Die globa­lis­ti­schen Eliten greifen das Einfa­mi­li­en­haus an

Bildquelle: MPI

Von Fran­cesca de Villasmundo
 

„In zehn Jahren wirst du nichts mehr besitzen … und du wirst glück­lich sein.“

Das ist der Wunsch von Davos-Guru Klaus Schwab, und er wird in der west­li­chen Welt in Form des Great Reset für eine „Welt danach“, die durch die aktu­elle Coro­na­virus-Krise voran­ge­trieben wird, schnell Wirk­lich­keit. Die kleinen Mario­netten der Globa­listen sind von Madrid über Frank­reich bis nach Berlin am Werk.

Keine Eigen­heime mehr, keine unbe­fris­teten Verträge, Rente mit 70: Der spani­sche Minis­ter­prä­si­dent Pedro Sánchez hat im Mai seinen Plan für 2050 vorge­stellt. Hundert Experten haben ein Jahr lang daran gear­beitet, Spanien in 30 Jahren zu einem der modernsten und wohl­ha­bendsten Länder der Euro­päi­schen Union zu machen. Die Zeitung El Mundo kommt zu dem Schluss, dass die Spanier nach Sanchez‘ Plan im Jahr 2050 weder ein eigenes Auto noch ein eigenes Haus haben werden und sich eine Wohnung teilen müssen. Sie werden gezwungen sein, für kurze Stre­cken auf das Flug­zeug zu verzichten und die Bahn zu benutzen. Was die Beschäf­ti­gung anbe­langt, so sind sie selb­ständig oder haben einen befris­teten Arbeits­ver­trag und müssen mögli­cher­weise bis zu ihrem 70. Lebens­jahr arbeiten. Sie müssen weniger Fleisch essen und mehr Steuern für Alkohol und Rauchen zahlen. Für Pedro Sánchez, der diesen 675 Seiten umfas­senden Plan mit dem Titel „Spanien 2050, Grund­lagen und Vorschläge für eine lang­fris­tige natio­nale Stra­tegie“ vorstellte, der zum kollek­tiven Nach­denken über die Heraus­for­de­rungen des Landes nach der Pandemie einlädt, um zu wissen, was für ein Land „wir in 30 Jahren sein wollen“, ist diese dysto­pi­sche Zukunft mit sowje­ti­schem Einschlag idyllisch.

Am vergan­genen Donnerstag äußerte sich Emma­nu­elle Wargon, die fran­zö­si­sche Wohnungs­bau­mi­nis­terin, im glei­chen ideo­lo­gi­schen, ökolo­gisch-kommu­nis­tisch-kompa­ti­blen Ton: Einfa­mi­li­en­häuser, „dieser Traum, der in den 1970er Jahren für die Fran­zosen gebaut wurde“, „dieses Modell der Urba­ni­sie­rung, das vom Auto abhängt, um sie zu verbinden“, seien „ökolo­gi­scher, wirt­schaft­li­cher und sozialer Unsinn“. „Das Modell der Garten­pa­vil­lons ist nicht nach­haltig und führt uns in eine Sack­gasse“, argu­men­tierte sie. „Wir müssen den Kultur­kampf gewinnen, der darin besteht, die Inten­sität der Zersie­de­lung, das Kollektiv dem Indi­vi­duum und die Nüch­tern­heit des Bodens der Künst­lich­keit des natür­li­chen Bodens vorzu­ziehen. Dafür sind die Qualität und die Ästhetik der Wohnungen, insbe­son­dere der Gemein­schafts­un­ter­künfte, von entschei­dender Bedeu­tung“, erklärt sie. Im Namen der zukünf­tigen grünen Wirt­schaft, dem Green New Deal, der von den globa­lis­ti­schen Eliten aufer­legt wurde, muss der Über­gang vom Eigen­tümer zum Mieter in einem kollek­tiven Gebäude und der Verzicht auf ein eigenes Auto der neue „Traum“ der Fran­zosen werden…

