Grüne „Umweltsau“? Jammern über Plastik­müll, aber selbst mit Plas­tik­sack herumlaufen

Screenshot/Twitter @hori_____zont

Wieder einmal hat man einen Vertreter der Grünen Verbot­s­partei dabei erwischt, wie er Wasser predigt und Wein trinkt. Die Rede ist diesmal vom Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Anton Hofreiter. Anläss­lich des „Plas­tik­gip­fels“ der Umwelt­mi­nis­terin Svenja Schulze (SPD) beklagte der Grüne thea­tra­lisch vor laufender Kamera das schlechte Abschneiden Deutsch­lands bei der Plas­tik­ver­mei­dung. Deutsch­land sei beim Vermeiden von Verpa­ckungs­müll Schluss­licht inner­halb der Euro­päi­schen Union, so die Kritik. 

So weit, so gut. Doch wenig später erwischte man Hofreiter im Jakob-Kaiser-Haus neben dem Reichstag. Und was hatte der Grün-Poli­tiker wohl in der Hand? Einen verpönten Plas­tik­sack. Somit ist Hofreiter nicht Teil der Lösung, sondern ganz klar Teil des Problems der globalen Plastiverschmut­zung. Sehen Sie selbst:

Grüne Doppel­moral auf dem laufenden Band

Hofreiter reiht sich damit in eine Reihe vieler promi­nenter grüner Poli­tiker, die ihre eigenen moralt­rie­fenden Verbots­phan­ta­sien selbst nicht ganz ernst nehmen. Seien es nun Polit­ke­rinnen, die für kurze Abste­cher ganz „klima­freund­lich“ in Übersee fliegen, ihre Kinder mit dicken Luxus-SUV´s in Privat­schulen chauf­fieren oder ihr Geld in auslän­di­sche Steu­er­oasen verfrachten. Nicht von unge­fähr sind Grüne nach­weis­lich die flei­ßigsten Viel­flieger, während der Bürger gefäl­ligst zu Fuß gehen soll.

3 Kommentare

  1. Siehe auch Artikel in der Jungen Frei­heit, Juni 2019:
    Der Flaneur: Zugfahrt mit Hofreiter
    Von Günter Denner
    Mann­heim Hauptbahnhof,
    Gleis 2. Zehn Meter neben
    mir wartet ein Mann mit stämmigen
    Beinen, Voll­bart und blonden
    langen Haaren auf den ICE. Irgendwo
    habe ich ihn schon einmal
    gesehen.
    Im Zug läßt er sich ausgerechnet
    mir gegen­über in den Sitz
    fallen, vermutet wohl, in meiner
    einfa­chen Klei­dung steckt ein Gesinnungsgenosse.
    Wir sitzen im
    Ruhe­be­reich des Abteils, er plaudert
    munter mit einem seiner beiden
    Tele­fone. In einer Gesprächspause
    frage ich ihn: „Sind Sie Herr
    Hofreiter?“ „Ja.“ „Darf ich Sie etwas
    fragen?“ „Ja“, sagt Hofreiter.
    „Weshalb haben Sie eben die Plastikpfand-
    flasche in den Restmüll
    gesteckt?“ möchte ich wissen. Seine
    Äuglein werden noch kleiner
    und blicken unsi­cher umher, seine
    Atmung wird schneller, und ich
    fürchte, er wird gleich losschreien
    wie ein verzo­genes Kleinkind.
    Er erklärt in aggres­siver, aber
    mitt­lerer Tonlage: „Das ist keine
    echte Pfand­la­sche, und es ist völlig
    egal, wo ich die hinwerfe, die
    wird eh aussor­tiert. Deutschland
    expor­tiert seinen Plas­tik­müll nach
    Malaysia, wo er ins Meer geworfen
    wird, weil das die billigste Entsorgung
    ist.“ Das sei möglich, weil der
    Plas­tik­müll als „Wertsto “ gekennzeichnet
    sei. Müll dürfe nämlich
    nicht expor­tiert werden, Wertsto e
    schon. „Da gebe ich Ihnen recht,
    das ist Irrsinn“, stimme ich ihm zu.
    „Das wollen wir Grüne ändern“,
    kündigt Hofreiter an.
    Die Schaff­nerin kommt, er
    zeigt seine Bahn­card 100 1. Klasse
    vor, die auch ich ihm mit meinen
    Steu­er­gel­dern kredenzt habe.
    Er klickt auf seine Mobiltelefone,
    ich widme mich meiner Arbeit.
    Kurz vor Erfurt machen wir uns
    fertig zum Aussteigen. Diesmal
    läßt Herr Hofreiter seinen Müll
    auf dem Tisch liegen. Ich nehme
    noch einen kräf­tigen Schluck Leitungswasser
    aus meiner Kunststoff -
    flasche, die ich seit über dreißig
    Jahren auf Reisen verwende. Ich
    gehöre nicht zur grünen Führungselite
    und muß nicht durch Verbotsanträge
    zur Lösung des Welt­müll­pro­blems beitragen.

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  2. Offenbar hat er sich sein Mittag­essen beim Asia-Imbiss geholt. Der Toni sollte aber mal abnehmen. Denn es gibt leider keine Öko-Klamotten in seiner Größe, wie er mal sehr bedauert hat. Naja, wenn man halt gern CO2-schweren Braten isst anstatt mal ein wenig Rohkost. Dem Toni seine Adipo­sitas produ­ziert noch zusätz­lich CO2 – einmal, weil jedes Verkehrs­mittel, das er nutzt, über­flüs­siges Körper­ge­wicht trans­por­tieren muß und dann noch, weil er immer so schnauft beim Trep­pen­steigen. Dabei bekommt der Toni doch genug Geld, dass er sich einen Anzug aus CO2-neutraler, fair gehan­delter Bioseide maßschnei­dern lassen könnte. Frei­lich bestünde dann die Gefahr, dass der im Gegen­satz zu Tonis C&A‑Garderobe auch noch gut aussieht, das gilt es zu vermeiden!

    Der Toni ist einer der größten Kasper im Bundestag. Bei jedem öffent­li­chen Auftritt spürt man richtig, wie er sich gegen seine tief­sit­zenden Minder­wer­tig­keits­ge­fühle in Gedanken sugge­riert: „Ich bin kein Depp! Ich bin kein Depp! Ich bin kein Depp!“

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