Éric Zemmour: Rassen­kampf statt Klassen­kampf, Feind sind die Weißen

Éric Zemmour · Foto: Remix News

Zemmour: „Die Muslime sollen zur neuen revo­lu­tio­nären Basis gemacht werden, um das fran­zö­si­sche Prole­ta­riat zu ersetzen. Früher war der Feind der Bour­geois, heute ist es der Weiße Mann“.

Der fran­zö­sisch-jüdi­sche Autor, Pole­miker und anti­li­be­rale Philo­soph Éric Zemmour hat eine Paral­lele zwischen „Islamo-Linken“ und Kommu­nisten gezogen und behauptet, dass erstere ihren Erzfeind, die Bour­geois, durch Weiße ersetzt haben – die sie gerne durch das „musli­mi­sche Prole­ta­riat“ ersetzt sehen würden.

Zemmour, einer der heraus­ra­genden Denker der fran­zö­si­schen Rechten, behauptet, dass die neue poli­ti­sche Allianz zwischen Isla­misten und Linken, die in Frank­reich Islamo-Linke genannt wird, nichts weniger als die kommu­nis­ti­sche Bewe­gung des 21. Jahr­hun­derts sei.

Der fran­zö­si­sche Philo­soph Pascal Bruckner hat diese Islamo-Links-Bewe­gung als „die Verschmel­zung zwischen der athe­is­ti­schen extremen Linken und dem reli­giösen Radi­ka­lismus“ beschrieben. Für Bruckner zielen viele in der extremen Linken darauf ab, den Isla­mismus als „Ramm­bock“ zu benutzen, um den Kapi­ta­lismus zu Fall zu bringen und indi­vi­du­elle Rechte aufzu­heben. Auf der anderen Seite behauptet Bruckner, dass Isla­misten – rein als takti­sches Mittel, um ihr wahres Ziel, die Errich­tung einer isla­mis­ti­schen tota­li­tären theo­kra­ti­schen Regie­rung, zu errei­chen – so tun, als ob sie sich in die Reihen der Linken in ihrer Oppo­si­tion gegen Kapi­ta­lismus und Rassismus einge­reiht hätten.

Während eines Inter­view-Segments in der Fern­seh­sen­dung Face à l’Info erklärte und vertei­digte Zemmour unter anderem die Verwen­dung des Begriffs „Islamo-Links-Bewe­gung“ und beschrieb diese als „die Über­zeu­gung, dass die Muslime, das musli­mi­sche Prole­ta­riat, das tradi­tio­nelle Arbei­ter­pro­le­ta­riat, die Fran­zosen, von gestern ersetzen werden und das die neue revo­lu­tio­näre Basis sein wird“.

„Diese Islamo-Links-Bewe­gung haben die Methoden der Kommu­nisten aufge­griffen“, fuhr er fort. „Islamo-Links bedeutet, die Muslime zur neuen revo­lu­tio­nären Basis zu machen, um das fran­zö­si­sche Prole­ta­riat zu ersetzen. Früher war der Feind der Bour­geois, heute ist es der Weiße Mann.“

Zemmour nannte dann drei wesent­liche Gemein­sam­keiten zwischen den Kommu­nisten des 20. Jahr­hun­derts und den Islamo-Linken von heute. Erstens, sagte er, müsse eine Opfer­gruppe benannt werden. Für die Kommu­nisten waren es die Arbeiter. Für die heutigen Islamo-Linken hingegen seien die Opfer­gruppen Immi­granten, Muslime und sogar Frauen.

Der nächste Schritt sei, „den Feind zu iden­ti­fi­zieren: gestern den Bour­geois, heute den Weißen Mann“ und schließ­lich „von diesem Feind, gestern der Klasse, heute der Rasse, zu verlangen, dass er sich unter­wirft und seine Schuld anerkennt“

„Heute verlangen wir vom Weißen Mann, dass er für die Verbre­chen seiner Vorfahren, die ewig und unent­schuldbar sind, auf die Knie geht, genau wie es die Bour­geois oder die Verräter an der kommu­nis­ti­schen Sache tun mussten, um für ihre Verbre­chen zu büßen“, sagte Zemmour.

In jüngster Zeit wird der Begriff Islamo-Links-Bewe­gung in Frank­reich nicht nur von rechts­ge­rich­teten Reprä­sen­tanten wie Marine Le Pen und Eric Zemmour verwendet, sondern auch von Libe­ralen und Globa­listen wie dem Philo­so­phen Bernard Henri-Levy und promi­nenten Minis­tern in der Regie­rung von Präsi­dent Emma­nuel Macron.

Anfang dieses Jahres, Mitte Februar, warnte die fran­zö­si­sche Minis­terin für Hoch­schul­bil­dung, Frede­rique Vidal, vor der Ausbrei­tung der Islamo-Links-Bewgeung in den akade­mi­schen Einrich­tungen des Landes und sagte „Ich denke, dass die Islamo-Links-Bewe­gung unsere Gesell­schaft als Ganzes auffrisst; die Univer­si­täten sind nicht immun und sind Teil unserer Gesellschaft.“

Während eines Fern­seh­bei­trags auf CNews kündigte Vidal an, dass sie das natio­nale Zentrum für wissen­schaft­liche Forschung (CNRS) anweisen werde, eine Unter­su­chung über den Islamo-Links-Bewe­gung zu eröffnen, um „akade­mi­sche Forschung von Akti­vismus und Meinung zu unterscheiden“.

