dpa-„Faktenchecker“ wollen uns mundtot machen und patzen uns bei Face­book an

Bild: Shutterstock

Nachdem bereits im April eine von dpa-„Faktencheckern“ (Anm.d.Red. für Nicht­deut­sche: dpa = Deut­sche Pres­se­agentur) Face­book empfoh­lene Zensur­maß­nahme kläg­lich schei­terte – der Zensur­ver­merk dort musste wieder entfernt werden, nachdem unsere im seiner­zei­tigen Artikel gebrachten Fakten sich als richtig erwiesen –, probierten es jetzt dieselben dpa-„Faktenchecker“, im zweiten Anlauf gegen UNSER MITTELEUROPA vorzugehen.

Zensur: Meinung von Ex-Pfizer-Direktor unerwünscht

Die genannten „Fakten­che­cker“ rieten Face­book uns zu zensieren, nachdem wir über einen Streit zwischen einem ange­se­henem Wissen­schaftler und der briti­schen Regie­rungs­be­hörde Scien­tific Advisor Group for Emer­gen­cies (SAGE) wert­neu­tral berich­teten. Unser „Vergehen“: Wir erlaubten uns Dr. Michael Yeadon, immerhin ehema­liger Vize­prä­si­dent und Chief Scien­tific Officer von Pfizer, im Artikel zu zitieren.

Wir möchten unsere Leser über die Hinter­gründe und genauen Umstände dieses skan­da­lösen Vorge­hens voll­ständig infor­mieren, denn wir leben Transparenz.

(Sperr-)Vermerk bei Facebook-Artikel

Gegen­stand der Bericht­erstat­tung war die Fest­stel­lung von Dr. Yeadon, dass seiner Ansicht nach dieje­nigen, die in der Vergan­gen­heit mit einem oder mehreren von vier bekannten ende­mi­schen Coro­na­viren infi­ziert wurden, „über eine lang anhal­tende und robuste Immu­nität gegen diese Viren, aber auch gegen eng verwandte Viren verfügen. SARS-CoV 2 ist ein solches eng verwandtes Virus.“

Das hat natur­gemäß Feinde der Rede- und Meinungs­frei­heit auf den Plan gerufen, denn das Berichten unbe­queme Aussagen oder Vorkomm­nisse ist ihnen spätes­tens seit der Flücht­lings­krise 2015 ein Dorn im Auge. Sobald eine kriti­sche Masse mit bestimmten Themen erreicht wird, fängt die Zensur an zu wirken. Also schickte man UNSER MITTELEUROPA die selbst­er­nannten „Fakten­prüfer“ der Deut­schen Pres­se­agentur (dpa) auf den Hals.

Dabei stellt sich bereits die Frage, was DEUTSCHE „Fake-News-Jäger“ mit einem Bericht über eine inner-briti­sche Ange­le­gen­heit am Hut haben und warum plötz­lich eine Seite ins Visier gerät, die ihren Redak­ti­ons­sitz in Polen und nicht in Deutsch­land hat. Stehen wir etwa wieder unter dem Gene­ral­gou­ver­ne­ment Deutschlands?

Wie allge­mein bekannt sein dürfte, setzen Regie­rungen in Europa (vor allem Deutsch­lands) Social-Media-Platt­formen wie Face­book massiv unter Druck, um ihren Kampf gegen „Fake-News“ gnadenlos voran­zu­treiben. Und so verwun­dert es nicht, dass die dpa-„Faktenprüfer“ Face­book anhielten, unseren Beitrag von dem Social-Media-Giganten mit einem Vermerk versehen zu lassen. Dort steht nun zu lesen: „Fehl­in­for­ma­tionen – Über­prüft von unab­hän­gigen Faktenprüfern“:

Das bewirkt, dass der geneigte Leser in die Irre geführt wird und denkt, wir würden Falsch­in­for­ma­tionen verbreiten. Dabei ist genau das Gegen­teil der Fall: Wir achten stets darauf, unsere Beträge mit Quel­len­an­gaben zu versehen, damit nicht der Eindruck erweckt wird, wir erfinden Unwahr­heiten. In diesem Punkt wollen wir uns bewusst von vielen Main­stream­m­edien unterscheiden.

dpa-Fakten­prüfer versu­chen, uns nicht gezeigtes Video­ma­te­rial unterzujubeln

Klickt man bei dem (Sperr-)Vermerk auf Face­book auf „Grund anzeigen“, so gelangt man auf das Pres­se­portal der dpa, genauer in die Rubrik „dpa-Fakten­check“. Dort wurde uns ein eigener Artikel gewidmet, der den Versuch unter­nimmt, unseren Bericht als (teil­weise) unwahr darzustellen.

