Elek­tro­mo­bi­lität, eine plan­so­zia­lis­ti­sche Miss­ge­burt

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Im Grunde handelt es sich bei der derzei­tigen Ener­gie­po­litik um eine Neuauf­lage des plan­so­zia­lis­ti­schen Irrsinns, den man nach 1989 bereits über­wunden glaubte:

Die Politik gibt Produk­ti­ons­ziele  völlig an den Bedürf­nissen und Wünschen der Menschen und an tech­ni­schen Gege­ben­heiten vorbei vor und die Unter­nehmen versu­chen eben diese Plan­ziele umzu­setzen.

Die Elek­tro­mo­bi­lität ein Muster­bei­spiel eines Irrweges

Geht man von dem berech­tigten Grund­ge­danken der Elek­tro­mo­bi­lität, nämlich Autos möglichst emis­si­ons­frei zu bewegen aus, so gibt es derzeit drei Optionen von denen das Elek­tro­mobil wegen der Akku- und Lade­pro­ble­matik die schlech­teste ist.

Die beiden anderen Optionen sind das Wasser­stoff­auto und das Erdgas­auto.

  1. Das Wasser­stoff­auto:

Das Wasser­stoff­auto wäre eine tech­nisch saubere Lösung um den Wind­strom für die Mobi­lität nutzbar zu machen. Wasser­stoff­tank­stellen müssten nur mit einem Elek­tro­ly­se­gerät und einem Wasser­stoff­tank ausge­stattet werden und würden immer dann, wenn der fluk­tu­ie­rende Wind­strom zur Verfü­gung steht, in situ Wasser­stoff erzeugen. Irgend­eine „Wasser­stoff­in­fra­struktur“ die in den Main­stream­m­edien immer wieder auftaucht, ist nicht notwendig. Der Wasser­stoff kann dort erzeugt werden, wo er gebraucht wird.

Der Wasser­stoff muss im Tank nur kompri­miert, nicht jedoch verflüs­sigt werden. Stand der Technik ist derzeit ein Druck von 700 Bar. Ein Kilo­gramm Wasser­stoff hat bei diesem Druck ein Volumen von 16 Litern. Mit einem 48 Liter­tank könnte man eine Reich­weite von etwa 400–450 Km errei­chen (siehe www.klimaschwindel.net/Wasserstoffantrieb/Wasserstoffantrieb.html)
Dies entspricht in etwa den Reich­weiten der derzei­tigen Akkus. Die Vorteile gegen­über dem Elek­tro­mobil liegt auf der Hand: Es entfällt die Akku­pro­ble­matik und die Tank­zeiten sind kurz. Die Unfall­ge­fahr ist beim Wasser­stoff nicht höher als bei einem Benzin- oder Diesel­tank, da der Wasser­stoff bei einem lecken Tank nur nach Maßgabe des verfüg­baren Sauer­stoffs abbrennen kann. Bei einem Akku kann jedoch im Falle eines Defektes die gesamte Energie gleich­zeitig frei werden. Der Akku ist somit eine Bombe, wie schon viele Brände gezeigt haben. Der 48 Liter­tank ist zwar etwa 120 Kilo­gramm schwer, jedoch immer noch leichter als ein entspre­chender Akku.

Wasser­stoff­autos sind aller­dings derzeit nicht unter 60 – 80.000 Euro zu haben. Der Grund ist in den teuren Brenn­stoff­zellen zu suchen, die etwa 5000 Euro pro KW kosten. Die Kosten für ein Kilo­gramm Wasser­stoff betragen derzeit etwa 10 €, was in etwa gleich­preisig wie Diesel wäre.

  1. Das Erdgas­auto

Als Zwischen­lö­sung, bis das Wasser­stoff­auto leistbar wird, wäre das Erdgas­auto der einfachste Weg, möglichst schnell und konsu­men­ten­freund­lich emis­si­ons­arme Autos zu betreiben. Bei der Verbren­nung von Erdgas wird nur Wasser­dampf und CO2 frei. Es gibt keinen Fein­staub. Nur die Stick­oxid­pro­ble­matik verbleibt  wie bei allen anderen Verbren­nern. Für jene die an das CO2-Märchen glauben, hätte das Erdgas­auto noch den Vorteil, dass es nur etwa 75% des CO2 Ausstoßes wie ein vergleich­bares Diesel­fahr­zeug hätte.
Ein weiterer Vorteil für CO2-Gläu­bige wäre, das man Biome­than in das Erdgas­netz einspeisen könnte und die Mehr­kosten der Biome­thaner­zeu­gung dem Gas an der Gastank­stelle aufschlagen könnte. Die Gasautos würden dann fiktiv mit einem Mix aus Methan und Biome­than fahren.

Gasautos könnten Biogas­an­lagen retten

Biome­than kann aus Biogas durch Gasrei­ni­gung erzeugt werden. Die Verwen­dung von Biome­than würde viele Biogas­an­lagen vor dem Zusperren retten. In Öster­reich stehen derzeit 80% der Biogas­an­lagen vor dem Aus (kommunal.at/biogasanlagen-vor-dem-aus)
Zurzeit gibt es in Deutsch­land 190 Anlagen, die Biome­than erzeugen. In Schwedt in Bran­den­burg steht eine Biogas­an­lage, die sogar aus Stroh Biome­than erzeugt (VERBIO Verei­nigte BioEn­ergie AG). Nach einer Pres­se­mit­tei­lung dieser Firma bleiben jedes Jahr allein in Deutsch­land acht bis 13 Millionen Tonnen Stroh unge­nutzt – ein gewal­tiges Rohstoff­po­ten­tial für den Biokraft­stoff von VERBIO: Mit dieser Menge Stroh könnten jähr­lich bis zu 5,5 Millionen Autos betrieben werden (etwa 8% der deut­schen PKW-Flotte).

