Giorgia Meloni (Fratelli d’Italia) gegen den Impfpass

Giorgia Meloni, Vorsitzende von Fratelli d'Italia · Foto: La Voce del Patriota

Aus einem Inter­view des Corriere della Sera mit Giorgia Meloni (Fratelli d’Italia):
 

„Der Impf­pass ist gefähr­lich für die Wirt­schaft. Ich bin gegen die Verwen­dung des Impf­passes, weil ich es für unge­recht und unnötig halte, dass die Bürger derart strengen Maßnahmen unter­worfen werden, die es nur in Frank­reich und nirgendwo sonst in Europa gibt. Außerdem halte ich es für eine Gefahr für unsere Wirt­schaft, nachdem bereits in diesem Sommer viele Touristen andere Ziele als Italien gewählt haben. Wenn das Ziel wirk­lich darin bestünde, die Konta­mi­na­tion einzu­schränken, sollten die Covid-Tests kostenlos sein, was ich vorschlage, weil ich dies derzeit für das sicherste Mittel halte. In Wahr­heit ist der Impf­pass ein Instru­ment der Regie­rung, um die Impf­pflicht einzu­führen, ohne die Verant­wor­tung dafür zu übernehmen.“

„Ich habe mich immer für die Einheit von Mitte-Rechts einge­setzt, die anderen haben uns nicht immer zuge­hört. Ich bitte meine Verbün­deten um Klar­heit, denn ich habe keinen Plan B, was Alli­anzen angeht. Ich möchte, dass wir einen Präsi­denten wählen, der über den Parteien steht und nicht unbe­dingt aus der rechten Mitte stammen muss. Ich sehe keinen Grund für eine zweite Amts­zeit von Staats­prä­si­dent Sergio Mattarella. Die Wahl von Draghi hätte den posi­tiven Aspekt einer baldigen Rück­kehr zu den Wahlen, aber ich sehe niemanden, der auf dieses Ziel hinar­beitet, und ich glaube nicht einmal, dass er selbst das will.“

Quelle: Lionel Baland, basie­rend auf einer Über­setzug der fran­zö­si­schen Botschaft in Rom


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