Fran­cesco Giubilei: Eine Kultur der Auslö­schung würde alles mono­chrom machen

Bildquelle: Magyar Nemzet

Italie­ni­scher poli­ti­scher Analyst sieht die Zukunft Europas in einer viel­fäl­tigen Tradition

Von György Kerékgyártó

Wir müssen dem Mono­chro­ma­tismus und der Ausbrei­tung des Indi­vi­dua­lismus wider­stehen, um den Reichtum und die Viel­falt Europas zu bewahren, sagte der italie­ni­sche Poli­to­loge Fran­cesco Giubilei in der Sonn­tags­nach­rich­ten­sen­dung von Kossuth Radio und meinte, dass eine intel­lek­tu­elle Revo­lu­tion den Konti­nent, der unter den aktu­ellen Trends leidet, verän­dern könnte.

Es sind nicht die ganzen Massen, die beherrscht werden müssen, sondern die Kanäle, durch die die Massen beein­flusst werden können. Dies wurde von einer kleinen Gruppe inter­na­tio­naler und euro­päi­scher intel­lek­tu­eller Eliten reali­siert, die stetig an Einfluss in Schulen, Univer­si­täten und den Medien gewonnen haben, sagte der italie­ni­sche Poli­to­loge Fran­cesco Giubilei in der Sonn­tags­nach­rich­ten­sen­dung von Kossuth Radio. Giubilei, der Vorsit­zende der konser­va­tiven Stif­tung Fonda­zione Tatarella und Gast­do­zent am Mathias Corvinus Colle­gium (MCC), erklärte, dass diese Art von Einfluss dieser engen Gruppe erlaubt, das euro­päi­sche Denken leicht und schnell zu formen. Und das führt zu Unifor­mität, zu mangelnder Viel­falt. Wenn man durch die Straßen von Mailand geht, sehe man fast das Gleiche wie in jeder anderen euro­päi­schen Stadt.

Ein paral­leles Problem ist die Ausbrei­tung des Indi­vi­dua­lismus. Wir verlieren langsam den Sinn für mensch­liche Bezie­hungen, für das Zusam­men­sein mit der Familie, für das Bestehen in einer Kirchen­ge­mein­schaft. Der Analyst sagte, dass sich eine Kultur der Abschaf­fung ausbreite, die Europa bereits ernst­hafte Probleme bereite.

Giubilei sagte, dass er und seine Kollegen bei der Fonda­zione Tatarella, die auch als Forschungs­gruppe und Medi­en­platt­form tätig ist, der Meinung sind, dass die Viel­falt Europas bewahrt werden muss, indem man einfach aner­kennt, dass Viel­falt kein Problem, sondern ein Zeichen von Reichtum ist. Aber um dies zu tun, fügte er hinzu, muss man die Fakten berück­sich­tigen, was in der euro­päi­schen Gemein­schaft heute nicht in Mode ist. Als Beispiel nannte er die Geschichte Mittel­eu­ropas, die eine gemein­same Geschichte vieler Spra­chen, Kulturen und Reli­gionen ist, und vieler Länder, die an ihren eigenen Tradi­tionen fest­halten. Er sagte, dass die Viel­falt verstanden werden muss und nicht ausge­löscht werden darf.

Früher oder später wird eine Revo­lu­tion gegen die unter­drü­ckende Macht ausbre­chen. Kann das in Europa passieren? – war die Frage des Jour­na­listen, auf die Fran­cesco Giubilei antwor­tete, dass der Konti­nent keine Revo­lu­tion im jako­bi­ni­schen Sinne brauche, sondern viel­mehr eine intel­lek­tu­elle Revo­lu­tion, um die vorherr­schenden Trends zu brechen.

Quelle: Magyar Nemzet


1 Kommentar

  1. Mit dem Islöm gibt es keine viel­fäl­tige Tradi­tion und kein Mültikülti – mit dem gäbe es nur islö­mi­sche Einheits­tra­di­tion und Röli­gi­öns­kültur aus dem 6. Jahr­hun­dert nach dem Kor-AN und den sons­tigen islö­mi­schen Schriften.
    Äuropa hatte seine eigene bunte schöne freie und trotzdem ethi­sche Viel­falt – diese verschwindet immer mehr in der de facto bereits bestehenden islö­mi­schen und lönken sözio­lis­tisch-kömmüs­ti­schen Düktatur – Letz­tere nur so lange, bis der Islöm über­nommen hätte – aber das schnallen offenbar die m. E. in ihrer Weit­sicht und ihrem komplexen Denk­ver­mögen viel­fach beschränkten Lönken nicht. – Dass sie nicht lernen zeigt sich ja auch darin, dass sie aus dem Versagen des Sözio­lismus-Kömmu­nismus der Vergan­gen­heit und ange­sichts der Verhält­nisse in Nord­korea nichts gelernt haben und nichts lernen – meines Erachtens.

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