Eine ideo­lo­gi­sche Ex-Eigen­tü­mer­schaft, die von Schwab und seinen Kumpanen theo­re­ti­siert wurde und in Berlin bereits Realität wird. Die Berliner stimmten am Sonntag, den 26. September, in einem Volks­be­gehren mit 56,4 % für die Enteig­nung der großen Immo­bi­li­en­kon­zerne. Sie beschlossen, die Wohnungen der größten Immo­bi­li­en­ge­sell­schaften zusam­men­zu­legen, indem sie grünes Licht für die Enteig­nung von Hundert­tau­senden von Wohnungen zu Preisen weit unter dem Markt­preis gaben. Auch wenn dieses Projekt vorerst nur die großen Immo­bi­li­en­kon­zerne betrifft, hat dieser Vorschlag nach „sowje­ti­schem Vorbild“, „Stehlen statt Bauen“, mit dem Great Reset sicher­lich eine große Zukunft vor sich, und das nicht nur in Deutschland.

Das bevor­ste­hende Ende der Eigen­tums­rechte wird jedoch nicht für das Estab­lish­ment des Davos-Forums, sondern ausschließ­lich für die Massen gelten, die sich in einen gemein­samen „kollek­tiven Lebens­raum“ zwängen müssen, mit dem zusätz­li­chen Bonus der digi­talen Über­wa­chung ihres Privat­le­bens, wofür der Gesund­heits­pass ein Vorbote ist. Dieser neue Kommu­nismus, der noch schlimmer ist als der vorhe­rige, ist dank des plane­ta­ri­schen Coro­na­fo­lios unter dem Deck­mantel der nach­hal­tigen Entwick­lung und des Schutzes des Planeten Erde in der west­li­chen Welt im Gange.

„In zehn Jahren wirst du nichts mehr besitzen… und du wirst glück­lich sein.

Wirk­lich?

Quelle: MPI


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29 Kommentare

  1. Eine Schlüs­sel­rolle bei der ganzen Massen­hys­terie um Coro­na­virus spielt die WHO Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion, die von der Phar­ma­in­dus­trie gesteuert wird.
    Es war auch schon bei der Schwei­ne­grip­pe­hys­terie 2009 so, daß die WHO damals diese harm­lose Grippe zu einer gefähr­li­chen Seuche herauf­ge­stuft hatte..

    WHO gehört Phar­ma­kon­zernen: Korrupt bis in die Knochen
    www.neopresse.com/politik/die-und-die-pharmalobby-korrupt-bis-die-knochen/

    Coro­na­virus: Das SYSTEM versucht uns unter Medi­zi­ni­sches Kriegs­recht zu stellen
    *ttps://marbec14.wordpress.com/2020/02/27/das-system-versucht-uns-unter-medizinisches-kriegsrecht-zu-stellen-wake-news-radio-tv-20200225/

    Kinder verhun­gern weil die WHO Millionen an Phar­ma­kon­zerne verteilt
    gloria.tv/post/vsbYCfWXmHVW4GEe2DgCNEVvT
    Aufge­deckte Fake-News: WHO erklärt Impf­gegner zur globalen Gesundheitsgefahr

    *ttps://www.pravda-tv.com/2019/01/aufgedeckte-fake-news-who-erklaert-impfgegner-zur-globalen-gesundheitsgefahr/

    Ausrot­tungs­po­litik von USUNWHO in Afrika und der Karibik
    *ttps://einarschlereth.blogspot.com/2014/11/ausrottungspolitik-von-usunwho-in.html

    Bevöl­ke­rungs­kon­trolle: WHO warnt vor Notstand durch “Krank­heit X” und wollte mit Unicef Millionen Frauen geheim sterilisieren
    *ttps://www.pravda-tv.com/2018/03/bevoelkerungskontrolle-who-warnt-vor-notstand-durch-krankheit-x-und-wollte-mit-unicef-millionen-frauen-geheim-sterilisieren/

    WHO bestä­tigt: Mehr Kinder­läh­mungen durch Impf­stoffe, Pesti­zide und Insek­ti­zide als durch Wildviren!
    *ttps://www.pravda-tv.com/2019/12/who-bestaetigt-mehr-kinderlaehmungen-durch-impfstoffe-pestizide-und-insektizide-als-durch-wildviren/

