Geschlechts­um­wand­lung bei Kindern: Wirk­lich keine Auswirkungen?

Die Abkürzung LGBT oder LGBTQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen Bild: shutterstock

In einem Artikel, der am 24. Mai auf Aleteia veröf­fent­licht wurde, schreibt Blanche Streb, Direk­torin für Ausbil­dung und Forschung bei Alli­ance VITA, über „Diese Kinder, die ihre ‚Geschlechts­um­wand­lung‘ bereuen“ und verweist insbe­son­dere auf das stetig wach­sende Ausmaß des Phäno­mens in den letzten Jahren. „Die Anträge auf Zugang zu chir­ur­gi­schen Eingriffen oder Entfer­nungen von Brüsten oder Geni­ta­lien haben sich zwischen 2012 und 2020 vervier­facht“, erklärt die Forscherin, die dann einen Pariser Kinder­psych­iater bezüg­lich der Anträge auf Tran­si­tion zitiert: „Vor zehn Jahren hatten wir etwa zehn Anträge pro Jahr, heute sind es zehn Anträge pro Monat, nur für die Region Île-de-France.“ Ein Phänomen, das sich natür­lich nicht von selbst entwi­ckelt hat, sondern dank der glühenden Verfechter einer gren­zen­losen Frei­heit, die würdige Erben derer sind, die „ohne Hinder­nisse genießen“ wollten. „Befreiung des Wortes. Die Infor­ma­tionen zirku­lieren heute mehr“, freut sich die Kinder­psych­ia­terin Agnès Condat in La Croix (21.6.2021).
 

Diese Erklä­rung wird durch das Ende September veröf­fent­lichte Rund­schreiben von Blan­quer bestä­tigt. Der Bildungs­mi­nister gab den Forde­rungen der Trans­se­xu­ellen-Akti­visten nach und veröf­fent­lichte ein Rund­schreiben, das „eine bessere Berück­sich­ti­gung von Fragen der Geschlechts­iden­tität im schu­li­schen Umfeld“ zum Ziel hatte. Der Minister wies darauf hin, dass die Betreuung dieser Kinder mangel­haft sei, weil „die vorge­fassten Meinungen über Tran­s­i­den­tität fort­be­stehen und die Kinder ihren Werde­gang und ihre Rechte nicht kennen“, und legte zwei Fälle fest, die unter­schied­lich behan­delt werden sollten, nämlich eine „iden­ti­fi­zierte Tran­si­tion“ und eine „vertrau­liche Tran­si­tion“, d. h. ohne dass die Eltern davon wissen.

Der Minister ist von seinem Thema begeis­tert und lässt kein Schlüs­sel­wort aus: Man müsse in diesen „Tran­s­i­den­ti­täts­si­tua­tionen“ „zuhören“, „indi­vi­du­elle Maßnahmen ergreifen“ und dabei „die Entschei­dungen“ der Jugend­li­chen „respek­tieren“. Natür­lich geht es nicht um „Mobbing“, „Diskri­mi­nie­rung“ oder „trans­phobe Gewalt“, sondern um ein „kollek­tives und part­ner­schaft­li­ches“ Vorgehen. Blan­quer ist verständ­nis­voll, er hat, so scheint es, das Wesent­liche des Themas erfasst. Aller­dings scheinen in der beein­dru­ckenden Liste der Diplome des Minis­ters einige Kompe­tenzen zu fehlen, die sich bei der Behand­lung eines so komplexen Themas als nütz­lich hätten erweisen können. Eine Prise Psycho­logie zum Beispiel, die ihn darauf hätte aufmerksam machen können, wie schwierig es für Kinder ist, zu wissen, was sie wollen, und wie leicht sie sich beein­flussen lassen. Bevor er mit offenem Mund von den Rechten des Kindes, seine eigenen Entschei­dungen zu treffen, spricht, hätte Blan­quer viel­leicht die Heer­scharen von Psycho­logen, Kinder­psych­ia­tern, Sozio­logen und Philo­so­phen um ihre Meinung bitten können, die sich erhoben haben, um „diesen Raub der Kind­heit“ anzu­pran­gern und mit dem Finger auf einen „ideo­lo­gi­schen Griff auf den Körper der Kinder“ (L’Ex­press, 20/9/2021) hinzu­weisen. Diese Formu­lie­rungen scheinen nicht mit dem Diskurs des Ex-Minis­ters über­ein­zu­stimmen. Während dieser darauf beharrt, dass „Trans­gender-Personen Rechte haben, die in inter­na­tio­nalen und euro­päi­schen Texten sowie in der fran­zö­si­schen Gesetz­ge­bung fest­ge­schrieben sind“, erin­nern Psych­iater, Intel­lek­tu­elle und Ärzte daran, dass auch Kinder Rechte haben und dass die ersteren die letz­teren auf Dauer unter­graben könnten.

