Geschlechts­um­wand­lung gegen den Willen der Eltern: Wenn der Staat sich deine Kinder holt

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Von RICHARD ABELSON |Die Bundes­tags­wahl wird auch ein Rich­tungs­ent­scheid über die Zukunft unserer Kinder ange­sichts immer aggres­siver auftre­tender Trans­gender-Akti­visten, die eine ganze Genera­tion junger Menschen sexuell verun­si­chern will, kriti­siert Joachim Kuhs von den „Christen in der AfD“. Eine ehema­lige Trans­frau beschreibt, wie eine Mutter ihre 10-jährige Tochter vor der Geschlechts­um­wand­lung ohne elter­liche Einwil­li­gung rettete.

Die Regie­rungs­ko­ali­tion hat ihr „Trans­gender-Gesetz“ bis zur Bundes­tags­wahl auf Eis gelegt, das jedem Menschen ab 14 Jahren das Recht geben will, auch ohne Einwil­li­gung der Eltern sein Geschlecht selber zu bestimmen, so Autorin Birgit Kelle im Focus – mögli­cher­weise weil es vor der Wahl zu unpo­pulär gewesen wäre.

Danach sei es Thera­peuten und Erzie­hern nicht mehr möglich, eine angeb­liche Trans­se­xua­lität Minder­jäh­riger kritisch zu hinter­fragen, sondern „zu einer straf­baren Hand­lung erklärt, die laut §5 desselben Gesetzes mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden kann.“ Trans­gender-Akti­visten werde damit die Macht gegeben, entgegen dem Willen der Eltern Kinder zu Geschlechts­um­wand­lungen zu bewegen. Die Eltern könnten nichts dagegen tun.

„Mit diesem Gesetz­ent­wurf über­nimmt die Bundes­re­gie­rung die wesent­li­chen Forde­rungen der Grünen. Bereitet die Union mit derlei Anbie­de­rungen bereits die viel­fach erwar­tete (und erwünschte) schwarz-grüne Koali­tion vor?“, fragt die Initia­tive Demo für Alle.

„Die ehemals christ­liche CDU/CSU hat sich leider völlig von christ­li­chen Fami­li­en­werten verab­schiedet, wie sich bereits bei der Brüs­kie­rung Ungarns durch Markus Söder in München gezeigt hat“, so MdEP Joachim Kuhs von den „Christen in der AfD“. „Die Wähler müssen wissen, was sie erwartet, wenn sie im Herbst eine Schwarz-Grüne Koali­tion bekommen, die nichts mehr mit der tradi­tio­nellen Familie anfangen kann – sondern aktiv ihre Abschaf­fung betreibt.“

Die radi­kalsten Forde­rungen der Trans­gen­der­lobby werden mit Unter­stüt­zung der Union immer weiter norma­li­siert, so Kuhs, u.a. durch Initia­tiven wie der Matić-Resolution im EU Parla­ment, die u.a. die EU verpflichtet, Fami­li­en­schutzs­or­ga­ni­sa­tionen zu „bekämpfen“, die sich gegen Gender- und LGBT-Propa­ganda einsetzen.

Die ehema­lige Trans­frau Walt Heyer beschreibt im Federa­list den Fall der 10-jährigen Mindy (Name geän­dert), die in letzter Sekunde durch ihre Mutter vor Trans­gender-Akti­visten gerettet wurde. Kurz vor den Schul-Lock­downs habe Mindy die Schule gewech­selt und all ihre Freunde verloren, so Heyer, und während der rest­li­chen 4. und gesamten 5. Klasse nur Online-Unter­richt gehabt, berich­tete Mindys Mutter. Daraufhin hätten ihre besorgten Eltern Mindy zur Therapie gebracht. Ihre weitere Horror­ge­schichte steht mitt­ler­weile für viele, so  Heyer, die oft einem 5‑Schritte-Muster folgten:

Schritt 1: Eltern ausschließen

Der erste Schritt der Trans­gender-Indus­trie sei es, die Kinder von ihren Eltern zu isolieren, so Heyer. Mindy wurde im Februar sechs Tage lang in der Klinik von ihren Eltern getrennt, die sie nur drei Minuten am Tag zu spre­chen bekamen. Die 10-Jährige habe davor in ihrem ganzen Leben nur drei Nächte außer­halb von Daheim über­nachtet. Nun wurden ihr Angst­zu­stände und Depres­sion diagnos­ti­ziert, nach dem Klinik­auf­ent­halt durften die Eltern immer noch nicht an den Sitzungen teil­nehmen oder darüber infor­miert werden. „Wo bleiben die Rechte der Eltern?“, fragt die Mutter.

