Für reale Werte

Kranj · Foto: slovenia.info

Von Branko Grims
 
Die Aufgabe eines Vaters in der Familie ist es, seinem Kind jeden Tag die folgenden drei Dinge zu sagen: „Mein Kind, ich liebe dich!“; „Mein Kind, ich werde immer zu dir stehen!“. und „Mein Kind, der Sozia­lismus hat noch nie, nie, nie Erfolg gehabt, er hat immer nur Zerstö­rung, Tod, Leid und Ruin gebracht!“

Ein echter histo­ri­scher Schritt in die rich­tige Rich­tung fand statt, als wir vor einigen Tagen in der Slowe­ni­schen Natio­nal­ver­samm­lung die Ände­rungen des Auslän­der­ge­setzes und des Asyl­ge­setzes verab­schiedet haben. Nun wird es für Migranten notwendig sein, Kennt­nisse der slowe­ni­schen Sprache nach­zu­weisen, und die Verfahren zur Rück­füh­rung ille­galer Migranten werden viel ratio­neller und schneller sein. Zu Unrecht wird jedoch die Bedeu­tung der ganz zum Schluss verab­schie­deten „Harmonisierungs“-Novelle des Auslän­der­ge­setzes über­sehen, in deren Folge es nicht mehr möglich sein wird, Sozi­al­trans­fers, die ein Zeit­ar­beiter oder seine Fami­li­en­an­ge­hö­rigen vom Staat Slowe­nien erhalten, als eigenen Lebens­un­ter­halt auszu­weisen, was bisher der Motor des „Sozi­al­tou­rismus“ von Auslän­dern nach Slowe­nien war. In der Debatte war es wirk­lich amüsant zu hören, wie alle die Schluss­fol­ge­rungen und Vorschläge lobten, die der Stadtrat von Kranj (dt. Krain­burg) zur Frage des Miss­brauchs aufgrund der bisher mangel­haften Auslän­der­ge­setz­ge­bung ange­nommen hat. Als ich schließ­lich einfach sagte, dass ich persön­lich der Antrag­steller des Punktes und der Autor des Mate­rials für die Sitzung des Krain­burger Stadt­rates war, und dass ich selbst alle Vorschläge und Beschlüsse formu­liert hatte, die alle genau so ange­nommen wurden, wie ich sie vorge­schlagen hatte, und zwar einstimmig (trotz der ausge­spro­chen linken Zusam­men­set­zung des Krain­burger Stadt­rates; mit Ausnahme des Beschlusses, dass es notwendig sei, die Einwan­de­rung einzu­schränken, wo zwei dagegen waren, aber dennoch alle anderen Anwe­senden im 33-köpfigen Stadtrat dafür waren) !, ist die Begeis­te­rung auf der Linken etwas abge­flaut… In Wirk­lich­keit sind die prak­tisch einstimmig ange­nom­menen Beschlüsse des Kranjer Stadt­rates der Beweis dafür, dass auch scheinbar unmög­liche Dinge möglich sind, wenn man wirk­lich das Wissen, den Mut und die Fähig­keit dazu hat.

Keine meiner Reden in der Natio­nal­ver­samm­lung in den letzten Monaten hat jedoch einen solchen Wirbel­sturm auf der Linken ausge­löst wie jene, als ich bei der Ableh­nung der Inter­pel­la­tion gegen die Bildungs­mi­nis­terin für die Umset­zung des Bildungs­auf­trags der Schule auf der Grund­lage wahrer Werte eintrat und sagte, dass sie noch eine große Aufgabe bei der Entideo­lo­gi­sie­rung der Bildung vor sich habe, aus der „es notwendig sein wird, alle LGBT- und andere kulturm­ar­xis­ti­sche Indok­tri­na­tion zu vertreiben und wahre slowe­ni­sche Tradi­tionen und slowe­ni­sche Kultur einzu­bringen!“ Zusätz­lich zu dem Hagel von diskre­di­tie­renden Arti­keln in den linken Medien kamen auch ein paar Leute von der Linken heraus und spra­chen von „Faschismus“ und anderem solchen Unsinn.

