Ihr einziges Vergehen war ihre Geburt als Ungarn

Ungarn erinnert sich an die Deportierten aus Oberungarn (heute Slowakei) · Bildquelle: Visegrád Post

Seit einer einstim­migen Abstim­mung durch das unga­ri­sche Parla­ment im Jahr 2012 ist der 12. April der Tag des Geden­kens an die aus Oberungarn (heute Slowakei) depor­tierten Ungarn. Die Beneš-Dekrete, die dem (dama­ligen) tsche­cho­slo­wa­ki­schen Staat trotz des Beitritts der Nach­fol­ge­staaten zur Euro­päi­schen Union die notwen­dige Rechts­grund­lage für diese ethni­sche Säube­rung lieferten, sind jedoch weiterhin Teil der tsche­chi­schen und slowa­ki­schen Gesetzgebung.

Heute erin­nert Ungarn an die mehr als 100.000 Ungarn aus Oberungarn, die vor 74 Jahren aufgrund der Beneš-Dekrete ihrer Staats­bür­ger­schaft, ihres Landes und ihres Eigen­tums beraubt wurden und gezwungen waren, das Land, in dem sie geboren wurden, aufzu­geben. Nach der Wieder­her­stel­lung der Tsche­cho­slo­wakei am Ende des Zweiten Welt­kriegs machte das Regie­rungs­pro­gramm von Košice vom 5. April 1945 ethni­sche Ungarn und Deut­sche gemeinsam für die „Zerstü­cke­lung des Landes“ verant­wort­lich. Unter den zwischen Mai und Oktober von Präsi­dent Edvard Beneš zwischen 1946 und Oktober verab­schie­deten Dekreten, die 1946 in den Rang eines Gesetzes erhoben wurden, hatten 33 die direkte oder indi­rekte Wirkung, die Rechte der Bürger dieser beiden ethni­schen Gruppen einzu­schränken. Unter dem Zeichen dieser Dekrete hat die Tsche­cho­slo­wakei erst­mals 36.000 ihrer Bürger ausge­wiesen, die vor 1938 hatte die unga­ri­sche Staats­bür­ger­schaft inne, die Ungarn in Bratis­lava, Košice und Komarno inter­niert und ihre Häuser beschlag­nahmt. Im Rahmen des mit einem Ungarn unter sowje­ti­scher mili­tä­ri­scher Besat­zung geschlos­senen Bevöl­ke­rungs­aus­tausch­ab­kom­mens konnten die tsche­cho­slo­wa­ki­schen Behörden so viele ethni­sche Ungarn nach Ungarn depor­tieren, wie sie sahen, dass ethni­sche Slowaken frei­willig Ungarn verließen. Trotz der Erwar­tungen der Regie­rung in Prag, die eine syste­ma­ti­sche Kampagne zur Förde­rung der Einwan­de­rung unter ethni­schen Slowaken in Ungarn leitete, waren die Frei­wil­ligen insge­samt nur 59.774, während 76.616 Ungarn aus der Slowakei nach Ungarn depor­tiert wurden. Im Rahmen des mit einem Ungarn unter sowje­ti­scher mili­tä­ri­scher Besat­zung geschlos­senen Bevöl­ke­rungs­aus­tausch­ab­kom­mens konnten die tsche­cho­slo­wa­ki­schen Behörden so viele ethni­sche Ungarn nach Ungarn depor­tieren, wie sie sahen, dass ethni­sche Slowaken frei­willig Ungarn verließen. Trotz der Erwar­tungen der Regie­rung in Prag, die eine syste­ma­ti­sche Kampagne zur Förde­rung der Einwan­de­rung unter ethni­schen Slowaken in Ungarn leitete, waren die Frei­wil­ligen insge­samt nur 59.774, während 76.616 Ungarn aus der Slowakei nach Ungarn depor­tiert wurden. Im Rahmen des mit einem Ungarn unter sowje­ti­scher mili­tä­ri­scher Besat­zung geschlos­senen Bevöl­ke­rungs­aus­tausch­ab­kom­mens konnten die tsche­cho­slo­wa­ki­schen Behörden so viele ethni­sche Ungarn nach Ungarn depor­tieren, wie sie sahen, dass ethni­sche Slowaken frei­willig Ungarn verließen. Trotz der Erwar­tungen der Regie­rung in Prag, die eine syste­ma­ti­sche Kampagne zur Förde­rung der Einwan­de­rung unter ethni­schen Slowaken in Ungarn leitete, waren die Frei­wil­ligen insge­samt nur 59.774, während 76.616 Ungarn aus der Slowakei nach Ungarn depor­tiert wurden. Die tsche­cho­slo­wa­ki­schen Behörden konnten so viele ethni­sche Ungarn nach Ungarn depor­tieren, wie sie die Ankunft ethni­scher Slowaken sahen, die Ungarn frei­willig verließen. Trotz der Erwar­tungen der Regie­rung in Prag, die eine syste­ma­ti­sche Kampagne zur Förde­rung der Einwan­de­rung unter ethni­schen Slowaken in Ungarn leitete, waren die Frei­wil­ligen insge­samt nur 59.774, während 76.616 Ungarn aus der Slowakei nach Ungarn depor­tiert wurden. Die tsche­cho­slo­wa­ki­schen Behörden konnten so viele ethni­sche Ungarn nach Ungarn depor­tieren, wie sie die Ankunft ethni­scher Slowaken sahen, die Ungarn frei­willig verließen. Trotz der Erwar­tungen der Regie­rung in Prag, die eine syste­ma­ti­sche Kampagne zur Förde­rung der Einwan­de­rung unter ethni­schen Slowaken in Ungarn leitete, waren die Frei­wil­ligen insge­samt nur 59.774, während 76.616 Ungarn aus der Slowakei nach Ungarn depor­tiert wurden.

