Face­book verbietet Konver­sa­tionen darüber, dass das Coro­na­virus aus einem Labor stammt

Face­book hat ange­kün­digt, Behaup­tungen zu verbieten, dass das Coro­na­virus mensch­li­chen Ursprungs ist. Diese Ankün­di­gung hat bei den Verfech­tern der freien Meinungs­äu­ße­rung berech­tigte Bedenken hervorgerufen.

In einem Blog-Beitrag erklärte Face­book, man würde „Desin­for­ma­tion“ über alle Impf­stoffe verbieten und konkre­ti­sierte, dass Behaup­tungen, wonach das Virus aus einem Labor stammen soll, von nun an auf der Platt­form verboten sind.

Unter­su­chungen von WHO-Wissen­schaft­lern in China hatten zuvor die Quelle des Virus nicht iden­ti­fi­zieren können. Es sei jedoch, so die Orga­ni­sa­tion, „extrem unwahr­schein­lich, dass das Virus in einem Labor herge­stellt wurde“.

Die neuen Face­book-Richt­li­nien treten sofort in Kraft. Das Unter­nehmen erklärte, es werde „Seiten, Gruppen und Konten, die diese Regeln verletzen, aufmerksam beob­achten. „Gruppen, Seiten und Konten auf Face­book und Insta­gram, die diese Behaup­tungen wieder­holt teilen, können gelöscht werden.“

Verfechter der Meinungs­frei­heit haben Bedenken über die neue Politik von Face­book geäu­ßert. Mark Johnson von Big Brother Watch, einer Gruppe, die sich für das Recht auf freie Meinungs­äu­ße­rung einsetzt, pran­gerte die Zensur an und sagte, dass es trotz einer globalen Pandemie wichtig sei, die Meinungs­frei­heit zu schützen.

„Die zuneh­mende Zensur von Online-Inhalten im Zusam­men­hang mit COVID-19 durch Face­book ist nicht nur schäd­lich für die freie Meinungs­äu­ße­rung, sondern unter­gräbt auch das öffent­liche Vertrauen in einer Zeit, in der es wich­tiger denn je ist“, sagte Johnson.

Laut der Open Rights Group ist es „immer ein schmaler Grat zwischen Inhalten, die in die Irre führen wollen, und Menschen, die berech­tigte gesund­heit­liche Bedenken äußern. Face­book muss der Öffent­lich­keit versi­chern, dass ihre Rechte, die Gesund­heits­po­litik der Regie­rung zu kriti­sieren und zu hinter­fragen, nicht von vorschnellen Mode­ra­toren wegge­fegt werden“, so der Geschäfts­führer der Gruppe, Jim Killock.

Quelle: Reclaim The Net


Aktua­li­sie­rung:

Die USA werden die Ergeb­nisse der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion aus Wuhan nicht akzep­tieren, ohne diese unab­hängig zu verifizieren

„Wir werden mit unseren Part­nern zusam­men­ar­beiten und auch auf Infor­ma­tionen zurück­greifen, die von unseren eigenen Geheim­diensten gesam­melt und analy­siert wurden“, erklärte ein Spre­cher des US-Außenministeriums.

Die Biden-Admi­nis­tra­tion wehrt sich zudem gegen die Behaup­tung Pekings, dass die Krank­heit ursprüng­lich woan­ders ausge­bro­chen sein könnte.

Quelle: South China Morning Post


4 Kommentare

  1. Man darf Wissen­schaftler nicht poli­tisch ausschließen, die eine andere Meinung der Dinge haben, bist das Gegen­teil bewiesen ist. Die Vergan­gen­heit hat gezeigt, wie oft sich die Mehr­heit irrte, deshalb ist es wichtig, alles in Erwä­gung zu ziehen.
    Was bei Face­book abgeht ist eine Meinungs­dik­tatur und jeder der Verstand hat sollte sich von diesem Verein lösen. Dort sollen nur noch die Regie­rungs­kon­formen zu Wort kommen, eine gefähr­liche Entwick­lung. Alle Verschwö­rungs­theo­rien sind bisher eine nach der anderen wahr geworden, das sollte zu Denken geben.

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  2. Nur noch eine kurze Zeit – und es werden wieder die „Volks­emp­fänger für betreutes Denken“ einge­führt sein.

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  3. Das Virus stammt nicht nur vermut­lich aus einem Labor. Es wird auch ganz offen­sicht­lich als Schlüssel und Vehicle für eine neue Welt­ord­nung benutzt, bzw. die Frei­heit des Einzelnen zu Gunsten der macht­geilen Eliten und privi­le­gierten Regie­renden, mit Hilfe der Knüp­pel­justiz und ihren Schergen oder den gekauften, gleich­ge­schal­teten Propa­gan­da­me­dien, einge­schränkt und abgeschafft.
    Man schaue sich nur den schmalen Gesinnungs‑, und Meinungs­kor­ridor im deut­schen Fern­sehen an.

    Für diese Behaup­tungen gibt es genü­gend Hinweise, Belege, Quellen, Indi­zien, Indi­ka­toren und Beweise, man muss sie nur gründ­lich recher­chieren und zu deuten wissen.

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