    Schweizer Impf­papst will Impf­gegner “ausrotten” (Videos)
    *ttps://www.pravda-tv.com/2019/05/schweizer-impfpapst-will-impfgegner-ausrotten-videos/

    Bill & Melinda Gates Foun­da­tion, Welt­bank und WHO: Über­nahme des Gesund­heits­we­sens in China
    *ttps://www.pravda-tv.com/2015/02/bill-melinda-gates-foundation-weltbank-und-who-uebernahme-des-gesundheitswesens-in-china/

    Recher­chen einer briti­schen Fach­zeit­schrift entlarven Big Pharma als Verschwörer im Grip­pe­epi­demie-Skandal der WHO
    *ttps://www.pravda-tv.com/2014/02/recherchen-einer-britischen-fachzeitschrift-entlarven-big-pharma-als-verschworer-im-grippeepidemie-skandal-der-who/

  2. Im Jahr 1945 lebten 2,31 Milli­arden Menschen auf der Erde, deren schwer erar­bei­tetes Volks­ver­mögen von den Poli­ti­kern über­wie­gend (zu 97%) in deren Taschen und auf die Konten von milli­ar­den­schweren Olig­ar­chen umge­leitet wurde und das würde heute noch so prak­ti­ziert, wenn die Welt­be­völ­ke­rung zwischen­zeit­lich nicht auf mehr als 8 Milli­arden Menschen ange­wachsen wäre, die erheb­lich mehr natür­liche Ressourcen (Süßwasser, Edel­me­talle, etc.) benö­tigen, als von der Erde produ­ziert, bzw. durch Abbau frei gegeben werden. Da die Wertig­keit der Währungen in einem direkten Zusam­men­hang mit den vorhan­denen Ressourcen stehen (ohne Süßwasser würde Bill Gates auf seinen Milli­arden US Dollar verdursten und ohne Halb­leiter werden keine Autos produ­ziert) muss die Welt­be­völ­ke­rung dras­tisch redu­ziert werden, damit die Poli­tiker und Multi­mil­li­ar­däre durch den Zugriff auf dann wieder ausrei­chend vorhan­dene Ressourcen so reich bleiben, wie sie es laut der Wertig­keit der Währungen sind, im Klar­text soll die Anzahl der Welt­be­völ­ke­rung mit toxi­schen, immu­ni­täts­ver­nich­tenden und genma­ni­pu­lie­renden Sekreten auf den Stand von 1945 zurück geführt werden, denn nach dem 2. Welt­krieg war ein Groß­teil der Welt­be­völ­ke­rung glück­lich, obwohl die Menschen außer ihrem Leben nichts mehr besaßen.

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  3. Diese Häuser müssen wir unseren Migranten zur Verfü­gung stellen, damit sie sich wohl­fühlen, aber bitte den daimler oder BMW vor der Türe nicht vergessen. Wir brau­chen sie doch alle.
    ( Kotz )

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    • Uns brau­chen sie nicht mehr und ich bin auch über­zeugt, dass die Müse­l­mi­granten nach uns dran sein sollen nach NWÖ-Ögenda. – Die sind für die jetzt nur nötz­liche Idiöten, die sie hierher locken mit all den fürst­li­chen Ali Mentes und sons­tigen Wohl­taten und der Hoff­nung, hier den öbend­län­di­schen Dschöhöd zu voll­ziehen, den sie m. E. bereits vorbereiten.

      Hätte die diesen dann den öbend­län­di­schen Dschöhöd voll­zogen und die auto­chthone äuro­päi­sche und insbe­son­dere doit­sche Bevül­ke­rung besei­tigt, würden sie auf die die Bömben oder gar A‑Bömben hier­zu­land werfen, während sie dere von diesen aggres­siven islö­mi­schen Männer­ör­meen befreiten boden­schät­ze­roi­chen Herkunfts­länder plön­dern würden – 3 Fliegen mit einer Klappe ‑das hat der Sat-AN gerne:

      1. Doit­sche und andere Kernäu­ro­päe­rInnen mittels Dschöhöd durch die islö­mi­schen Mügrün­te­nör­meen auslö­schen lassen.
      2. Dann die hier im geogra­fisch kleinen Kernäu­ropa aufein­an­der­ho­ckenden froh­lo­ckenden Müsels mit Bömben oder A‑Bömben auslöschen.
      3. Deren boden­schät­ze­roiche von den Müse­l­män­ner­ör­meen befreiten Herkunfts­länder plöndern.
      Das nach meiner logi­schen Analyse, denn die Schat­ten­mächte, die das alles stoieren, hössen sowohl die Doit­schen wie die Müsels gleichermaßen.

