Erdogan – USA und Westen „greifen“ Russ­land gren­zenlos an

Erdogan am Gipfel der Turkstaaten

Im Konflikt zwischen Moskau und Kiew bemüht sich Ankara nun offenbar um eine Rolle als Vermittler.

Der türki­sche Präsi­dent Recep Tayyip Erdoğan äussert nun die Ansicht, dass die stän­digen Angriffe des Westens auf Russ­land den diplo­ma­ti­schen Weg zur Lösung des Ukraine-Kriegs erschweren würden.

Erdogan hofft auf baldiges Treffen mit Putin

Auf seinem Rück­flug nach dem neunten Gipfel­treffen der Präsi­denten der Turk­staaten in Usbe­ki­stan hat der türki­sche Staats­chef Recep Tayyip Erdoğan an Bord seiner Maschine auf Fragen von Jour­na­listen geantwortet.

Der Poli­tiker wurde unter anderem nach dem Ukraine-Krieg gefragt. Erdoğan teilte mit, er hoffe auf ein baldiges Treffen mit Wladimir Putin. In Bezug auf die Entschei­dung seines russi­schen Amts­kol­legen, nicht zum G20-Gipfel in Indo­ne­sien zu reisen, sagte der türki­sche Staats­chef, dass die stän­digen Angriffe des Westens auf Russ­land den Dialog erheb­lich erschwerten.

„Russ­land ist kein gewöhn­li­cher Staat. Es ist ein mäch­tiger Staat. Natür­lich greift der Westen, insbe­son­dere Amerika, Russ­land fast gren­zenlos an. Ange­sichts dessen leistet Russ­land selbst­ver­ständ­lich Widerstand.“

Ankara hofft auf „Vermittler-Rolle“

Erdoğan erklärte ferner, dass er darüber nach­denke, wie sich der Frie­dens­pro­zess zwischen Moskau und Kiew in die Wege leiten lasse. Dabei verwies der Poli­tiker auf den Getrei­de­deal, der im Juli unter der Vermitt­lung der Vereinten Nationen und der Türkei erzielt worden war und dank dem, bis zum 11. November fast 490 Schiffe mit Weizen, Mais, Sonnen­blu­menöl und Soja­bohnen an Bord, ukrai­ni­sche Häfen verlassen konnten.

„Wir fragen uns, wie wir von hier aus einen Frie­dens­kor­ridor öffnen können. Es gibt schon einen Getrei­de­kor­ridor als Beispiel. Wir versu­chen, dieses Ziel zu erreichen.“

Dafür sei aller­dings nicht alleine die Bereit­schaft Putins notwendig. Die Türkei werde auch mit dem ukrai­ni­schen Präsi­denten Wolo­dimir Selenskij darüber spre­chen, um die Meinung der Regie­rung in Kiew einzu­holen. Dann werde man schauen, ob diese Vermitt­lung zum Frieden führen werde, erklärte Erdoğan.

Dünge­mittel-Export Russ­lands muss ermög­licht werden

Der türki­sche Präsi­dent plädierte außerdem dafür, den Getrei­de­deal aufrecht­zu­er­halten und Russ­land den Export von Dünge­mit­teln zu ermög­li­chen. Es wäre ein Fehler, das Abkommen schon wieder zeit­lich einzu­schränken. Es gelte aber, in dieser Rich­tung gute Arbeit zu leisten, zumal Russ­land jetzt an der Umset­zung des Abkom­mens vieles auszu­setzen habe. Statt nach Afrika gingen die meisten ukrai­ni­schen Getrei­de­lie­fe­rungen nach Europa.

Am 19. November läuft der, im Juli geschlos­sene Getrei­de­deal aus, der ukrai­ni­sche Exporte von Lebens­mit­teln über das Schwarze Meer möglich macht. Damit das, unter der Vermitt­lung der UNO und der Türkei zustande gekom­mene Abkommen fort­ge­setzt werden kann, macht Russ­land aller­dings zur Bedin­gung, dass russi­sche Lebens­mittel und Dünger trotz der west­li­chen Sank­tionen expor­tiert werden können.

Eben genau wie dies im Doku­ment veran­kert ist. Zwar zielen die Restrik­tionen nicht direkt auf diese Exporte, sie machen es den russi­schen Unter­nehmen aber schwer, Häfen in der EU anzu­laufen, Zahlungen abzu­wi­ckeln und ihre Schiffe versi­chern zu lassen.


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10 Kommentare

    • Müsste schon frei­ge­schaltet sein. Leider dauerten die Frei­schal­tungen im Moment kurz­fristig etwas länger. Der Kollege der das normal­weise vorwie­gend macht, war bis heute ander­wärtig ausgelastet.

  1. Erdogan ist unser Verbün­deter, wer will, vergleiche mal die Verträge von Versailles mit dem Sykes-Picot-Vertrag von 1919. Da haben die Anglo­ame­ri­kaner die stabile Mittel­macht Deut­sches Reich/Österreich und das im Süden liegende Osma­ni­sche Reich zerschmet­tert, daraus eine Reihe Kunst­staaten geschaffen und dabei ganze Völker zerteilt, wie auch die Kurden und uns Deutsche.

