General Ferenc Korom zu Ungarns Verteidigungsaufgaben

General Ferenc Korom · Foto: Honvédelem.hu

General Ferenc Korom, Komman­deur der unga­ri­schen Vertei­di­gungs­streit­kräfte, betonte auf der jähr­li­chen Online-Konfe­renz zur Bewer­tung und Aufga­ben­stel­lung die vorran­gige Rolle der natio­nalen Vertei­di­gungs­auf­gaben. Die zuneh­menden geopo­li­ti­schen Span­nungen in der Region verleihen den Worten des Gene­rals ein beson­deres Gewicht. Ungarn und die unga­ri­schen Vertei­di­gungs­kräfte stehen vor einem Jahr voller ernst­hafter Sicherheitsherausforderungen.

Die Sicher­heit Ungarns und Europas ist und bleibt durch die massen­hafte ille­gale Migra­tion bedroht. Ausge­hend von den bestehenden Trends werden wir noch lange mit dem zuneh­menden Migra­ti­ons­druck und dem damit verbun­denen Terro­rismus, der öffent­li­chen Sicher­heit und – jetzt im Zusam­men­hang mit der Coro­na­virus-Epidemie – der öffent­li­chen Gesund­heit zu kämpfen haben. Auch dieje­nigen, die weiterhin eine einwan­de­rungs­freund­liche Politik und Akti­vi­täten verfolgen – Brüssel, die einhei­mi­sche Linke, Soros‘ Stroh­männer und die Menschen­händ­ler­banden – sehen dies deut­lich. Sie wollen, in enger Abstim­mung mitein­ander, die Migra­tion nicht stoppen, sondern orga­ni­sieren und steuern. Sie wollen den alten Konti­nent mit Einwan­de­rern über­schwemmen, seine ethni­schen und reli­giösen Propor­tionen verän­dern, seine christ­liche Kultur und seine natio­nale Viel­falt, mit anderen Worten, seinen Euro­päismus, besei­tigen. Von all dem erhoffen sie sich wirt­schaft­liche und poli­ti­sche Vorteile: Im Austausch für die Stimmen der Einwan­derer werden sie uns eine multi­kul­tu­relle Gesell­schaft, No-Go-Zonen und mehr soziale „Unter­stüt­zung“ geben. Das ist die reale Gefahr, auf die auch die unga­ri­schen Vertei­di­gungs­kräfte vorbe­reitet sein müssen. Wir Ungarn müssen die modernste, fähigste natio­nale Armee des Karpa­ten­be­ckens schaffen, damit wir die rich­tigen und enga­gierten Kräfte haben, um unsere Fami­lien, unsere Heimat, unsere Werte und unsere Inter­essen zu verteidigen.

Die von der Massen­ein­wan­de­rung verur­sachte Krisen­si­tua­tion führte zur Errich­tung des Grenz­zauns. Diese recht­liche und tech­ni­sche Grenz­bar­riere und die enga­gierte gemein­same Arbeit der Polizei und der Vertei­di­gungs­kräfte beim Schutz der Grenze dienen der Sicher­heit Ungarns und ganz Europas. Nur dank der Maßnahmen, die von der Bevöl­ke­rung während der natio­nalen Konsul­ta­tion unter­stützt und von der Fidesz-KDNP-Mehr­heit in der Regie­rung und im Parla­ment ergriffen wurden, ist von den Migra­ti­ons­be­din­gungen, die wir 2015 erlebt haben, keine Spur mehr. Vergessen wir nicht den damals aus dem Ausland orga­ni­sierten Migran­ten­strom, die 400.000 Migranten, die ohne Ende und ohne Kontrolle ins Land kamen, den Anblick des Ostbahn­hofs oder des nach Papst Johannes Paul II. benannten Platzes, die aggres­siven Lager­be­wohner, die sich frei bewegen.

Im Rahmen der Opera­tion Joint Will führen rund 1.150 unga­ri­sche Soldaten mit mehr als 200 tech­ni­schen Geräten täglich Grenz­über­wa­chungs- und Grenz­si­che­rungs­auf­gaben auf dem 242 Kilo­meter langen unga­ri­schen Grenz­ab­schnitt zwischen den Komi­taten Bács-Kiskun und Cson­grád-Csanád durch und unter­stützen so die Polizei bei ihrer Arbeit. Die unga­ri­schen Vertei­di­gungs­kräfte verstärken den Grenz­schutz mit Land‑, Hunde- und Wasser­pa­trouillen, Drohnen, H145M-Hubschrau­bern und Gelän­de­wagen. Nacht­sicht­ge­räte, Detek­toren und Wärme­ka­meras helfen den Beamten eben­falls, ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen.

Quelle: Magyar Nemzet (auszugs­weise Übersetzung)


2 Kommentare

  1. Die Ungarn sind ein tapfe­res­Volk! Sie haben sich 1956 gewehrt als sie ganz allein auf sich gestellt gegen die Okku­panten gekämpft haben. Das ist mir unver­gessen und dass sie einen so bedeu­tenden Beitrag zum Fall des Eisernen Vorhangs und damit zur Wieder­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands geleistet haben. Und nun vertei­digen sie unser Europa und und unsere euro­päi­sche Kultur. Danke!

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  2. An alle Ungarn… ich bin stolz auf Euch — dass es noch Regie­rungen gibt , welche die Werte einer Nation achten und ihre Bevöl­ke­rung vor einer Inva­sion krimi­neller, gewalt­tä­tiger und zumeist nichts­nut­ziger Migranten schützen!

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