      Hoffent­lich lesen hier auch Müsels mit, damit die das auch mal begreifen und in ihre Herkunfts­länder zurück­kehren – zu ihrer Röttung wie zu ihrer eigenen.

      Der Täufel/Sat-AN frisst ja bekannt­lich auch Fliegen.

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    • Ja, wahr­schein­lich wird man dann irgend­wel­chen Para­gra­phen erfinden oder uns Rassismus vorwerfen und dann aus der Wohnung vertreiben a la „Sie dürfen nur 5 kg und einen Koffer Anzieh­sa­chen mitnehmen. Der Rest, inkl Gold und Wert­sa­chen muss abge­lie­fert werden.“ Und dann werden wir in Mikro­woh­nungen gebracht, wogegen eine Wohnung von 1903 noch groß war.

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  4. ‘Stehen Frauen an der Spitze der Regie­rung, so ist der Staat in Gefahr.’ oder der hier, auch nicht schlecht, oder? ‘Wer für die Errin­gung der Frei­heit das Leben zu wagen den Mut nicht besitzt, der verdient, Sklave zu sein. (Hegel) Schade dass mir das nicht einge­fallen ist.… naja, ist noch früh am Tag… 2030 “ ihr werdet nichts mehr besitzen, und werdet glück­lich sein“ auch nicht von mir. Ich lasse es für heute…

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    • So ein Quatsch – es hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. – Höf Reiter, Hö Böck und gleich­ge­ar­tete männ­liche Konsorten sind keinen Deut besser.

      Die hieven nur stän­dige solche m. E. durch­ge­knöllten Woiber für viel Money in die Posi­tionen um davon abzu­lenken, dass die wirk­lich steu­ernden Schat­ten­mächte durch­gängig Patri­ar­chen sind, die keine Frau in ihre höchsten Kreise an der Spitze der Macht lassen.

      Zudem hat die SPDö mit Cüm-ex-Schölz die Stim­men­mehr­heit erhalten – und die sind m. E. keinen Deut besser.

      • Eine Frau an der Spitze, von einer Frau Merkel hochgehievt…
        Na Danke, Frau von der Leyen.
        Danke Frau Lagarde, Anna­lena Bärbock, Claudia Roth, Anne­gret KK usw
        “ .… so ein Quatsch, dass das nichts mit dem Geschlecht zu tun hat“
        Herr Hegel (RIP) würde das gerne mit Dir disku­tieren, vermute ich mal.

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        • Sie gehen nicht auf Hö Böck, Höf Reiter und gleich­ge­ar­tete Konsorten ein. – Ich habe es ihnen erläu­tert, warum diese Mario­net­ten­frauen dort hinpo­si­tio­niert wurden. – Wenn Mörkel v. d. Leyen scheinbar auf ihre Posi­tion gehievt hat, dann hat auch Mörkel das im Auftrag ihrer patri­ar­cha­li­schen Befehls­haber an der höchsten Spitze der Macht getan. 

          Wenn Sie das nicht verstehen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. 

          Hier grasiert zuweilen auch eine extreme Frau­en­feind­lich­keit. Es hat null und nix mit dem Geschlecht zu tun. – Diese patri­ar­cha­li­schen Frauen werden aus demselben Grund dorthin posi­tio­niert, aus dem ein maxi­mal­pig­men­tier­tert Öböma in den VSA als Präsi­dent posi­tio­niert wurde – alles Täuschung – geschickte täuschende Massenpsychologie.

