Éric Zemmour: Dieb­stähle und Verge­wal­ti­gungen sind der „Dschihad des armen Mannes“

Éric Zemmour · Foto: Facebook

In einem Inter­view mit dem Online-Portal Valeurs Actu­elles spricht der fran­zö­sisch-jüdi­sche Akti­vist und Philo­soph Éric Zemmour vom „Krieg der Zivi­li­sa­tionen“, der Frank­reich heute zu zerreißen droht, sowie über die Probleme, die mit der Einwan­de­rung und der Zukunft der euro­päi­schen Demo­kratie verbunden sind.

Eric Zemmour wört­lich:

„Wir erleben eine konti­nu­ier­liche Entwick­lung auslän­di­scher Enklaven auf fran­zö­si­schem Boden.  (…) Diese Enklaven vermehren sich und dehnen sich offen­sicht­lich aus, da niemand die zugrun­de­lie­gende Frage lösen möchte, die der Einwan­de­rung. Emma­nuel Macron spricht davon, verwendet immer stär­kere Worte, aber was tut er dagegen? Nichts.“

„Zum ersten Mal in der Geschichte haben wir die Einwan­de­rungs­po­litik des Landes an die Einwan­derer selbst ausge­la­gert. Wir wissen es nicht, aber es sind die Einwan­derer selbst, die entscheiden, welche Einwan­derer nach Frank­reich kommen oder nicht. Sie sind dieje­nigen, die sie ins Land bringen, da der Staat der Ansicht ist, dass er nicht befugt ist, diesen Zulauf von Migranten zu regu­lieren oder zu verhin­dern, im Namen der Rechts­staat­lich­keit, die von Rich­tern, Medien, der Kultur­welt geschützt wird (…) Hier liegt die Wurzel, und Emma­nuel Macron wird niemals dagegen vorgehen. Alles andere läuft genau wie geplant. Sobald sich auslän­di­sche Enklaven entwi­ckeln, tauchen in diesen Stadt­teilen auslän­di­sche Gesetze, Bräuche und Tradi­tionen auf: nichts Über­ra­schendes. Es wird zuneh­mend sichtbar, weil auch die Einwan­de­rung unent­wegt weiter­geht. Es ist die Zahl, die entscheidet: Ich habe immer schon darauf hinge­wiesen, dass ab einer bestimmten Zahl Quan­tität zu Qualität wird. Dies bestä­tigt sich jeden Tag aufs Neue.“

Welches Ergebnis sehen Sie?

„Wir haben eine fremde Zivi­li­sa­tion, die auf der isla­mi­schen Reli­gion basiert und sich in einem alten christ­li­chen Land nieder­lässt. Alles, was geschieht, muss in Bezug auf diesen Krieg der Zivi­li­sa­tionen verstanden werden, der auf fran­zö­si­schem und euro­päi­schem Boden tobt. Die Vermeh­rung von Dieb­stählen, Verge­wal­ti­gungen und Morden wird nicht durch eine „Verro­hung“ der fran­zö­si­schen Gesell­schaft verur­sacht, noch weniger durch „Verstöße gegen die Verhal­tens­re­geln in der Gesell­schaft“, wie Präsi­dent Macron es zurück­hal­tend formu­liert, sondern ist das Produkt dieses Krieges der Zivi­li­sa­tionen, dieser kolo­nialen Situa­tion, in der die Kolo­ni­sa­toren die Kolo­ni­sierten von gestern sind, die sich an der Geschichte rächen wollen. Dieb­stähle, Verge­wal­ti­gungen und sons­tige Verbre­chen sind der „Dschihad des armen Mannes“. Solange wir die falsche Diagnose stellen, werden wir die falsche Behand­lung erhalten.“

(…)

Quelle: Valeurs Actu­elles

2 Kommentare

  1. „Solange wir die falsche Diagnose stellen, werden wir die falsche Behand­lung erhalten.“

    Zustim­mung. In anderen Worten klang das vor rund 2000 Jahren so: „Wenn Blinde blinden Anfüh­rern folgen, fallen sie alle­samt in eine Grube.“

    Wer aber nicht sehen will, dem hilft auch eine Brille nicht!

  2. Éric Zemmour hat natür­lich recht. Was er sagt, betrifft Deutsch­land ja ganz genauso. Das Fatale für unser Land ist nur, dass offenbar die Mehr­heit des Volkes diese Entwick­lung gutheisst. Frau Göring-Eckhardt hat sich doch schon 2015 auf die „dras­ti­sche Verän­de­rung“ Deutsch­lands „gefreut“. Inso­fern kann die Minder­heit, die sich eine andere Zukunft für ihre Heimat wünscht, kaum was machen.

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