Dr. Norbert van Handel: Eine Schande!

Dr. Norbert van Handel

Ein Gast­kom­mentar von Dr. Norbert van Handel (Steinerkirchen/Traun) *)

Eigent­lich wollten wir uns heute speziell mit der Außen­po­litik, im Beson­deren der USA, beschäf­tigen aber der Corona Wahn­sinn hält auch uns fest im Griff:

  1. Wenn Ober­stu­fen­schüler, die immer fleißig waren und gute Noten schrieben, nach einer Schul­ar­beit verzwei­felt nach Hause kommen, weil sie einfach die Aufgaben nicht in der übli­chen Weise bear­beiten konnten, weil die entspre­chende Vorbe­rei­tung fehlte, so ist dies einfach ein Skandal!
    Der coro­nabe­dingte Fern­un­ter­richt bringt die Schüler an ihre psychi­schen Grenzen – will man das?
    Lang­at­mige, virtu­elle Erklä­rungen über Prüfungs­ge­gen­stände können niemals den persön­li­chen Unter­richt ersetzen. Im Gegen­teil, je flei­ßiger und ordent­li­cher ein Schüler ist, desto mehr wird er darunter leiden.
    Auch die völlig über­for­derten Lehrer können wenig machen.
    Schuld ist eine Politik, die die Bildungs­ferne der Regie­rung zum System macht.
    So stiehlt man ganzen Jahr­gängen die Chance auf Bildung und dies nicht nur etwa den sprachun­kun­digen Immi­gran­ten­kin­dern, sondern auch den hoch moti­vierten Kindern erst­klas­siger Schulen.
    Wenn sich ein etwas theo­re­ti­scher Bildungs­mi­nister nicht gegen­über einem bildungs­re­sis­tenten Kanzler durch­setzen kann, ist es kein Kunst­stück die Verdum­mung der Nation zu prophezeien.
  2. Auch in der Univer­si­täts­land­schaft brennt der Hut.
    Schon seit Jahren versu­chen korrekte und erfah­rene Profes­soren die Bestel­lungs­praxis in manchen Univer­si­täten anzu­pran­gern.
    Es gibt uns persön­lich bekannte Fälle, wo Profes­soren mit mäßiger Habi­li­ta­ti­ons­leis­tung, statt ihrer Pflicht nach­zu­kommen Vorle­sungen abzu­halten, lieber hoch dotierte Gutachten machen. Dies natür­lich vorzugs­weise für jene Partei, die sie fördert.
    Studenten beschweren sich bei jenen Profes­soren, die pflicht­gemäß vorgehen.
    Die Beschwerden werden weiter­ge­geben, doch ohne jedes Resultat.
    Schlam­pig­keit, Faul­heit und Freun­derl­wirt­schaft sind anschei­nend auch im Univer­si­täts­be­reich eingezogen.
  3. Dass der Regie­rung viel­fach Bildung egal und Wirt­schaft unwichtig ist, zeigen auch die jüngsten Corona-Maßnahmen.
    Statt kurz, klar und mit schlüs­sigen Maßnahmen (Masken, Abstand, Ausgangs­sperren) zu agieren, wie dies etwa China, Südkorea oder Taiwan aber auch Israel mit Erfolg machen, wird nichts als herum­ge­pfuscht.
    Statt die wenigen sinn­vollen Maßnahmen stich­pro­ben­artig und mit konse­quenten Strafen poli­zei­lich zu über­prüfen,
    fummelt man mit unge­wissen Medi­ka­menten und unge­wissen Impf­ver­spre­chen so herum, dass auch inter­es­sier­teste Kreise der Impf­wil­ligen sich nicht mehr auskennen.
    Mögliche Öffnungs­zeiten für die Wirt­schaft sind zu einem Lotte­rie­spiel verkommen.
    Ganze Wirt­schafts­zweige, insbe­son­dere im Tourismus, der Gastro­nomie, der Reise­büros, werden die Krise nicht über­stehen.
    Der Kultur­be­reich ist völlig zusam­men­ge­bro­chen, was gleich­zeitig große Kultur­in­sti­tu­tionen, Museen und auch die zahl­rei­chen Expo­nenten der Klein­kunst betrifft.
    Nun, auch Kultur ist nicht gerade ein Lieb­lings­kind der Regie­rung, woher auch, außer zur glanz­vollen Eröff­nung von Fest­spielen zu kommen, so lange sie der eigenen Publi­zität dienen, ist ihnen das Thema egal.
  4. Die eigent­liche Schande ist, dass Sebas­tian Kurz den letzten Lock down mit der Situa­tion in Südtirol begrün­dete. De facto sind in Südtirol die Geschäfte offen und die Infek­ti­ons­zahlen sinken.
    Der letzte Lock down baute also auf einer glatten Unwahr­heit auf.
    Bald fragt sich selbst jemand, der Verschwö­rungs­theo­rien in jeder Weise ablehnt, ob dahinter ein System liegt?
    Dieses Inter­esse wird nicht geringer, wenn man weiß, dass die Frau eines Minis­ter­prä­si­denten in Deutsch­land, der beson­ders für den Lock down eintritt, Proku­ristin bei der Firma Pfizer ist.
    Ein Freund unseres Netz­werkes schickte uns dies­be­züg­lich den Handelsregisterauszug!
  5. In der öster­rei­chi­schen Regie­rung sitzen jetzt zwei Profes­soren, einer für Bildung, der sich nicht durch­setzen kann und ein anderer namhafter Wirt­schafts­wis­sen­schaftler, dessen Fähig­keit das Steuer herum­zu­reißen, erst bewiesen werden muss.
    Ansonsten hat der Kanzler ein Riege von relativ unbe­darften Damen und Herren zusam­men­ge­stellt, die brav seinem Befehl folgen und deren poli­ti­sche Erfah­rung oder gar Bildung sich in Grenzen hält.
  6. Die gewal­tige finan­zi­elle Förde­rung der Regie­rung von einigen Medien, garan­tiert das bequeme Lob einer selbst­kon­stru­ierten Öffent­lich­keit.

Öster­reich oder Deutsch­land sind Staaten, die sich aus schwie­rigsten Verhält­nissen durch Fleiß, Geschick und hoher Wirt­schafts­kom­pe­tenz nach dem zweiten Welt­krieg erst­klassig entwi­ckelt haben.
Jetzt steigt täglich die Gefahr all das Erwor­bene zu verspielen.
Eine Schande!

* * *

M7 – ein Mittel­eu­ropa der Sieben

In der EU müssen endlich die kleinen christ­li­chen Länder gegen den großen links­li­be­ralen Main­stream auftreten.
Deshalb ist M7 – Mittel­eu­ropa der Sieben – eine Gruppe aus Visegrád-Staaten, Öster­reich, Kroa­tien und Slowe­nien in der EU so wichtig. 
Wir werden mit allen Mitteln daran arbeiten müssen, dass dies auch Wirk­lich­keit wird, sonst sind wir lang­fristig auf der Verliererstraße.

 


*) Webseite des Gast­au­tors: norbert.vanhandel.at/


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