      • Hö Bäck, Höf Reiter, Petra Öltmeier und Konsorten nicht zu vergessen. 😉

        Davon abge­sehen mal etwas, dass ich damals einem Artikel zu Verhand­lungen zum ESM entnommen habe, was zeigt, dass Mörköl völlig fremd­ge­s­toiert war/ist m. E. – ich hatte es gespei­chert – bitte unbe­dingt lesen um zu verstehen, wie das alles im Hinter­grund abläuft und nicht nur bzgl. der soge­nannten m. E. initi­ierten Finanzkrise:

        „Myste­riös: Warum hat Angela Merkel bei Euro-Krisen­sit­zung geweint?
        Deut­sche Wirt­schafts Nach­richten | Veröf­fent­licht: 13.05.14, 01:31 Uhr | 

        Der Euro-Gipfel in Cannes im Herbst 2011 muss ein Horror-Trip gewesen sein: EU-Präsi­dent Barroso lancierte einen Putsch gegen den Grie­chen Papan­dreou, nachdem dieser von Nicolas Sarkozy gepei­nigt worden war. Barack Obama demü­tigte die Euro­päer und über­nahm offi­ziell das Kommando. Angela Merkel soll in Tränen ausge­bro­chen sein, als die Ameri­kaner die Enteig­nung von deut­schem Volks­ver­mögen als Sicher­heit verlangt hatten. Nach diesem Gipfel waren der Euro gerettet und die Euro-Poli­tiker zu Lakaien degradiert.
        Präsi­dent Barack Obama tröstet Merkel unmit­telbar nach ihrem Tränen-Ausbruch in Cannes. Dieses offi­zi­elle Foto hing danach wochen­lang öffent­lich im Weißen Haus, als Trophäe. (Foto: White House)
        Die Finan­cial Times hat in einer äußerst lesens­werten Repor­tage die Ereig­nisse beim G 20-Gipfel im November 2011 in Cannes rekonstruiert.
        Die Geschichte liest sich wie Shake­speares Macbeth.
        Die FT hat von Teil­neh­mern des Gipfels erfahren, dass sich die EU-Staats­chefs unter Anlei­tung von Nicolas Sarkozy darauf geei­nigt hatten, den grie­chi­schen Staats­chef Papan­dreou zu erpressen: Der wollte ein Refe­rendum über das Rettungs­paket. Die EU-Führer sagten Nein, Sarkozy demü­tigte den Grie­chen in bespiel­loser Weise. EU-Kommis­si­ons­prä­si­dent José Manuel Barroso soll in der Zwischen­zeit ein Intrige gestartet haben und den Oppo­si­ti­ons­führer Samaras auf die Instal­lie­rung einer Regie­rung der natio­nalen Einheit vorbe­reitet haben. Barrosos Kandidat: Der ehema­lige Zentral­banker Lucas Papa­demos. Der Plan gelang. Es war ein eiskalter Putsch, in dem Tech­no­kraten aus Brüssel einen gewählten Regie­rungs­chef zu Fall brachten. Nicht in offener Feld­schlacht, sondern mit dem Messer von hinten. Es muss ein ekel­haftes Zusam­men­treffen gewesen sein.
        Schließ­lich ging es bei dem Treffen um Italien: Die Italiener waren am Ende. IWF-Chefin Chris­tine Lagarde versprach, Italien mit 80 Milli­arden Euro zu retten, um den Crash zu verhin­dern. Dafür müsste die Troika ins Land. Statt der Troika kam schließ­lich der Goldman Mario Monti.
        Die Ameri­kaner wollten in Cannes eigent­lich den Durch­bruch bei der Euro-Rettung errei­chen. Präsi­dent Barack Obama über­nahm die Leitung der Sitzung, nachdem Sarkozy ihm Platz gemacht hatte. Gemeinsam mit seinem Finanz­mi­nister Timothy Geithner präsen­tierte Obama einen Plan: Wie in den USA sollte auch in Europa ein Rettungs­schirm eine Brand­mauer aus Steu­er­gel­dern errichtet werden, um das Finanz­system zu stabi­li­sieren. Die Euro­päer sollten unbe­grenzt Geld drucken, um eine Panik an den Finanz­märkten zu verhin­dern. Weil Deutsch­land sich immer gegen die verbo­tenen Staats­fi­nan­zie­rung durch die EZB gewandt hatte, legte Obama einen neuen Vorschlag vor: Die Euro­päer sollten ihre Spezi­ellen Ziehungs­rechte (Special Drawing Rights, eine Art Papier­gold, das der IWF für die Mitglieds­länder hält) für die Euro-Rettung verpfänden.