Es war am 12. April 1947, als der erste Zug, der depor­tierte Ungarn trans­por­tierte, abfuhr – der letzte am 5. Juni 1949; Zwischen diesen beiden Daten wurden fast täglich Trans­porte von zur Auswei­sung bestimmten Fami­lien nach Ungarn durch­ge­führt, die mit ihrem beweg­li­chen Eigentum in Züge verladen wurden. In der Zwischen­zeit wurde auch das Programm der „Reslo­wakei“ ins Leben gerufen, um „den im Laufe der Jahr­hun­derte magya­ri­sierten Slowaken die Möglich­keit zu geben, den Busen ihrer Mutter Nation wieder­zu­ge­winnen“; In der Praxis gab es den Ungarn in Oberungarn die Möglich­keit, der Beschlag­nahme ihres Eigen­tums und der Depor­ta­tion zu entgehen, indem sie den Status eines Bürgers wieder­erlangten. Von den 423.000 Ungarn, die im Rahmen dieses Programms einge­schüch­tert und bedroht wurden, einen Antrag stellten, erkannten die Behörden 327.000 als Slowaken an.

Während der Pariser Frie­dens­kon­fe­renz hätte die Tsche­cho­slo­wakei, die die volle Unter­stüt­zung der Sowjet­union genoss, sogar die einsei­tige Abschie­bung der zwei­hun­dert­tau­send Ungarn erhalten wollen, die nach der Reslo­wakei und dem Bevöl­ke­rungs­aus­tausch noch auf ihrem Terri­to­rium anwe­send waren, aber dieser Vorschlag traf zu mit einem ameri­ka­ni­schen Veto. Einige tausend Ungarn blieben einige Zeit in slowa­ki­schen Arbeits­la­gern inter­niert – tsche­chi­sche Histo­riker bezif­ferten ihre Zahl auf 30.000 bis 40.000, während die sude­ten­deut­schen Ligen von einer Vier­tel­mil­lion sprechen.

Der kommu­nis­ti­schen Macht­er­grei­fung im Februar 1948 folgte eine gewisse Locke­rung. Nach dem Gesetz vom 25. Oktober 1948 wurde den ethni­schen Ungarn, die sich bereit erklärten, dem Staat einen Treueid zu leisten, die Staats­bür­ger­schaft zurück­ge­geben. Die unter Zwang erhal­tenen Reslo­va­ki­sie­rungs­er­klä­rungen wurden jedoch erst 1954 aufgehoben.

Nach dem Fall des Kommu­nismus fanden die Aufhe­bung der Beneš-Dekrete und die Rück­gabe von beschlag­nahmtem Eigentum weder Eingang auf die Tages­ord­nung der Tsche­cho­slo­wakei noch der von 1993 getrennten tsche­chi­schen und slowa­ki­schen Staaten. Mit Beschluss vom 20. September 2007 Das slowa­ki­sche Parla­ment stellte sogar fest, dass „Eigen­tums­rechte und andere Rechte, die sich aus Dekreten ergeben, nicht in Frage gestellt werden können und nicht aufge­hoben oder geän­dert werden können“.

In einem am 3. Dezember 2012 ange­nom­menen Text erklärte das unga­ri­sche Parla­ment, dass es ein würdiges Gedenken an das Schicksal der aus der Tsche­cho­slo­wakei vertrie­benen und aufgrund der Beneš-Dekrete nach Ungarn depor­tierten Ungarn für notwendig hielt.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei MAGYAR NEMZET* und in deut­scher Über­set­zung bei der VISEGRÁD POST, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

1 Kommentar

  1. Ich erin­nere daran, daß bereits 1919 die Tsche­chen in Preß­burg, das damals zu 92% Deutsch und zu ca. 6% von Ungarn bewohnt war, einmar­schierten und 1) mit der Vertrei­bung zumin­dest der Deut­schen begannen (über die Ungarn damals ist mir nichts bekannt) und 2) den Phan­ta­sie­namen „Bratis­lava“ instal­lierten, denn zuvor hier Preß­burg auch auf Slowa­kisch „Pros­borok“. Die Chau­vi­nisten sind – bis heute – die Tsche­chen. Die Slowakei ist hingegen sehr deutsch­freund­lich. Ableh­nung gegen Ungarn habe ich in SK jedoch mehr­fach erlebt, denn die Mehr­zahl der Slowaken weiß gar nicht, daß das Gebiet um Komárom niemals zuvor slawisch war. ALL DAS waren BRITISCHE Verbrechen!

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