Fidesz ist nicht allein in Europa: Katalin Novák antwortet auf Vorwürfe von Manfred Weber

Katalin Novák · Foto: MH

Die deut­sche Zeitung Die Welt hat eine Antwort von Katalin Novák an Manfred Weber, den Vorsit­zenden der Euro­päi­schen Volks­partei (EVP) im Euro­päi­schen Parla­ment, veröf­fent­licht, nachdem dieser Fidesz kriti­siert hatte.

In einem früheren Brief schrieb Weber, dass Fidesz durch den Austritt aus der EVP zur extremen Rechten über­ge­gangen sei und sich mit der deut­schen Partei Alter­na­tive für Deutsch­land (AfD) verbündet habe, die eben­falls extre­mis­tisch sei.

In ihrer Antwort auf Manfred Webers Vorwürfe wies die stell­ver­tre­tende Fidesz-Vorsit­zende Katalin Novák darauf hin, dass es in Europa immer mehr Menschen gibt, die glauben, dass konser­va­tive Werte wie die tradi­tio­nelle Familie und die christ­liche Kultur von der EVP nicht mehr vertreten werden.

Diese Menschen, die sich dem libe­ralen Main­stream wider­setzen, fühlen sich zu Recht von den libe­ralen Medien stig­ma­ti­siert“, schrieb Novák. Sie wies zudem darauf hin, dass Fidesz in diesem Kampf nicht allein ist, wie das jüngste Treffen zwischen Matteo Salvini, Mateusz Mora­wi­ecki und Viktor Orbán gezeigt hat.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei MAGYAR HÍRLAP, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


1 Kommentar

  1. Der Herr Weber und seine Gesin­nungs­freunde in der EU sind mit daran schuld, dass die Menschen immer mehr den Glauben an diese EU verloren haben. Wozu noch EU?
    Der einzige Grund ist noch der freie Grenz­ver­kehr, der viel zu teuer erkauft worden ist.
    Übri­gens ist die AfD die einzige Partei die meiner Ansicht nach in Deutsch­land gewählt werden kann. Der normale EU Bürger hat die Schnauze voll von der Zuwan­de­rung kultur­ferner Menschen in die Sozi­al­sys­teme der EU-Länder.
    Die EU macht aktuell Werbung für mehr Zuwan­de­rung für ein buntes Europa. Meine Damen und Herren, die Mehr­zahl der EU Bürger lehnt das ab. Dies ist ihnen scheinbar egal wenn man wie sie ein Ziel verfolgt, das scham­haft verschwiegen wird, nämlich ein Umsturz der Gesellschaft.
    Wenn die EU noch eine Berech­ti­gung hat dann als EU von souve­ränen Staaten wie es seiner­zeit De Gaulle vorge­schlagen hat.
    Natio­na­lismus kann sehr positiv sein. Ohne Natio­na­lismus kein Länder­spiel, keine Wett­kampf usw. Der Schweizer Dichter Gott­fried Keller sagt wie Natio­na­lismus geht: „Achte jedes Menschen Vater­land, das deine aber liebe!“

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