Dazu ist festzuhalten:

1/ dpa-Behaup­tung:

»BEWERTUNG: Zur Immu­nität gegen das neuar­tige Coro­na­virus gibt es bislang keine abschlie­ßend gesi­cherten Erkennt­nisse. Forscher unter­su­chen noch, inwie­weit sich Infek­tionen mit Erkäl­tungs­viren positiv auf die Immun­ab­wehr gegen Sars-CoV‑2 auswirken.«

Unser Artikel, aus einem ameri­ka­ni­schen Meldung entnommen/übersetzt, die dem anglo­säch­si­schen jour­na­lis­ti­schen Prinzip der Gegen­über­stel­lung von Meinungen folgt, hat Mike Yeadon zitiert, aber nicht seine Meinung als die einzig rich­tige propa­giert. Mike Yeadon als einen aner­kannten und kompe­tenten Forscher in Frage zu stellen, blieb somit der dpa vorbe­halten. Die von der dpa präsen­tierten „Gegen­mei­nungen“ stellen fest, dass die Frage der Kreu­zim­mu­nität „noch unge­klärt“ sei bzw. dass es sich „um vorläu­fige Ergeb­nisse handelt und die Bedeu­tung der nach­ge­wie­senen T‑Zellen noch nicht erforscht ist.“ Das zitierte RKI räumt sogar – somit Yeadon de facto zustim­mend! – ein, dass eine voran­ge­gan­gene Infek­tion mit anderen Vari­anten eine „kreuz­re­ak­tive Immun­ant­wort“ sein könne.

Unsere Erwi­de­rung: alle vorge­brachten „Gegen­ar­gu­mente“ belegen, dass die Frage der Kreu­zim­mu­nität entweder „noch uner­forscht“ oder aber poten­tiell zu bejahen sein könnte.

2/ dpa-Behaup­tung:

»FAKTEN: In dem weit verbrei­teten Video argu­men­tiert Mike Yeadon mit dem Prinzip der Kreuzimmunisierung…«

Unsere Erwi­de­rung: Dieses Video wurde von UNSER MITTELEUROPA über­haupt nicht gebracht (weil Englisch).

3/ Der Gene­ral­an­griff Yeadons, dass ein Impf­stoff gegen Covid-19 gar nicht benö­tigt würde (= Über­schrift unseres Arti­kels) wird von der dpa über­haupt nicht behan­delt. Anzu­nehmen ist, dass Yeadon in diesem Punkt höchste Kompe­tenz hat, zumal er sich damit ja gegen die wirt­schaft­li­chen Inter­essen seines eigenen (Ex-)Unternehmens wendet. Das Schweigen der dpa dazu spricht Bände. Es lässt zudem annehmen, dass die dpa-„Stellungnahme“ gar nicht für unseren Artikel gedacht war, sondern nur von Dritten als solche „heran­ge­zogen“ wurde, um uns eins „über­zu­ziehen“…

4/ Ergo ist die Behaup­tung von dpa und Face­book, unsere Meldung sei eine „Falsch­mel­dung“, schlicht und einfach eine falsche Behaup­tung, die presse- wie straf­recht­lich äußerst bedenk­lich ist. Mit der Logik der Zensoren wäre in Zukunft das Zitieren von unter­schied­li­chen Meinungen zu glei­chen Sach­ver­halten nicht mehr möglich. Das kann wohl nicht sein. Oder?

5/ Andere Medien, beispiels­weise die ange­se­hene Neue Züri­cher Zeitung befassen sich sehr wohl „unge­straft“ mit dem Thema Corona/Kreuzimmunität. Das beweist, dass die gegen uns gerich­teten Zensur­maß­nahmen selbst inhalt­lich nicht gerecht­fer­tigt sind, unab­hängig von der laut BRD-„Grundgesetz“ Wider­recht­lich­keit einer derar­tigen Zensur­maß­nahme (GG Abs. 5/1).