Schritt 2: Schnell­dia­gnose Genderdysphorie 

Aus der Diagnose „Angst­zu­stände und Depres­sion“ wurde sehr schnell eine Diagnose „Gender­dys­phorie“ und Verdacht auf Asperger-Syndrom, erzählt die Mutter. „Ich hatte das Gefühl, man hört mir gar nicht mehr zu. Ich sagte der Thera­peutin und dem Kinder­arzt, dass das alles erst mit dem Schul­wechsel und dem Lock­down begonnen hat.“ Doch oft igno­rierten heute Thera­peuten nahe­lie­gende Erklä­rungen und scheinen die Gender­the­rapie als Allheil­mittel zu begreifen, so Heyer: „Ich höre oft von Menschen, die es bereuen, sich als das andere Geschlecht iden­ti­fi­ziert zu haben, die berichten, wie Thera­peuten alle anderen Diagnose igno­rierten. Das selbe ist mir auch passiert,“ so Heyer, der acht Jahre Gender­the­rapie hinter sich hat, die er heute als Fehler bezeichnet.

Schritt 3: Die Transsex-Iden­tität bestärken

Laut Heyer zeigen Studien, dass die Bestä­ti­gung einer Trans-Iden­tität durch offi­zi­elle Stellen die Psyche des Kindes verän­dert und oft erst die Weichen zu einer Trans­gender-Iden­tität stellt. Ohne äußere Einflüsse würden die meisten Kinder mit Gende­r­un­si­cher­heiten im Laufe der Pubertät ihr biolo­gi­sches Geschlecht wieder annehmen. Sie kommen darüber hinweg, wie man früher sagte.

In Mindys Fall gestand die Thera­peutin offen, Mindy in Zukunft als männ­lich anreden zu wollen. Nicht immer würden die Thera­peuten mit offenen Karten spielen, so Heyer, sondern würden die Eltern aktiv über ihre Gender-Umer­zie­hungs­maß­nahmen im Dunkeln lassen. Daraufhin habe ihre Mutter sich mit dem Thema ausein­an­der­ge­setzt und u.a. das Video von Walt Heyers Auftritt bei der Heri­tage Foun­da­tion gefunden. „Ich habe Akten­ein­sicht verlangt und die Diagnose Gender­dys­phorie gefunden, obwohl es geschwärzt war. Dann haben wir der Thera­peutin gesagt, dass wir uns ander­weitig Hilfe suchen.“

Schritt 4: Die Trans-Glori­fi­zie­rung der Gesellschaft

Schon im Kinder­garten werden Kinder heute mit Mate­ria­lien konfron­tiert, die LGBTQ- und Trans­gender-Iden­ti­täten glori­fi­zieren. In Online-Foren würden Kinder heute eben­falls für die Trans­gender-Ideo­logie rekru­tiert und gefügig gemacht, so Heyer, wie auch von Lehrern und Gleich­alt­rigen. Mindy habe zwei ältere Online-Bekannte gehabt, die als „Verstärker“ fungiert hätten. „Nachdem sie mit ihnen online war, hat sie Panik­at­ta­cken gehabt“, so die Mutter. Die meisten Eltern, die Heyer kontak­tieren, berichten, dass ihre Kinder zu viel Zeit online verbringen. Oft stelle sich nach einer Ände­rung des Online-Verhal­tens ein Ende angeb­li­cher Gender­dys­phorie ein.

Schritt 5: Andere Meinungen verur­teilen und zensieren

Jeder, der die herr­schende Trans­gender-Ideo­logie hinter­frage, laufe heute Gefahr, als „trans­phob“ zensiert und gesell­schaft­lich stig­ma­ti­siert zu werden, so Heyer. Der Psych­iater Dr. Allan M. Josephson erlebte an der Univer­sität von Louis­ville in Kentucky sein beruf­li­ches Aus, weil er die Trans­gender-Behand­lung von Kindern kriti­sierte. In 20 US-Bundes­staaten müssen Thera­peuten befürchten, ihre Zulas­sung zu verlieren, wenn sie Kinder vor dem Trans­gen­de­rismus schützen wollen. Eltern, die ihre Kinder vor einer vorschnellen Geschlechts­um­wand­lung schützen wollen, werden als „trans­phob“ diffa­miert und können das Sorge­recht verlieren.

Mindys Mutter sei es jedoch gelungen, ihre Tochter aus den Fängen der Trans­gender-Indus­trie zu retten, so Heyer. Ihre Tochter habe sich ihr irgend­wann geöffnet und gestanden, dass ihre Probleme mit dem Schul­wechsel und dem Lock­down begonnen hatten. Die Mutter:

„Sie ist nicht Trans­gender, sondern hat nur mitge­spielt, weil ihre beiden Online-Freunde ihr das einge­redet haben. Sie hatte das Gefühl, dass sie nicht mehr ihre Freunde sein würden, wenn sie nicht mitmacht.“

