Eine mora­lisch kranke Gesellschaft

pixabay.com, gemeinfrei

VON José Eugenio Fernández Barallobre

Neulich entdeckte ich in einem Einkaufs­zen­trum in meiner Stadt ein Plakat mit dem Bild einer Katze an der Wand, auf dem zu lesen war: „Ich bin nicht dein Haus­tier, ich bin deine Familie, dein Freund, dein Begleiter. Du bist nicht mein Besitzer, du bist meine Familie, mein Freund, mein Gefährte“. Das hat mich nach­denk­lich gemacht.

Ich gehe von der Prämisse aus, dass ich Tiere als die Lebe­wesen, die sie sind und die von demselben höchsten Schöpfer erschaffen wurden, der auch mich erschaffen hat, zutiefst respek­tiere, und dass ich ihnen daher die Achtung schulde, die sie verdienen, ohne deshalb zu versu­chen, sie mit den Menschen auf eine Stufe zu stellen, auch wenn ich weiß, dass viele von ihnen sicher­lich mehr Respekt verdienen als viele der Menschen, die die Erde bevölkern.

Es ist jedoch paradox und sogar besorg­nis­er­re­gend, dass bestimmte Gruppen, die im Allge­meinen der linken Ideo­logie ange­hören, und insbe­son­dere die vorherr­schenden Pijo­pro­gres­siven, mehr Rück­sicht auf Tiere als auf Menschen nehmen.

Seit dem Einbruch des unge­sunden Popu­lismus, der in unserem Land von dem uns allen bekannten elenden Pack reprä­sen­tiert wird, ist die spani­sche Gesell­schaft an einer schweren Krank­heit erkrankt, die, wenn sie nicht sofort behoben wird, uns ohne Linde­rungs­mittel in den totalen Ruin führen wird.

Das Auftau­chen all dieser Veganer, Ökologen, Femi­nazis, lgtbi­jklm… usw. auf der poli­ti­schen Bühne führt zu einem totalen Werte­ver­lust, vor allem bei der Jugend, die in diesen rela­ti­vis­ti­schen Wirbel­wind einge­taucht ist, in dem alles möglich ist, wenn es nach den herr­schenden Krite­rien poli­tisch korrekt ist.

Ange­fangen bei dem Igno­ranten oder Ignanta, den es auch zuhauf gibt und der jeden Tag mehr wird, der sagte, dass der Hahn ein reue­loser Verge­wal­tiger der Hühner ist, bis hin zu dem Mann, der immer noch Minister in dieser lahmen Regie­rung ist, der wollte, dass wir aufhören, Fleisch zu essen, weil das angeb­lich der Gesund­heit des Planeten dient; den über­zeugten Vertei­di­gern des Wolfes, ohne sich um den Schaden zu kümmern, den er anrichten kann, wenn seine Popu­la­tion nicht kontrol­liert wird, wurde hier eine unge­sunde Politik der Tier­ver­tei­di­gung durch­ge­setzt, die jedoch tief im Inneren ihren Ursprung in dem unge­sunden Wunsch all dieses pijo­pro­gres­siven Gesin­dels hat, den Stier­kampf als Zeichen der Iden­tität Spaniens zu zerstören, jenseits aller anderen Überlegungen.

Dieselben Pijo­pro­gres der unge­sunden und verdammten Podemía, des schlimmsten Virus, der Spanien verwüstet hat, sind dieje­nigen, die mit Zähnen und Klauen dafür eintreten, dass wir die wahl­lose Einreise ille­galer Einwan­derer aus den Ländern südlich der Sahara zulassen, wie wir es in diesen Tagen an unserer Grenze von Melilla und erleben, Abge­sehen von einer vermeint­li­chen huma­ni­tären Beru­fung, die sie nicht haben, wissen sie, dass es sich um eine wich­tige poten­zi­elle Quelle von Wähler­stimmen für die nicht allzu ferne Zukunft handelt, Stimmen, die auf der Grund­lage einer kleinen Zulage für jeden Einwan­derer gewonnen werden, die es ihnen ermög­licht, auch wenn sie noch so gering sein mag, viel besser zu leben als in ihren Herkunftsländern.

