Die USA wollten Afghanen mit Gewalt zu Demo­kraten machen

Bildquelle: El Correo de España

Von Álvaro Peñas
 

José Antonio Ruiz de la Hermosa, Programm­di­rektor bei Radio Ya und ab September bei Decisión Radio, ist ein Freund, mit dem ich bei vielen Programmen zusam­men­ge­ar­beitet habe und der mir die Tür zur Welt des Radios geöffnet hat. Er ist auch Histo­riker, aber vor allem ist er ein pensio­nierter Militär, ein Spezia­list für Flug­zeuge und Risi­ko­prä­ven­tion, mit 42 Jahren Erfah­rung im Mili­tä­ri­schen Gesund­heits­korps, mit dem er von 2002 bis zu seiner Verset­zung in die Reserve an verschie­denen Einsätzen der Luft­waffe in Zentral­asien teil­nahm. In diesem Inter­view spre­chen wir über seine Erfah­rungen in Afghanistan.

Wann sind Sie in Afgha­ni­stan ange­kommen und wie lange haben Sie sich dort aufgehalten?

Die Inva­sion in Afgha­ni­stan begann Anfang 2002. Die ersten Spanier, die in die Opera­tion Endu­ring Freedom inte­griert wurden, trafen am 25. Januar 2002 auf dem Flug­hafen Bagram (45 km nörd­lich von Kabul) ein, obwohl die Luft­waffe bereits seit dem 17. desselben Monats logis­ti­sche Trans­porte nach Kabul durchführte.

Die ersten Spanier, die dort statio­niert wurden, waren ein Konglo­merat von Mili­tär­an­ge­hö­rigen aus verschie­denen Luft­waf­fen­ein­heiten mit dem Auftrag, ein Feld­la­za­rett und einen CSAR-Außen­posten (Combat Air Search and Rescue) einzu­richten. Ursprüng­lich sollten die Hubschrauber des 48. Geschwa­ders in Madrid diesen Dienst in der Region einrichten, doch als sie in Bagram eintrafen, stellte man fest, dass sich die Stadt im Kriegs­zu­stand befand. Aufgrund der schwie­rigen Lage und der mangelnden Erfah­rung der spani­schen Hubschrau­ber­be­sat­zungen in realen Kampf­ein­sätzen wurde der Dienst nie in Bagram einge­richtet und das Personal dafür nach Manas verlegt, einem großen Stütz­punkt, der gerade in Kirgi­si­stan, einem Land nörd­lich von Afgha­ni­stan, einge­richtet worden war. Und dorthin sind wir umge­zogen. Unsere neue Aufgabe bestand darin, im Falle eines Zwischen­falls die Strecke von Manas zur afgha­ni­schen Grenze zu sichern und mit spani­schen Hercules-Flug­zeugen die medi­zi­ni­schen Einsätze des NATO-Perso­nals in Afgha­ni­stan zu unterstützen.

Dies ging über Jahre hinweg, aber die Mitglieder der verschie­denen Luft­eva­ku­ie­rungs­teams wurden alle zwei bis vier Monate durch andere Teams aus Spanien abge­löst. Etwa zur glei­chen Zeit rich­teten Heer und Luft­waffe eine Abtei­lung für den Wieder­aufbau und die Verwal­tung des Flug­ha­fens von Kabul ein, und später wurden die glei­chen Arbeiten in Mazar e Sharif, Qala e Now und Herat, der letzten von Spanien betrie­benen Flug­ha­fen­basis, durch­ge­führt. Die Mitglieder des Mili­tä­ri­schen Gesund­heits­dienstes waren von 2002 bis 2015 an all diesen Orten im Einsatz, obwohl die Ausbilder und Berater auch danach blieben.

Abge­sehen vom mili­tä­ri­schen Bereich, wie haben diese Einsätze das Leben der Afghanen beeinflusst?

