Die guten Menschen aus der Pfalz gegen Myriam Kern

Myriam Kern | Bild: Screenshot youtube

Von MARIA SCHNEIDER

In Deutsch­land gilt derje­nige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefähr­li­cher als derje­nige, der den Schmutz macht. (Kurt Tucholsky)

Vorbe­mer­kung:

ACHTUNG! Satire + Ironie + Satire + Ironie + Satire + Ironie

Die Dumm­heit und die Tugend­wächter sind immer und überall. Daher weise ich vorsorg­lich in diesem Beipack­zettel auf den sati­ri­schen Inhalt des folgenden Essays hin. Die Satire stellt gesell­schaft­liche Zustände über­spitzt dar, um auf Mißstände hinzu­weisen. Sie darf ansonsten unan­greif­bare Personen verspotten und bricht bewußt Tabus, um Menschen zum Denken anzu­regen und durch Lachen zu befreien. Satire ist das Loch, aus dem die bittere Wahr­heit pfeift.

Früher gab es dafür Hofnarren am Königshof, später geniale Kaba­ret­tisten wie Dieter Hilde­brandt und Werner Schneider. Heute haben wir die wunder­baren Damen Lisa Fitz und Eckhart, Monika Gruber und den kleinen Böhmer­mann. Wie Sie wissen, kam dieser Empor­kömm­ling sogar mit seinem Ziegen­ge­dicht davon.

Wenn Sie also auf Seiten der Satire sind, gehen Sie doch kurz vor dem Lesen dieses Texts auf diesen Link idw-europe.org/ und unter­zeichnen den Aufruf für freie Debat­ten­räume, an den sich sogar Hard­core-Linke und Propa­gan­disten wie Noam Chomsky und Yascha Mounk ange­schlossen haben. Denn sobald es einem ans eigene Leder zu gehen droht, entdeckt man – schwupp­di­wupp – ganz schnell die Meinungs­frei­heit wieder.

Sollten Sie jedoch einen wurm­loch­großen Meinungs­kor­ridor bevor­zugen, lege ich Ihnen die Grünen ans Herz. Gemeinsam mit humor- und talent­be­freiten Gesin­nungs­ge­nossen wie Rapunzel Hofreiter, Anna­lena Kobold, Katrin Göring-Menschen­ge­schenk und Claudia-keine-Gedenk­mi­nute können Sie mit Hilfe der Regen­würmer frischen, braunen Gedan­ken­humus im damp­fenden Kompost­haufen ausscheiden. Aber Obacht, Anna­lena: Den Strom­spei­cher und Desin­fek­ti­ons­mittel nicht vergessen!

Myriam Kern hat das derzeit größte, denk­bare Verbre­chen in diesem Land begangen und wurde deshalb als Lehrerin durch die Aufsichts- und Dienst­leis­tungs­di­rek­tion (ADD) in Trier von ihrer Lehre­rin­nen­stelle in Landau frei­ge­stellt. Es wird sogar geprüft, ob ein Diszi­pli­nar­ver­fahren gegen Frau Kern einge­leitet wird. Schock­schwe­renot! Was hat Frau Kern bloß ange­stellt? Hat sie einem Flücht­ling auf der Straße den Weg nicht frei­ge­macht? Hat sie in Gegen­wart einer gläu­bigen Kopf­tuch­mus­lima ein Schwei­ne­schnitzel verputzt? Oder hat sie es gar gewagt – trotz Klima­er­wär­mung – ein Kind zu bekommen und deut­sches Kinder­geld abzu­greifen, obwohl die Fort­pflan­zung doch seit mindes­tens 20 Jahren und spätes­tens seit 2015 nur noch den Einwan­de­rern vorbe­halten ist?

Nein, Myriam Kern hat etwas ungleich Abscheu­li­cheres und Verdam­mungs­wür­di­geres getan. Sie hat sich als Deut­sche für Deut­sche einge­setzt. UND – sie hat auf den Schmutz hinge­wiesen, statt ihn unter den Teppich zu kehren, was dieser­tags gar nicht mehr so einfach ist – thront der Teppich doch schon weit oben auf einer meter­hohen Schicht fest­ge­ba­ckenen Drecks.