Diese Migra­ti­ons­ströme bestehen zumeist aus stäm­migen, athle­ti­schen Männern im mili­tä­ri­schen Alter, wie der Schwarze, den wir in einem Video sahen, der versuchte, einen Lands­mann anzu­greifen, der die massive Präsenz dieser Elemente mit einem Mobil­te­lefon filmte. Der letzte Stroh­halm, ein Kerl, der auf offen­sicht­lich ille­gale Weise nach Spanien einreist, dessen Absichten uns unbe­kannt sind und der, obwohl wir ihn nicht hinaus­werfen, sich den Luxus leistet, einen Lands­mann in seiner eigenen Stadt, in seinem eigenen Haus mit einem stumpfen Gegen­stand zu bedrohen. Schändlich!

Aber dieselben Leute, die den Tod eines Hundes oder einer Katze beweinen oder den Wolf, der gejagt wird, wenn er eine Schaf­herde angreift; dieselben Leute, die die massen­hafte Einwan­de­rung ille­galer Einwan­derer aus angeb­lich huma­ni­tären Gründen mit Händen und Füßen vertei­digen, sind dieje­nigen, die das Recht der Frauen fordern, ein mit Seele, Geist und Verstand ausge­stat­tetes Lebe­wesen, das sie im Mutter­leib tragen, völlig unge­straft zu ermorden. Dies ist das beste und offen­sicht­lichste Beispiel dafür, wie krank diese korrupte Gesell­schaft ist, die keinerlei mora­li­sche Grund­sätze kennt.

Alles in allem sind wir der Meinung, dass der schwer­wie­gendste Aspekt dieser Situa­tion die Haltung unserer jungen Menschen ist, die keine Werte mehr haben, die über die Anbe­tung von Götzen auf tönernen Füßen hinaus­gehen, wie im Fall der so genannten „Influ­encer“, die die Richt­li­nien für die Zukunft eines großen Teils der Jugend vorgeben, die von den sozialen Netz­werken abhängig sind, die von der inter­na­tio­nalen Globa­li­sie­rung gesteuert werden. Hinzu kommt die neue plane­ta­ri­sche Reli­gion, bei der alles, was sie tun – die Art, wie sie essen, die Art, wie sie sich kleiden, die extreme Vertei­di­gung des Tier- und Umwelt­schutzes, sogar der Rück­gang der Gebur­ten­rate – von der angeb­li­chen Gesund­heit des Planeten abhängt.

Natür­lich liegt ein großer Teil des Problems in der Verbrei­tung dieser Ideen in den Klas­sen­zim­mern selbst, wobei ein großer Prozent­satz der Lehrer als Laut­spre­cher fungiert und so zu Vorbil­dern für die Schüler wird.

Viele dieser jungen Menschen, die mit den Grund­sätzen eines heftigen und unge­sunden Rela­ti­vismus geimpft wurden, messen einem Haus­tier oder einem Wald mehr Wert bei als dem Leben eines unge­bo­renen Kindes, weil sie alle in einem Umfeld aufge­wachsen sind, in dem eines der Grund­prin­zi­pien, die sie gelernt haben, lautet, dass eine Frau mit ihrem Körper machen kann, was sie will, was Sinn machen könnte, wenn man das Leben eines intel­li­genten Wesens mit einer Seele und einem Geist ausschließt, das sie in sich tragen und das über ihre eigene Frei­heit als Indi­vi­duum hinausgeht.

Wir leben in unru­higen Zeiten und der Schatten des Krieges hängt über uns allen. Vorbei sind die so genannten asym­me­tri­schen Kriege, von denen uns dieje­nigen erzählten, die uns kate­go­risch versi­cherten, dass es nie wieder einen konven­tio­nellen Krieg geben würde, zumin­dest nicht auf dem euro­päi­schen Konti­nent. Diese Behaup­tung war jedoch nichts weiter als ein Vorwand, um die schritt­weise Abrüs­tung eines zuneh­mend hilf­losen und unfä­higen Europas zu rechtfertigen.