Vom ersten Moment an versorgten unsere Kran­ken­häuser afgha­ni­sches Zivil­per­sonal, zunächst über die afgha­ni­schen Behörden, dann direkt über die in den umlie­genden Städten einge­rich­teten Kliniken. Die spani­sche Zusam­men­ar­beit im Stra­ßenbau war eben­falls von großer Bedeu­tung. In Afgha­ni­stan gab es so gut wie keine asphal­tierten Straßen, und verschie­dene Länder haben dazu beigetragen, das zu asphal­tieren, was wir die afgha­ni­sche M30 nennen, die das ganze Land umgibt. Spanien baute direkt mehr als 500 km der Haupt­straße und mehrere hundert weitere Nebenstraßen.

Als wir in Qala e Now, der Haupt­stadt der Provinz Badghis, ankamen, gab es keinen öffent­li­chen Strom, sondern nur ein paar private Gene­ra­toren. Dort wurde eine Sekun­dar­schule gebaut, ein Teil der Stadt wurde elek­tri­fi­ziert, und vor allem wurde ein Flug­hafen gebaut, wo die Russen eine unbe­fes­tigte Lande­bahn ange­legt hatten. Das Gleiche geschah an den anderen Orten, an denen wir waren.

Afgha­ni­sche Zivi­listen warten auf eine Konsul­ta­tion im Gesund­heits­zen­trum Mostoles 2

Warum hat die NATO in Afgha­ni­stan versagt?

Für die Spanier gab es kein solches Schei­tern, denn wie an anderen Orten konnten wir uns an die Einhei­mi­schen anpassen und mit den Afghanen einen persön­li­chen Kontakt pflegen. Wir haben ihre Eigen­heiten akzep­tiert und versucht, sie zu moder­ni­sieren, aber ohne ihre Kultur zu zerstören, einfach mit Tole­ranz. Sie lebten im 11. Jahr­hun­dert, aber sie wussten über das 21.

Viele Angel­sachsen haben jedoch kein solches Konzept, sie stehen über den „Einge­bo­renen“ und behan­deln sie wie Kinder oder Narren, und das sind sie nicht. Die Situa­tion und die Stam­mes­führer mit ihrer sehr einfluss­rei­chen und exklu­si­vis­ti­schen sunni­tisch-musli­mi­schen Reli­gion veran­lassten sie dazu, jegliche Inte­gra­tion abzu­lehnen; sie wollten ledig­lich die Vorteile, die ihnen die Ausländer boten, aber keine Bezie­hung zu ihnen. Die Aufer­le­gung gegen den Islam und seine Kultur war katastrophal.

Der Schlüssel zum Schei­tern der US-Politik in Afgha­ni­stan ist also das Unver­mögen, die Afghanen zu verstehen?

Es ist unmög­lich, dass die US-Politik in so kurzer Zeit funk­tio­niert hat. Es braucht mehrere Genera­tionen, um ein Volk vom 11. ins 21. Jahr­hun­dert zu bringen, und die Ameri­kaner wollen, dass alles sofort geht. Es ist schwierig, eine Kultur wie die isla­mi­sche anzu­ziehen. Ein Afghane will ein Auto oder einen Fern­seher, aber nicht die Gebote des Islam verraten.

Die Ameri­kaner haben das eine mit dem anderen verwech­selt und die Akzep­tanz des einen mit dem anderen assi­mi­liert. Außerdem sind sie davon ausge­gangen, dass ihr System für alle gut ist, was nicht der Fall ist. Menschen haben Rollen, Privi­le­gien und Verhal­tens­muster. Sie versuchten, die Afghanen mit Gewalt zu Demo­kraten zu machen, aber die herr­schende Klasse verstand nicht, warum die Menschen unter ihnen, die seit Tausenden von Jahren an der Macht waren, neue Macht­haber wählen konnten. Das gemeine Volk verstand das auch nicht und zog es vor, so zu bleiben, wie es war, weil es glaubte, dass dies nur Dieben und schlechten Menschen erlauben würde, sich an die Macht zu mogeln. Die Zeit hat ihnen Recht gegeben mit einem Präsi­denten, der mit all dem ameri­ka­ni­schen Geld, das er auf seiner Flucht mitnehmen konnte, geflohen ist. Der Export von Demo­kratie funk­tio­niert also nicht sehr gut für sie.

