Grenze zwischen USA und Mexiko: „Lage außer Kontrolle“

Bildquelle. FDS

Mehr als 11.000 Ille­gale haben den Deich des Rio Grande nach Texas über­quert; Update: Demo­kra­ti­scher Bürger­meister ruft den Notstand aus

Der demo­kra­ti­sche Bürger­meister von Del Rio rief den Notstand aus und sperrte am Freitag die Brücke für den Verkehr.

„Die US-Grenz­schutz­be­hörde CBP schickte 400 zusätz­liche Beamte, um die Über­wa­chung des Gebiets zu verstärken“, so das Heimat­schutz­mi­nis­te­rium, das am Samstag einen Plan zur Eindäm­mung der Situa­tion vorstellte.

Die US-Regie­rung von Joe Biden kündigte am Samstag an, dass sie die Abschie­bung von mehr als 10.000 Migranten, zumeist Haitianer, die seit Tagen unter einer Brücke in Texas ausharren, nachdem sie die Grenze von Mexiko aus über­quert haben, auf dem Luftweg beschleu­nigen werde. In einer Erklä­rung kündigte das US-Minis­te­rium für Heimat­schutz an, dass es in den nächsten 72 Stunden „zusätz­liche Trans­port­mittel beschaffen wird, um das Tempo und die Kapa­zität der Abschie­be­flüge nach Haiti und zu anderen Zielen zu erhöhen“.

Quelle: TV5

Neue Aufnahmen des Zustroms haitia­ni­scher Migranten in Del Rio, Texas, zeigen chao­ti­sche Szenen vor Ort, da die Zahl der Migranten inzwi­schen 11.000 über­steigt und die Zoll- und Grenz­schutz­be­hörde (CBP) mehr Beamte in das Gebiet entsendet, während Zehn­tau­sende weitere auf dem Weg sein könnten.

Der Chef der US-Grenz­pa­trouille, Raul Ortiz, ist in Del Rio, Texas, gelandet und versucht derzeit auf der inter­na­tio­nalen Brücke, die Situa­tion unter Kontrolle zu bringen. Ein großer Konvoi von Bussen und Fahr­zeugen der Grenz­po­lizei ist soeben an der inter­na­tio­nalen Brücke in Del Rio ange­kommen. Selbst wenn diese Busse mit Migranten beladen sind, ist unklar, wohin sie gebracht werden sollen. Die örtli­chen Haft­an­stalten sind über­füllt. Die Grenz­schutz­be­amten sagen, sie wüssten es nicht.

Abge­ord­neter Tony Gonzales, R‑Texas, in einem Inter­view mit Fox News: „Man denkt, man sei in einem Land der Dritten Welt, und dies sind die Verei­nigten Staaten, dies ist Del Rio Texas, und es gibt buch­stäb­lich über­haupt keine Grenze – sie ist einfach verschwommen.“

„Die Versor­gung dieser Migranten mit drei Mahl­zeiten pro Tag würde die Stadt Del Rio eine Million Dollar pro Woche kosten“, sagte er. „Es handelt sich um eine kleine Stadt ohne Ressourcen, und dennoch müssen sie buch­stäb­lich jede Woche Millionen von Dollar aufbringen, um diese Krise zu bewäl­tigen – das ist ihnen gegen­über nicht fair.“

Die Zoll- und Grenz­schutz­be­hörde teilte Fox News mit, dass die Grenz­pa­trouille „das Personal im Sektor Del Rio aufstockt und die Bemü­hungen inner­halb des DHS und anderer rele­vanter Partner auf Bundes‑, Landes- und Kommu­nal­ebene koor­di­niert, um das derzei­tige Ausmaß der Begeg­nungen mit Migranten unver­züg­lich zu bewäl­tigen und einen sicheren, humanen und geord­neten Ablauf zu ermög­li­chen. Trink­wasser, Hand­tü­cher und trag­bare Toiletten wurden den Migranten zur Verfü­gung gestellt, während sie auf den Trans­port zu einer Einrich­tung warten“, so ein Spre­cher in einer Erklärung.

Der Bürger­meister von Del Rio, Bruno Lozano, forderte die Verwal­tung auf, auf die Krise zu reagieren: „Es ist einfach etwas, das ans Licht gebracht werden muss, wir brau­chen schnelle Aufmerk­sam­keit von der Verwal­tung, wir brau­chen eine schnelle Reak­tion“, sagte er.

Ille­gale Einwan­derer über­queren den Rio Grande zu Fuß · Bild­quelle: FDS

Aufnahmen des Zustroms haitia­ni­scher Migranten in Del Rio (Texas, USA) zeigen das Chaos unter der Brücke, als die Zahl der Migranten 11.000 übersteigt:

Quelle: Fox News


10 Kommentare

  1. „10.000 Migranten, zumeist Haitianer, die seit Tagen unter einer Brücke in Texas ausharren“

    Ne ganze Stadt lebt unter einer Brücke? Sind die in der Regie­rung alle neben der Kappe?

    Na ja. Bei dem Chef ..

  2. das elend in haiti haben – wer verur­sacht? wer spielt so gerne mit den “ geoen­gi­nee­ring“ erden­weit ihre spiele?
    dann können dieselbe füt die folgen sorgen, und sollten das! die ngos haben keine lösung gebracht und mons­anto-same ist auch keine lösung.