In den letzten Jahren hat sich bei uns die weit verbrei­tete Meinung durch­ge­setzt, dass im Falle eines ernsten Problems die Ameri­kaner uns mit ihren Männern, ihrer Ausrüs­tung und natür­lich mit ihren Toten vertei­digen müssten, die das uns bekannte Europa notfalls nicht auf sich nehmen könnte. Unsere Nach­barn auf der anderen Seite des Atlan­tiks scheinen jedoch nicht so begeis­tert zu sein.

Man könnte sich also fragen, was im Falle einer allge­meinen Kriegs­er­klä­rung mit den euro­päi­schen Feldern als Einsatz­ge­biet geschehen würde. Wer würde mobi­li­siert werden, um einer vermeint­li­chen Inva­sion unserer Grenzen zu begegnen? Glaubt irgend­je­mand, dass wir die Jugend dazu aufrufen könnten, zu den Waffen zu greifen und das zu vertei­digen, was ihnen gehört? Ich bezweifle das sehr, denn viele würden sich mit einge­zo­genem Schwanz unter den Röcken ihrer Mütter verste­cken, obwohl sie ihre Meinung zunächst über die sozialen Netz­werke oder im besten Fall durch die Grün­dung einer – wenn auch sehr nach­hal­tigen – WhatsApp-Gruppe kundtun würden.

Mit anderen Worten: Unsere Gesell­schaft ist krank, und wenn wir sie nicht heilen, wird sie sterben.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPANA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

16 Kommentare

  1. Dieser Artikel ist mir zu einseitig. Selbst­ver­ständ­lich gilt es, das „unge­bo­rene Leben“ zu schützen, denn ein Embryo braucht einen Fürspre­cher, ganz im Gegen­satz zu den „verant­wor­tungs­losen Ramm­lern und Häsinnen auf zwei Beinen“, die sich beide nicht im Vorfeld um Empfäng­nis­ver­hü­tung kümmern. Aber die Abwer­tung der „anderen“ Tiere, ich schreibe bewusst, der anderen Tiere, denn der Mensch ist biolo­gisch nichts weiteres als eine Tierart (Homo sapiens), die zu den „Trocken­na­sen­affen“ gehört, ist gerade schuld an dem Disaster, das wir erleben. René Descartes, der angeb­lich größte Philo­soph des Abend­landes, ist dafür verant­wort­lich, denn sein „cogito ergo sum“ (ich denke, also bin ich) hat dafür gesorgt, dass die anderen Tiere bis heute von vielen Rechts­ord­nungen als Sachen ange­sehen werden. Er glaubte, dass Tiere keinen Schmerz empfinden können und daher das Schreien eines gequälten Tieres nichts anderes sei, als das Geräusch einer Uhrfeder, die man bis zum Zerspringen aufge­zogen habe und die deshalb ein krei­schendes Geräusch verur­sacht. Wer einen Hund oder eine Katze (oder viele andere Tiere) genau beob­achtet, weiß, dass sie denkende, empfind­same und empa­thi­sche Lebe­wesen sind, die dem Menschen, der soge­nannten „Krone der Schöp­fung“ in NICHTS nach­stehen. Viel­leicht sollte dieser klang­volle „José Eugenio Fernández Barallobre“ sich einmal mit den Schriften Eugen Drewer­manns zum Tier­schutz beschäftigen.

  2. „Zuerst kommt das Fresen, dann die Moral“. Also: Moral einfor­dern ist sinnlos geworden.
    Aber schlimmer als die Schein­moral ist diese verlo­gene Grup­pen­dy­namik, die so tut, als ob was gut wäre, was in Wirk­lich­keit schlecht ist: „Naa? Hast du schon deinen ersten zweiten dritten Stich? Mit Pfizer? Moderna? J+J?“ – Wehr­lose Schüler so zu bedrängen, ist krimi­nell. Nicht mora­lisch über­legen, sondern kriminell.

