Gibt es Alter­na­tiven zur „Großen Transformation“?

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Der „Great Reset“ oder „Große Trans­for­ma­tion“ wird uns als die Lösung aller Übel dieser Welt verkauft

Als Aushänger dienen Schein­pro­bleme wie z.B. der natür­liche Klima­wandel, oder die aktu­elle Corona-„Pandemie“, aber natür­lich auch reale soziale, wirt­schaft­liche oder finanz­po­li­ti­sche Probleme dieser Welt. Die Welt­wirt­schaft soll demnach gerechter, nach­hal­tiger, ausge­gli­chener und inte­gra­tiver werden.

Die Maßnahmen hierzu kann man grob Zusam­men­fassen als alles das, was bisher schon geschadet hat:

  • globa­lis­ti­sche Diktatur
  • Abschaf­fung der Nationalstaaten
  • Gehirn­wä­sche
  • Gleich­ma­cherei (außer für Ange­hö­rige der Funktionseliten)
  • Nivel­lie­rung nach unten
  • Abschaf­fung der Freien Märkte und der indi­vi­du­ellen Freiheit
  • Kollek­ti­vismus, etc.

Super­reiche werden immer reicher – Normal­bürger Europas sollen mit Armen der Welt teilen 

Tatsäch­lich ist es ja wirk­lich so, dass vieles in dieser Welt im Argen liegt. Die Frage ist bloß, um welche Probleme es in Wirk­lich­keit geht und wie sie in wessen Inter­essen gelöst werden sollen. Wenn sich die Super­rei­chen dieser Welt, die hinter der „Großen Trans­for­ma­tion“ stecken, beispiels­weise um soziale Gerech­tig­keit sorgen, so spielt sich da der Bock zum Gärtner auf. Viel­mehr ist es ein Vorwand, um Millionen von Migranten nach Europa zu treiben. Während die Super­rei­chen immer reicher werden, soll also der Normal­bürger Europas mit all den Armen dieser Welt teilen.

Tatsäch­lich geht es den super­rei­chen Milli­ar­dären dieser Welt natür­lich, wie allen Super­rei­chen zu allen Zeiten nur um eines: der Siche­rung und Vermeh­rung ihres Vermögens.

Dies ist nämlich alles andere als selbst­ver­ständ­lich. Man darf nicht vergessen, dass die Milli­arden der Milli­ar­däre letzt­lich nur durch Börsen­be­wer­tungen zustande kommen, also Luft­num­mern sind. Würde beispiels­weise Elon Musk versu­chen alle seine Tesla-Anteile auf einmal zu verkaufen, so würde der Kurs seiner Aktien sofort ins Boden­lose fallen.

In Wahr­heit werden Börsen­kurse haupt­säch­lich durch die verfüg­bare Liqui­dität getrieben. Vergleicht man beispiels­weise das Wachstum der Geld­menge M3 im Euro­raum mit dem deut­schen Akti­en­index DAX, so ergibt sich aller­dings, dass dieser Index hinter dem Geld­men­gen­index hinter­her­hinkt. Mit dem Dow Jones Index sieht es nicht viel besser aus.

Wären die Geld­men­gen­ag­gre­gate stabil, würden die Börsen­kurse tenden­ziell eher fallen. Man kann also verstehen, worum sich die Super­rei­chen wirk­lich sorgen.

Ein trei­bender Faktor hinter dem Klima­schwindel ist beispiels­weise ein Zusam­men­schluss verschie­dener Fonds unter dem Titel „Global Action 100 plus“ mit einer gesamten Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung von 45.000 (!) Milli­arden Dollar. Diese Fonds sind Groß­teils Pensi­ons­fonds, bei denen niemand so genau weiß, welche Forde­rungen dieser Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung gegen­über­stehen. Gut möglich, dass viele dieser Fonds faktisch pleite sind.

Eine konti­nu­ier­liche Börsen­ent­wick­lung ist für diese Fonds einfach eine Über­le­bens­frage. Durch den Klima­schwindel sollen Dutzende, wenn nicht sogar hunderte Billionen von Euros und Dollar welt­weit mobi­li­siert werden, die dann auch die Börsen­kurse in die Höhe treiben sollen. Diese Billionen soll dann der Normal­bürger z.B. über die Strom­rech­nung bezahlen.