Die Linke hat gezeigt, dass sie sich viel mehr bewusst ist, dass das Eindringen ihres kultu­rellen Marxismus in all seinen Formen, wie „Multi­kulti“, „LGBT“ und so weiter, fatal für das Schicksal der modernen Welt ist… In den USA, wo jede Erwäh­nung des Marxismus uner­wünscht ist, nennen es ihre Propa­gan­disten selbst „Wokeism“. Um zu verstehen, was das ist, muss man zunächst verstehen, dass der Linkismus im Wesent­li­chen eine Reli­gion ist – eine Reli­gion der Lüge und des Hasses. Wahr­heit ist die schlimmste Hass­rede für Linke, weil sie die linken „reli­giösen Dogmen“, die sie anderen aufzwingen, entlarvt und demo­liert. Es versetzt sie in Panik, denn in Gegen­wart der Wahr­heit kann die Linke ihre Vorur­teile, ihren Hass und ihre Lügen nicht mehr durch­setzen. Die Revo­lu­tion ist für die Linke durch den Kulturm­ar­xismus ersetzt worden. Dies ist die vorsätz­liche Zerstö­rung der modernen euro­päi­schen, west­li­chen Zivi­li­sa­tion, die auf dem Chris­tentum und den Menschen­rechten basiert. Es wird von innen heraus getan, indem Werte zerstört werden. Mit unmerk­lich kleinen, aber massiven Schritten, so dass „eines Tages alle im Sozia­lismus aufwa­chen, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen sind“, wie die berüch­tigte Frank­furter Schule lehrt. Die wich­tigsten Ideo­logen des Sozia­lismus wollten die Familie, die Reli­gion und den Staat durch eine Revo­lu­tion zerstören. Lenin sagte zum Inter­na­tio­na­lismus: „Wenn wir nur eine Genera­tion dazu bringen, dem Patrio­tismus abzu­schwören, haben wir gewonnen!“ Heute geschieht genau das, aller­dings mit der schritt­weisen Aufer­le­gung von Meinungs­mus­tern durch das Schul­system, die Main­stream-Medien und die Unterhaltungsindustrie.

Die klas­si­sche Familie wird durch die Propa­ganda des LGBT-Kulturm­ar­xismus zerstört, wonach die Familie nicht mehr ein Mann, eine Frau und ein Kind ist, sondern ein Kind auch zwei oder mehr Väter haben kann, oder zwei oder mehr Mütter, oder was auch immer. Diese Propa­ganda wird durch Schulen, Kinder­gärten usw. gepusht, und die klare Vorstel­lung des Kindes von der Familie, die Liebe und Gebor­gen­heit bedeutet, wird verwischt. Wenn dann noch die Gender-Theorie hinzu­kommt, nach der ein Junge kein Junge und ein Mädchen kein Mädchen mehr ist, sondern das Geschlecht „flie­ßend“ ist, und dieser Wahn­sinn den Kindern in Schulen und Kinder­gärten aufge­drückt wird, verlieren Kinder den Boden unter den Füßen. Dieser Wahn­sinn wird als „neue Norma­lität“ durch­ge­setzt. Inak­zep­tabel und ein klarer Verstoß gegen die UN-Reso­lu­tion über die Rechte des Kindes, die besagt, dass das Wohl des Kindes bei allen Entschei­dungen immer an erster Stelle stehen muss! Und die Zukunft, die Kinder, stehen auf dem Spiel.

Zerti­fikat des LGBT-freund­li­chen Kinder­gar­tens Mladi rod in Ljubljana

Jeder, der sich nicht aktiv gegen den LGBT-Kulturm­ar­xismus (und alle anderen Formen von Kulturm­ar­xismus) stellt, vor allem, um Kinder vor dieser schäd­li­chen Ideo­logie zu schützen, die Genera­tion für Genera­tion vergiftet, ist in der Tat weder Rechts noch Mitte, sondern gehört zur Linken. Aktive Oppo­si­tion ist notwendig, alles andere ist nur stille Krie­cherei gegen­über der Linken. Das ist der Punkt, an dem sich heute die Zukunft unserer Kinder, Slowe­niens, Europas und der ganzen demo­kra­ti­schen Welt entscheidet.

Mag. Branko Grims ist ein lang­jäh­riger SDS-Abge­ord­neter in der Slowe­ni­schen Natio­nal­ver­samm­lung, Geologe und Politikwissenschaftler.
 
Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


5 Kommentare

  1. Sehr gut! Wenigs­tens noch Leute, die sich für die Grund­werte für den Zusam­men­halt des eigenen Volkes einsetzen.

  2. Hier mal ein tref­fender bissiger aber m. E. völlig zutref­fender Kommentar im rüssi­schen Fern­sehen über die Tendenzen im Westen:

    www.anti-spiegel.ru/2021/bissiger-kommentar-im-russischen-fernsehen-ueber-die-tendenzen-im-westen-trifft-ins-schwarze/

    Rüss­land scheint mir in dieser m. E. inzwi­schen völlig durch­ge­knallten Welt eine und vermut­lich die einzige Oase des gesunden Menschen­ver­standes, der Weis­heit und Vernunft zu sein, die dem Westen und nahezu der ganzen rest­li­chen Welt fast völlig abhan­den­ge­kommen zu sein scheint bis auf ein paar wenige Minder­heiten, die sich dann vor allem auf den olter­na­tiven Seiten treffen, um sich u. a. nicht so alleine zu fühlen.

    • Apropos – mir ist in letzter Zeit aufge­fallen, dass wenig bis nichts von Ümpfungen und Durch­ümp­fungen in den öröbi­schen islö­mi­schen Ländern/Kontinenten zu hören und zu lesen ist. – Warum wohl?

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