„Experten“ alar­miert: Zu wenig Neuin­fek­tionen – Lock­down für Kinder in Gefahr

Bild: Shutterstock / Montage Unser Mitteleuropa

Nach Test an 470.000 Kindern zu wenig Infi­zierte – was tun um die Panik fort­zu­setzen?

Einmal mehr bestä­tigt sich eine „Verschwö­rungs­theorie“. Diesmal, dass die über­zo­genen Lock­down-Maßnahmen bei Kindern nicht nur über­flüssig sind, sondern auch die armen Kinder psychisch krank macht. Eine Test­reihe an beinahe einer halben Million Kindern in Wien und Nieder­ös­ter­reich brachte nicht das gewünschte Ergebnis um die Lock­down-Panik bei ihnen fort­zu­setzen. Und gerade bei Jugend­li­chen wären doch volks­päd­ago­gi­sche Dres­sur­maß­nahmen beson­ders „wichtig“, denn in diesem Alter wird der Mensch mehr geprägt als dann später. Was tun also? Etwa sagen, dass man die Kinder fortan in Ruhe lassen wird? Weit gefehlt – man ringt förm­lich nach Gründen, um Schüler weiterhin zu drang­sa­lieren. Und hohe Infek­ti­ons­zahlen herbeizuleugnen.

Die Fakten:

Bei 470.000  CoV-Tests an den Schulen sind jetzt in Wien und Nieder­ös­ter­reich insge­samt ledig­lich 198 Fälle entdeckt worden, 142 davon in Wien. Die geringe Zahl macht den Epide­mio­logen Gerald Gart­lehner stutzig. Er plädierte dafür, die Gründe dafür zu erheben, berichtet orf.at. Ein Grund fällt natür­lich sofort aus: Nämlich dass die Anzahl der infi­zierten Kinder unbe­deu­tend bzw. zu vernach­läs­sigen ist. „Verschwö­rungs­theo­re­tiker“ und Personen, die in der Lage sind eine Statistik sinn­erfas­send zu begreifen, ist das ohnehin klar (siehe Statistik unten). Die rest­li­chen Bürger sollen jedoch weiter für blöd verkauft werden. Im Vergleich zu Erwach­senen erkranken nur wenige Kinder an COVID-19. Wie aktu­elle Daten des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) zeigen, waren bisher nur 1,8 Prozent der fest­ge­stellten Coro­na­virus-Infek­tionen Kinder unter zehn Jahren. Hier die Statistik:

Argu­mente der Gesundsein-Leugner

Die folgenden Argu­mente wurden 1 : 1 aus dem ORF über­nommen, um nicht „unab­hän­gigen Fakten­che­ckern“ wieder eine Vorwand zu liefern, wir verbreiten Fake-News:

  • „Das Minis­te­rium führt die geringe Zahl entdeckter Infek­tionen unter anderem auf den Test­zeit­punkt zurück: Wegen des bishe­rigen Lock­downs und der Ferien sei mit einem gerin­geren Infek­ti­ons­ge­schehen unter Schü­lern zu rechnen gewesen.“

Jetzt wissen wir: Die Anste­ckungs­ge­fahr sei in den Ferien beson­ders gering und in den Schulen wäre sie beson­ders groß, daher das Aussetzen des Uner­reichtes über Monate. Offen­sicht­lich infi­zieren Nicht­in­fi­zierte ander Nicht­in­fi­zierte in Schulen beson­ders häufig, so zumin­dest die Logik der Gesundsein-Leugner.

  • „Außerdem seien in der Regel nur asym­pto­ma­ti­sche Kinder getestet worden, die sich gesund fühlen. Falsch posi­tive Ergeb­nisse dürfte es unter den 200 nur wenige geben: In Nieder­ös­ter­reich wurden laut Bildungs­lan­des­rätin Teschl-Hofmeister bei einer Stich­pro­ben­er­he­bung 80 Prozent der posi­tiven Antigen-Schnell­tests bei der Über­prü­fung mit der PCR-Methode bestä­tigt. In Wien war das laut Wieder­kehr bei 75 Prozent der Fall.“

Jetzt wissen wir: wenn man Gesunde (also Symptom­lose) testet, ist die Infek­ti­ons­rate extrem niedrig. Die hohen Infek­ti­ons­raten haben „Verschwö­rung­theo­re­tiker“ stets darauf zurück­ge­führt, dass Testungen (zurecht) bevor­zugt dort durch­ge­führt wurden, wo beson­ders gefährdet Personen vermuten wurden, etwa in Senio­ren­heimen. Testungen quer durch die Bevöl­ke­rung haben nie die „erhofften“ Ergeb­nisse gebracht, um den Maßnahmen-Irrsinn zu rechtfertigen.