Dies geht auch aus den zahl­rei­chen Zeugen­aus­sagen hervor, die in den letzten Monaten veröf­fent­licht wurden und deren Aussage klar ist: Die „Entthroner“ melden sich zu Wort und bereuen ihre Entschei­dung bitter­lich. „Sie haben sich geirrt und sind getäuscht worden. Und oft ist es zu spät. Ihr Unwohl­sein hat sie auf die Auto­bahn des Über­gangs geführt, eine Reise, die manchmal ohne Wieder­kehr ist, da manche Entschei­dungen unwi­der­ruf­lich sind“, bedauert Blanche Streb. Eine Reise, die der Staat jedoch bereits in jungen Jahren über die Schule fördert. Das kürz­lich verab­schie­dete Gesetz zum Verbot von Konver­si­ons­the­ra­pien könnte den guten Willen von Eltern, die sich der Geschlechts­um­wand­lung ihres Kindes wider­setzen wollen, lähmen (unter Andro­hung einer Geld­strafe von 45.000 Euro oder einer drei­jäh­rigen Haft­strafe). Während eine ameri­ka­ni­sche Studie die extreme Anfäl­lig­keit junger Trans­gender aufzeigt, die viermal häufiger als andere für psychi­sche Erkran­kungen anfällig sind (60 % von ihnen leiden an Depres­sionen und 40 % haben in ihrem Leben bereits einen Selbst­mord­ver­such unter­nommen), wäre es da nicht denkbar, einige Jahre des Aufbaus zu akzep­tieren, auch wenn diese manchmal schwierig sind? Eine Iden­tität zu dekon­stru­ieren, bevor sie über­haupt geformt wurde, scheint eine mehr als frag­wür­dige Notlö­sung zu sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BOULEVARD VOLTAIRE, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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8 Kommentare

  1. Die Mensch­heit wird stünd­lich blöder!

    Deshalb gibt es solche Idioten (und Blöd­stu­dierte), die diesen Schwach­sinn mit tausend „Geschlech­tern“ propa­gieren und noch viel mehr Deppen und Hirn­am­pu­tierte, die diesen Schwach­sinn glauben .…

    HERR, lass Hirn regnen, 

    oder Steine!

    Haupt­sache DU triffst die Richtigen 🙂

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  2. Geschlecht­um­wand­lung bei jungen Menschen = Kindes­miß­brauch! Es ist nicht nur übel sondern kriminell.

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    • Ich begru­ende warum:
      1.Sittenwidrig, Kinder werden mit dem Geschlecht geboren welches sie haben!
      2.Sittenwidriigda Eingriff in die Fort­pflan­zungs­evo­lu­tion, Maed­chen in Jungen verwan­deln oder umge­kehrt aendert zunaechst nur die sekun­daeren Geschlechts­merk­male, nicht aber die primaeren! Kinder ‑bekommen geht aber nur unter opera­tiven Eingriffen, d.h.Maenner koennen schwanger werden, d.h.Einpflanzung einer Geba­ehr­mutter, Oestrogen Schwenne plus, plus sehr viel Immun­un­ter­dru­eckungs­stoffen – Versuche bei Ratten bereits in China gelungen!
      3.Der Eingriff bei Minder­ja­eh­rigen bedarf der Zustim­mung der Eltern, aus darge­stellten Gruenden unwirksam, also sitten­widrig und den Folgen nach schwere, also dauer­hafte Koerperverletzung!
      Somit sind solche Eltern echte Knastologen!
      Alf v.Eller Hortobagy
      unabh.Politikberater
      und
      Jurist

  3. Präsi­dent Putin beklagte inner­halb der vergan­genen Jahre immer wieder den mora­li­schen Zerfall und die stetig voran­schrei­tende Abkehr des Westens von den christ­li­chen Werten, wobei er unter anderem auch immer wieder diesen ganzen pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen, kulturm­ar­xis­ti­schen gender­ideo­lo­gi­schen Unfug klar benannte. 

    Während Länder wie Russ­land oder auch Ungarn in der unab­läs­sigen Pflege ihrer christ­li­chen Wurzeln, Tradi­tionen und Werte eine geistig gefes­tigte Gesell­schaft hervor­bringen, versinkt der „woke“ Westen zuneh­mend in Deka­denz, weil er unter Verleug­nung jeder natür­li­chen gött­li­chen Ordnung nicht mehr zwischen Männ­lein oder Weib­lein unter­scheiden will. 

    Kurzum, es ist schlichtweg ein Verbre­chen, Kinder mit diesem ganzen wider­wär­tigen ideo­lo­gi­schen Morast zu zersetzen und zu verderben, wodurch sie syste­ma­tisch an der Entde­ckung, Entfal­tung und Akzep­tanz ihrer natur­ge­ge­benen, biolo­gisch begrün­deten geschlecht­li­chen Iden­tität verhin­dert werden.

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  4. Keine Auswir­kungen?
    Das können nur Dumme glauben, die den ganzen Tag GEZ Medien konsumieren!
    Schon jetzt, durch das Corona Chaos, sind ca. 50% der Kinder und Jugend­li­chen psychisch auffällig und das waren nur zwei Jahre.
    Es ist wie bei den Süch­tigen, da werden die auslän­di­schen Drogen­dealer von der Regie­rung noch beför­dert. Diese Lumpen bekommen straf­frei Stell­plätze um die Kinder zu versauen.
    Es kommt eine Kosten­welle auf die KK zu, das sich die Beitrags­zahler bedanken werden.

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