine immer größere Band­breite von Leis­tungs­daten in Echt­zeit erfasst werden kann. Außerdem können wir Daten auf eine Weise analy­sieren, die noch vor fünf Jahren unmög­lich war.
    Künst­liche Intel­li­genz ist in der Lage, riesige Daten­mengen fast augen­blick­lich zu analy­sieren und sie in Produkte umzu­wan­deln, die als Entschei­dungs­grund­lage dienen können. Diese Verbin­dung von Daten­er­fas­sung und ‑analyse ist die Grund­lage für die künf­tige Ergän­zung des Menschen.

    Im Labor gezüch­tete Designer-Babys

    Wie bereits erwähnt, ist die Forschung, wenn ein tech­no­lo­gi­scher Fort­schritt öffent­lich bekannt wird, bereits ein Jahr­zehnt oder länger im Rück­stand. Nehmen wir also den Artikel in Futu­rism vom 1. Februar 2022, in dem bekannt gegeben wird, dass chine­si­sche Wissen­schaftler ein Kinder­mäd­chen mit künst­li­cher Intel­li­genz entwi­ckelt haben, das sich um Föten kümmert, die in einer künst­li­chen Gebär­mutter gezüchtet werden. Laut Futurism:

    Das System könnte es Eltern theo­re­tisch ermög­li­chen, ein Baby in einem Labor heran­zu­ziehen, wodurch die Notwen­dig­keit, dass ein Mensch ein Kind austrägt, entfällt. Die Forscher gehen sogar so weit zu sagen, dass dieses System sicherer wäre als die herkömm­liche Kinderzeugung.

    Derzeit ist der KI-Roboter nur für im Labor gezüch­tete tieri­sche Embryonen zuständig, da „Expe­ri­mente an mensch­li­chen Embryonen nach inter­na­tio­nalem Recht immer noch verboten sind.“ Das könnte sich jedoch jeder­zeit ändern. Im Mai 2021 hat die Inter­na­tio­nale Gesell­schaft für Stamm­zel­len­for­schung die Regeln für Expe­ri­mente an mensch­li­chen Embryonen gelockert.

    Bis dahin galt die Regel, dass kein mensch­li­cher Embryo in einer Labor­um­ge­bung länger als 14 Tage gezüchtet werden durfte. Nun dürfen mensch­liche Embryonen über 14 Tage hinaus gezüchtet werden, wenn bestimmte Bedin­gungen erfüllt sind. In einigen Ländern müssten die Gesetze noch geän­dert werden, um über 14 Tage hinaus­zu­gehen, aber unab­hängig davon besteht kein Zweifel daran, dass mit dem Beginn des Trans­hu­ma­nismus ethi­sche Über­le­gungen über die Aufzucht von Babys in Labors über Bord geworfen werden.

    Kombi­nieren Sie die Ankün­di­gung eines KI-Roboter-Kinder­mäd­chens, das sich um im Labor gezüch­tete Embryonen kümmert, mit der Ankün­di­gung aus dem Jahr 2018, dass chine­si­sche Wissen­schaftler genma­ni­pu­lierte CRISPR-Babys erzeugen. Wie Tech­no­logy Review am 25. November 2018 berich­tete, „Ein gewagter Versuch ist im Gange, um die ersten Kinder zu schaffen, deren DNA mithilfe von Gen-Editing ange­passt wurde.“

    Die Embryonen wurden gene­tisch bear­beitet, um ein Gen namens CCR5 zu deak­ti­vieren, um die Babys „resis­tent gegen HIV, Pocken und Cholera“ zu machen. Die Embryonen wurden dann mittels In-vitro-Ferti­li­sa­tion in eine mensch­liche Mutter einge­pflanzt. Zum dama­ligen Zeit­punkt weigerte sich der leitende Wissen­schaftler zu beant­worten, ob das Vorhaben zu einer Lebend­ge­burt geführt hatte, doch kurz darauf wurde bestä­tigt, dass eine Versuchs­teil­neh­merin im November 2018 tatsäch­lich genma­ni­pu­lierte Zwil­linge zur Welt gebracht hatte.

