„Für eine Rück­kehr der Ehre unserer Regie­renden“: Gene­räle fordern Macron auf, den Patrio­tismus zu verteidigen

Bildquelle: Place-armes.fr

Auf Initia­tive von Jean-Pierre Fabre-Bernadac, einem Karrie­re­of­fi­zier und Leiter der Website Place Armes, haben etwa zwanzig pensio­nierte Gene­räle, hundert hohe Offi­ziere und mehr als tausend andere Mili­tär­an­ge­hö­rige einen dring­li­chen Appell an die poli­ti­sche Klasse gerichtet, gegen den Zerfall des Landes zu kämpfen. Sie forderten Präsi­dent Emma­nuel Macron auf, das Heimat­land zu vertei­digen, das sie durch Isla­mismus und die Banlieue-Horden gefährdet sehen.

Herr Staats­prä­si­dent,
Sehr geehrte Damen und Herren der Regierung
Meine Damen und Herren des Parlaments,

Dies ist eine schwere Stunde, Frank­reich ist in Gefahr, mehrere tödliche Gefahren bedrohen es. Wir, die wir auch im Ruhe­stand Soldaten Frank­reichs bleiben, können unter den gegen­wär­tigen Umständen nicht gleich­gültig gegen­über dem Schicksal unseres Landes bleiben.

Unsere Triko­lore ist nicht nur ein Stück Stoff, sie symbo­li­siert die Tradi­tion derer, die unab­hängig von ihrer Haut­farbe oder ihrem Glauben Frank­reich gedient und ihr Leben für Frank­reich geop­fert haben, über die Jahr­hun­derte hinweg. Auf diesen Flaggen finden wir die Worte „Honneur et Patrie“ in goldenen Buch­staben. Unsere Ehre besteht heute darin, die Desin­te­gra­tion, die unser Land betrifft, anzuprangern.

- Ein Nieder­gang, der durch einen gewissen Anti­ras­sismus nur ein Ziel hat: auf unserem Boden ein Unbe­hagen, ja Hass zwischen den Gemein­schaften zu schaffen. Heute spre­chen einige von Rassismus, Indi­ge­nismus und deko­lo­nialen Theo­rien, aber durch diese Begriffe ist es der Rassen­krieg, den diese hass­erfüllten und fana­ti­schen Unter­stützer wollen. Sie verachten unser Land, seine Tradi­tionen, seine Kultur, und wollen es auflösen, indem sie seine Vergan­gen­heit und seine Geschichte wegreißen. So greifen sie mit Hilfe von Statuen frühere mili­tä­ri­sche und zivile Herr­lich­keiten an, indem sie jahr­hun­der­te­alte Worte analysieren.

- Das ist eine Desin­te­gra­tion, die mit dem Isla­mismus und den Horden aus den Vorstädten dazu führt, dass viele Teile der Nation abge­trennt und in Gebiete verwan­delt werden, die Dogmen unter­worfen sind, die im Wider­spruch zu unserer Verfas­sung stehen. Aber jeder Fran­zose, egal ob er gläubig ist oder nicht, ist überall in Frank­reich zu Hause; es kann und darf keinen Ort oder Bezirk geben, in dem die Gesetze der Repu­blik nicht gelten.

- Verspä­tung, weil bei Demons­tra­tionen, bei denen die Macht die Ordnungs­kräfte als Stell­ver­treter und Sünden­böcke gegen­über den Fran­zosen in gelben Westen, die ihre Verzweif­lung ausdrü­cken, einsetzt, wo der Hass Vorrang vor der Brüder­lich­keit hat. Dies, während einge­schleuste und vermummte Personen Geschäfte plün­dern und eben diese Ordnungs­kräfte bedrohen. Dennoch wenden diese nur die – manchmal wider­sprüch­li­chen – Richt­li­nien an, die von Ihnen, den Herr­schenden, vorge­geben werden.

Die Gefahren wachsen, die Gewalt nimmt von Tag zu Tag zu. Wer hätte vor zehn Jahren voraus­ge­sagt, dass ein Lehrer eines Tages vor seiner Schule enthauptet werden würde? Nun können wir, die Diener der Nation, die schon immer bereit waren, ihre Haut auf die Probe zu stellen – wie es unser mili­tä­ri­scher Status verlangte -, keine passiven Zuschauer solcher Aktionen sein.

Deshalb müssen dieje­nigen, die unser Land führen, unbe­dingt den nötigen Mut aufbringen, diese Gefahren zu besei­tigen. Hierfür reicht es oft aus, die bereits bestehenden Gesetze ohne Schwach­stellen anzu­wenden. Vergessen Sie nicht, dass eine große Mehr­heit unserer Mitbür­ge­rinnen und Mitbürger wie wir die Nase voll hat von Ihrem zaudernden und schuld­be­wussten Schweigen.

Wie Kardinal Mercier, Primas von Belgien, sagte: „Wenn die Klug­heit überall ist, ist der Mut nirgends.“ Also, meine Damen und Herren, genug des Zauderns, die Stunde ist ernst, die Arbeit ist kolossal; verschwenden Sie keine Zeit und wissen Sie, dass wir bereit sind, eine Politik zu unter­stützen, die den Schutz der Nation in Betracht zieht.

Ande­rer­seits, wenn nichts unter­nommen wird, wird sich die Laxheit in der Gesell­schaft unauf­haltsam weiter ausbreiten, was letzt­end­lich zu einer Explo­sion und zum Eingreifen unserer aktiven Kame­raden in einer gefähr­li­chen Mission zum Schutz unserer zivi­li­sa­to­ri­schen Werte und zum Schutz unserer Lands­leute auf dem natio­nalen Terri­to­rium führt.