Ginge es tatsäch­lich nur um die CO2-Einspa­rung, wäre das Gasauto der ideale Zwischen­schritt um schnell den CO2-Ausstoß der PKW-Flotte zu redu­zieren. Der Umstieg wäre fast trivial, da jeder Benziner auch mit Erdgas fahren kann. Rein tech­nisch gesehen könnte man jeden Benziner zu einem Gas/­Benzin-Hybrid­fahr­zeug umbauen.

Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand:

  1. Neue Antriebs­kon­zepte müssten erst gar nicht entwi­ckelt werden
  2. Der Bau neuer Fabriken könnte entfallen
  3. Man müsste nicht Millionen Tonnen Batte­rien (=Sonder­müll) produ­zieren, deren Entsor­gung derzeit offen ist
  4. Der Auto­fahrer hätte keinerlei Nach­teile durch lange Lade­zeiten und kürzere Reich­weiten wie derzeit beim Elek­tro­mobil
  5. Die Fahr­zeuge müssten in der Anschaf­fung nicht teurer werden
  6. Zusätz­liche Versor­gungs­in­fra­struktur kann entfallen
  7. Arbeits­plätze in er Auto­branche und ihren Zulie­fe­rern blieben erhalten

Profi­teure dieser Möglich­keit wären neben hundert­tau­senden Arbeit­neh­mern in der Auto­branche (siehe www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-die-autoproduktion-in-deutschland-ist-in-gefahr/26212812.html)

vor allem Land­wirte und kleine Anla­ge­bauer, die aller­dings an keiner Börse notieren und über keine Lobby verfügen, und natür­lich der Konsu­ment, der die Mobi­li­täts­wende fast zum Null­tarif bekommen könnte.

Der Klima­wahn ist pure Heuchelei

Dieses Beispiel demons­triert die ganze Heuchelei, die hinter dem Klima­wahn steckt: Es geht dabei über­haupt nicht darum, mit natür­li­chen Ressourcen scho­nend umzu­gehen, was ja jeder vernünf­tige Mensch begrüßen würde. Es ist viel­mehr ein Geschäfts­kon­zept, bei dem letzt­lich Billionen von Euro in gar nicht so „neue“ Tech­no­lo­gien inves­tiert und dem Konsu­menten aus der Tasche gezogen werden sollen. Es ist der größte Raubzug in der Geschichte der Mensch­heit.

Gasautos gibt es grund­sätz­lich schon seit Langem, sie sind jedoch nie auch nur annä­hernd so aggressiv beworben worden wie jetzt die Elek­tro­mo­bile. Ein mögli­cher Grund wäre, dass man Russ­land mit der soge­nannten „Ener­gie­wende“ in Wahr­heit das Wasser abgraben möchte und schon gar nicht die Erdgas­im­porte aus Russ­land stei­gern möchte.

Der Plan aus der Glas­kugel

Trotz des derzei­tigen Rück­gangs bei den Auto­ver­käufen (siehe www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/regional/autobranche-in-der-krise-100.html) plant VW  zum Beispiel unver­drossen bis  2029 75 rein batte­rie­ge­trie­bene Elek­tro­mo­delle (insge­samt 26 Millionen Fahr­zeuge) und 60 Hybrid­mo­delle (6 Millionen Fahr­zeuge) auf den Markt bringen.
(siehe: www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autohersteller-vw-investiert-60-milliarden-euro-in-elektromobilitaet-und-digitalisierung-duesmann-wird-audi-chef/25233168.html?ticket=ST-2510800–9hvnZW1yw2N6qD3XtEyo-ap5)

Diese Zahlen scheint der Konzern aus erster Hand zu beziehen: offen­sicht­lich hat sich irgendwer diese Luft­num­mern aus dem Finger gesogen!

Wo soll das viele Lithium herkommen?

Dabei weiß man nicht einmal, woher denn das viele Lithium herkommen soll: Derzeit gehen Experten von einem Lithi­um­eng­pass aus (siehe www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/lithium-und-kobalt-lithium-produktion-reicht-nicht-aus/20560144–2.html).

Um der fiktiven Lithi­umnot vorzu­beugen, hat VW bereits für 40 Milli­arden Euro Batte­rie­zellen geor­dert (www.electrive.net/2018/05/08/vw-sichert-sich-batteriezellen-im-wert-von-40-mrd-euro/). Der Irrsinn hat also Methode.

Die Umwelt­zer­stö­rung durch die Ener­gie­wende

Der Lithi­um­abbau ist die dunkle Seite der Wende hin zur „sauberen Energie“. Die Umwelt­zer­stö­rung durch den Lithi­um­abbau findet derzeit vor allem in Chile statt (siehe: www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604, www.global2000.at/lithium)
Die Entsor­gung von Millionen Tonnen ausge­dienter Akkus ist ebenso unge­klärt und wird ganz im Stile der Atom­kraft­werks­be­für­worter einfach auf die lange Bank geschoben. Der bloße Gedanke an die Inver­kehr­brin­gung von Millionen Tonnen Sonder­müll ist für sich alleine schon ein noch nie dage­we­senes Umwelt­ver­bre­chen.

Das soll aber alles den Blick auf die lichte Ener­gie­wende nicht trüben, genauso wenig wie die wegen den Wind­rä­dern gero­deten Wälder und geshred­derten Vögel.

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