  3. Sehr schade, wie eine wert­volle ökolo­gi­sche Bewe­gung so durch den Dreck gezogen wird. Wie überall gibt es Mili­tanten, aber die Mehr­zahl aller Ökologen und Veganer sind fried­lich, aufklä­rend, Vorbild, aber nicht missio­nie­rend. Die Fleisch­esser fühlen sich genauso bedroht durch den Wandel wie alle anderen, die meinen, sie können machen, was sie wollen, egal, in welchem Bereich. Nein, das können sie eben nicht ohne mit entspre­chenden Konse­quenzen gemäß des Gesetzes von Ursache und Wirkung zu rechnen. Jeder muss alles hinter­fragen und an sich arbeiten wollen, sowohl Menschen, Tiere und die Natur zu schützen und das heisst vor allen Dingen ein nicht gerne aufgeben wollender Konsum von so viel Irrsinn, damit man nur ja nicht mit sich konfron­tiert wird. Das funk­tio­niert aber in diesen Zeiten Gott sei Dank nicht mehr. Jeder wird mit sich und seinen Fehl­ver­halten konfron­tiert. Und das ist eine Menge, wenn sie im Gött­li­chen Schöp­fungs­be­wusst­sein durch­leuchtet wird.

  4. Mora­lisch krank und bis ins Mark verdorben ist eine Gesell­schaft, nein sind die Vertreter einer Gesell­schaft, die die Tier­quä­lerei des Stier­kampf es zum Kulturgut erheben und die Jagd­hunde (Galgos) am Ende der Saison als unbrauchbar elen­dig­lich krepieren lassen.
    Von der massen­weisen Tier­quä­lerei in der Tier­in­dus­trie ganz zu schweigen.

    Und es ist eine Schande für jeden Rechten und Konser­va­tiven, dass der Bereich des Tier­schutzes so sehr den Linken über­lassen wird.

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    • Dafür ein Daumen hoch. Man sieht die Doppel­moral bei den Grünen in der BRD. Im Namen des Guten werden Vogel­häcksler aufge­stellt, die die Natur zusätz­lich verschan­deln. Gegen Massen­tier­hal­tung wurde selbst in ihrer Regie­rungs­zeit nichts unter­nommen, dafür eine Rasse­listen für Hunde einge­führt, die zuhauf in Tier­heimen landeten oder wie in HH gewaltsam einge­zogen wurden.
      Tier­schutz gehört ins rechte Lager, weil man da klare Ziele verfolgen würde ohne das linke Doppel­sprech. Ich hatte mich während der Rasse­ver­fol­gung der Hunde im Tier­schutz eine Weile enga­giert, aber der uferte aus, als der Hunde aus aller Herren Länder „rettete“, die man dort extra vermehrte, weil man sie in West­eu­ropa für Geld losbekam. Das habe ich verur­teilt, wie ich verur­teile, daß man den Menschen­strom rund um den Erdball nicht eindämmt, sondern so alle Menschen, die Hiesigen und die Zuge­reisten entwur­zelt, Chaos schafft, umver­teilt, auch das Geld.

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  5. Ich bin Veganer, seit über 20 Jahren, einfach aus Mitleid, und weil ich mich mit dem befasst habe, was viele syste­ma­tisch ausblenden, u. a. den wider­lichsten Bildern aus Schlacht­höfen (ja, ja, ich weiß, die meisten essen nur ganz wenig Fleisch, meis­tens vom Bauern / Metzger „ihres Vertrauens“ usw.)

    Und Sie werden staunen – ich mag die meisten Veganer mitt­ler­weile auch nicht mehr. Weil ich selbst von diesem Geschwerl als „Rassist“ und als „Nazi“ bezeichnet wurde, als ich die Massen­mi­gra­tion (von meist jungen Männern) aus rück­stän­digen Kulturen abge­lehnt habe. 

    Ich wurde als „brauner Hetzer“ bezeichnet, als ich Peti­tionen gegen das Schächten weiter­lei­tete (als Antwort auf eine Peti­tion gegen den Welpen­handel) oder als ich fragte, warum die ganzen Tier­rechts- und Frau­en­rechts­or­ga­ni­sa­tionen jetzt auf einmal so bemüht sind, es sich nicht mit Leuten zu verscherzen, die Tiere oder Frauen / Kinder aus reli­giösen bzw. kultu­rellen Gründen quälen / missbrauchen. 