Für den euro­päi­schen oder ameri­ka­ni­schen Normal­bürger sind derartig gigan­ti­sche Kapi­tal­sam­mel­be­cken somit eine akute Bedro­hung der Frei­heit und letzt­lich auch der Exis­tenz, wie die aktu­elle Corona-„Pandemie“ zeigt.

Inter­es­san­ter­weise wird diese Proble­matik sogar von Klaus Schwab, dem Gründer und geschäfts­füh­render Vorsit­zender des Welt­wirt­schafts­fo­rums und Haupt­be­treiber der „Großen Trans­for­ma­tion“ indi­rekt ange­spro­chen, wenn er gegen den „Aktio­närs­ka­pi­ta­lismus“ wettert. Was er damit meint, ist reich­lich unklar, aber viel­leicht könnte er sich von diesem Artikel Anre­gungen holen!

Neuord­nung der Finanzmärkte

Wollen wir unsere Frei­heit vertei­digen, so ist ganz offen­sicht­lich eine Neuord­nung der Finanz­märkte vonnöten.

Dazu muss man sich klar machen, was eine Aktie eigent­lich ist und wozu sie notwendig ist:

Schon im neun­zehnten Jahr­hun­dert formu­lierte Karl Marx nach seinen einge­henden Studien der Ökonomie das „Gesetz der fallenden Profi­traten“: Er fand heraus, dass die Profite eines Betriebes mit stei­gender Größe fallen. Im Grunde ist der Zusam­men­hang klar: in der Regel ging die Größe eines Betriebes auch schon im neun­zehnten Jahr­hun­dert mit der Mecha­ni­sie­rung einher. Weniger Arbeiter produ­zierten einfach mehr Güter und wenn sich jetzt der Gewinn aus dem Mehr­wert der Arbeits­kraft ergibt, so lässt sich aus weniger Arbeiter eben weniger Gewinn erzielen.

Dies führte dazu, dass Betriebs­er­wei­te­rungen immer weniger durch den Cash-Flow zu finan­zieren waren. Um in der Konkur­renz jedoch bestehen zu können, musste der Unter­nehmer erwei­tern. Das Geld hierfür konnte er sich nur holen, indem er seinen Betrieb in eine Akti­en­ge­sell­schaft wandelte und sich frisches Geld von der Börse besorgte.

Die Aktie ist für einen Klein­an­leger aber nichts anderes, als ein nicht rück­zahl­barer Kredit mit unsi­cherer Divi­dende. Letzt­end­lich muss eine AG keine Divi­dende bezahlen. Der Klein­ak­tionär muss daher in der Haupt­sache auf den „Kurs­ge­winn“ hoffen. Im Grunde ist das Ganze ein lega­li­siertes Pyra­mi­den­spiel, oder ein lega­li­sierter Betrug.

In dieser Situa­tion traten mit der Zeit Akti­en­fonds auf den Plan, die das Geld der Anleger profes­sio­nell verwal­teten und so den einzelnen Anleger vor allzu großen Verlusten schützten.

Diese Fonds sind aber in der Zwischen­zeit so mächtig geworden, dass sie nicht nur die Unter­neh­mens­po­litik bestimmen, sondern über­haupt der Politik im Allge­meinen ihren Willen aufzwingen können.

In der Praxis kann das beispiels­weise bedeuten, dass Kriege nur deshalb geführt werden, damit die Rüstungs­in­dus­trie floriert. Diese Situa­tion ist unakzeptabel!

Wie könnte der Akti­en­markt grund­sätz­lich neu gestaltet werden?

Es muss einer­seits für die Unter­nehmen die Finan­zie­rung sicher­ge­stellt werden, ande­rer­seits muss dem Anleger eine faire Rendite zustehen.

Eine völlige Neuord­nung der Akti­en­märkte könnte folgen­der­maßen aussehen:

Stamm­ak­tien sind Groß­an­le­gern vorbe­halten, die die Firmen­po­litik mitbe­stimmen wollen. Die Aktien werden direkt ohne eine Börse gehandelt.

