Ener­gie­wende am Ende oder Hyperinflation?

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von Redak­tion

In der letzten Zeit mehren sich die Anzei­chen, die auf den Beginn des Endes der Ener­gie­wende hindeuten.

Der Tempe­ra­tur­trend der letzten Jahre wurde durch den kalten Winter und Früh­ling und den kühlen Sommer­be­ginn eindeutig gebro­chen. ( siehe: EIKE – Euro­päi­sches Institut für Klima & Energie).

Der Früh­ling war so kalt wie zuletzt vor 25 Jahren. In Texas sorgten extreme Tiefst­tem­pe­ra­turen im Winter für einen Zusam­men­bruch des Strom­netzes, etc…

Die behaup­tete Korre­la­tion zwischen dem CO2-Gehalt der Atmo­sphäre und der Tempe­ratur kann also nicht aufrecht­erhalten werden.

Aller­dings werden sich fakten­re­sis­tente Klima­hys­te­riker von solchen Tatsa­chen nicht beein­dru­cken lassen. Es ist eher damit zu rechnen, dass sie ihre „Aufklä­rungs­ar­beit“ noch verstärken werden. Diese Propa­ganda wird aber auf immer weniger frucht­baren Boden fallen. Immer mehr Menschen werden an den Klima­schwindel zwei­feln und nicht einsehen, wieso sie für diesen Unsinn zahlen sollen.

Die Ener­gie­wende wird letzt­lich nicht durch einen Meinungs­kampf entschieden. Viel­mehr wird ein Ressour­cen­man­gels in verschie­denen Berei­chen dem Unsinn ein frühes Ende setzen, oder zumin­dest stark verlang­samen. Dafür mehren sich jetzt die Anzeichen:

  1. Explo­sion der Bauholz­preise um einen Faktor vier
  2. Stei­ge­rung des Kupfer­preises auf das Doppelte
  3. Ekla­tanter Mangel bei Computerchips
  4. Mangel bei sons­tigen Ressourcen

zu Punkt 1: Explo­sion der Bauholz­preise um einen Faktor vier

Bauholz hat zwar nicht unmit­telbar mit der Ener­gie­wende zu tun, betrifft aber eine andere Hype der links­grünen Fana­tiker: Holz sei nach­haltig, weil es ja nach­wächst! Aller­dings stimmt dies nur, solange man nicht mehr Holz verwendet als eben wirk­lich nach­wächst. Derzeit läuft die Nach­frage nach Holz durch einen welt­weiten Bauboom dem Angebot davon (siehe ndr.de „Darum sind die Holz­preise explo­diert“)! Diese Preis­stei­ge­rung ist auch eine Folge der lockeren Geld­po­litik der Noten­banken (FED und EZB), deren Leitungen allen Ernstes glauben, durch das Öffnen der Geld­schleusen insbe­son­dere die Ener­gie­wende auf Schiene bringen zu können. Das Beispiel zeigt, dass diese Politik schnur­stracks in die Hyper­in­fla­tion führt.

zu Punkt 2: Inner­halb eines Jahres verdop­pelte sich der Kupfer­preis

Die Gründe für die Kupfer­rallye liegen auf der Hand: Die Ener­gie­wende benö­tigt Kupfer noch und nöcher! Mehr Kupfer wird haupt­säch­lich für die Gene­ra­toren der Wind­räder, die Motoren der Elek­tro­fahr­zeuge und die Wärme­pumpen benö­tigt. All dies soll jetzt uferlos steigen. Klar ist, dass jetzt Speku­lanten auf diesen Zug aufspringen (siehe dazu: spiegel.de). Zwar sind die welt­weiten Kupfer­vor­räte beträcht­lich. Sie könnten bei gleich­blei­benden Verbrauch theo­re­tisch noch 100 Jahre reichen, jedoch wird die Ausbeu­tung der Vorräte immer teurer. Noch vor Kurzem ging man davon aus, dass bis zum Jahre 2035  200 Minen schließen müssen (www.elektronikpraxis.vogel.de/knappes-kupfer-bis-2035-schliessen-weltweit-200-minen-a-704986/). Oben­drein wird Kupfer von einigen Akteuren regel­recht gehortet (siehe www.wsj „Zwei Unter­nehmen horten die welt­weiten Kupfer­vor­räte“).

Für die EU ist dabei beson­ders prekär, dass es in der EU mit Ausnahme von Polen keine nennens­werten Kupfer­la­ger­stätten gibt. Man kann also getrost davon ausgehen, dass diese Preis­stei­ge­rungen weiter­gehen werden.

Selbiges gilt für die seltenen Erden (siehe finazen.net) und natür­lich auch für Lithium. Bei diesen Elementen sind die Vorkommen in Europa auch eher bescheiden.

zu Punkt 3: Ekla­tanter Mangel bei Computerchips

Sowohl durch die „Ener­gie­wende“ als auch durch die viel­be­sun­gene „Digi­ta­li­sie­rung“ ist ein welt­weiter Mangel an Halb­lei­ter­bau­teilen entstanden. Beson­ders betroffen ist die Auto­mo­bil­in­dus­trie, die im laufenden Jahr zwischen 2 und 4 Millionen Autos weniger bauen kann (siehe dazu deutschlandfunk.de). Die Gründe sind einfach: die Chip­fa­briken arbeiten am Limit und zusätz­liche Bedarfe können nur mehr durch Auswei­tung der Produk­ti­ons­stätten gedeckt werden. Die Wachs­tums­raten der Halb­lei­ter­indus­trie waren in der Vergan­gen­heit zwar beacht­lich, aber auch die Vola­ti­lität dieser Branche. Die Inves­ti­tionen für ein neues Werk sind gigan­tisch (Richt­wert ca. 10 Mrd. Dollar) und durch die Vola­ti­lität dieses Marktes riskant. Es ist daher nur logisch, dass sich Inves­toren zurück­halten, bis die Preise für Halb­leiter und die Produkte in denen sie verbaut werden, kräftig steigen. Im laufenden Jahr sind die Preise für ausge­wählte Elek­tronik­pro­dukte zwischen 11 und 136 Prozent gestiegen (siehe gaming-grounds.de).

