FPÖ: Hofer demen­tiert Gerüchte zu flie­gendem Koalitionswechsel

Norbert Hofer · Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS 

Norbert Hofer: „Mit dieser ÖVP ist momentan kein Staat zu machen“

Es hätten keine Treffen oder Tele­fo­nate statt­ge­funden, es gibt keine momentan und es wird auch künftig keine Abspra­chen dazu geben, erklärte FPÖ-Bundes­par­tei­ob­mann Norbert Hofer anläss­lich kursie­render Gerüchte aus einem Online Medium.

Außerdem habe er bereits in den letzten Monaten in einer Reihe von Inter­views einen flie­genden Wechsel ausge­schlossen und ebenso beim letzten Bundes­par­tei­prä­si­dium den Antrag gestellt, eine derar­tige Vorgangs­weise nicht zu wählen. Dieser Antrag wurde einstimmig ange­nommen. Der Bundes­par­tei­ob­mann dazu:

„Dass diese Tatsache von einem Medium nicht nur igno­riert wird, sondern man es seitens der Redak­tion offenbar auch nicht für nötig hält, mich oder meine Pres­se­spre­cher vor Veröf­fent­li­chung zu spre­chen und den gebo­tenen Raum für eine Stel­lung­nahme zu geben, spricht für eine gezielte Diffamierungskampagne.“

Aktuell steht die FPÖ in Umfragen wieder bei fast 20 Prozent. Hofer werde es weder zulassen, dass uns ÖVP-Klub­ob­mann Wöginger seinen ange­kün­digten Keil in die Partei treibt, noch werde er es akzep­tieren, dass sich die FPÖ ohne Not mitten im Aufwind erneut ins Tal der Tränen stürzt, so Hofer abschließend.

Tatsäch­lich würde auch die Öffent­lich­keit einen flie­genden Koali­ti­ons­wechsel der Frei­heit­li­chen nicht verstehen. Für eine Ände­rung in der Regie­rungs­frage wären Neuwahlen notwendig. Diese fürchten aber, sowohl Türkis als auch Grün, wie der Teufel das Weihwasser.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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