    Und ich wurde als Schwur­bler und mitt­ler­weile als Impf­ver­wei­gerer bezeichnet, als ich die Sache mit der „Pandemie“ von Anfang an kritisch sah und mich weigere, mich mit Gen-Dreck krank­spritzen zu lassen. Ich hab‘ leider bislang keine ähnlich kriti­schen Veganer getroffen, hoffe aber inständig, dass es noch andere gibt, die noch eini­ger­maßen klar bei Verstand sind …

    Das nur, um ein biss­chen daran zu erin­nern, dass Pauschal­ur­teile niemals gut sind. Nur weil jemand keine tieri­schen Produkte konsu­miert, muss er noch nicht als Feind oder als Irrer gelten. Wäre schön, wenn man auf keiner Seite derlei Hetz­schriften mehr lesen müsste. 

    Fakt ist, dass zu viel Tier­pro­dukte aus zu wider­wär­tiger Herkunft konsu­miert wird. Wer Geld für SUV, Nagel­de­sign, Ziga­retten usw. hat, aber meint, zu Schleu­der­preisen Tier­leid (und das in der Regel mehr­mals täglich) konsu­mieren zu müssen, hat meinen Respekt sicher nicht verdient. Das hat nichts mit Gutmen­schentum zu tun, sondern einfach mit Anstand. Und der fehlt meist auf beiden Seiten …

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    • Kein Gemisch­t­kostler hatte jemals etwas gegen Vege­ta­rier oder Veganer… bis diese anfingen, über­griffig zu werden, als ob es so etwas wie passives Mitessen gäbe.

      • Ich bin auch Halbevegetarier.

        Erzählte neulich einem Grüzi (Grün­na­tio­naler Sozia­list) und einer Grüzette, dass ich gern Avocados esse. Sofort kam der Hein­weis, dass Avocados eine sehr schlechte Ökobi­lanz haben. Schon im nächsten Satz erzählte dann der Grüzi, dass er jeden Morgen Hafer­flo­cken mit Bananen verfrüh­stückt.… So sind sie, die Grüzis.

    • also in deutsch­land sind die rechten spinner grund­sätz­lich die die heul­kam­pa­gnien für tiepro­blem­chen abhalten wärend sie menschen­ver­ach­tende politik bejubeln.

      in wlechem deutsch­land lebst du denn bitte?

  6. Bravo!
    Perfekt auf den Punkt gebracht.
    Gott sei Dank gibt es noch Menschen die genau so denken wie ich.
    Und ich dachte schon ich wäre ein Aussen­seiter mit über­holten Wertvorstellungen.
    Leider ist es nicht nur Spanien so, sondern mitt­ler­weile fast in ganz Europa.
    Aber meiner Meinung nach ist es drin­gend erfor­der­lich, daß dieses verkommene
    System erst einmal zusam­men­bre­chen muß, bevor man an einen Neuan­fang nur
    denken kann.

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  7. Der Fehler beginn in der Überschrift.

    Wer mit „Moral“ ankommt, hat schon verloren. Moral unter­liegt immer dem Zeitun­geist. Was heute „mora­lisch“ sein soll, war gestern völlig undenkbar und wird morgen nicht „mora­lisch“ genug sein. Von über­morgen reden wir da noch gar nicht. 

    Das es auch nur einige hunderte Kilo­meter, zur glei­chen Zeit, völlig „unmo­ra­lisch“ sein kann, darf auch nicht stören. „Moral“ = wie das Wetter. 

    Lassen sie ihre „Moral“ einfach stecken, die ist kein brauch­barer Maßstab, sondern nur eine billig und extrem hohle Waffe von denen, die ansonsten gar nichts aufzu­bieten haben. Daher kommt das Lügen­system ja ständig damit um die stin­kende, linke Ecke.

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