Für ihre Äuße­rungen wurde die fran­zö­si­sche Minis­terin von der links­li­be­ralen Presse kriti­siert. Einige Tage später schrieb jedoch Bernard Henri-Levy einen Leit­ar­tikel in der fran­zö­si­schen poli­ti­schen Wochen­zeit­schrift Le Point, in dem er Vidals Aussagen vertei­digte und davor warnte, dass die Ideo­logie, die die extreme Linke und den isla­mis­ti­schen Extre­mismus vereint, die anti­to­ta­li­tären und progres­siven Tendenzen, die norma­ler­weise mit der Linken asso­zi­iert werden, durch Ideen ersetzt, die rück­ständig, anti­fe­mi­nis­tisch und obsku­ran­tis­tisch sind.

Quelle: Remix News


9 Kommentare

  1. M. Philo­soph Éric Zemmour hat recht. Und die Afri­kaner werden die Enforcer seien, oder Shock Troops für die Isla­mi­schen Koran Sharia glau­bigen. Na und dass er Jude ist wenn er mehr mit einer echten Weltnan­schaung uns belehrt. Die Frank­furter waren Talmuder. Ganz anders.

  2. Teile das Christ­lich Union verachten und vernach­läs­sigen das Chris­tentum. Ihre sozia­lis­ti­schen Zieh­väter in der Presse und den Univer­si­täten haben die bürger­liche Politik nach links geschoben und dort neu bestimmt. Heute werden in deut­sche Schulen Lebens­weisen und Glau­bens­be­kennt­nisse indok­tri­niert und infil­triert. Die Verach­tung der eigenen Reli­gion wird geför­dert, auf die isla­mi­sche Kultur wird Neugier ange­sta­chelt. Da die Jugend und auch die Kinder offen und gefühlt darauf eingehen, sie haben noch Grund­züge der Abend­län­di­schen Kultur in sich, die das tole­riert, sind sie in größter Gefahr, in die Falle des Islam zu gehen, die ja mit allen Mitteln ihr eigent­li­ches Ziel, die Umma, errei­chen will. Tragisch ist, sie gehen mit der Bitte zum Henker, das Beil zu schärfen. zum Scha­fott . Ich denke da an die Millionen Mädchen, denen das Recht auf Liebe „wegge­schnitten“ wird und ihr weiteres Leben aus Unter­wer­fung besteht. Die Juden müssen Angst haben, weil sogar die mosle­mi­sche Feind­schaft gegen sie kaschiert wird mit dem Ruf, es sind die Weißen und die Christen. Paläs­tina ist ein gutes Beispiel, für linke, die Menschen verach­tende Politik und wie die Christen absur­der­weise sogar zu nütz­li­chen Idioten gemacht werden. Der Islam muss aus dem Mittel­alter geholt werden oder.…

    • Können wir dann mal über Susan Sonntag (Die weiße Rasse ist das Krebs­ge­schwür der Mensch­heit), Noel Igna­tiev (Schafft die weiße Rasse ab) und Barbara Lerner Spectre (Europa muss multi­kul­tu­rell werden und wir Juden werden die Vorreiter sein) reden?
      Oder ist das schon antisemitisch?

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      • Alex Lund—> Daß Sie ins Schwarze getroffen haben, zeigen die 337 Daumen hochs. Ich sage nur „Frank­furter Schule“. Wer sich mit diesen „Lehren“ beschäf­tigt, kommt zur Erkenntnis, warum unser aller Leben auf dem Kopf steht.

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        • Anfangs war ich mir ja nicht sicher. Zunächst war es ein bloßer Verdacht, der sich dann aber – wieder – bestä­tigt hat. Die Heuchelei scheint bisher nur ganz wenigen aufzugehen?

          Das ist ein – äußerst – letales Problem, dessen sich die Mehr­heit noch über­haupt nicht bewusst ist!

      • Der Anteil an Dislikes vermit­telt nur unge­nü­gend die Erkenntnis, dass – es ist nach wie vor der größte Teil – dass die Leute indok­tri­niert sind, aber eben NICHTS wissen!

        Derzeit 88 Dislikes, „adeln“ Sie gera­dezu! Wo Propa­ganda als „Wahr­heit“ akzep­tiert wird, regieren Einfalt und Hass. Ganz ähnlich war es während der Inqui­si­tion! Heute werden Anders­den­kende aller­dings – noch – nicht auf Schei­ter­haufen verbrannt, sondern „nur“ existenziell! 

        Wissen ist zwar Macht, aber in diesem System, macht „Nichts Wissen! nix, sondern ist auch beab­sich­tigt! „Nütz­liche Idioten“ fühlen sich ganz beson­ders wohl im „Biotop der Einfalt“!

      • Solange die Lüge noch geschützt wird, soll sich nichts ändern, denn wer von der Lüge lebt, muss die Wahr­heit fürchten! Der Kampf gegen die Wahr­heit, ist noch in vollem Gange. Wer zensiert hat eben Angst vor der Wahrheit!

        Am Ausgang wird das aller­dings nichts ändern. Wo die Wahr­heit bekämpft werden muss, hat sie bereits gesiegt.

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