Fran­zö­si­sches NGO-Schiff will 111 Afri­kaner wegen des Krieges in der Ukraine in Italien absetzen

Bootsflüchtlinge mit einem sich nähernden spanischen Rettungsschiff - Foto: Noborder Network / Wikimedia CC 2.0

Die berüch­tigte „Geo Barents“ der Menschen­händler von „Ärzte ohne Grenzen“ liegt 30 Meilen vor Pozzallo, südlich von Sizi­lien, und hat seit einer Woche 111 ille­gale Einwan­derer an Bord, die aus liby­schen und malte­si­schen Gewäs­sern geholt wurden.

Die übliche Panto­mime: „Sie haben bereits Prüfungen erlebt, die kein Kind jemals durch­ma­chen sollte. Ein sicherer Ort für sie und die anderen Über­le­benden wird drin­gend benö­tigt“, lautet der Appell der NGO. „Auf der Geo Barents – so pran­gert Ärzte ohne Grenzen an – befinden sich unbe­glei­tete Minder­jäh­rige, die aus Eritrea fliehen, Kinder im Alter von vier Monaten, die ihr Leben auf dem Meer riskieren mussten, Frauen und Männer, die in Libyen gefol­tert, ausge­beutet, verschleppt und sexuell miss­braucht wurden. Sie brau­chen jetzt einen sicheren Hafen.“

Jetzt fliehen vier Monate alte Eritreer auf eigene Faust aus Eritrea. Es ist jedoch keines­falls so, dass diese Nige­rianer und Bengalen von liby­schen Schurken in ihren Dörfern entführt und mit Gewalt nach Libyen gebracht werden, und nicht sie selbst Tausende von Euro zahlten, um dorthin zu gelangen und sich dann einzuschiffen.

Lesen Sie die tränen­rei­chen Appelle mit Verweis auf die Flücht­lings­auf­nahme in der Ukraine:

„Wer Flücht­linge aus der Ukraine aufnimmt, muss dies auch aus anderen Teilen der Welt tun, wenn diese vor Krieg und Gewalt fliehen. Es darf keine A- oder B‑Serie von Flücht­lingen geben“, fordert Medi­ter­ra­nean Hope, das Flücht­lings- und Migran­ten­pro­gramm des Bundes der Evan­ge­li­schen Kirchen in Italien. Am 5. März rettete die Besat­zung nach Eingang des Alarms 80 Migranten auf einem trei­benden Schlauch­boot, darunter Frauen und Kinder, sechs von ihnen unter vier Jahren. In der Nacht von Samstag auf Sonntag begann die schwie­rige Rettungs­ak­tion in der malte­si­schen Such- und Rettungs­zone: Nach sechs­stün­diger Suche in der Dunkel­heit und unter widrigen Wetter­be­din­gungen erreichten sie das Boot mit 31 verängs­tigten Menschen an Bord.

Sind sie auch auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine? Warum müssen wir ille­gale Einwan­derer aufnehmen, die von einem fran­zö­si­schen Schiff in malte­si­schen Gewäs­sern aufge­griffen werden? Warum müssen wir die Kinder dieser ille­galen Einwan­derer unter­stützen, wenn wir bald nicht einmal mehr unsere Autos auftanken können?

Das Gute an den hohen Benzin­preisen ist, dass den NGOs bald das Benzin ausgeht. Und das gilt auch für die Schmuggler.

Quelle: VoxNews

7 Kommentare

  1. „Wer Flücht­linge aus der Ukraine aufnimmt, muss dies auch aus anderen Teilen der Welt tun, wenn diese vor Krieg und Gewalt fliehen“
    Absolut nicht. Wenn von einem benach­barten Land für kurze Zeit Flücht­linge aufge­nommen werden, müssen nicht von weit entfernten Länder Einwan­derer aufge­nommen werden. Warum denn auch?

    13
    1
  2. Die Bild­un­ter­schrift ist falsch: Das „Rettungs­schiff“ ist in Wirk­lich­keit eher ein Schlep­per­schiff, denn uner­wartet in Seenot geraten sind die soge­nannten „Flücht­linge“ die zutref­fender eher als Auswan­derer oder Migranten bezeichnet werden in den meisten Fällen nicht.

    14
  3. Bei den Flücht­lingen aus der Ukraine haben wir ja die Hoff­nung, dass sie nach Kriegs­ende wieder in ihre Heimat zurück­kehren werden. Die Afri­kaner werden sich für immer hier einnisten. Das ist der Unterschied.

    18
  4. Ja, man muss drin­gend etwas gegen die Verskla­vung von Frauen in Afrika unter­nehmen, am besten durch Bekämp­fung der Ursa­chen! Einmal wurde das ja schon mit probaten Mitteln versucht:
    „Faccetta nera, bell’abissina
    Aspetta e spera che già l’ora si avvicina
    Quando staremo vicino a te
    Noi te daremo un’altra legge e un altro Re…“

    4
    2
    • Eben – am sichersten sind sie in ihrem Herkunfts­land weit ab von der Ukraine. 

      Wir ertrinken in diesem Meer von Millionen und Aber­mil­lionen vor allem männ­li­chen Mügrün­ten­horden und allem anderen Wahn­sinn, den die m. E. sat-AN-isti­sche Bande auf uns los lässt in einem andau­ernden Feuer­hagel – so nehme ich das wahr – intuitiv wie mit dem Verstand.

      16

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein