EU-Terror­un­ter­stützer „persona non grata“ in Israel 

Der spanische Kommunist Manu Pineda | Foto: Screenshot facebook

Israel hat dem Vorsit­zenden der EU-Mission in Paläs­tina Manu Pineda der Kommu­nis­ti­schen Partei Spaniens aufgrund seiner lang­jäh­rigen Kontakte zur Volks­be­frei­ungs­front PFLP die Einreise verwei­gert. Die EU hat die PFLP als Terror­or­ga­ni­sa­tion anerkannt.

Dazu sagte MdEP Joachim Kuhs:

„Manu Pineda lebte bereits 2011 als ‚Briga­de­mit­glied‘ mit dem Segen der Hamas in Gaza und traf sich u.a. mit dem Hamas-Führer Ismail Haniyeh, sowie den PFLP-Chefs Khaled Barakat und Ismat Shakhshir.

Im Juli 2019 lud er Barakat ein, im EU-Parla­ment zu spre­chen, obwohl die PFLP am 8.1.2019 von der EU auf die Terror­liste gesetzt wurde.

Er unter­stützt die Boykott-Kampagne BDS zur Vernich­tung Israels, die der Deut­sche Bundestag als anti­se­mi­tisch aner­kannt hat.

Natür­lich sollten EU-Abge­ord­nete nach Israel reisen dürfen. Aber wenn jemand wie Pineda zum Boykott Israels aufruft und mit Terro­risten paktiert, darf er sich nicht wundern, wenn Israel ihn eben­falls boykottiert.“

2 Kommentare

  1. Es ist immer eine Frage des Siegers, ob jemand ein Terro­rist oder ein Frei­heits­kämpfer ist.
    Groß­bri­tan­nien hatte 1946 wegen Terro­rismus einen Haft­be­fehl gegen Itzhak Schamir erlassen, der später wegen seiner Verdienste um die Grün­dung des Staates Israel Staats­prä­si­dent wurde…

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