        Hier soll sich nun der FT zufolge die bemer­kens­werte Szene abge­spielt haben: Angela Merkel soll empört gewesen sein und gesagt haben, dass sie das deut­sche Tafel­silber nicht verpfänden könne, weil EZB-Chef Jens Weid­mann sein Veto einge­legt habe.
        Die FT schreibt, Merkel sei in „Tränen ausge­bro­chen“ (tearful break­down). Sie habe gesagt: „Das ist nicht fair. Ich kann nicht gegen die Bundes­bank entscheiden. Das kann ich nicht machen.“
        Die FT wörtlich:
        „,Das ist nicht fair.’ That is not fair, the German chan­cellor said angrily, tears welling in her eyes. ‚Ich bringe mich nicht selbst um.’ I am not going to commit suicide.“
        Merkel soll vor allem erbost gewesen sein, dass die Euro-Retter offenbar die deut­schen SDRs kassieren wollten, ohne Italien die Troika zu schi­cken. Merkel soll gesagt haben: „Ich werde ein solch großes Risiko nicht eingehen, ohne etwas von Italien zu bekommen. Ich werde nicht Selbst­mord begehen.“
        Laut FT hätten die Ameri­kaner und Fran­zosen an dieser Stelle gemerkt, dass sie zu weit gegangen waren. Eine Entschei­dung wurde auf den nächsten Morgen vertagt, an dem nichts mehr geschah.
        Ein Kommen­tator auf ft.com zwei­felt an der Version der FT. Er erin­nert an die Memoiren des spani­schen Premiers Zapa­tero: Dieser hatte geschrieben, dass der IWF bei der Sitzung auch den Spaniern Geld + Troika ange­boten habe – 50 Milli­arden Euro. In den Memoiren sei auch zu lesen, dass der italie­ni­sche Finanz­mi­nister Tremonti als erster von „Selbst­mord“ gespro­chen haben soll: Die Troika in Italien, das wäre das Todes­ur­teil für das Berlus­coni-Kabi­nett gewesen. Der Kommen­tator bezeichnet die Tränen Merkels als „Show eines Clowns“.
        Unab­hängig von der Frage, warum Merkel geweint hat und ob die Tränen nicht tatsäch­lich ein gigan­ti­sches Theater waren, ist die Schil­de­rung der FT aus einem anderen Grund aufschluss­reich: In Cannes wurde den Euro­päern offenbar klar­ge­macht, dass sie den Euro durch eine Schul­den­ge­mein­schaft zu retten haben. Der erste Versuch mit den IWF-Ziehungs­rechten wurde nicht verwirk­licht – doch Merkel und den anderen war klar, dass sie durch Infla­tion und Geld­dru­cken dafür zu sorgen haben, dass die Dinge in der Euro-Zone wieder ins Lot kommen.
        Wenig später wurde der ESM beschlossen, noch etwas später verkün­dete Mario Draghi, die EZB werde den Euro mit allen Mitteln retten. Das heißt also: Die EZB wird den Euro auf Kosten der euro­päi­schen Sparer durch Infla­tion oder OMT-Programme oder der Bazooka retten. Vermö­gens­ab­gaben und Ähnli­ches sind seit dieser Sitzung unausweichlich.
        Nach dieser Sitzung war die demo­kra­ti­sche Entschei­dungs­fin­dung in Europa abschafft. Ab da wurde alter­na­tivlos durchregiert.
        Der Euro war gerettet. Die Zahlen sind heute genauso schlecht wie damals. Doch die euro­päi­schen Poli­tiker sind anders: Ein einziger Ritu­al­mord genügte, um sie gefügig zu machen.
        Der Grieche Papan­dreou hatte als letzter in Europa versucht, sein Volk an der Entschei­dung über die Zukunft zu betei­ligen. Er wurde eiskalt gemeuchelt.
        Seither muckt keiner mehr auf in Europa.
        Lady Macbeth in Cannes, Merkel in Tränen.
        Großes Theater.
        Verhee­rende Folgen.
        Mehr zum Thema:
        Die große Plün­de­rung: Der Weg Europas von der Demo­kratie zur Feudal-Herrschaft

