Dr. Norbert van Handel: Planet der Affen

Dr. Norbert van Handel
Im schon mehr als ein halbes Jahr­hun­dert alten Film „Planet der Affen“wurde die kriegs­lüs­terne Mensch­heit gegen­über einem gut orga­ni­sierten Planeten der Affen vorgeführt.Die heutige Situa­tion passt dazu. Wie zum Beispiel:
Die Posi­tion des Westens gegen­über Russland:
So, wie der erste Welt­krieg die Urka­ta­strophe Europas war, so ist das Urpro­blem mit Russ­land die Erwei­te­rung der Nato Rich­tung Osten. Es ist inzwi­schen klar, dass im Zusam­men­hang mit der Auflö­sung der Sowjet­union und der deut­schen Wieder­ver­ei­ni­gung Russ­land zuge­sagt wurde, dass die Nato sich nicht Rich­tung Osten erwei­tern würde.
So bestä­tigt z.B. Jack Matlock, US-Botschaf­terin Moskau, zur Zeit Gorbatschows:
„Als wir den Kalten Krieg beendet und poli­tisch dabei geholfen haben Osteu­ro­pazu befreien, war klar, dass wir Russ­land für ein freies und vereintes Europa einbe­ziehen müssen. Wir wussten auch, wenn man ein Instru­ment des Kalten Krieges –die Nato (!!)–in dem Moment vorbe­wegt, wo die Barrieren fallen, man neue Barrieren in Europa schaff­tund genau das ist jetzt geschehen. Wenn wir Frieden wollen, dann sollten Russ­land, die Ukraine und die Länder Ost-und West­eu­ropas in einer einzigen Sicher­heits­ge­mein­schaft sein.“
Und weiter: „Es war ein Fehler die Nato in den Osten auszu­dehnen – und die Art und Weise, wie das geschehen ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Ende des Kalten Krieges kein west­li­cher Sieg war. Wir haben das Ende des Kalten Krieges verhan­delt und dies zu Bedin­gungen getan, die auch vorteil­haft für die Sowjet­union waren. Wir haben (hätten!) alles gewonnen.“ Und dann (weiter Matlock):
„Wenn China anfangen würde, eine Mili­tär­al­lianz mit Kanada und Mexiko zu orga­ni­sieren, würden die USA dies niemals tole­rieren und mit jedem Mittel, das wir haben, verhin­dern. Jedes Land, das die Macht dazu hat, würde das tun (O‑Ton: Matlock). Auch der ehema­lige deut­sche Außen­mi­nister Hans Diet­rich Genscher hat Russ­land im Jahr 1990 verspro­chen, dass es keine Nato-Osterwei­te­rung geben werde: „Wir waren uns einig, dass nicht die Absicht besteht das Nato-Vertei­di­gungs­ge­biet auszu­dehnen, nach Osten. Das gilt nicht nur für die DDR, sondern ganz generell.“
Zeit­zeugen berichten auch, dass in den vertrau­ens­vollen Gesprä­chen zwischen Kohl und Gorbat­schow eine Nato-Erwei­te­rung Rich­tung Osten ausge­schlossen wurde. Dieses Gentleman Agree­ment wurde leider niemals schrift­lich fest­ge­legt. Es wurde einseitig gebro­chen und Russ­land ist dementspre­chend zutiefst verstimmt.Es geht dabei auch nicht um Völker­rechts­ver­let­zungen oder die Behand­lung von Dissi­denten in Russ­land, wenn man diese mit den zahl­rei­chen zerstö­re­ri­schen und oft völker­rechts­wid­rigen Kriegen der USA in den letzten 20 Jahren vergleicht.
Wenn die USA, die Nato und Europa klar zum Ausdruck bringen würden, dass eine Erwei­te­rung der Nato auf die Ukraine nicht passieren wird würde Russ­land mit Sicher­heit dees­ka­lieren. Die Unbe­weg­lich­keit der west­li­chen Diplo­matie wäre selbst schuld, wenn es zu krie­ge­ri­schen Ereig­nissen käme.
Doch Öster­reich nimmt seine Rolle nicht wahr: Der 3. Präsi­dent des Natio­nal­rats, Norbert Hofer, bemän­gelt, dass Außen­mi­nister Schal­len­berg die Verpflich­tung, frie­den­stif­tend aktiv zu werden, nicht wahr­nimmt. Weiters ist fest­zu­stellen, dass die Gefahr, dass Russ­land den „Gashahn zudreht“ latent ist, dann, so Hofer, müssten Betriebe zusperren und Lebens­mittel würden knapp. Kritisch sieht Hofer die Rolle der Euro­päi­schen Union, die immer dann von „margi­naler Bedeu­tung“ sei, wenn echte Krisen an der Tages­ord­nung sind! Und er warnt auch vor einer mögli­chen Flücht­lings­welle „sollte es zu einem breit­flä­chigen bewaff­neten Konflikt kommen“.
Öster­reich ist ein neutraler Staat und muss seine Rolle auch entspre­chend den, selbst über­nom­menen Verpflich­tungen der Neutra­lität einnehmen, das heißt, brücken­bauend zwischen den verschie­denen euro­päi­schen Inter­essen sein.
Wie korrupt ist die EU?
Einer der 14 Vize­prä­si­denten der Kommis­sion, welcher der CDU zuzu­rechnen ist, baute sein Brüs­seler Vize­prä­si­den­ten­büro um sage und schreibe 630.000,00 Euro um. Das ist in etwa der Gegen­wert eines Einfa­mi­li­en­hauses in einer guten Wohn­lage. Chris­tian Ortner, einer der wenigen Jour­na­listen, die sich getrauen das Wich­tige zu sagen, führt dazu aus, dass in den Kosten für den Büro­umbau ein eigenes Display zum Fens­ter­öffnen, Glas­wände, die sich milchig einfärben und Trenn­wände, die auf Knopf­druck verschwinden können, enthalten sind.
„Allein die elek­tri­schen Jalou­sien und Einbau­möbel hätten 80.000,00 Euro gekostet. Geplant sei aber noch eine Video­kon­fe­renz-und Diktier­ein­rich­tung, die auch simultan über­setzen kann.“ Die Brüs­seler Nomen­kla­tura agiert ärger, als Ludwig XIV. im Abso­lu­tismus. Das immer mehr verar­mende Volk wird seitens Brüs­sels wohl nur noch als Plebs und Pöbel verstanden. Aber auch die Kommis­si­ons­prä­si­dentin Von der Leyen agiert ähnlich,wenn es etwa um die Bestel­lung von mindes­tens 1,8 Milli­arden Impf­dosen und Unsummen von Euros (20 US-Dollar pro Impf­dosis) geht.
Nach Befra­gung durch das EU-Parla­ment wurden seiten­lang geschwärzte Doku­mente zu den Verträgen über­mit­telt. Beson­ders etwa zu Liefer­preis und Haftungs­fragen etc. Kurz­nach­richten der Kommis­si­ons­prä­si­dentin bedürfen keiner Trans­pa­renz, dies muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die EU-Kommis­sion betrachtet alle Kurz­nach­richten als, von den Trans­pa­renz­vor­schriften ausge­nommen. Sie werden daher syste­ma­tisch gelöscht.
Ganz bescheiden darf darauf hinge­wiesen werden, dass unter anderem auch wegen (nicht­ge­löschter) Kurz­nach­richten selt­samster Art der öster­rei­chi­sche Bundes­kanzler Sebas­tian Kurz zurück­treten musste. Das Prinzip heißt, wenn proble­ma­ti­sche Verträge gemacht werden, wird verschleiert, gelöscht und das Volk für dumm verkauft. Kein  Wunder,  dass das Vertrauen in die Politik verschwunden ist.
Steu­er­ver­schwen­dung
Die Steu­er­ver­schwen­dung in Öster­reich kennt anschei­nend keine Grenzen. Da wird eine Impflot­terie im Ausmaß von, höre und staune, einer Milli­arde Euro geplant. Das wären etwa 2002 acht neue Abfang­jäger gewesen oder man hätte mit diesem Geld 2,5 Millionen ärmere Öster­rei­cher mit je 400,00 Euro unter­stützen können. Ein Skandal, der die Corona Krise entspre­chend kenn­zeichnet. Beispiele ähnli­cher Art könnten zuhauf aufge­zeigt werden. Das würde das Poli­ti­sche Tele­gramm sprengen!