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  3. Warum sind das nur Haitianer? Klingt etwas verwegen nachdem Haiti gut 1000 km vom mexikan. Fest­land entfernt liegt und die Flücht­linge von dort wohl eher über die Grenze in die Domi­nikan. Repu­blik oder ggf. die paar 100 km zu den US Virgin Islands schip­pern würden – dabei meist der Küste der Dom.Rep u. Puerto Rico entlang und nicht über offenes Meer nach Mittel­ame­rika. Da dürften wohl auch alle sagen sie kommen aus dem Erdbeben- & Hurri­can­ge­biet Haitis und nicht aus einem Mexi­ka­ni­schen Drogensumpf. .…

    • Das ist genau so ein Schwach­sinn wie man immer liest, dass die USA eine Aufnah­me­quote für „Flücht­linge aus Syrien“ hat. Solche Leute muss man a) erst einfliegen, dann b) aussetzen und in c) können sie dann als Flücht­linge gela­belt werden. 

      Die Welt ist dem Wahn­sinn verfallen. Und wie ich immer sage, auch den Alter­na­tiven Medien kann man nicht mehr richtig trauen. Weil einer vom anderen „vertrau­ens­voll“ abschreibt und keiner mehr nach­denkt, ob das über­haupt Sinn macht, was man schreibt. So, ich muss leider weg, die Krie­sen­sit­zung der Hohlerdler beginnt gleich: Die Flacherdler haben uns öffent­lich als Spinner hingestellt.

  4. Tja – das riesige Ömerika über­for­dert mit 11.000 echten Flöcht­lingen, aber Äuropa und insbe­son­dere Doit­sche­land den m. E. aller­letzten Abschäum an islö­mis­ti­schen Scho­in­flöcht­lingen aufzwingen. – War nicht kürz­lich in Haiti ein weiteres schlimmes Erdbeben mit tausenden T.ten?

    www.kirche-in-not.de/allgemein/aktuelles/haiti-erdbeben-2021/?gclid=EAIaIQobChMIvL2k74qM8wIVgqZ3Ch3xRg9HEAAYAiAAEgIbHPD_BwE

    Der schlimmste Abschäum auf dieser Erde sind diese Elöten, die hinter all dem stecken – m. E..

    • Wieso sind das „echte Flücht­linge“? Wovor flüchten die aus Mexico – vor den Spring­break-Tequila-Partys in Acapulco? Oder flüchten die Armen nur davor nur andere Arme über­fallen und ausrauben zu können. Ist zwar verständ­lich, aber dann sind es auch wieder nur Wirt­schafts­flücht­linge die hoffen in den USA mehr Reichere ausrauben zu können als in Südamerika?

      • Also die Erdbeben in Haiti sind nunmal nicht zu negieren und diese Leute haben nun das 2. schlimme Erdbeben erlebt. – Sie flüchten genau­ge­nommen zu den m. E. Verur­sa­chern all dessen – sh. m. E. Wetter­ma­nipüla­tion. Solche sind m. E. Flöcht­linge, die einen echten Flöcht­grund haben. – Aller­dings haben sie in sofern recht, wenn man die Flüt im Ahrtal und der Eifel betrachtet. – Diese Leute können auch nirgends hin flöchten und müsse mit eigener Kraft nur nur ein paar frei­wil­ligen Helfern sehen, wie sie ihre völlig zerstörte Hoimat wieder halb­wegs aufbauen, wobei das von ihnen alleine auch nicht zu schaffen ist – das braucht Jahre und kompe­tente behörd­liche Hilfe und Beauf­tra­gung entspre­chender Unter­nehmen, um das alles eini­ger­maßen wiederherzustellen.
        Das ist der Unter­schied in der Menta­lität – m. E..

  5. Kein Wunder wenn der senil-vertrot­telte US-Präsi­dent die Inva­soren einlädt – ganz so wie damals die graus­liche deut­sche Rauten-Tussi der ganzen Welt versi­chert hat „Wir schaffen das“ und damit alle Schwach­sin­nigen, Verbre­cher & Isla­mis­ti­sche Terro­risten nach Europa einge­laden hat.
    Zum Glück haben die Amis aber alle selber genug Waffen um sich bei Bedarf gegen diese Eindring­linge zu wehren – wir Euro­päer haben das leider nicht.

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  6. Wohin mit den haitia­ni­schen Migranten? Ich weiß nicht wo die Clinton‚s wohnen, aber das wäre meine erste Wahl …
    Fünf Jahre nach dem grossen Beben „Herr Clinton baut Haiti auf“
    Wie der ehema­lige US-Präsi­dent Bill Clinton Hilfs­gelder dazu verwendet, einem südko­rea­ni­schen Textil­kon­zern ein Indus­trie­ge­biet in Haiti zu schenken, und wie dieser Konzern heute die Arbei­te­rinnen betrügt. Ein Besuch fünf Jahre nach dem Erdbeben von Port-au-Prince. www.woz.ch/-5829 och nö, nä… viel­leicht doch nicht erste Wahl. Zu gefähr­lich derwaechter.net/arzt-tot-aufgefunden-der-das-verderben-der-clinton-foundation-in-haiti-enthuellte

    • „Fünf Jahre nach dem grossen Beben „Herr Clinton baut Haiti auf““

      Auch das Rote Kreuz war dick dabei: Für 500 Millionen Spenden haben die ich glaube sechs Häuser gebaut. Der Rest des Geldes ist .…… WEG!

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