Die seligen Zeiten, in denen man von einem konti­nu­ier­li­chen Preis­ver­fall bei Halb­leiter und Elek­tronik­pro­dukten ausgehen konnte, sind defi­nitiv Geschichte. Durch die absurden Ziel­set­zungen der Politik für die Ener­gie­wende wird ein Nach­fra­gesog aufge­baut, der nur mit ständig stei­genden Preisen befrie­digt werden kann!

Ein weiterer Grund für die Preis­stei­ge­rungen am Halb­lei­ter­markt ist die Tatsache, dass sich die Inte­gra­tion in der Halb­lei­ter­tech­no­logie einer physi­ka­li­schen Grenze nähert. Zusätz­liche Funk­tio­na­lität kann dann nicht mehr durch höhere Inte­gra­tion ausge­gli­chen werden. In der Vergan­gen­heit verur­sachte höhere Funk­tio­na­lität nur einmalig höhere Soft­ware­kosten. Damit ist jetzt auch Schluss.

Die Preis­stei­ge­rungen bei elek­tro­ni­schen Bauteilen wird letzt­lich auch eine Preis­stei­ge­rung bei Photo­vol­ta­ik­pa­neele nach sich ziehen. Der bishe­rige Preis­ver­fall bei diesen  Modulen gehört auch der Vergan­gen­heit an.

zu Punkt 4: Mangel bei sons­tigen Ressourcen

In der Zwischen­zeit gibt es einen Mangel bei einer Viel­zahl von Produkten von der Garten­bank bis zum Fahrrad.

Beispiele :

  • Dämm­stoffe für den Bau
  • Stahl, Chemi­ka­lien und Plastik (siehe dazu boerse-am-sonntag.de)
  • Die Stahl­preise stiegen gegen­über 2020 um fast 20% (siehe dazu fertigung.de).

Sogar Stahl­schrott wird knapp und teurer ( siehe dazu euwid-recycling.de). Auch das ist nicht verwun­der­lich wenn man bedenkt, dass ein 3MW-Windrad aus 1000 Tonnen Stahl besteht. Die Welt­pro­duk­tion an Stahl beträgt etwa 150 Millionen Tonnen pro Jahr. Würde beispiels­weise Deutsch­land seine gesamte Ener­gie­pro­duk­tion auf Wind­räder umstellen, so wären unter Berück­sich­ti­gung der Verluste der notwe­nigen Ener­gie­spei­che­rung bis zu einer Million  3MW-Wind­räder notwendig. Alleine diese Anzahl würde zwei Drittel der Welt­pro­duk­tion an Stahl verschlingen!

Zusam­men­fas­sung:

Die „Ener­gie­wende“ erzeugt durch die Vorgaben der Politik absurde Bedarfe bei den verschie­densten Rohstoffen und gleich­zeitig einen Mangel derselben. Dies führt zwangs­weise zu Preis­stei­ge­rungen in allen mögli­chen Berei­chen, die mit der „Ener­gie­wende“ gar nichts zu tun haben. Diese Preis­stei­ge­rungen werden noch dazu durch Speku­lanten verstärkt. Man kann derzeit nichts falsch machen, wenn man auf stei­gende Rohstoff­preise setzt. Man versteht jetzt, wieso die Mehr­heit der Akti­en­fonds hinter der Ener­gie­wende stecken (siehe climateaction100.org)

Die Liefer­schwie­rig­keiten in Verbin­dung mit Preis­stei­ge­rungen führt zwangs­weise zu einer Kauf­panik bei Konsu­menten, aber auch bei Firmen. Letz­tere werden von der Just-in-Time-Produk­tion wieder auf eine Produk­tion mit Lager­hal­tung umstellen.  Beides führt wieder zu einer Verstär­kung des Preis­auf­triebs. Zuzüg­lich zu diesen Preis­stei­ge­rungen kommen dann natür­lich noch stei­gende Ener­gie­kosten hinzu.

Die offi­zi­ellen Infla­ti­ons­raten kann man vergessen. Diese sind alle gefälscht. Die Main­stream­presse betreibt bereits gezielt Desin­for­ma­tion über die wahren Ursa­chen der Preis­er­hö­hungen z.B. (siehe der standard.at).

Viel­leicht mag jetzt irgendwer glauben, dass mit der Infla­tion wenigs­tens ein Wirt­schafts­boom einsetzt. Auch das ist mehr als frag­lich, da ja auch ein Mangel produ­ziert wird. Man bedenke nur die Situa­tion in der Auto­in­dus­trie. Auch der Fahr­rad­händler ums Eck hat von der Rohstoff­rallye nichts, weil er deswegen gar keine Fahr­räder für den Verkauf hat.

Die Ener­gie­wende führt also auch zu der altbe­kannten, plan­so­zia­lis­ti­schen Chaos­pro­duk­tion. Die Idee über die Geld­presse die Ener­gie­wende auf Schiene zu bringen kann nur in der Hyper­in­fla­tion enden. (bs)

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