Dr. Norbert van Handel: Wahn­sinn ohne Methode

Dr. Norbert van Handel

Ein Gast­kom­mentar von Dr. Norbert van Handel (Steinerkirchen/Traun)

Ist es auch Wahn­sinn, so hat es doch Methode“, lässt Shake­speare den Polo­nius in seinem Hamlet sagen.

Bei Corona ist es umge­kehrt.

Nachdem vor acht Wochen die Regie­rung den Kampf gegen Corona zur Chef­sache erklärte, stellte sich die Oppo­si­tion staats­tra­gend hinter sie und die Bürger gehorchten.

Sehr bald nach dem Schock stellte sich aber heraus, dass zahl­reiche Wissen­schaftler welt­weit Corona nur als schwere Grippe bezeich­neten.

Das hinderte die Regie­rung jedoch nicht, immer schärfer vorzu­gehen.

Wie in einer Diktatur wurde die Frei­heit der Bürger beschnitten: keine Besuchs­mög­lich­keiten, kein Ausgang, keine Fami­li­en­zu­sam­men­künfte etc. etc. Man erspare uns die ganze Liste aufzu­zählen.

In einer Studie des SORA Insti­tutes wurde gefragt, wie viele Öster­rei­cher mit
Sars –CoV‑2 wirk­lich infi­ziert sind. Die Antwort: 0,15 Prozent!!

In Öster­reich starben etwas mehr als 600 Leute – traurig genug. Aber keiner weiß, ob sie nur mit Corona infi­ziert waren oder ob sie an Corona starben.

Der Poli­tik­wis­sen­schaftler Dr. Köppl, ein sehr erfah­rener, welt­weit vernetzter deut­scher Wissen­schaftler, verweist auf die deut­sche Bild­zei­tung vom 8.5.2020 mit Titel „Wissen­schaftler kriti­sieren Corona-Maßnahmen: Lock­down war ein Riesen­fehler“.

Wir sind keine Medi­ziner, weshalb wir diese Infor­ma­tionen einfach so stehen lassen wollen.

Unsere Fragen sind ganz andere:

- Wie kann eine Regie­rung die Verant­wor­tung über­nehmen, durch weitaus über­zo­gene Maßnahmen hundert­tau­sende Exis­tenzen zu zerstören und in die Armut zu schi­cken?

- Wie kann es sein, dass zwar ein riesiges Hilfs­paket (insge­samt dürften es mehr als 40 Milli­arden Euro werden) ange­kün­digt wird, dass es aber, wenn über­haupt, viel zu lange dauert bis die Betriebe das Geld kriegen?

- Es darf wird wohl nicht Absicht sein, so spät auszu­zahlen, dass klei­nere Betriebe inzwi­schen in Konkurs gehen?

- Es darf doch wohl nicht so sein, dass die in Öster­reich über­bor­dende Büro­kratie und die umfang­rei­chen Formu­lare, die viele gar nicht verstehen, letzt­end­lich die Rettung von Unter­nehmen verhin­dert?

- Schmerz­lich vermisst man Unter­nehmer in der Regie­rung, die wissen worum es geht.

- Schmerz­lich sieht man wieder die Wirt­schafts­kammer als Koloss, der nicht bereit ist seine mons­trösen Finanz­re­serven, zumin­dest zum Teil, für seine eigenen Mitglieder, die diese selbst zahlten, zur Verfü­gung zu stellen.

- Mit welcher Logik sperrt man, viel zu spät, Gast­häuser auf, nicht aber die Hotels?

- Der Tourismus, als wesent­li­cher Wirt­schafts­faktor, besteht in Öster­reich aus der schönen Land­schaft, einem freund­li­chen Service, guten Well­ness­mög­lich­keiten und der Hoch­kultur. Gerade beim letzten, nämlich der Hoch­kultur, hat man die poli­ti­sche Verant­wor­tung einer Frau über­lassen, die keine Ahnung von Kultur hat. Die Leute kommen nicht nach Öster­reich um Herrn Nitsch zuzu­schauen, wie er Ochsen­blut durch die Gegend schleu­dert, sondern um in der Staats­oper, im Burg­theater, in der Alber­tina, bei den Salz­burger Fest­spielen einma­lige kultu­relle Erleb­nisse zu genießen.

- Anschei­nend weiß das die Regie­rung nicht, sonst würden nicht völlig unüber­sicht­liche Maßnahmen verfügt werden, die es jedem Kultur­ma­nager unmög­lich machen zu planen.

- Man will für die Gast­häuser 400 Millionen Euro ausschütten. Nun gibt es in Öster­reich rund 60.000 bis 70.000 Touris­mus­be­triebe. Divi­diert man die Hilfs­summe durch die Zahl der Betriebe, kommen in etwa 6.000,00 Euro pro Betrieb heraus.

Sicher­lich besser als ein feuchter Hände­druck, aber natür­lich für große Hotels ein Klacks und nicht mehr.

- Wenn man etwa weiß, dass die meisten auslän­di­schen Gäste nach Öster­reich fliegen, so müsste man längst daran arbeiten, wenn man schon glaubt, dass Corona so schreck­lich ist, kurze Tests bei der Einreise zu entwi­ckeln, um Klar­heit zu schaffen.

- Und wie ist es mit den zahl­rei­chen kleinen Reise­büros, die letzt­end­lich Schalt­he­beln des inter­na­tio­nalen Tourismus sind? Fördert man die auch oder versteht man gar nicht, was deren Funk­tion eigent­lich ist?

Sebas­tian Kurz hat als Regie­rungs­chef die Verant­wor­tung für das Desaster.

- Er ist verant­wort­lich, dass ein Volks­schul­lehrer als Gesund­heits­mi­nister eine Art Gesund­heits­dik­tatur errichtet hat. Bereits zwei Experten haben ihn verlassen, die anderen kennt der normale Staats­bürger nicht.

- Der Kanzler ist verant­wort­lich, dass in einem Wirbel von einander wider­spre­chenden Verord­nungen die Verfas­sung ausge­he­belt wird.

- Er ist auch verant­wort­lich, dass es derzeit keine freien Menschen in einem freien Land gibt.

Da die ÖVP keine Wirt­schafts­partei mehr ist, wird es wohl die Aufgabe der Oppo­si­tion, und da beson­ders der FPÖ sein, Öster­reich neu aufzu­bauen.

Dabei sollten wir sie unter­stützen.

 


Webseite des Gast­au­tors: norbert.vanhandel.at/

1 Kommentar

  1. Er (Dr. Norbert van Handel) sprach ein wahres Wort gelassen aus! Aber was will man denn von dem Schaum­schläger und Soros-Buberl Kurz schon erwarten? Man fragt sich wirk­lich, für wen dieser Verräter eigent­lich arbeitet! Und ich verlange auch, dass er zur Verant­wor­tung gezogen wird!

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here