Grüne „Umweltsau“? Jammern über Plastik­müll, aber selbst mit Plas­tik­sack herum­laufen

Screenshot/Twitter @hori_____zont

Wieder einmal hat man einen Vertreter der Grünen Verbot­s­partei dabei erwischt, wie er Wasser predigt und Wein trinkt. Die Rede ist diesmal vom Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Anton Hofreiter. Anläss­lich des „Plas­tik­gip­fels“ der Umwelt­mi­nis­terin Svenja Schulze (SPD) beklagte der Grüne thea­tra­lisch vor laufender Kamera das schlechte Abschneiden Deutsch­lands bei der Plas­tik­ver­mei­dung. Deutsch­land sei beim Vermeiden von Verpa­ckungs­müll Schluss­licht inner­halb der Euro­päi­schen Union, so die Kritik.

So weit, so gut. Doch wenig später erwischte man Hofreiter im Jakob-Kaiser-Haus neben dem Reichstag. Und was hatte der Grün-Poli­tiker wohl in der Hand? Einen verpönten Plas­tik­sack. Somit ist Hofreiter nicht Teil der Lösung, sondern ganz klar Teil des Problems der globalen Plastiverschmut­zung. Sehen Sie selbst:

Grüne Doppel­moral auf dem laufenden Band

Hofreiter reiht sich damit in eine Reihe vieler promi­nenter grüner Poli­tiker, die ihre eigenen moralt­rie­fenden Verbots­phan­ta­sien selbst nicht ganz ernst nehmen. Seien es nun Polit­ke­rinnen, die für kurze Abste­cher ganz „klima­freund­lich“ in Übersee fliegen, ihre Kinder mit dicken Luxus-SUV´s in Privat­schulen chauf­fieren oder ihr Geld in auslän­di­sche Steu­er­oasen verfrachten. Nicht von unge­fähr sind Grüne nach­weis­lich die flei­ßigsten Viel­flieger, während der Bürger gefäl­ligst zu Fuß gehen soll.

3 Kommentare

  1. Offenbar hat er sich sein Mittag­essen beim Asia-Imbiss geholt. Der Toni sollte aber mal abnehmen. Denn es gibt leider keine Öko-Klamotten in seiner Größe, wie er mal sehr bedauert hat. Naja, wenn man halt gern CO2-schweren Braten isst anstatt mal ein wenig Rohkost. Dem Toni seine Adipo­sitas produ­ziert noch zusätz­lich CO2 – einmal, weil jedes Verkehrs­mittel, das er nutzt, über­flüs­siges Körper­ge­wicht trans­por­tieren muß und dann noch, weil er immer so schnauft beim Trep­pen­steigen. Dabei bekommt der Toni doch genug Geld, dass er sich einen Anzug aus CO2-neutraler, fair gehan­delter Bioseide maßschnei­dern lassen könnte. Frei­lich bestünde dann die Gefahr, dass der im Gegen­satz zu Tonis C&A‑Garderobe auch noch gut aussieht, das gilt es zu vermeiden!

    Der Toni ist einer der größten Kasper im Bundestag. Bei jedem öffent­li­chen Auftritt spürt man richtig, wie er sich gegen seine tief­sit­zenden Minder­wer­tig­keits­ge­fühle in Gedanken sugge­riert: „Ich bin kein Depp! Ich bin kein Depp! Ich bin kein Depp!“

  2. Siehe auch Artikel in der Jungen Frei­heit, Juni 2019:
    Der Flaneur: Zugfahrt mit Hofreiter
    Von Günter Denner
    Mann­heim Haupt­bahnhof,
    Gleis 2. Zehn Meter neben
    mir wartet ein Mann mit stäm­migen
    Beinen, Voll­bart und blonden
    langen Haaren auf den ICE. Irgendwo
    habe ich ihn schon einmal
    gesehen.
    Im Zug läßt er sich ausge­rechnet
    mir gegen­über in den Sitz
    fallen, vermutet wohl, in meiner
    einfa­chen Klei­dung steckt ein Gesin­nungs­ge­nosse.
    Wir sitzen im
    Ruhe­be­reich des Abteils, er plau­dert
    munter mit einem seiner beiden
    Tele­fone. In einer Gesprächs­pause
    frage ich ihn: „Sind Sie Herr
    Hofreiter?“ „Ja.“ „Darf ich Sie etwas
    fragen?“ „Ja“, sagt Hofreiter.
    „Weshalb haben Sie eben die Plas­tik­pfand-
    flasche in den Rest­müll
    gesteckt?“ möchte ich wissen. Seine
    Äuglein werden noch kleiner
    und blicken unsi­cher umher, seine
    Atmung wird schneller, und ich
    fürchte, er wird gleich losschreien
    wie ein verzo­genes Klein­kind.
    Er erklärt in aggres­siver, aber
    mitt­lerer Tonlage: „Das ist keine
    echte Pfand­la­sche, und es ist völlig
    egal, wo ich die hinwerfe, die
    wird eh aussor­tiert. Deutsch­land
    expor­tiert seinen Plas­tik­müll nach
    Malaysia, wo er ins Meer geworfen
    wird, weil das die billigste Entsor­gung
    ist.“ Das sei möglich, weil der
    Plas­tik­müll als „Wertsto “ gekenn­zeichnet
    sei. Müll dürfe nämlich
    nicht expor­tiert werden, Wertsto e
    schon. „Da gebe ich Ihnen recht,
    das ist Irrsinn“, stimme ich ihm zu.
    „Das wollen wir Grüne ändern“,
    kündigt Hofreiter an.
    Die Schaff­nerin kommt, er
    zeigt seine Bahn­card 100 1. Klasse
    vor, die auch ich ihm mit meinen
    Steu­er­gel­dern kredenzt habe.
    Er klickt auf seine Mobil­te­le­fone,
    ich widme mich meiner Arbeit.
    Kurz vor Erfurt machen wir uns
    fertig zum Aussteigen. Diesmal
    läßt Herr Hofreiter seinen Müll
    auf dem Tisch liegen. Ich nehme
    noch einen kräf­tigen Schluck Leitungs­wasser
    aus meiner Kunst­stoff -
    flasche, die ich seit über dreißig
    Jahren auf Reisen verwende. Ich
    gehöre nicht zur grünen Führungs­elite
    und muß nicht durch Verbots­an­träge
    zur Lösung des Welt­müll­pro­blems beitragen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here