Stimm­rechts­lose Publi­kums­ak­tien (oder Vorzugs­ak­tien) werden nur mehr nach ihrem Nomi­nal­wert gehan­delt. Für diese Aktien wird jähr­lich eine fixe Divi­dende bezahlt, die bei der Emis­sion fest­ge­legt wird (z.B.  3%, was in einem Null­zins­um­feld bereits eine attrak­tive Spar­form wäre). Die Noten­bank über­nimmt eine Garantie für den Wert der Aktie im Falle einer Insol­venz des Unter­neh­mens. Sie muss daher eine Emis­sion auch geneh­migen. Diese Garantie ersetzt das derzei­tige System der „quan­ti­ta­tiven Locke­rung“, durch das derzeit die Noten­bank sowieso ständig durch den Ankauf wert­loser „Wert­pa­piere“ Geld in den Markt pumpen muss, um das unsin­nige, anachro­nis­ti­sche Pyra­mi­den­spiel an der Börse am Leben zu halten. Das Geld für die Sicher­stel­lungen für den Wert der Aktien schöpft sie dann genauso wie jetzt ex nihilo, also aus dem Nichts.

Über die mehr oder weniger leichte Ertei­lung von Garan­tien für die Aktien kann die Noten­bank Geld für die Unter­nehmen mobi­li­sieren und so die Konjunktur lenken. Das ist sicher sinn­voller und kosten­spa­render als das derzei­tige System der „quan­ti­ta­tiven Locke­rung“, durch das die Zinsen am langen Ende der Zins­kurve gesenkt werden sollen, der Wirt­schaft aber nur indi­rekt hilft und nur Speku­la­ti­ons­blasen am Aktien- und Immo­bi­li­en­markt fördert.

Der Handel an den Börsen entfällt und somit Depot- und Trans­ak­ti­ons­kosten. Jedes Unter­nehmen instal­liert eine einfache Soft­ware, bei der die Kauf- und Verkaufs­or­ders ihrer Aktien nach ihrer zeit­li­chen Reihen­folge erfolgen. Even­tuell müssen die Order­größen begrenzt werden, damit jeder Inter­es­sent berück­sich­tigt werden kann.

Jedem Unter­nehmen steht es frei seine Aktien zurück­zu­kaufen. Die Aktien hätten dann die Funk­tion von Unternehmensanleihen.

In diesem Konzept werden die Börsen funk­ti­onslos und können entfallen. Klarer Weise entfällt der Deri­vat­handel, samt all seinen Risiken. Auch Akti­en­fonds haben wenig Sinn, da man in einem derar­tigen System kein Experte mehr sein muss, um Aktien zu kaufen.

Grund­sätz­lich könnte diese neue Form der Aktie mit alten Aktien koexistieren.

Die Vorteile für den Anleger liegen auf der Hand: er hat eine gesi­cherte Rendite in einem Null­zins-Umfeld und kann seine Anlage jeder­zeit auch wiederverkaufen.

Insti­tu­tio­nelle Anleger wie z.B. Pensi­ons­fonds könnten ihre Erträge lang­fristig ohne Risiko berechnen.

Das Unter­nehmen muss zwar jähr­lich eine Divi­dende zahlen, hat jedoch den Vorteil, dass es nicht mehr durch Fonds erpressbar ist (z.B. wie es derzeit die Initia­tive „Climate Action 100+“ praktiziert).

Der Staat könnte nach wie vor indi­rekt Unter­nehmen fördern, in dem die Noten­bank die Garantie für die Aktien von jenen Unter­nehmen über­nimmt, für die ein beson­deres Inter­esse besteht.

Die gesamte Wirt­schaft würde von dem Konzept direkt oder indi­rekt profi­tieren, wenn das von den Noten­banken aus dem Nichts geschöpfte Geld in die Wirt­schaft fließen würde, anstatt in die Taschen von Spekulanten!

Klar ist, dass gegen ein derar­tiges Konzept die gesamte Finanz­in­dus­trie samt ihren abhän­gigen Medien derzeit Amok laufen würde, weil die Billio­nen­ge­winne dieser Branche in Zukunft unmög­lich wären!