3 Kommentare

  1. Ich kann nur beipflichten! Die Schmal­spur­po­li­tiker, die sich in einer Schleim­spur hoch­ge­kro­chen haben, prassen um das Geld jener, die Europa Werte schaffen, die Parvenüs, die sich im Wind­schatten von Zeit und Pannen empor­ar­beiten, glauben, die Welt zu verstehen und will­kür­lich Feinde zu erfinden, die keine sind. Aber um des schnöden Mammons willen, machen diese unfä­higen Witz­fi­guren alles, um selbst abzu­sahnen und dubiose Vettern zu versorgen. Menschen, Partner, andere Inter­es­senten („stake­holder“) und auch getrof­fene Verein­ba­rungen sind dieser Horde despo­ti­scher Terro­risten völlig egal. Das eigene Konto ist diesen Unmen­schen wich­tiger als alles andere, ob Land und Leute, ja sogar eigene Familie und Herkunft.

  2. Ja, wer Verant­wor­tung ohne zu denken abgibt, muss sich nicht wirk­lich wundern.
    Wir benö­tigen drin­gend ein neues Unter­richts­fach: Anstands­lehre gepaart mit den Grund­zügen der Psycho­logie! Wie erkenne ich Psycho­pa­then!! Wer in Glaube und Hoff­nung verharrt, sich mit der Willkür der Irren gepaart!

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