Éric Zemmour: Frank­reich befindet sich in einem Über­le­bens­kampf gegen den „Großen Austausch“

Der französische Autor und Philosoph Eric Zemmour · Quelle: cnews.fr

„Ich glaube, die Angst vor dem Ende Frank­reichs, wie es war, die Angst vor dem Großen Austausch, ist zu einem globalen Gefühl geworden“

Das fran­zö­si­sche Volk befinde sich derzeit in einem Über­le­bens­kampf gegen den Großen Austausch (Le grand rempla­ce­ment), sagte der jüdisch-fran­zö­si­sche Autor und Philo­soph Éric Zemmour in der abend­li­chen poli­ti­schen Talk­show des Fern­seh­sen­ders CNews.

„Ich glaube, die Angst vor dem Ende Frank­reichs, wie es war, die Angst vor dem Großen Austausch, ist zu einem globalen Gefühl geworden“, sagte Zemmour. „Die Angst, nicht mehr Frank­reich zu sein, die Angst vor dem Großen Austausch. Viele Menschen fangen an zu denken, dass der Islam uns ersetzen wird. Es ist ein massives Gefühl geworden, eine Masse von 70 bis 80 Prozent der Franzosen.“

Der Begriff „Der Große Austausch“ wurde vom fran­zö­si­schen Autor Renaud Camus in seinem 2010 erschie­nenen Buch „Le grand rempla­ce­ment“ geprägt, in dem er die Theorie aufstellt, dass die einhei­mi­sche fran­zö­si­sche Bevöl­ke­rung demo­gra­phisch durch nicht-euro­päi­sche Völker ersetzt wird.

„Donald Trump hat eine bril­lante Formel verwendet, die ich mir für Frank­reich zu eigen machen möchte. Wir befinden uns in einem Kampf um das Über­leben Frank­reichs, wie wir es kennen“, so Zemmour.

Frank­reich befindet sich in einem rasanten demo­gra­fi­schen Wandel und hat die größte musli­mi­sche Bevöl­ke­rung in Europa. Im März dieses Jahres sagte auch der einfluss­reiche Philo­soph Michel Onfray, dass der Große Austausch real ist, obwohl er zugleich behaup­tete, dass es sich um eine rechts­ex­treme Verschwö­rungs­theorie handelt.

„Gibt es in der Tat einen Großen Austausch? Demo­gra­phen sagen ja, es gibt ihn. Es ist sehr einfach. Es gibt Männer und Frauen, sie pflanzen sich fort, man hat eine bestimmte Gebur­ten­rate, man macht die Berech­nungen, macht Projek­tionen, und es wird ein Diagramm zeigen“, sagte er und wies darauf hin, dass dieje­nigen, die die Idee abtun, sagen, dass dies nur in einer fernen Zukunft passieren wird, aber nicht leugnen können, dass sich die Demo­gra­phie verän­dert, mit ethni­schen Euro­päern, die sich in Rich­tung einer Minder­hei­ten­po­si­tion in den Ländern des Westens bewegen.
„Wenn jemand auf der Linken sagt ‚der Große Austausch, das sind wir‘, ist die Reak­tion ’sehr gut‘, aber wenn jemand auf der Rechten wie Renaud Camus sagt, dass es einen ‚Großen Austausch‘ gibt, schreien sie sofort ‚Faschismus‘,“ sagte Onfray.

Fran­zö­si­sche Unter­nehmen sind zuneh­mend ‚woke‘

Im selben Inter­view merkte Zemmour auch an, dass sich die Unter­nehmen von einem leis­tungs­ori­en­tierten Kapi­ta­lismus wegbe­wegen hin zu einem System, das auf Viel­falt um jeden Preis setzt.

„In großen fran­zö­si­schen Unter­nehmen erzählen mir die Leute von ihrer Verzweif­lung über den ideo­lo­gi­schen Druck, der von den Perso­nal­ver­ant­wort­li­chen ausgeübt wird und der auf ihnen lastet. Mit ethni­scher Viel­falt, der Förde­rung von sexu­ellen und rassi­schen Minder­heiten … und zum Nach­teil von Verdiensten“, so Zemmour.

„Das Argu­ment ist, dass der Kampf für Viel­falt ein Kampf gegen Ungleich­heit ist“, sagte Zemmour. „In Wirk­lich­keit ist es das Mittel, das der Kapi­ta­lismus gefunden hat, um den wirk­li­chen Kampf gegen die Ungleich­heit vergessen zu machen und – im Rahmen der Globa­li­sie­rung – den Transfer von Reichtum und die Verelen­dung der gesamten west­li­chen, euro­päi­schen und ameri­ka­ni­schen Arbei­ter­klasse zu fördern.“


Zemmour fügte hinzu, dass das Drängen auf Viel­falt nur ein Mittel war und ist, um die wahren Probleme zu verschleiern.

