Géné­ra­tion iden­ti­taire-Spre­cherin Thaïs d’Es­cufon zu Haft auf Bewäh­rung verurteilt

Thaïs d'Escufon · Bildquelle: MPI

Die Gedan­ken­po­lizei Frank­reichs ist hoch­aktiv und geht rück­sichtslos gegen Abweichler von der poli­ti­schen Korrekt­heit vor.
 

Nach der skan­da­lösen Auflö­sung der Géné­ra­tion Iden­ti­taire (GI) durch die fran­zö­si­schen Macht­haber ist nun Thaïs d’Es­cufon, die Spre­cherin der Jugend­be­we­gung, an der Reihe, Opfer der Rach­sucht einer ideo­lo­gisch gefärbten Justiz zu werden.

Die Studentin aus Toulouse und ein weiterer Akti­vist der Géné­ra­tion iden­ti­taire, Jérémie Piano, wurden am Mitt­woch zu vier Monaten Gefängnis und einer Geld­strafe von 4.000 Euro verur­teilt, weil sie Videos von der „Anti-Migranten“-Aktion veröf­fent­licht hatten, die sie mit ihren Kame­raden am 20. Januar in den Pyre­näen an der spani­schen Grenze durch­ge­führt hatten. Keiner der beiden Ange­klagten erschien zur Anhö­rung vor dem Straf­ge­richt von Saint-Gaudens (Haute-Garonne), der eine wurde durch beruf­liche Verpflich­tungen zurück­ge­halten, der andere „auf einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung im Norden“.

In diesem Fall wurde die junge Thaïs wegen „öffent­li­cher Unru­he­stif­tung“ ange­klagt. In seinem Schluss­wort erklärte der Staats­an­walt von Saint-Gaudens, Chris­tophe Amun­z­a­teguy, dass er diese Anklage wegen des von dem Akti­visten auf YouTube gepos­teten Videos beibe­hielt. Er war der Ansicht, dass dadurch Migranten „stig­ma­ti­siert“ würden, da es im Text des Videos hieß, es sei „skan­dalös, dass Migranteb die Grenze über­queren kann“, wodurch sugge­riert würde, dass diese eine Gefahr darstellen.

Jérémie Piano wurde wegen „Provo­ka­tion von Rassen­hass“ ange­klagt. In dem von ihm gepos­teten Video erwähnte er „tausende ille­gale Einwan­derer, die bereits in Frank­reich sind“, darunter „wahr­schein­lich Diebe, Verge­wal­tiger und poten­zi­elle Terroristen“.

Pierre-Vincent Lambert, der Anwalt der beiden Akti­visten, erin­nerte daran, dass der Einsatz in den Pyre­näen „auf den Anschlag folgte, der Samuel Paty das Leben kostete“ und auf den „Anschlag auf die Basi­lika Unserer Lieben Frau von Mariä Himmel­fahrt in Nizza“. Er bedau­erte „die Krimi­na­li­sie­rung des Anti-Einwanderungs-Diskurses“.

Zur Erin­ne­rung: Trotz aller Gesetze, die darauf abzielen, die Meinungs­frei­heit einzu­schränken und bestimmte Äuße­rungen zu verbieten, die gewissen Einfäl­tigen miss­fallen, wie z. B. die Gesetze Pleven und Gayssot, verbietet das fran­zö­si­sche Recht keine Kritik an der Einwan­de­rung. Steuert Frank­reich, sowohl durch die Auflö­sung der GI als auch durch die Verur­tei­lung ihrer beiden Akti­visten, auf ein Verbot jegli­cher Kritik an der Migran­ten­in­va­sion zu? Allem Anschein nach ja…

Quelle: MPI


5 Kommentare

  1. Macron, Merkel und Kurz müssen weg! Wir werden für unsere Frei­heiten wieder kämpfen müssen, wie es unsere Vorfahren getan haben. Auch der letzte geis­tige Tief­flieger wird bald merken wo die Reise hingeht, wenn wir nicht endlich aufwa­chen und aufstehen.

  2. Meinungs­frei­heit gilt in ganz Europa nicht. Wer anderer Meinung ist, als die offi­zi­elle, ist Rechts­ra­di­kaler oder gleich Nazi.
    Gruß an die Frei­heit der Meinung!!

    5
    3
  3. Die endver­blö­deten „Merkel ist an allem schuld“-Schreihälse dürfen an dieser Stelle dann bitte erklären wie Merkel das mit der fran­zö­si­schen Junta­justiz gemacht hat. 

    Ansonsten, läuft doch gut für die NWO und deren BELIEBIG AUSWECHSELBAREN (Macron / Merkel / Kurz / Cameron / Biden / …) Hand­langer. Die durch und durch krimi­nelle Justiz macht was sie wollen. Halt wie in jeder Diktatur. Und all die „Mündigen Bürger“ (Zombies), welche besagte „Merkel“-Schreihälse ja meinen mit „den besseren Argu­menten“ und „Aufklä­rung“ entz­om­bi­fi­zieren zu können (funk­tio­niert seit über 15 Jahren nicht, seit es das Internet 2.0 gibt, von dem davor fangen wir gleich gar nicht an), scheißen darauf. Die inter­es­siert das nicht, für die sind da „2 Nazis“ / „2 Krimi­nelle“ verur­teilt worden.

    3
    317
  4. Bestrafen müsste man dieje­nigen, die ohne Papiere still und Leise über Berg­wan­der­wege einwan­dern. Statt dessen bestraft man dieje­nigen, die das Geheimnis öffent­lich machen. Letzt­lich bliebe ja noch abzu­warten, wie viele dieser „Wander­freunde“ weiter nach Rest­eu­ropa „wandern“.

    13
  5. „wegen „öffent­li­cher Unru­he­stif­tung“ ange­klagt.“ Frank­reich hat von §130 gelernt. Obwohl unmög­lich ist zu erkennen wie und wo wegen einer Aussage „Unruhe“ gestiftet wird, werden Bürger für ihre („freie“) Meinungs­äus­se­rungen bestraft und einge­sperrt. Verfas­sungen oder Grund­ge­setz hin oder her. Also ist eine Verfas­sung nicht das Papier wert. Wenn eine Regie­rung ihre eigene Verfas­sung nicht gehorcht, ist das Volk auch nicht verpflichtet dieser Regie­rung zu gehorchen.

    29
    1

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein