Frank­reich. Feuer in der Kathe­drale von Nantes. Der 39-jährige Gemein­de­diener aus Rwanda gab Brand­stif­tung zu!!!

Frankreich. Feuer der Kathedrale von Nantes. Der 39-iger Gemeindediener aus Rwanda gab Brandstiftung zu!!!

Ein 39-jähriger ruan­di­scher Gemein­de­diener, der im Gemein­de­an­wesen lebte, gestand, die Kathe­drale in Nantes, Frank­reich, in Brand gesteckt zu haben. Er hat die Anklage bereits gehört und wurde in Unter­su­chungs­haft genommen.

Es war ein 39-jähriger Flücht­ling aus Afrika, der die Kathe­drale Saint-Pierre und Saint-Paul in Nantes ange­zündet hat, berichten die fran­zö­si­schen Medien.

Wir erin­nern uns: Das Feuer in der Kathe­drale Saint-Pierre und Saint-Paul in Nantes brach am 18. Juli kurz nach 07:00 Uhr aus. „Dies ist ein Groß­brand“, sagte AFP am frühen Morgen im Codis Fire and Rescue Opera­tions Center. Die Feuer­wehr wurde am Samstag um 07:44 Uhr gerufen und rund 60 Feuer­wehr­leute wurden zum Groß­brand der Kathe­drale geschickt. Sie bekämpften das Feuer mehrere Stunden lang und um 11:00 Uhr hatten sie das Feuer schließ­lich unter Kontrolle.

Der Ruander gestand die Brand­stif­tung

Von Anfang an war unklar wie das Feuer ausge­bro­chen ist. Ein 39-jähriger Ruander, der die Schlüssel zur Kathe­drale hatte, lebte im Gemein­de­an­wesen der Kathe­drale. Er hat die Kathe­drale am Tag vor dem Brand abge­schlossen. Er wurde verhört, aber aus der Haft entlassen und es wurde keine Anklage gegen ihn erhoben, obwohl nach Angaben der Staats­an­walt­schaft einige seiner Aussagen wider­sprüch­lich waren.

Einige Tage später berich­teten fran­zö­si­sche Medien, dass der Mann „Zorn“ gegen­über den fran­zö­si­schen Behörden ausdrückte. Alles nur, weil die Behörde seine Aufent­halts­er­laubnis nicht verlän­gern wollte.

Nach Angaben von Le Monde deuten vorläu­fige Unter­su­chungs­er­geb­nisse darauf hin, dass das Feuer in der Kathe­drale an drei verschie­denen Feuer­quellen ausge­bro­chen ist. Der 39-Jährige gestand, dass er alleine die drei verschie­denen Feuer­quellen gelegt hat. Die Staats­an­walt­schaft leitete eine offi­zi­elle Unter­su­chung und Ermitt­lung gegen ihn ein und er wurde fest­ge­nommen. Der Anwalt des 39-jährigen, Quentin Chabert versi­cherte, dass sein Mandant die ganze Tat bedauere. „Mein Kunde wird koope­rieren“, fügte er hinzu. Dem 39-Jährigen Täter drohen 10 Jahre Haft und 150.000 Euro Strafe.

Die Kathe­drale von Nantes

Die Kathe­drale St. Peter und Paul in Nantes ist erbaut als ein Tempel im goti­schen Stil erbaut worden. Sie wurde 400 Jahre lang gebaut und zwar ab dem Jahr 1434. Während der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion wurde die Kirche geschlossen und erst 1802 und den Katho­liken zurück­ge­geben.

Es war nicht das erste Mal, dass die Kirche brannte. 1972 brach auf dem Dach der Kathe­drale ein großes Feuer aus und zerstörte dabei einen großen Teil der histo­ri­schen Ausrüs­tung. Das Innere musste rekon­stru­iert werden, und im Original blieb ledig­lich nur eine barocke Holz­kanzel erhalten.

Quelle: Le Monde

 

 

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