6/ Frage an Face­book und an die konge­nialen dpa-Fakten­prüfer: Würde auch ein Bericht von apotheke ‑adhoc unter Ihr Zensur­re­gime fallen, wenn es dort etwa heißt:
„Die Immu­nität gegen Sars-CoV‑2 spielt eine zentrale Rolle bei der Eindäm­mung der Corona-Pandemie. Forscher der Berliner Charité und des Max-Planck-Insti­tuts für mole­ku­lare Genetik (MPIMG) haben nun Hinweise auf eine Kreu­zim­mu­nität von heimi­schen Coro­na­viren und Sars-CoV‑2 gefunden.“
Oder wird auch dieser Artikel von uns auf Face­book erneut zensiert, weil wir das gerade zitieren? In dieser „Herr­schaft des Unrechtes“ (Horst Seehofer lt. FAZ) scheint mitt­ler­weile vom glatten Verfas­sungs­bruch abwärts, bis hin zur Duldung des Faust­rechtes gegen unlieb­same Personen, alles möglich.

dpa-„Faktenchecker“ fügen uns, aber auch Face­book Schaden zu

Obwohl, wie eingangs erwähnt, diesem Zensur­ver­such bereits ein weiterer zuvor ging, der jedoch wider­rufen werden musste, da sich unsere Recherche als richtig erwies, werden wir offen­sicht­lich jetzt bei Face­book als „Wieder­ho­lungs­täter“ gelistet. Die Folgen davon sind, dass unsere Beiträge nicht mehr beworben werden dürfen (auch Face­book entgehen dadurch Einnahmen). Weiters wurde dort auch der Algo­rithmus dahin­ge­hend geän­dert, sodass von unseren 13.000 „Follo­wers“ oder Lesern seit wenigen Tagen nur mehr ein paar hundert unsere Artikel „ausge­lie­fert“ werden. Face­book begrün­dete das wie folgt:

Sollte dies von den dpa-„Faktencheckern“ nicht inner­halb von 7 Tagen repa­riert werden, werden wir Straf­an­zeige gegen den/die verant­wort­li­chen Meldungs­leger bei der dpa erstatten und auch Klage wegen Ruf- und Kredit­schä­di­gung gegen die dpa einrei­chen sowie Scha­den­er­satz­for­de­rungen geltend machen. Anwälte prüfen gerade die Vari­anten einer recht­li­chen Würdi­gung dieser in mehr­fa­cher Hinsicht ille­galen Vorgangsweise.

 

13 Kommentare

  1. In Deutsch­land gibt es ein Sprich­wort, das da lautet: „Was stört es eine deut­sche Eiche, wenn sich eine Sau daran scheuert“ und da es auch polni­sche Eichen gibt, sollte man sich in Sachen „dpa-Fakten­check“ wie eine polni­sche Eiche verhalten.
    Sie benehmen sich genau konträr getreu dem Sprich­wort: „getrof­fene Hunde bellen“ und schreiben einen ellen­langen Kommentar und einen genau so langen Brief an „Fakten­check“, den die Geschäfts­lei­tung (wenn über­haupt) schmun­zelnd zur Kenntnis nimmt, weil die von „dpa“ mit Infor­ma­tionen belie­ferten Medien 92% des Medi­en­marktes beherr­schen und die patrio­ti­schen „Medi­enzwerge“ zusammen noch nicht einmal 1% des Medi­en­marktes kontrollieren.
    Die Inter­es­senten, die Ihre Website aufrufen muss man nicht darüber infor­mieren, dass sie korrekt arbeiten, denn die kennen den Unter­schied zwischen der staat­lich domi­nierten Lügen­presse und den kleinen patrio­ti­schen „Zwergen“ und sind froh, wenn sie u.a. auch auf dieser Website wahr­heits­ge­treue Fakten und Tatsa­chen erfahren, soweit mir bekannt, handelt es sich bei dem polni­schen Wappen­tier nicht um einen Angst­hasen, der in Panik und Hysterie verfällt, wenn das deut­sche Wappen­tier (der Plei­te­geier) wütend kreischt.

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  2. Jetzt, wo noch formell am Papier die Demo­kratie und Meinungs­frei­heit herrscht, passiert so etwas. Man kann sich leicht vorstellen was erst geschehen würde, wenn solche Rechts­bre­cher erst freie Hand hätten. Die würden sich wie die übelsten Nazis gebärden.