        Ich hab‘ auch noch Mörkels Plan B zum Ausstieg aus dem Euro, der wohl verworfen wurde, gespei­chert, aber das wäre jetzt zuviel weiterer Text. Um zu zeigen, wie da vom D. S. die Fäden/Strippen gezogen werden, wie die ihre Leute instal­lieren und ihre Inter­essen durch­setzen, reicht der vorste­hende höchst aufschluss­reiche Text.

  5. Nichts hindert diese üblen Demagogen à la Schwab daran, ihren Besitz zu verschenken und fortan glück­lich zu leben. Dass sie genau das nicht tun, zeigt deren große Verlo­gen­heit. Aber es zeigt auch eine weitere charak­ter­liche Schlech­tig­keit: deren Sadismus. Der Sadist freut sich daran, andere Menschen unter seiner Kontrolle zu haben. Das ist es, was sie wollen: Sie wollen uns kontrol­lieren. Dann geht denen ihr verlo­genes und ihr sadis­ti­sches Herz auf.

    Eine gesunde Gesell­schaft (das ist: eine Gesell­schaft voller selbst­den­kender, frei­heit­lich einge­stellter Menschen) drängt solche üblen Charak­tere (verlo­gene und sadis­ti­sche) ins gesell­schaft­liche Abseits, wo sie keinen Schaden anrichten können. Eine deka­dente Gesell­schaft läuft ihnen nach. Letz­teres geschieht gerade.

    Wir gehen unauf­haltsam sehr, sehr üblen Zeiten entgegen. Denn wenn eine kondi­tio­nierte, propa­gan­dis­tisch-verdummte Masse sich in Bewe­gung gesetzt hat (was aktuell der Fall ist), kommt sie nicht zum Still­stand, bis die üblen Verhält­nisse sich macht­po­li­tisch verfes­tigt haben.

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  6. ich würde folgenden Versuch vorschlagen: beginnen wir mit der entschä­di­gungs­losen Enteig­nung von Schwab, Soros, Bill Gates, Clin­tons usw. damit endlich wieder Friede auf dem Planeten eintritt.

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    • Hinten anstellen!!!

      Zumin­dest wenn sie in die „demo­kra­ti­schen“ Parteien wollen, bei den anderen gibts nix zu holen.

  7. Diese bösar­tige Utopie wird so wie sie gedacht ist, nicht Wirk­lich­keit werden: erstens, weil die Geschichte dem Menschen nicht frei verfügbar ist und bei gesell­schaft­li­chen Groß­ex­pe­ri­menten, wie es z. B. der Sowjet­kom­mu­nismus war, immer etwas ganz anderes heraus­kommt, als ursprüng­lich inten­diert war, und zwei­tens, weil diese Pläne der globa­lis­ti­schen Eliten der Natur des Menschen noch heftiger wider­spre­chen als der frühere Kommu­nismus. Das Streben nach Eigentum ist dem Menschen so eigen­tüm­lich wie der Sexual – oder der Nahrungs­trieb und läßt sich ebenso schwer unter­drü­cken. Selbst die Sowjet­kom­mu­nisten beließen ihren Unter­tanen ein gewisses Maß an Eigentum und bestimmte Rück­zugs­mög­lich­keiten ins Private. Seien wir also zuver­sicht­lich: diese Pläne werden an ihrer eigenen Lebens­wid­rig­keit scheitern.