  2. Was könnte die Welt fried­lich sein ohne all diese m. E. durch­ge­knallten Fana­ti­ke­rInnen jegli­cher Couleur, die immer meinen, allen anderen ihre Ideo­lö­gien und/oder Räli­gi­önen und/oder Kultüren und/oder sons­tigen Lebens­weisen aufzwingen zu dürfen und dies mit aller Gew.lt dann auch leider oft genug mit Erfolg tun wie wir es heute aller­orts sehen und zu spüren bekommen.

    Meines Erach­tens.

  3. Nunja – der Ördo­wöhn eröbert auf seine Weise wie es schon die alten Osmanen taten – wählten nicht rd. 69 % der in Teut­sche­land lebenden Törken ihren Ördo­wöhn von Teutsch­land aus, während Ördo­wöhn Folgendes von sich gab?

    Zitat Erdogan:

    „Die Demo­kratie ist nur der Zug auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Mina­rette unsere Bajo­nette, die Gläu­bigen unsere Soldaten.“ Zitat

    www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Erdogan-nicht-willkommen/Erdogan-Die-Moscheen-sind-unsere-Kasernen-die-Minarette-unsere-Bajonette/posting-33131183/show/

    www.go2tr.de/2018/04/die-90–000-moscheen-sind-unsere-kasernen-die-glaeubigen-unsere-soldaten/

    Und dieses von ihm, angeb­lich als Reak­tion auf „Unhöf­lich­keiten“ gegen Törken in Teutscheland:

    www.focus.de/panorama/videos/streit-zwischen-tuerkei-und-europa-macht-fuenf-kinder-erdogan-macht-deutschtuerken-bizarren-vorschlag-fuer-mehr-macht_id_6804741.html

    Also nach meiner Erfah­rung mit den Törken in Teut­sche­land ist es mit den Unhöf­lich­keiten eher umge­kehrt und insbe­son­dere dann, wenn sich Teut­sche gegen die hiesige schlei­chende und voran­ge­trie­bene Is Lahm-isie­rung oder gene­rell gegen Machen­schaften der Törkein hier­zu­land äußern und da bleibt es u. U. auch nicht nur bei verbalen „Unhöf­lich­keiten“ der Törken gegen­über den hiesigen „Ongläu­bigen“. Sie stellen sich immer als Opfer dar, um ihre eigene Täter­schaft zu leugnen und zu rela­ti­vieren. Wenn sie ihren Willen nicht bekommen, sind sie die armen Opfer.

    Und wer sich immer wieder mal über viele blonde, hell­häu­tige und/oder hell­äu­gige Törken wundert, der sollte sich mal über „Jani­tscharen“ belesen – insbe­son­dere zur Knabenauslese:

    www.kinderzeitmaschine.de/neuzeit/absolutismus/lucys-wissensbox/europa-und-die-welt/was-haben-haremsdamen-und-janitscharen-gemeinsam/

    Auch bei der Schlacht vor Wien müssen öster­rei­chi­sche Kinder von den Osmanen geraubt und zu Jani­tscharen gemacht worden – bitte weiter selbst dazu recherchieren.

    Nunja – inzwi­schen ist ja Wien offenbar zu 80 % is lahm-isch und Teut­sche­land ist nicht weit von diesen de facto-Zahlen entfernt, wenn über­haupt – durch Tole­ranz gegen­über den Into­le­ranten – wie blöde kann man nur sein, sich die Fress­feinde ins eigene Nest zu setzen, fett zu füttern und die eigenen diesen zum Fraß vorzu­werfen mitsamt dem ganzen Land.

    Nun – auch Folgendes hat sich inzwi­schen bewahr­heitet aufgrund der unfass­baren m. E. Dämlich­keit der kern­eu­ro­päi­schen RäGIERungen:

    www.mgb-home.de/Der-Untergang.html

    Präsi­dent Houari Boumé­di­enne in einer Rede 1974 an die UN:

    “Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halb­kugel verlassen, um in die nörd­liche Halb­kugel zu gehen. Und sie werden nicht als Freunde kommen. Sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie mit ihren Söhnen erobern. Die Gebär­mütter unserer Frauen werden uns zum Sieg führen.” (Er lag damit nicht mal verkehrt).”
    “Wenn wir Moslems in Deutsch­land 50 Prozent erreicht haben,
    muss das Grund­ge­setz weg und der Koran regieren!”
    Muslime erobern Deutsch­land und Europa.”

    Meines Erach­tens.

    • Darum muß der Kalif aus der Türkei seine Unter­schichten hier auch wieder zurückrufen.
      Euro­päi­sche Regie­rungen sind nicht dämlich, die handeln auf Befehl. Schon mal was von den Phan­tas­te­reien eines Couden­hove-Kall­ergi gehört? In den USA und den anderen Einwan­de­rungs­län­dern nimmt der Plan schon Gestalt an. In Austra­lien und Kanada sind mehr Asiaten (meist Chinesen) als Europäer.

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