Die Stam­mes­führer haben euro­päi­sche und ameri­ka­ni­sche Hilfe ange­nommen, gelä­chelt und weiter­ge­macht, ohne die Situa­tion wirk­lich zu akzep­tieren. Ein weiterer Brenn­punkt sind die „Caides“, die reli­giösen Richter des Islam, die die von ihnen als sata­nisch und unmo­ra­lisch bezeich­neten Bräuche nicht akzep­tieren, was für sie logisch ist. Dies hat die Rück­kehr der Taliban erleich­tert, auch wenn sie sich seit etwa 2006 unter der Land­be­völ­ke­rung verstecken.

War der Fall von Kabul vorhersehbar?

Nicht für die klugen Köpfe in der inter­na­tio­nalen Politik, aber für dieje­nigen, die vor Ort sind, die täglich leben und die Entwick­lung des afgha­ni­schen Volkes beob­achten, war es vorher­sehbar, wenn auch nicht so schnell. Ich dachte, die Taliban würden nach dem 11. September zurück­kehren, aber sie wurden beflü­gelt und haben davon Gebrauch gemacht. In Wirk­lich­keit waren sie schon überall, weshalb sie in weniger als zwei Wochen die Macht und Kabul über­nommen haben.

Die Wahr­heit ist, dass China einer­seits wegen des Uiguren-Problems bereits ein Abkommen mit ihnen hatte, um ihre Rück­kehr zu erleich­tern, und dass Russ­land an derselben Sache inter­es­siert war, da die Angst vor radi­kalen Isla­misten es den Ländern Zentral­asiens erleich­tern wird, wieder unter ihrem Schutz­mantel zu stehen. Was den Iran betrifft, so ist die Lage nicht so eindeutig. Für einen Westler sind alle Muslime gleich, und das stimmt nicht nur nicht, sondern das Gegen­teil ist der Fall: Schiiten und Sunniten sind die meiste Zeit über Todfeinde, und die Pasch­tunen, die in Afgha­ni­stan die Mehr­heit bilden, sind im Allge­meinen Sunniten. Die Iraner hingegen sind Schiiten, und obwohl ihre Feind­schaft gegen­über den USA bisher über­wogen hat, werden wir sehen, was zwischen ihnen geschieht.

José Antonio Ruiz mit einem US-Piloten

Wie verhielten sich die verschie­denen spani­schen Regie­rungen während der Mission?

Die spani­schen Regie­rungen hatten es leicht, denn die spani­schen Soldaten und Entwick­lungs­helfer haben sich in Afgha­ni­stan ange­passt und Freunde gefunden, sie haben die Afghanen verstanden, aber die spani­schen Poli­tiker sind alle in einem Trott. Die Volks­partei kam zu Besuch und dachte wie die anderen Euro­päer, dass es ausreicht, Geld zu verteilen, um die Afghanen zu überzeugen.

Die Sozia­lis­ti­sche Partei machte die glei­chen Fehler wie die Sowjet­union: viele Worte und keine Taten. So beauf­tragten die Ameri­kaner die verschie­denen Länder, die in den verschie­denen Provinzen über Einfluss­zonen und Regie­rungen verfügten, den Opium­anbau mit gewalt­freien Mitteln oder, wenn nötig, mit Gewalt zu besei­tigen. Herr Bono traf mit den Stam­mes­füh­rern von Herat und Badghis zusammen. Er schlug vor, das Opium durch eine andere wirt­schaft­lich erfolg­reiche Kultur­pflanze zu ersetzen, von der er sagte, sie sei die beste Kultur­pflanze für diesen Zweck in Spanien, die Safran­blüte. Bonos Unwis­sen­heit ist sprich­wört­lich, denn Safran wurde dort zum ersten Mal ange­baut, und zwar schon immer, wie man an der indi­schen Flagge sieht, die auf einem ihrer Streifen die Farbe von Safran trägt. Die Stam­mes­häupt­linge schwiegen und bauten weiterhin Opium in versteckten oder abge­le­genen Gebieten an.

Und die Armee?