Myriam Kern ist mutig und stand­haft. Sie hielt alleine im Januar 2018 vor dem Land­auer Rathaus eine Mahn­wache ab, nachdem der Afghane Abdul Mobin Dawodzai seine 15-jährige Ex-Freundin Mia Valentin in einem Droge­rie­markt mit einem eigens gekauften Messer mit einer 20 cm langen Klinge nieder­ge­met­zelt hatte. Abdul Mobins Asyl­an­trag war im Februar 2017 abge­lehnt worden. Er hatte sein Alter mit 17 ange­geben, geschätzt wurde er jedoch auf 20 Jahre.

Zahl­reiche Kandeler Eltern baga­tel­li­sieren bis heute den Mord an Mia Valentin als Bezie­hungstat und wollten seit jeher Myriam Kern als Person, die auf Mißstände hinweist, wie eine lästige Fliege weg haben. Bis heute stört sie – ebenso wie das Frau­en­bündnis Kandel, Kandel ist überall und weitere aufge­klärte Bürger – die Fried­hofs­ruhe der Kandeler Perle in der Pfalz, das Beschneiden der Rosen und den Umsatz im Einzel­handel durch die Demos, an denen sie und die Autorin dieses Essays teil­ge­nommen hatten.

Menschen im Recht, wie Myriam Kern, haben bei recht­schaf­fenen Bürgern – wie jene in Kandel oder Landau – nichts zu suchen. Denn ein braver Bürger verscharrt seine Leichen im Keller und zerrt Opfer von krimi­nellen Einwan­de­rern – so wie es Mia Valentin war – nicht ans Tages­licht. Das stört den Frieden. Das nervt. Das schmerzt in Bieder­manns totem Hirn.

Denn schließ­lich – so beteuern die Kandeler – handelte es sich bei dem Abschlachten von Mia Valentin um nichts weiter als eine typi­sche Bezie­hungstat. So etwas kommt sogar bei den besten deut­schen Fami­lien und Flücht­lingen vor, sagt der Kandler Bieder­mann und schwenkt – wie zum Beweis – seine inte­grierten Flücht­linge wie eine Mons­tranz vor dem leeren Haupt.

Menschen mit gesundem Menschen­ver­stand, die noch wissen, dass 2+2 gleich 4 ist; Menschen, in deren Hirn nicht nur eine Zelle im Kreis herums­aust und das Echo der eigenen Gedanken wider­gibt; Menschen, die einen klaren Blick auf die Welt haben, wie zahl­reiche einge­schüch­terte Mütter, Väter und Geschwister, die ihre Verwandten wegen körper­li­cher und seeli­scher Morde durch krimi­nelle Migranten verloren haben; All diese Menschen wissen, dass dies keine Bezie­hungstat war. Sie lesen den jüngsten BKA-Bericht und akzep­tieren, dass die Verbre­chen von Migranten an Deut­schen im Verhältnis viel höher sind als umge­kehrt.

Solche Menschen und die Autorin tragen daher Bezeich­nungen wie „Rechts­ex­tre­mist“ und „Rassist“ wie einen Orden – sind sie doch Beleg für das Aner­kennen der Realität. Sie und die Autorin bezeichnen also in Aner­ken­nung dieser Realität das Abschlachten der 15-jährigen Mia Valentin mit 7 Messer­sti­chen durch den illegal einge­wan­derten Afghanen Abdul Mobid Dwadzai als Ehren­mord. Einen Ehren­mord aus gekränkter Eitel­keit als Folge einer archai­schen Erzie­hung, in der die Frau die Ichschwäche der verwöhnten Paschas durch Unter­wür­fig­keit auffangen und sein brüchiges Ehrge­fühl durch ständig zu bewei­sende Keusch­heit aufrecht­erhalten muss.

Damit kann oder will sich jedoch weder der verfet­tete Wirt­schafts­wun­der­r­entner in seinem Rosen­garten befassen, noch die Mutter mit klein­di­ä­tierter Schrumpf­brust, Glutenall­ergie und einem hyper­ak­tiven (=wohl­stands­ver­wahr­lostem) Kind mit beson­derer Hoch­be­ga­bung (= dumm wie Brot). Die deut­schen Väter wiederum steht erst noch die Erkenntnis über das Ausmaß ihrer eigenen Tragik bevor. Den Blick abge­wandt von der Realität blicken sie stumm auf dem ganzen Boden ’rum – auf der Suche nach ihren Eiern, die ihnen ihre Frauen – schnipp schnapp – vor 30 Jahren abge­schnitten haben.