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  3. Kaum zu fassen, welche Figuren in Deutsch­land ihre dikta­to­ri­schen Poten­tiale entfalten können. Drauf­halten Jungs! Solche Krea­turen gehören mit nassen Fetzen aus ihren Agen­tur­stuben getrieben und anschlie­ßend vor ordent­liche Gerichte gestellt.
    Gesetz (incl. GG) und Recht zahlt nämlich für solche Faschisten im Taschen­buch­format nicht.

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  4. Im Sport ist ein „Check“ eine Gewalt­hand­lung, mit der ein Gegner wegge­schubst wird.
    Da bekommt die Selbst­be­zeich­nung (oder ‑bezich­ti­gung) „Fakten-Checker“ einen ganz neuen Klang…

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    • Lese ich Grundig wird das Herz schwer.
      Grundig ging glaube ich in den Neun­zi­gern Bank­rott und wurde ausge­rechnet von der Türki­schen BEKO aufge­kauft und erin­nert mich auch an die Tech­nik­ge­schenke an die Chinesen von H.Kohl und und und…

  5. In einer Zeit der Vorrats­spei­che­rung, müssen alle Personen die für diese Diktatur arbeiten gespei­chert werden.
    Denn sollten WIR gewinnen, in Italien, Schweiz, Polen, Ungarn und jetzt auch in Österreich,
    sieht es gut aus mit der Frei­heits­ent­wick­lung, dann soll es nicht so werden wie nach dem 2WK.
    Als beinahe alle NSDAP- Leute in die SPD und CDU eintraten.
    Und zum tausendsten Male wieder­hole ich meine Bitte an die Deutschen:
    ALLE Beamten, Pres­se­leute und Partei­mit­glieder, Richter der jetzigen Poli­tik­land­schaft, sollen nur eine Strafe erhalten: Entzug aller Bürger­rechte. ^Bedeutet: Kein Recht auf Besitz oder Inan­spruch­nahme von jedwedem Angebot.
    Ich erin­nere an die Worte unseres letzten Bundes­kanz­lers: … solange ich im Amt bin kommt kein Türke mehr über die Grenze. So oder ähnlich sagte unser geliebter Helmut Schmidt. Kurze Zeit später wurde er wegkor­rum­piert von den Bestien die alle zu Sklaven machen wollen.
    Kleiner Tipp noch für Dieje­nigen die nur noch sitzen, auf meiner Signal­weste zum Radfahren steht gut zu lesen: friedliche-loesungen.org
    „original anklicken“ .
    Diese Seite verzweigt die Leser auf sehr viele Andere, zum Beispiel auch hierher.
    Und wenn mich einer anspricht ist es wie ein Götterfunke…

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  6. Ja, bei face­book tummeln sich viele Leute und es schon bequem, wenn man die errei­chen will. Aber zu welchem Preis? Diese „selbst ernannten Fakten­che­cker“ die von überall scheinbar herkommen, treiben mit der Unter­stüt­zung von face­book unge­bremst ihr Unwesen. Mal kommen sie aus Polen, mal aus Berlin und dann wieder aus Ungarn. Dazu kommen Warn­hin­weise für Artikel, die man gar nicht auf seiner Seite hat. Und face­book selbst zensiert eben­falls wie nichts Gutes. Viele trauen sich schon nicht mehr ihre Meinung zu sagen, vor Angst gesperrt zu werden. So bequem es auch ist, face­book taugt nicht mehr um seine Ansichten zu verbreiten. Die Politik hat dafür gesorgt, dass viele Social Media unbrauchbar geworden sind. Aber noch besteht die Möglich­keit über eine eigene Website zu publi­zieren und auch wenn man nicht mehr so viele Menschen erreicht, wen das inter­es­siert der wird so wie hier die Infos auch finden. Man darf und sollte seine Meinungs­frei­heit nicht durch Bequem­lich­keit einschränken lassen. Ich habe meinen face­book Account gelöscht und werde nur noch auf meine eigen Website meine Artikel stellen. So lange das noch geht.

  7. Lieber redak­tion. Wieso verwenden Sie eben dieser plat­form ? Fake­book ist nichts anderes wie eine verlän­ge­rung der main stream media. Die meiste mündige menschen sind schon längst umge­stiegen auf andere portale und das gross das bei fake­book, Whats­sapp oder Twitter bleibt kann mann sowieso in die pfeife rauchen. Also statt sich zu beschweren würde Ich vorschlagen andere medien zu benützen.

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