Die spani­sche Armee wie immer: „zu Fuß und mittellos“. Obwohl große wirt­schaft­liche Anstren­gungen unter­nommen wurden, waren der Mangel an Ressourcen, die alten Fahr­zeuge und die alten, aber effek­tiven Waffen spürbar. Nur der unbän­dige Wille unserer Soldaten hat sie durch­ge­bracht. Um Ihnen eine Vorstel­lung zu geben. Der Stütz­punkt in Herat war ein gemein­samer spanisch-italie­ni­scher Stütz­punkt. Sie wurde von einem spani­schen Oberst befeh­ligt, aber ein italie­ni­scher Unter­of­fi­zier verdiente täglich mehr Euro. Ganz einfach: Die italie­ni­schen Soldaten befanden sich in einem Kriegs­ein­satz und erhielten Kriegs­zu­lagen, die spani­schen Soldaten befanden sich in einem Frie­dens­ein­satz, und da die Zulagen nicht einmalig sind, sondern sich nach dem Pro-Kopf-Einkommen des Landes richten, in dem sie einge­setzt werden, und Afgha­ni­stan eines der ärmsten Länder der Welt ist, wurden sie für ihren Einsatz in Afgha­ni­stan schlecht bezahlt.

Das wich­tigste Kapitel war sicher­lich die Yak42, die abstürzte, als sie ein Hilfs­team von Kabul und Manas nach Spanien bringen sollte. Die Gründe dafür sind viel­fältig, aber wir können sie folgen­der­maßen zusam­men­fassen: Wenn man ein Flug­zeug in ein armes Land mietet, in dem die Flug­preise niedrig und die Flug­zeuge alt und schlecht gewartet sind, und wenn man bei allem, was mit der Reise zusam­men­hängt, knau­sert, was kann man dann erwarten? Nun, was ist passiert? Das Schlimmste kam fast im Nach­hinein, weil man sie so schnell wie möglich begraben wollte, damit die Sache in Verges­sen­heit gerät, und weil die Fami­lien nicht beachtet und im Stich gelassen wurden.

Letzten Montag war der Jahrestag des „Unfalls“ zweier spani­scher Hubschrauber in Afgha­ni­stan im Jahr 2005. Was glauben Sie, ist wirk­lich passiert?

Die spani­schen Hubschrauber flogen von Herat zu einer US-Stel­lung bei Farah. Zunächst verkün­dete das Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium, dass sie abge­schossen worden seien, doch später änderte sich die Version, bis sie sich Stunden später radikal änderte. Die offi­zi­elle Version lautete, dass es zu einem Unfall kam, als die beiden Hubschrauber zu nahe beiein­ander flogen, was zur völligen Zerstö­rung des einen Hubschrau­bers führte, der in der Luft explo­dierte und alle 17 Insassen tötete, während der andere Hubschrauber abstürzte und alle seine Insassen verletzte.

Diese Version ist jedoch aufgrund der Aussage der Besat­zung des zweiten Hubschrau­bers, desje­nigen, der über­lebt hat, mehr als zwei­fel­haft, vor allem wegen einiger spezi­fi­scher Sätze: Erstens: „Wir flogen in Forma­tion und im takti­schen Flug“, d.h. weniger als hundert Meter vonein­ander entfernt, in geringer Entfer­nung vom Boden (kaum doppelt so hoch wie der Hubschrauber) und mit mehr als zwei­hun­dert Stun­den­ki­lo­me­tern. Zwei­tens: „Wir haben den „Anführer“ aus den Augen verloren, als wir über einen Hügel flogen, und als wir ihn wieder sahen, stürzte er zu Boden und explo­dierte“. Es gibt keine Möglich­keit, diese Version anzu­nehmen, denn bei dieser Geschwin­dig­keit und Entfer­nung sind die beiden Hubschrauber immer, absolut immer, in Sicht­weite zuein­ander, und aus der Lage des Hügels, aus den Fotos und der Posi­tion der Wrack­teile beider Hubschrauber lässt sich leicht ableiten, woher sie kamen und wohin sie flogen, und aus dem trockenen Fluss­bett, dem sie mit Sicher­heit folgten, inmitten einer Ebene. Die einzigen Berge in der Nähe sind genau dort, wo sich der zweite Hubschrauber versteckt, und diese liegen abseits der mögli­chen Route. Der berühmte Hügel kann nur in der Phan­tasie von jemandem entstanden sein, und diese offi­zi­elle Version ist nicht glaubwürdig.