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    • Ich wünschte, ich hätte Ihren Opti­mismus, Tjalfi. Der real exis­tie­rende Kommu­nismus ist eines der großen Übel der Mensch­heits­ge­schichte. Alle von ihm erfassten Teile der Welt verödeten ökono­misch und ökolo­gisch, Millionen von Menschen wurden gede­mü­tigt, geschändet und ermordet. Und trotzdem konnte er sich über 70 Jahre lang halten; das ist ein ganzes Menschen­leben lang.
      Ich befürchte im Gegen­satz zu Ihnen, dass Ludwig von Mises recht hat, wenn er sagt: „Das Übel besteht gerade darin, daß die Massen geistig nicht befä­higt sind, die Mittel zu wählen, die zu den von ihnen ange­strebten Zielen führen. Dass man dem Volk fertige Urteile durch Sugges­tion aufdrängen kann, beweist, daß das Volk keines selb­stän­digen Urteils fähig ist.“

      Wenn man nun noch bedenkt, dass auch diese „ange­strebten Ziele“ der Mehr­heit der Bevöl­ke­rung der Sugges­tion / Propa­ganda / Kondi­tio­nie­rung unter­liegen, dann rechne ich eher mit einer sehr langen, sehr üblen Epoche des Niedergangs.

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      • Nun ja, es ist möglich, daß die Globa­listen sich eine Weile durch­setzen; vor den zu erwar­tenden Opfern und Leiden, die die Mensch­heit dann erwarten, habe ich auch Angst. Aber die Geschichte lehrt, daß völlig gegen die mensch­liche Natur gerich­tete und absolut sitten­wid­rige poli­tisch – ökono­mi­sche Systeme nicht sehr lange Bestand haben – die gut 70 Jahre, die der Sowjet­kom­mu­nismus einen großen Teil der Mensch­heit beherrschte, war, histo­risch gesehen, ein sehr kurzer Zeitraum.

        • „die gut 70 Jahre, die der Sowjet­kom­mu­nismus einen großen Teil der Mensch­heit beherrschte,“

          Der Kommu­nismus beherrschte nur ca. 300 Millionen Menschen und nicht 2,5 Milli­arden. zudem ist China kein Kommu­nis­ti­sches Land mehr. In China gibt es mitt­ler­weile viele Milliardäre!
          www.focus.de/finanzen/gastbeitrag-von-gabor-steingart-wirtschaft-deutschland-kopiert-den-china-kapitalismus-und-kaum-einer-merkt-es_id_13255250.html

          Selbst die FDP warnt seit geraumer Zeit vor dem Überwachungskapitalismus!

          • @Shinobi

            Doch – China ist kömmü­nis­tisch, hat jedoch die Plan­wirt­schaft gegen die Markt­wirt­schaft getauscht, jedoch habe ich vor einiger Zeit ein Video gesehen, dass die jetzt eben gegen jene Milli­ar­däre vorgehen – die teil­weise über den Jordan schi­cken und deren Vermögen einkas­sieren – das ist dort für die Self­made-Milli­ar­däre garnicht mehr lustig. Finde leider das Video nicht mehr – bei Inter­esse bitte selbst recherchieren.

      • Sehe ich auch so – ich wünschte auch, es wäre anders – aber nüch­tern realis­tisch logisch analy­tisch psycho­lo­gisch betrachtet liegt klar auf der Hand, dass der kollek­tive Wöhn­sinn losge­treten wurde, gegen den ein Tsunami eine kleine Welle auf einem Enten­teich ist.

        Albert Einstein: „Zwei Dinge sind unend­lich. Das Universum und die Dumm­heit der Menschen. Beim Universum bin ich mir noch nicht sicher.“

        Ich würde zur Dumm­heit noch die Bösar­tig­keit hinzu­nehmen, die sich hier wie ein Moloch zeigt.

    • Deine Worte in Gottes Gehör. Pommern, Ostpreußen, die Vertrei­bung der Deut­schen spre­chen eine andere Sprache. Treffen Klaus Schwab‚s Ambi­tionen eigent­lich alle Länder, also auch die Schweiz, Belgien, Luxem­burg, Vatikan Stadt ? Blöde Frage, ich weiß.

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  8. Solche Kommu­nismus-Idioten gehören in einen Sibi­ri­schen Gulag damit sie uns das einmal selber vorleben.
    Zum Glück werd‘ ich 2050 schon unter der Erd‘ liegen – und dort ist es mir wurscht ob einzeln oder in einem Massengrab.

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