„Sie sagten, Gleich­heit ist über­holt, jetzt müssen wir die Viel­falt fördern, also Frauen, Migranten und so weiter fördern“, sagte er. „Das ist eine groß­ar­tige Illu­sion. Es ist eine Falle. In Wirk­lich­keit ist genau das Gegen­teil der Fall. Es ist die Viel­falt selbst, die die Ursache für die Ungleich­heiten ist, und man muss wieder die Mittel im natio­nalen Rahmen finden, um den Kampf für die Gleich­heit wieder­her­zu­stellen. Ich für meinen Teil denke, dass wir wieder einen Weg finden müssen, um inner­halb eines natio­nalen Rahmens für Gleich­heit zu kämpfen. Wir müssen wieder die Nationen finden, ein mini­males Schutz­ni­veau der Nationen finden (…) und die Förde­rung der Viel­falt stoppen, denn sie ist die Falle, die die Zerstö­rung jegli­chen Kampfes für Gleich­heit ermög­licht hat.“

Zemmour sagte auch, dass der fran­zö­si­sche Kapi­ta­lismus – ähnlich wie die deut­sche Version – seine früheren Werte im Namen der Globa­li­sie­rung geop­fert hat:

„Wir (die Fran­zosen) haben unsere Wirt­schaft der Globa­li­sie­rung ausge­lie­fert und im Zuge dessen die sozialen und ökolo­gi­schen Verträge, die die Gesell­schaft leiten sollten, verschärft“, so Zemmour.

Quelle: Remix News


6 Kommentare

  1. „Ich glaube, die Angst vor dem Ende Frank­reichs, wie es war, die Angst vor dem Großen Austausch, ist zu einem globalen Gefühl geworden“, sagte Zemmour. „Die Angst, nicht mehr Frank­reich zu sein, die Angst vor dem Großen Austausch. Viele Menschen fangen an zu denken, dass der Islam uns ersetzen wird. Es ist ein massives Gefühl geworden, eine Masse von 70 bis 80 Prozent der Franzosen.“

    Das ist nicht nur in France der Fall – m. E..

    25
  2. Na endlich auch noch Jemand der sich traut das Maul auf zu machen und denen da Oben den Spiegel vor die arro­gante Nase hält. Wenn da einer glaubt bei uns in Deutsch­land hätte man das Problem besser im Griff, der ist genau so naiv, wie der, der dem Oster­hasen eine Maske vorschreibt
    um unsere Kleinen zu schützen. Denkt doch nur mal nach was bei uns an Ostern abge­laufen ist im Vergleich zum Ramadan. Und dafür werden wir auch noch von dem Volk verhöhnt. Noch Fragen?
    In fünfzig Jahren, ich werde da zum Glück nicht mehr da sein, werden in Europa alle mit einem elek­tro­ni­schen Trans­later um den Hals rumlaufen, weil der neue Turm zu Babylon schon steht!

    20
    • @Seefahrer

      So lange dauert das nicht mehr. – Sollten wir nicht schon vorher über den Jordan geschickt oder zu Cyborgs verar­beitet worden sein, würde die Islö­mi­sie­rung keine 10 Jahre mehr dauern m. E. und das ist m. E. noch weit gegriffen.

      14
    • Wir steuern auf den Gipfel des Wahns zu. Da dürfte der Blitz­schlag nicht mehr lange aus sein.
      Nur eine Frage. Was geht los, wenn zB das große Sterben beginnt? Oder wenn die Roten kommen und eine andere Schau sagt, daß Rußland den Westen über­fallen wird.

  3. Durch Globa­li­sie­rung kommt es in JEDEM Land zu diesem GREAT RESET – Ob in China o in Holland – in Gross Deutsch­land mit einer Dame an der Spitze welche durch mütter­liche Art u Weise Deutsch­land dem ISLAM preis­ge­geben hat – Wenn ein Deut­scher ruft Paläs­ti­nenser halts maul – dann ist die Polizei da – aber wenn diese – Judensau – VERGAST sie – dann laufen Grüne mit – weil niemand ihnen sagt was da gerufen wird – Die Paläs­ti­nenser sind das Volk was zur Zeit Davids des 2, König in Knecht­schaft war u ist der Volks­stamm der ZUR ZEIT Jahschuas KEINEN ANTEIL am Beten im Hero­dia­ni­schen Tempel – u hier wird ihnen Hof u Tor geöffnet damit sie Europa über­strömen u die Kultur des Abend­landes vernichten wollen – OSWALD SPENGLER – Unter­gang des Abend­landes – 1468 Seiten

    11
  4. Es ist schon merk­würdig, den Großen Austausch kann man an Hand der über­prüf­baren demo­gra­phi­schen Zahlen recht genau berechnen. Hier schreien die glei­chen Leute „Verschwö­rungs­theorie von Rechten Nazis“, während sie uns die Klima­ka­ta­strophe mit jeder Menge an unbe­kannten Faktoren und ange­nommen Zahlen als unum­stöß­liche Wahr­heit verkaufen wollen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here