Die Taliban scheinen nun die Unter­stüt­zung der chine­si­schen Regie­rung zu haben. Bedeutet dies, dass sie einen Frei­brief erhalten?

Sicher­lich ist Chinas Posi­tion als neuer globaler Schieds­richter von entschei­dender Bedeu­tung. Der Globa­lismus verdrängt die Verei­nigten Staaten, und die Haltung der Regie­rung Biden wird von niemandem verstanden. China braucht Ruhe in seinem Hinterhof, und das ist Afgha­ni­stan. Außerdem sind die chine­si­schen Muslime ein ernst­haftes Problem, und ein Abkommen mit den Taliban bedeutet das Ende des Uigu­ren­pro­blems. Russ­land, das dort wegen der ameri­ka­ni­schen Hilfe für die Taliban eine große Nieder­lage erlitt, ist über die neue Situa­tion erfreut. Mit dem neuen Status quo gewinnen alle: Russ­land, China und sogar der Iran. Aber der größte Gewinner ist der Globa­lismus. Die einzigen Verlierer sind die einfa­chen Leute, die ins 11. Jahr­hun­dert zurückkehren.

Álvaro Peñas
Als leiden­schaft­li­cher Geschichts­in­ter­es­sierter und uner­müd­li­cher Reisender kennt er die Länder des Ostens, die er häufig bereist, und deren poli­ti­sche Situa­tion er dank seiner Freund­schaften mit Jour­na­listen und Poli­ti­kern der patrio­ti­schen Parteien vieler dieser Länder sehr gut kennt.

Dieser Beitrag erschient zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


7 Kommentare

  1. Ich war vor Jahren in Kabul. Die Leute wollten keine Ausländer die sich Einmi­schen in Ihre Leben. Einfach. Aber keiner will dass Verstehen weil zu viel Gier u. Welt­ma­chen der Echte Wahn ist u. der Unter­gang von früheren Empy­riums die runter in Flammen gingen

  2. Das sieht der eh.US Sicher­heits­be­rater Bolton ganz anders. Er meint man wollte eigene Inter­essen in A. durch­setzen. Alles Andere wäre den USA letzt­lich scheiß­egal gewesen.

  3. „Die USA wollten Afghanen mit Gewalt zu Demo­kraten machen“
    Oh wie seltsam ist das. 

    Am Anfang ging es doch darum, Bin Laden zu holen. 

    Dort ange­kommen, haben die Amis also sozu­sagen gedacht : Och, diese armen Menschen hier im Land, leben ohne Demo­kratie, so eine Schand. 

    Sie haben sogleich eine Demo­kratie gegründen. So, liebe Kind­chen, gebt fein acht, wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch Amen.

    Ich muss jedesmal in den Tisch beißen, wenn ich sowas lese: Augen auf! und Gehirn auch! Niemand wollte jemals „eine Demo­kratie gründen“. Nur die Ille­gale Beset­zung eines fremden Landes Anwe­sen­heit vor den dummen Bprgern sbegründen, die solche Märchen glauben.

  4. Demo­kratie ist Mehrheit

    Die Mehr­heit?
    Was ist die Mehr­heit? Mehr­heit ist der Unsinn,
    Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.
    Beküm­mert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Frei­heit, eine Wahl?
    Er muß dem Mäch­tigen, der ihn bezahlt,
    Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
    Der Staat muß unter­gehn, früh oder spät,
    Wo Mehr­heit siegt und Unver­stand entscheidet.

    Fried­rich von Schiller

  5. Bevor man Afgha­ni­stan (oder sonst ein funda­men­ta­lis­tisch-isla­mi­sches Land) zu einer Demo­kratie machen kann wird der Papst zum Islam konvertieren.

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