Es ist keine Zeit mehr zu zögern, sonst wird morgen der Bürger­krieg diesem wach­senden Chaos ein Ende setzen, und die Toten, für die Sie verant­wort­lich sein werden, werden zu Tausenden gezählt werden.

Die unter­zeich­nenden Generäle:

Gene­ral­leut­nant (ER) Chris­tian PIQUEMAL (Frem­den­le­gion), Gene­ral­leut­nant (2S) Gilles BARRIE (Infan­terie), Gene­ral­major (2S) Fran­çois GAUBERT ehema­liger Mili­tär­gou­ver­neur von Lille, Gene­ral­major (2S) Emma­nuel de RICHOUFFTZ (Infan­terie), Divi­si­ons­ge­neral (2S) Michel JOSLIN DE NORAY (Troupes de Marine), Briga­de­ge­neral (2S) André COUSTOU (Infan­terie), Briga­de­ge­neral (2S) Phil­ippe DESROUSSEAUX de MEDRANO (Zug), Luft-Briga­de­ge­neral (2S) Antoine MARTINEZ (Luft­waffe), Luft-Briga­de­ge­neral (2S) Daniel GROSMAIRE (Luft­waffe), Briga­de­ge­neral (2S) Robert JEANNEROD (Kaval­lerie), Briga­de­ge­neral (2S) Pierre Domi­nique AIGUEPERSE (Infan­terie), Briga­de­ge­neral (2S) Roland DUBOIS (Signal­wesen), Briga­de­ge­neral (2S) Domi­nique DELAWARDE (Infan­terie), Briga­de­ge­neral (2S) Jean Claude GROLIER (Artil­lerie), Briga­de­ge­neral (2S) Norbert de CACQUERAY (Direc­tion Géné­rale de l’Ar­me­ment), Briga­de­ge­neral (2S) Roger PRIGENT (ALAT), Briga­de­ge­neral (2S) Alfred LEBRETON (CAT), Sani­täts­of­fi­zier (2S) Guy DURAND (Service de Santé des Armées), Konter­ad­miral (2S) Gérard BALASTRE (Marine Nationale)

Quelle: Place Armes / Valeurs actu­elles


2 Kommentare

  1. Das erin­nert mich an den US General Smedley Butler, der sagte, dass er zwar beim Militär war, er aber in Mittel- und Südame­rika den Weg für die Groß­in­dus­trie frei­ge­macht hat. Er bezeich­nete sich selber als Gangster des Kapi­ta­lismus. Und dann sagte er:
    Al Capone (Gangs­ter­boss von Chicago) war in drei Bezirken (von Chicago) aktiv, er Smedley Butler war auf drei Konti­nenten aktiv. Er könne also ohne Probleme Al Capone ein paar Tipps geben.

  2. Sie dienen / dienten der Junta willig, haben alle Verbre­chen mitge­macht und meinen plötz­lich da wäre je „Ehre“ gewesen, zu der die Junta „zurück könnte“ – HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA

    Die glei­chen Verbre­cher, die heute „lustige“ Peti­tionen schreiben, haben (und machen weiterhin) Kampf gegen Rächts (ja, auch in Frank­reich), wenn einer zu deut­lich sagt, was Sache ist und die logisch zwin­genden Schlüsse zieht. Da nimmt der frz. Stabs­of­fi­zier nichts zum Bunte­wehr Stabs­of­fi­zier (oder General oder „Dienst­grad­gruppe hier einfügen“).

    Denn der einzig verblieben Weg, schon seit Jahr­zehnten, ist Bürger­krieg, um all die Feinde des „Name des jewei­ligen Volkes hier einfügen“ zu vernichten / außer Landes zu jagen (zurück nach Südland). Ist die Abschaf­fung des geschei­terten Systems „Demo­kratie“, weil die Staats­form immer zum eigenen Unter­gang eilen wird, weil sie schwach ist und immer von feind­li­chen Ideo­lo­gien über­nommen werden wird, ohne sich nennens­wert wehren zu können. 

    Das haben kluge Köpfe schon vor Jahr­hun­derten erkannt und gemahnt und natür­lich haben solche Mahnungen keinen Erfolg, weil die (unver­än­der­liche) mensch­liche Natur stärker ist. „Sie mögen eine Repu­blik haben, wenn sie diese denn zu erhalten vermögen“ – Zur Grün­dung der USA. Mit dem Sieg Lincolns 1865 war das Thema durch. „Die Demo­kratie ist eine schwache Staats­form, welche die Grund­lagen, auf denen sie errichtet wurde, nicht selber herstellen kann, aber sehr leicht verspielen kann“ – Hab vergessen wer das sagte. „Die Demo­kratie ist der Zug in den wir einsteigen, um im Islam auszu­steigen“ – Erdogan, so um 1997. „Marsch durch die Insti­tu­tionen“ – Fälsch­lich als „68er“ bezeichnet, eigent­lich Frank­furter Schule und deren Marsch begann (in Europa) 1945. 

    Und jetzt schauen wir uns noch­mals die „helden­haften“ Petenten an, die den Mafia­boss auffor­dern die Mafia möge doch wieder recht­s­treu werden und wie auf solche banale Erkennt­nisse zur „Demo­kratie“ wohl reagiert würde. So in der Rich­tung „Haltet den Nazi“, „werft ihn aus der Armee“ (sofern man dabei mitspielte) und „über­gebt ihm der Juntajustiz“?

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