Dass Mia Valentin heute noch leben und bald 18 Jahre werden würde, wenn Abdul Mobid Dawodzai beschluß­gemäß abge­schoben worden wäre  – geschenkt. Denn welche Eltern inter­es­siert schon Mia Valentin, der es doch sowieso die ersten 15 Jahre ihres Lebens viel besser ging, als dem Rest der Welt? Wichtig ist, dass es nicht die eigene Tochter war, die nun unter scharfer Beob­ach­tung steht und mit keinem Araber ausgehen darf, aber strikte Anwei­sung hat, dies keiner der anderen Mütter zu verraten.

Und jetzt mal ganz ehrlich und nur unter uns: Welche Mutter würde sich nicht freuen, dass durch Mias Tod einer der begehrten Prak­ti­kums- oder Studi­en­plätze even­tuell frei­ge­worden ist? Man muss schließ­lich an die Zukunft denken und diese unschöne Sache sollte endlich ein für alle Mal begraben werden.

Deswegen ist es gut, dass Myriam Kern – die sich im Unter­richt nie etwas hat zu Schulden kommen – bald „weg“ ist, dass Ruhe einkehrt und ihre Anwe­sen­heit nicht ständig an die eigene Feig­heit erin­nert. So kann man sich wieder wich­ti­geren Dingen zuwenden und über den Verdienst­aus­fall durch die Demos des Frau­en­bündnis‘ Kandel jammern, während der Ausfall durch den Coro­na­krieg selbst­ver­ständ­lich schwei­gend mit Maul­korb ertragen wird.

Ja, es ist gut, wenn der Bieder­mann durch Myriam Kerns „Berufs­verbot“ endlich wieder sein Kandel – die Perle der Pfalz – polieren kann. Denn genau deshalb wohnen die guten Menschen schließ­lich dort. Schicht um Schicht werden sie wie die flei­ßigen Hein­zel­männ­chen ihre schlichten, braunen Sand­körner mit seiden­wei­chen Worten umhüllen, bis schließ­lich Perlen entstehen, auf denen sie selbst irgend­wann ausgleiten werden.

PS: Um Mut, Meinungs­aus­tausch und Mitge­fühl zu vermeiden, fragen Sie bitte Klaus Kleber, Mari­etta Slomka oder ihren Wahl­kreis­leiter.

Anmer­kung:
Es verwun­dert nicht, dass Myriam Kern bereits Ziel links­fa­schis­ti­scher Atta­cken war. So wurde beispiels­weise ihr Wohn­haus beschmiert und Pamphlete über sie in der Nach­bar­schaft verteilt. Mehr über diese Angriffe auf Myriam Kern samt Bild­ma­te­rial finden sie auf dokumentationsarchiv.com.

Auf dieser Webseite ist eine umfang­reiche Auswahl derar­tiger Angriffe auf Partei­büros, Fahr­zeuge und Über­griffe auf AfD-Poli­tiker und sogar deren Verwandte (!) als wert­volle Hilfe für künf­tige Histo­ri­ker­ge­nera­tionen, wenn es darum gehen wird, dieses weitere dunkle Kapitel unser Geschichte aufzu­ar­beiten, aufge­listet. So die Betreiber dieser Webseite.

Zur Autorin:
Maria Schneider ist freie Autorin und Essay­istin. In ihren Essays beschreibt sie die deut­sche Gesell­schaft, die sich seit der Grenz­öff­nung 2015 in atem­be­rau­bendem Tempo verän­dert. Darüber hinaus verfaßt sie Reise­be­richte.

Lite­ra­tur­liste:

www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/spateres-opfer-mia-v-gequalt-und-verfolgt-bluttat-von-kandel-hat-eine-erschutternde-vorgeschichte_18762100

de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Mia_V.

www.welt.de/214907484

www.focus.de/politik/deutschland/fuenf-jahre-wir-schaffen-das-mia-v-in-drogeriemarkt-erstochen-die-stadt-kandel-ist-noch-immer-gespalten_id_12382213.html

www.landau.de/Verwaltung-Politik/Pressemitteilungen/Stellungnahme-des-Beirats‑f%C3%BCr-Migration-und-Integration-zum-Fall-Kern.php?object=tx,2644.5.1&ModID=7&FID=2644.5977.1&NavID=2644.13&La=1

www.pfalz-express.de/leserbrief-die-verlorene-ehre-der-myriam-kern/

www.rheinpfalz.de/lokal/landau_artikel,-rechtsextreme-lehrerin-vorerst-nicht-mehr-im-klassensaal-_arid,5104486.html

www.swr3.de/aktuell/nachrichten/rechte-lehrerin-in-kandel-100.html

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