Die Wasser­büffel vom Ökopark Sándorfalvi

Die Wasserbüffel, einschließlich des neugeborenen Kalbes, können im Ökopark aus nächster Nähe betrachtet werden · Foto: János Török/Délmagyar.hu

Zwei­und­zwanzig Wasser­büffel kamen Ende letzter Woche im Ökopark Sándorf­alvi an, aber jetzt sind es bereits 23, da ein Kalb geboren wurde. Die Vier­beiner, die man ganz aus der Nähe beob­achten kann, haben mit großem Elan mit der Wieder­her­stel­lung des Gebietes begonnen: In nur wenigen Tagen haben sie eine riesige Fläche mit meter­hohem Schilf gerodet, schreibt das Nach­rich­ten­portal des unga­ri­schen Komi­tats Cson­grád-Csanád, Délmagyar.hu.
 

Wie wir bereits berich­teten, wurde in Sándorf­alva, neben dem Erho­lungs­zen­trum Nádastó, ein Ökopark ange­legt. Und jetzt kann man von der Ufer­pro­me­nade über das Schilf mehr als nur die Pflanzen sehen, denn die Wasser­büffel sind ange­kommen und haben seit ihrem Einzug am vergan­genen Freitag ihre Umge­bung deut­lich verän­dert. Seit wenigen Tagen zertram­peln und beweiden sie eine riesige, mehrere Meter hohe Schilf­fläche und erle­digen damit den Job, für den sie „ange­stellt“ wurden.

Die Aufgabe der Riesen­tiere ist es, das Gebiet vom Schilf zurück­zu­er­obern, damit die Wasser­vögel zurück­kehren können,

Deshalb muss das Wasser aus den Schilf­gür­teln zurück­ge­wonnen werden, damit die Wild­tiere zum Wasser­loch zurück­kehren und von der Ufer­pro­me­nade und dem Aussichts­punkt am Ende der Prome­nade beob­achtet werden können.

Foto: János Török/Délmagyar.hu

Die Libellen zum Beispiel fliegen wie winzige Drohnen zwischen den Besu­chern. Es gibt auch Schild­kröten und natür­lich Wasser­büffel, die man, wenn sie nicht gerade im Schilf grasen, aus nächster Nähe beim Suhlen im Feucht­ge­biet beob­achten kann.

Gábor Makra, Geschäfts­führer der Kommu­nalen Non-Profit Vermö­gens­ver­wal­tung Sándorf­alva GmbH, betonte, dass sich der Büffel in einem vom Erho­lungs­park getrennten Wasser­ein­zugs­ge­biet befindet und es keine Verbin­dung zwischen den beiden gibt. Die beiden Gebiete sind durch zwei Deiche und einen Kanal getrennt, wobei letz­terer nicht mit dem Büffel­teich verbunden ist. Menschen, die hier zu Besuch  kommen, und die Büffel schwimmen also „getrennt“.

Foto: János Török/Délmagyar.hu

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