Grie­chi­sche Polizei verhaftet Menschen­schmuggler, darunter Mitglieder einer „huma­ni­tären“ NGO

Lager neben dem Hot Spot Moria auf der Insel Lesbos · Foto: Faktengebunden / Wikimedia CC 4.0

Die grie­chi­sche Polizei hat auf der Insel Lesbos ein Schleu­ser­netz­werk aufge­deckt, dessen Ziel es ist, Menschen aus der Türkei illegal nach Grie­chen­land zu schmug­geln. Die Gruppe besteht aus bis zu einem Dutzend Nicht-Grie­chen, darunter einige Mitglieder einer der soge­nannten „huma­ni­tären“ NGOs, die das Mittel­meer unsi­cher machen. Die Rolle der Mitar­beiter der NGO bestand darin, die Schmuggler bei ihrer Arbeit zu unter­stützen; daran waren vier Personen betei­ligt: ein Norweger, ein Ameri­kaner und zwei Briten.
 

Insge­samt sollen 2.500 Migranten nach Grie­chen­land geschmug­gelt worden sein. Die Grie­chen sind beson­ders empört, weil die NGOs und ihre Mitar­beiter so tun, als würden sie den Migranten aus huma­ni­tären Gründen helfen. Die Polizei von Lesbos hat erklärt, dass diese Schmug­ge­l­ope­ra­tionen seit Juni 2020 andauern und die NGO-Mitar­beiter „die orga­ni­sierten ille­galen Schmug­gel­netz­werke von Migranten erheb­lich unter­stützt haben“.

Der Fall liegt nun nach mona­te­langen Ermitt­lungen bei der Staats­an­walt­schaft. Die Anklage lautet auf Unter­stüt­zung der ille­galen Einreise von Auslän­dern in grie­chi­sches Hoheits­ge­biet, Spio­nage, Behin­de­rung von Ermitt­lungen und eine Reihe weiterer Gesetzesverstöße.

Quelle: React­Nieuws


1 Kommentar

  1. Auf dem Photo mal wieder eines der Mädchen, die man unter diesen Massen von Männer wie die Steck­na­deln im Heuhaufen suchen kann.

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