Mindy habe selber zuge­geben, nicht trans­se­xuell zu sein, so Heyer. Ihre ehema­lige Thera­peutin habe versucht, aus einer verun­si­cherten Zehn­jäh­rigen eine Trans­se­xu­elle zu machen, die nur Freunde gesucht hat. „Zum Glück haben die Eltern diesem Wahn­sinn ein Ende gesetzt. Für viele Tausende andere geht das aber heute nicht so glimpf­lich aus.“


10 Kommentare

  1. Ich habe so den Eindruck das wir in einer Zeit ange­kommen sind wo bösar­tige Menschen in entspre­chenden Posi­tionen sich ausleben in dem sie die Grau­sam­keiten der tausenden von Jahren heute mit modernen Methoden anwenden.
    Modern ist nicht gleich mensch­lich, beson­ders wenn sich angeb­liche Wissen­schaftler und Poli­tiker dahinter verbergen.

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    • Stich­wort Psychoparasiten

      z.B. Toxo­plasma gondii. Doch es gibt noch mehr, teil­weise hoch­in­tel­li­gente (und extrem durch­trrie­bene, destruk­tive) Spezies.

  2. jahren ein Buch…Zucht-.Test-und Versuchs­planet Erde. Dieses Buch verschwand aus der Öffent­lich­keit. Bösar­tige Menschen spielen Gott.…wobei Menschen???? oder was? offen ist. Erde ist schon lange irgendwie verfuscht worden. Das mit voller Absicht??? Kommt so manches alten Raum­schiff-Filmen nahe. Gab es da aber Wesen, die halfen, Unfug zu besei­tigen. Heute?.…… Sicher nicht. „„„„,Freuen sich aber so manche über das alles.….

  3. Dem Staat gehört rein gar nichts, er ist auf die Zustim­mung der
    Teil­nehmer ange­wiesen. Mißachtet er diese, verliert er seine
    Legi­ti­ma­tion und wird dadurch nichtig. Es ist wie mit der Gründung
    eines Vereins und seiner Satzung, der Vereins­ord­nung. Alles steht
    und fällt mit der Zustim­mung der Mitglieder. Ein Staat welcher
    sich außer­halb davon befindet, ist nichts weiter als ein Kartell
    für orga­ni­siertes Verbre­chen, eine krimi­nelle Vereinigung.

    Ein Staat kann daher nur auf Frei­wil­lig­keit gegründet werden und
    niemals aus Zwang.

  4. Es ist schon sehr bezeich­nend für unsere verfal­lende Gesell­schaft, dass man inzwi­schen bei jeder Bewer­bung aus mindes­tens drei Geschlech­tern wählen kann, die Gehälter aber statt zu steigen nur noch stagnieren oder gar fallen. Prio­ri­tä­ten­set­zung im Demokratismus.

  5. Jugend­liche in der Pupertät neigen zu extremen Stim­mungs­schwan­kungen. Das haben wir auch zuhause gehabt, mit unserer puper­tie­renden Tochter ! Von himmel­hoch jauch­zend bis tief depresiv vergehen manchmal nur Sekunden. Genau das ist das Gefähr­liche mit der Geschlechtsumwandlung.Da fällt einem Jungen aus einer Laune heraus ein, daß er lieber ein Mädchen wäre – heute ist das möglich. Ein paar Jahre ( oder auch nur Monate ) später fällt ihm ein, daß er DOCH lieber ein Junge bzw. ein Mann wäre, aber dann ist es zu spät !
    Warum nur darf sich ein Minder­jäh­riger nur mit der Erlaubnis der Eltern täto­wieren lassen ? Genau ! Weil es nicht mehr rück­gängig machen geht – oder nur sehr schmerz­haft und kosten­in­tensiv ! Warum macht man wegen dieses, im Verhältnis harm­losen, Eingriff so ein Faß auf, wenn es aber um die mutwil­lige Zerstö­rung unserer Fort­pflan­zungs­or­gane geht sieht man das nicht so eng ? Wir können aller­dings sicher sein, daß eine gewisse Bevöl­ke­rungs­gruppe diesen Blöd­sinn NICHT mitma­chen wird, was mich zu dem Schluß kommen läßt, daß unsere Linken und Grüne mit Hilfe unserer Regie­rung, nichts weiter vorhaben, als uns Deut­sche zu dezimieren !

  6. Es gibt ein Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“. Das poli­ti­sche Buch zeigt auf, wie der Kommu­nismus Grup­pensex und außer­ehe­liche Ausschwei­fungen nicht nur duldet, sondern diese Exzesse sogar instal­liert hat (wußte ich vorher auch nicht). Und zwar zur Lenkung der poli­ti­schen Agenda. Da werden Keile in alle Gruppen von Menschen getrieben – und daher auch in die Ehen/Familien – bis nur noch Einzel­per­sonen übrig sind; ohne jedwede, nennes­werte Kommu­ni­ka­tion unter­ein­ander. Teile und herr­sche – heute die fette Über­schrift über allem.

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