4 Kommentare

  1. Ich denke nicht, dass es denen allein um die Siche­rung und Erwei­te­rung ihrer Vermögen geht. Es läuft ja offenbar alles auch auf die Vernich­tung gerader der west­li­chen Gesellschaften/Bev.lkerungen hinaus, die wert­schöp­fend bislang arbei­teten. – Sollten diese dann ausge­storben oder ausge­storben worden sein – wer will denn glauben, dass diese Super­rei­chen ihren Reichtum mehreren und sichern könnten, wenn die west­liche Welt nur noch von dieser uns nun mitt­ler­weile hinrei­chend bekannten M.gr.nten-Klientel mit ihren „top Berufs­qua­li­täten“ bev.lkert würde.

    Also das passt hinten und vorne nicht zusammen. Diese Super­rei­chen verfügen ja nicht nur über ulti­ma­tive Macht und Milli­arden, sondern Billionen, wenn nicht teiweise gar schon Trillionen.
    Die könnten davon bis in ihre nächsten 50 – 100 Genera­tionen in Saus und Braus leben ohne einen Finger krumm machen zu müssen.
    Nein – meines Erach­tens treibt die anderes um. – Es geht um ihre ulti­ma­tive Macht und Kontrolle im orw.llschen Sinne – „Schöne neue Welt“ und solches streben meines Erach­tens nur Psychop.then an, vermut­lich unbe­wusst getrieben von einer tiefen Verlustangst und Angst vor Verlet­zungen, vor Traumen, die sie viel­leicht erlebten und die sie in einen Kontrollw.hn trieben, der danach strebt alles zu kontrol­lieren, um nicht erneut Verlust und/oder verlet­zende Traumen zu erleben.

    Meines Erach­tens geht das alles auf die trauma­ba­sierte Urspal­tung des Alls, das ein einziges leben­diges Wesen ist wie auch die Quanten- und Astro­physik schon länger erkannt hat, zurück – dort ist meines Erach­tens die Wurzel all des Übels zu suchen und wenn möglich zu heilen.

    Ein altes Sprich­wort lautet: „Geld statt Liebe“. – Das bedeutet „Das gren­zen­lose verlustangst­be­setzte Streben nach immer mehr Geld, Vermögen, Mammon als Ersatz für nicht erhal­tene oder verlo­rene Liebe“. Mater-ie – Mater = Mutter. – Die Mater-ie als Ersatz für nicht erhal­tene oder verlo­rene Urliebe – und meines Erach­tens durch die Urspal­tung des einen Allwe­sens, durch die es zu einer multi­plen Persön­lich­keit wurde.

  2. Schwabs „Great Reset“ sollte nicht über­setzt werden, sondern so stehen gelassen werden, was es ist: ein Globaler Betrug. Damit das klar ist.
    Die „Grosse Trans­for­ma­tion“ ist in vollem Gange! bloss hat da die Davoser Clique nichts zu sagen. Die läuft auf einer anderen Schiene.

  3. Bislang „brauchten“ die Reichen zumin­dest noch einen Teil des Volkes, um noch reicher zu werden. Sklaven waren schon immer ein Weg zu uner­meß­li­chem Reichtum.
    Zwischen­zeit­lich hat sich aber bei diesen dort so viel Vermögen ange­häuft, dass die Reichen und ihre Kindes­kinder etc. 1000ende von Jahren aus dem jetzt vorhan­denen Vermögen leben können d.h. sie brau­chen die Mensch­heit nicht mehr. Daher können sie das heute ganz offen öffent­lich zugeben.
    Wenn der „Green Reset“ ‑also die Grünen die Mensch­heit ausge­rottet haben, gehört die Erde ihnen allein ‑einer kleinen Minder­heit. Und alle, die glaubten, dass sie davon ausge­nommen sein werden, werden erleben, dass auch sie nicht mehr gebraucht werden.
    Und jeder der das für Verschwö­rungs­theo­rien hält, wird sie genau so erleben.
    Einfach nur abwarten und sich dann erin­nern, wenn es zu spät für alles ist.

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