Folge der Covid-Maßnahmen: Millionen schwan­gere Teen­ager in Entwicklungsländern

Foto: Vasuki Belavadi / Pixabay

Die Kinder­hilfs­or­ga­ni­sa­tion ‘World Vision Inter­na­tional’ schätzt, dass aufgrund der Covid-19-Maßnahmen Millionen von minder­jäh­rigen Mädchen sexu­eller Gewalt und Miss­brauch ausge­setzt sind.
 

In Entwick­lungs­län­dern mit hoher Zahl an sexu­ellen Über­griffen dienen Schulen nicht nur als Orte der Bildung sondern auch als Rück­zugsort vor häus­li­cher Gewalt und Gefahr von sexu­ellen Missbrauch.

Durch die Covid-Restrik­tionen wurden Schulen welt­weit oft für längere Zeit­räume geschlossen, was Tätern enormen Spiel­raum verschafft. Das betrifft gerade die Subsa­hara-Region, wo sexu­elle Gewalt und “riskantes Sexu­al­ver­halten” bedingt durch die Covid-Maßnahmen Schät­zungen zufolge mitt­ler­weile eine Million Teen­ager-Schwan­ger­schaften ausmachen.

Der Wieder­ein­stieg in den Bildungsweg nach der Quaran­täne ist für mindes­tens elf Millionen Minder­jäh­rige im Volks­schul- und Unter­stu­fen­alter gefährdet. Die Folgen der Covid-Maßnahmen können sich im Bildungs­sektor in der Subsa­hara-Region lang­fristig als verhee­rend auswirken.

Hier zeigt sich, welche Kolla­te­ral­schäden die Covid-19-Maßnahmen mit sich bringen. Gerade die vermeint­lich stets um Entwick­lungs­länder und vor allem Kinder bemühte Linke scheint das aber derzeit völlig auszu­blenden. Es ist halt äußerst schwer, gleich­zeitig der Diener zweier Herren zu sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


5 Kommentare

  1. Geschlümpft sind die aber nicht – oder? – Denn die Schlümp­fung soll ja zu Unfrucht­bar­keit führen – oder nicht?

Schreibe einen Kommentar zu Ishtar Antwort abbrechen

Please enter your comment!
Please enter your name here