Fratelli d’Italia: Ein Netz­werk für lokale Administratoren

Bildquelle: La Voce del Patriota

Von Michele Pisano
 

Die große Heraus­for­de­rung der italie­ni­schen Rechten steht vor uns. Seit Jahren hat unsere poli­ti­sche und kultu­relle Gemein­schaft immer ehrgei­zi­gere Ziele vor Augen, um ihre Welt­an­schauung zu verbreiten. Ange­sichts eines immer weiter um sich grei­fenden univer­sellen Progres­si­vismus und einer Tech­no­kratie, die auf dem Rücken einer geschun­denen Politik wuchert, ist es unsere Aufgabe, auch im Alltag die ewigen Wurzeln zu verteidigen.

Wir haben gerade eine komplexe erste Wahl­runde hinter uns. Wahlen können nicht das Ziel sein, sondern ein Instru­ment, mit dem wir so viel wie möglich vor Ort Wurzeln schlagen können und nicht die Apathie die Ober­hand gewinnen lassen.

Fratelli d’Italia hat in dieser letzten Runde einen guten Erfolg erzielt und viele neue Gemein­de­räte, Bürger­meister und in einigen Tagen auch Stadt­räte gewonnen. Wir können nicht darauf verzichten, in den lokalen Gebiets­kör­per­schaften, in den Rats­ver­samm­lungen und in allen Orga­ni­sa­tionen, die die Gebiete vertreten, präsent zu sein.

Damit wir uns richtig verstehen. Die Fähig­keit, die Macht im besten Sinne des Wortes zu verwalten, war immer ein ange­bo­renes Talent der italie­ni­schen Linken; die Rechte musste ihr manchmal hinter­her­laufen, obwohl sie gezeigt hat, wie sehr unser poli­ti­sches Angebot das Schicksal unserer Städte positiv verän­dern kann, wenn es mit Kopf und Herz einge­setzt wird.

Aber das ist nicht genug. Jetzt müssen wir uns noch stärker vernetzen. Es ist notwendig, Begeg­nungen und den Austausch von bewährten Prak­tiken zwischen den Verant­wort­li­chen der Fratelli d’Italia und denje­nigen, die in die Bürger­listen gewählt wurden und sich aufrichtig für unsere Bewe­gung inter­es­sieren, zu organisieren.
Unsere Städte sehen sich häufig mit komplexen Entschei­dungen konfron­tiert: Ich denke dabei an alles, was mit Umwelt­po­litik zu tun hat, insbe­son­dere an den so genannten ökolo­gi­schen Übergang.

Wie rele­vant ist dieser Ansatz für unsere Welt­an­schauung? Was können wir akzep­tieren und was müssen wir ablehnen? Und ich möchte auch darauf hinweisen, wie notwendig es ist, unter anderem über Stadt­pla­nung, Land­ent­wick­lung, Bildungs­frei­heit und Sozi­al­po­litik zu diskutieren.

Jeder von uns ist sich selbst nicht genug. Wir brau­chen eine stän­dige Ausein­an­der­set­zung, die über unsere regio­nalen Grenzen hinaus­geht und in der Lage ist, die besten Ideen im ganzen Land zu verbreiten.

Wir können unter anderem nicht zulassen, dass die Linke allein das Ruder in den großen Verbänden der Gebiets­kör­per­schaften über­nimmt. Dazu müssen wir jedoch die Ausfran­sungen und Unschärfen über­winden und ehrgei­zige Ziele anstreben, ohne die Tatsache aus den Augen zu verlieren, dass wir für die Gemein­schaften, die wir vertreten, gewählt werden und nicht für die Karriere als Selbstzweck.

In etwas mehr als zwei Jahren sind die Italiener aufge­rufen, ihre Vertreter neu zu wählen.

Wir wollen Italien in sein eigenes Schicksal führen und nicht länger von anderen abhängig sein. Wir müssen uns vernetzen, wir müssen einander in die Augen sehen, wir müssen einen gemein­samen Weg gehen, auch wenn jeder von uns auf seinem eigenen Gebiet unter­wegs ist.

Auch dies ist eine große Heraus­for­de­rung für eine freie und prag­ma­ti­sche Gemein­schaft, die es versteht, mit sich selbst ins Reine zu kommen und ihre Reife in einer Zeit zu beweisen, in der sich die Angriffe – wen wundert es – häufen.

Quelle: La Voce del Patriota


1 Kommentar

  1. In etwa 2 Jahren? – Mögli­cher­weise exis­tieren wir dann garnicht mehr – aus die Maus mit der Mensch­heit m. E..

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