    Im Juni 2019 veröf­fent­lichte die Zeit­schrift Nature einen Artikel, in dem die Frage aufge­worfen wurde, ob die CRISPR-Babys unbe­ab­sich­tigt eine kürzere Lebens­spanne erhalten haben könnten, da die Forschung vor kurzem heraus­ge­funden hatte, dass Menschen mit zwei deak­ti­vierten Kopien des CCR5-Gens eine um 21 % höhere Wahr­schein­lich­keit haben, vor dem Alter von 76 Jahren zu sterben als Menschen mit einer funk­tio­nie­renden Kopie dieses Gens. Die Babys könnten dank dieser gene­ti­schen Mani­pu­la­tion auch anfäl­liger für Grippe und Auto­im­mun­erkran­kungen sein.

    Sollten wir Chimären züchten, um den Bedarf an Organen zu befriedigen?

    Ethi­sche Über­le­gungen zu Tier-Mensch-Hybriden (Chimären) werden wahr­schein­lich eben­falls in den Hinter­grund treten, sobald der Trans­hu­ma­nismus zur Norma­lität wird. Ein Team chine­si­scher und ameri­ka­ni­scher Wissen­schaftler hat bereits Mensch-Affen-Hybridem­bryonen gezüchtet.

    Die Hybridem­bryonen sind Teil der Bemü­hungen, neue Wege zur Herstel­lung von Organen für Trans­plan­ta­ti­ons­pa­ti­enten zu finden. Die Idee ist, Affen mit menschen­kom­pa­ti­blen Organen zu züchten, die dann bei Bedarf entnommen werden können. In diesem Fall wurden die Embryonen bis zu 20 Tage lang in Reagenz­glä­sern gezüchtet – und dies geschah, bevor das ISSCR offi­ziell einer Locke­rung der 14-Tage-Regel zustimmte.

    Die Frage ist: Wenn diese Art der Forschung erfolg­reich ist und die Schaf­fung von Tieren mit mensch­li­chen Organen tatsäch­lich möglich ist, wann wird die Chimäre dann zu einem Menschen?

    Woher wissen wir, dass das, was wie ein Affe aussieht, nicht auch ein mensch­li­ches Gehirn mit der dazu­ge­hö­rigen Intel­li­genz hat? Wenn wir noch einen Schritt weiter gehen, was hindert Wissen­schaftler daran, mensch­liche Organ­spender zu züchten? Sogar mensch­liche Klone? Das ist mit Sicher­heit ein gefähr­li­cher Weg.

    Privat­sphäre im Zeit­alter des Transhumanismus

    Eine der größten Sorgen, die ich (und viele andere) habe, ist viel­leicht, dass wir uns nicht nur auf eine Verschmel­zung von Mensch und Maschine zube­wegen, sondern dass wir gleich­zeitig auch die mensch­liche Moral zuneh­mend an Maschinen ausla­gern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Endergebnis nicht verhee­rend sein wird. Wie konnte das passieren? Timandra Harkness, eine BBC-Radio­mo­de­ra­torin und Autorin von „Big Data: Does Size Matter?“ schreibt:

    Wie die letzten Jahre der Pandemie gezeigt haben, wird der Wunsch, sich der Kontrolle zu entziehen, wenn es keinen guten Grund dafür gibt, weithin als besten­falls exzen­trisch und schlimms­ten­falls als auto­ma­ti­scher Grund für Miss­trauen angesehen.
    Wir können einfach nicht sagen, warum ein Privat­leben wert­voll ist. Wir verstehen uns nicht als auto­nome Wesen, als Personen, die einen Raum brau­chen, in dem sie nach­denken und ihre Gedanken mit einigen wenigen anderen teilen können, bevor sie sich mit Worten und Taten in die Öffent­lich­keit wagen, die sie zu vertei­digen bereit sind …

    Ein Teil der Anzie­hungs­kraft von Tech­no­lo­gien wie der künst­li­chen Intel­li­genz besteht in der Vorstel­lung, dass eine Maschine die Rolle eines weisen Eltern­teils über­nehmen kann, der immun ist gegen die Emotionen und die Unbe­re­chen­bar­keit des Menschen. Dies sagt jedoch weniger über die tatsäch­li­chen Fähig­keiten der KI aus, als viel­mehr über unsere Enttäu­schung über uns selbst.
    Der Drang, COVID oder andere soziale Probleme mit Tech­no­logie zu lösen, entspringt diesem Mangel an Vertrauen in andere Menschen. Das gilt auch für die leicht­fer­tige Miss­ach­tung der Privat­sphäre als Ausdruck mora­li­scher Autonomie.

    Die Tech­nik­ethik kann uns ebenso wenig retten wie die Technik selbst. Selbst während einer Pandemie ist die Frage, wie wir uns gegen­seitig behan­deln, die grund­le­gende Frage, die der Ethik zugrunde liegt. Wir müssen die Technik also doch nur als ein Werk­zeug betrachten. Andern­falls riskieren wir, zu ihren Instru­menten in einer Welt ohne Moral gemacht zu werden.

    Quellen:

    1, 4 Human Augmen­ta­tion — The Dawn of a New Para­digm, a Stra­tegic Impli­ca­tions Project May 2021
    2 WEF The Fourth Indus­trial Revolution
    3 CNN November 26, 2019
    5, 6 Futu­rism February 1, 2022
    7 ISSCR Guidelines
    8 STAT News May 26, 2021
    9 Tech­no­logy Review November 25, 2018
    10 AP News November 26, 2018
    11 Nature June 3, 2019
    12 News­week April 16, 2021
    13 Unherd January 2022

    Quelle: The Plan to Turn You Into a Gene­ti­cally Edited Human Cyborg

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    • Meines Erach­tens sind das alles Psycho­pa­then mit Macht, die offenbar in der Kind­heit mit dem Klam­mer­sack gepu­dert wurden, zu wenig bis keine elter­liche Liebe erhielten und wenn, dann nur vermeint­liche an Leis­tung, an Bedin­gungen geknüpfte angeb­liche Liebe in Verbin­dung mit harten Strafen bei Nicht­er­fül­lung der hohen Erwar­tungen, die aber keine war und ist und dieses verknüpft mit einem viel­leicht schon fami­liär vorhan­denen, weil „vererbten“ Größen­wahn und/oder Auser­wähl­ten­wahn aufgrund ihres fami­liären Status‘ und einer eben­falls viel­leicht schon fami­liär bzw. einer in den gewohnten Herkunfts­kreisen fernab der sog. „Normalbev.lkerung“ Selbst­herr­lich­keit bei gleich­zei­tiger Abwertung/Erniedrigung aller anderen Menschen/Wesen auf oder gar unter das Niveau eines Tieres – also Errei­chen eigener Selbst­er­hö­hung durch Ernied­ri­gung anderer, wie es bei solchem Typus mit verkapptem Minder­wer­tig­keits­kom­plex, der sich unter den vorste­hend beschrie­benen Umständen zum Größen- und Mach­bar­keits­wahn bis hin zur Selbst­er­hö­hung zur eigenen (vermeint­li­chen) Gott­gleich­heit auswächst, was dann solche m. E. wahn­sin­nigen D.ktatoren, Ideo­logen, F.schisten hervor­bringt, die sich anmaßen „Gott“ zu spielen und über Gesund­heit, Lebens­um­stände, Leben und Tod anderer Menschen und sons­tigen Wesen inklu­sive selbst der Mutter Erde, Mutter Natur urteilen, richten und verfügen zu können bzw. das Recht dazu zu haben.
      Aufgrund ihres Status und/oder sons­tiger erreichter Verbindungen/Beziehungen streben solche Psycho­pa­then auch die Macht verbunden mit den entspre­chenden Finanzen an, um ihren m. E. Wahn­sinn reali­sieren zu können.

      Dass sich auf der ganzen Erde oder gar Welt offenbar niemand mindes­tens an Macht ‑aller­dings im posi­tiven Sinne- Eben­bür­ti­geres oder besser noch ihnen über­le­gener Seiendes- findet, der in der Lage und willens ist, ihnen endlich ihre Macht zu nehmen und sie dorthin zu verfrachten, wo sie hinge­hören und zwar für immer und ewig, ist mir ein weiteres Rätsel.

      Gibt es eine solche posi­tive Macht, die jetzt aus Notwehr und Selbst­ver­tei­di­gung diesen W.hnsinnigen ein Ende setzen kann und will, dann sollte sie jetzt zur Tat schreiten und nicht erst nach diese m. E. totalen finalen sukzes­siven Menschen­op­fe­rung bzw. diesem Harma­geddon, sondern vorher – denn nachher wäre es zu spät – m. E..

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