  • „Beide (Anm.: Minis­te­rium und Bildungslandesrätin)betonten den Stel­len­wert der Tests als zusätz­liche Maßnahme, um die Schulen so lange wie möglich offen halten zu können. Immerhin wären die Infi­zierten sonst weiter in den Klassen gesessen und hätten andere anste­cken können.“

Hier die Sinn­haf­tig­keit dieser Tests stehen hier im Mittel­punkt der Kritik, sondern dass diese das bestä­tigen was eben nicht in das Konzept der Hyste­riker passt.

Versteckte Kritik an Tests: Sind die zu wenig Fehleranfällig? 

  • „Geht man nach den Herstel­ler­an­gaben, müsste man laut Gart­lehner allein bei 100.000 getes­teten Schü­lern von 740 Fällen ausgehen, in denen es einen „falschen Alarm“ mit einem falsch posi­tiven Ergebnis gibt. Dass trotz der wesent­lich höheren Anzahl an Getes­teten nur 198 Tests positiv ausfielen und laut Stich­proben der PCR-Nach­tests noch dazu kaum falsch posi­tive darunter waren, macht Gart­lehner stutzig.“

Die Argu­men­ta­tion, dass die Resul­tate „stutzig“ machen, da der Tests nicht die zu erwar­tende bzw. erwünschte Fehler­quote herbringen, muss man sich wirk­lich erst auf der Zunge zergehen lassen. Es beweist höchs­tens, auf welch wacke­ligem (um nicht zu sagen verlo­genem) Terrain die ganze Panik­mache aufge­baut ist.

Die Fake-News:

  • „Wichtig seien die Schul­tests aus epide­mio­lo­gi­scher Sicht aber auf jeden Fall, so Gart­lehner. Immerhin würden sich Kinder anders als lange Zeit vermutet ebenso oft mit Covid-19 anste­cken wie Erwach­sene, und die Tests seien ein wich­tiger Baustein, um Infek­tionen in den Schulen zu vermeiden.“ 

Gahleitner möge die Tabelle oben studieren, bevor er Fake-News verbreitet. Leugnet er oder ist er nur schlecht informiert?

Die Drohungen:

  • „Auch Faßmann betonte den Nutzen der „Nasen­boh­rer­tests“, auch wenn diese Infi­zierte nicht so zuver­lässig iden­ti­fi­zieren können wie ein PCR-Tests. „Wir erwi­schen bei unseren Tests die dicken Fische (mit einer hohen Virus­last, Anm.), die klei­neren entgehen uns.“ Aller­dings könne man Letz­tere aufgrund der hohen Test­fre­quenz alle zwei Tage viel­leicht beim nächsten Mal entde­cken, wenn auch sie zu „dicken Fischen“ geworden sind.“

Unser Prognose: Wie ange­droht, werden vermut­lich weitere Tests die erwünschten Resul­tate bringen. Wetten, die schaffen das.

  • „Dazu komme, dass die Tests keine allei­nige Maßnahme seien, sondern durch Masken­pflicht, Abstand­halten, Schicht­be­trieb, Hygie­ne­re­geln und ab Ende Februar auch wieder durch die Schul-„Gurgelstudie“ ergänzt würden, bei der stich­pro­ben­artig per PCR-Verfahren das uner­kannte Infek­ti­ons­ge­schehen an den Schulen über­prüft wird.“

Diese Drohung bestä­tigt das von uns mehr­fach Prophe­zeite: Die schi­ka­nösen  Diszi­pli­nie­rungen samt sinn­losen Maßnahmen werden so oder so weiter­gehen, egal ob geimpft oder negativ getestet. Und egal ob von fast einer halben Million Getes­teter keine 200 positiv getestet dabei waren.


7 Kommentare

  1. Das beweist nur dass Schul­kinder heute nicht einmal mehr Nasen­bohren richtig beherr­schen, Aber schließ­lich sitzen die rich­tigen Nasen­bohrer alle in der Politik.

  2. „Geht man nach den Herstel­ler­an­gaben, müsste man laut Gart­lehner allein bei 100.000 getes­teten Schü­lern von 740 Fällen ausgehen“ 

    also ist eine „inzi­denz“ von 740 NORMAL!!

  3. Unser Bischof hat sich mit Über­zäh­ligem impfen lassen, na ja, viel­leicht wollte ein Gutmei­nender ihm Gutes tun. Seis drum. Ich wundere mich vor allem, daß gebil­dete Katho­liken auf den ganzen Propa­gan­da­rummel herein fallen. Ob Umwelt, Klima, Immi­gra­tion, Corona, nirgends ein intel­lek­tu­eller Widerstand.
    Die Gefahren, die von diesem Zeug ausgehen können, sind über­haupt nicht abschätzbar.

  4. Folg­lich kann die Briti­sche Muta­tion die Erwar­tungen nicht erfüllen. Bleibt noch die Hoff­nung auf die Brasi­lia­ni­sche Form oder die Südafrika-Vari­ante. Sollten auch diese Stricke reißen, könnte man noch eine Mexiko-Mutante ins Leben rufen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here