Ille­galer Migrant, Brand­stifter und Mörder: die Verant­wor­tung zweier Minister

Bildquelle: VoxNews

Der fran­zö­si­sche Inne­mi­nister Darmanin und Justiz­mi­nister Dupont-Moretti, jeder in seinem Zustän­dig­keits­be­reich, sind ernst­haft in den Fall des ille­galen Migranten und Mörders des Pries­ters Olivier Maire verwi­ckelt, der vor einem Jahr die Kathe­drale von Nantes in Brand gesetzt hatte und auf freiem Fuß war. Die Vertei­di­gung dieser beiden Männer und ihrer Komplizen in den Medien ist zwei­fach: Erstens ist die Kirche irgendwie das – ehren­werte – Risiko einge­gangen, den Verbre­cher zu beher­bergen. Die zweite ist, dass alles im Einklang mit dem Gesetz war und dass es nicht anders möglich war. Wer würde diesen Unsinn glauben?
 

Ein Repor­ter­team hat sich nach Saint-Laurent-sur-Sèvres (3.600 Einwohner) begeben, wo dieser Priester, Olivier Maire, am Sonn­tag­abend ermordet wurde. Bewun­derns­werter Konsens: Alle Einwohner, die wir getroffen haben, finden diese Aufnahme von ille­galen Krimi­nellen erfreu­lich, auch wenn einige die Wohl­tä­tig­keit „miss­braucht“ (sic!) haben mögen. Wir treffen zufällig in einer Straße des Dorfes einen auf die Aufnahme von Migranten spezia­li­sierten Psycho­logen, der uns einen Kurs über die Beglei­tung von Flücht­lingen gibt und der die Ausnut­zung des Vorfalls durch die Rechte und die extreme Rechte bedauert, „was unseren nied­rigsten Instinkten schmeichelt“.

Nach dieser Art von „Zeugen­aus­sage“ können Darmanin und Dupont-Moretti natür­lich gut argu­men­tieren, dass das Risiko, das mit dieser Aufnahme verbunden war, eine Entschei­dung des Opfers war, die durch den Gemüts­zu­stand der Dorf­be­wohner verstärkt wurde, die sich offenbar einstimmig über die Aufnahme eines „Flüchtlings“-Mörders freuten.

Aber dieser Mann wurde frei­ge­lassen, obwohl bekannt war, dass er sich des Brandes der Kathe­drale von Nantes schuldig gemacht hatte (er hatte gestanden). 2012 nach Frank­reich einge­reist, verdäch­tigt, am Völker­mord in Ruanda betei­ligt gewesen zu sein (wie sein Vater, der für seine Verbre­chen zum Tode verur­teilt und hinge­richtet wurde), seit 2019 abschiebbar, ist er auf unsere Kosten in Frank­reich umher­ge­zogen, hat sich über­haupt nicht versteckt, war mehr­mals verhaftet worden und wurde im Juni wieder frei­ge­lassen. Für einen Mann, der eines Verbre­chens gegen die Mensch­lich­keit und der Betei­li­gung an einem Völker­mord verdäch­tigt wurde, der der Brand­stif­tung über­führt wurde und der sich seit fast zehn Jahren in einer irre­gu­lären Situa­tion befand, genoss er eine selt­same Milde.

Die beiden Minister plädierten dafür, dass die Person, die auf dem Papier abschiebbar sei, in Wirk­lich­keit nicht abge­schoben werden könne, und zwar gerade wegen des Brand­an­schlags auf die Kathe­drale von Nantes, weil man die Entschei­dung des Gerichts abwarten müsse. Mit anderen Worten, der krimi­nelle ille­gale Einwan­derer hat einen Vorteil gegen­über dem normalen ille­galen Einwan­derer: Er hat das Recht, im Land zu bleiben, frei­ge­lassen zu werden und Unter­kunft und Verpfle­gung zu erhalten.

Ist es verboten, schlechte Gesetze zu reformieren?

Aber bedeutet das, dass dieses Gesetz unab­än­der­lich ist, dass es verboten ist, schlechte Gesetze zu refor­mieren? Wozu sind diese Minister denn da?

„Der fran­zö­si­sche Staat war bei dem Rendez­vous dabei“, fügt er hinzu. Der Mann wurde nicht aus dem fran­zö­si­schen Hoheits­ge­biet ausge­wiesen, weil er es nicht konnte. Aber was ist dann der Sinn des Begriffs „Auswei­sung“ über­haupt? Und auf jeden Fall erklärt Darmanin nicht, warum der Mörder trotz seines Geständ­nisses über den Brand der Kathe­drale auf freiem Fuß war.

Verbrannt durch seine öffent­li­chen Auftritte während des letzten Wahl­kampfes, zog es Dupont-Moretti vor, auf die Kritik mit einer am Dienstag gepos­teten Face­book-Nach­richt zu reagieren: „Die letzte Verpflich­tung, das Terri­to­rium zu verlassen, der der Verdäch­tige unterlag, wurde nicht durch­ge­setzt […] um der Gerech­tig­keit willen“ (sic!). Sehr umständ­lich erklärt Dupont-Moretti dann, dass, wenn der Verbre­cher „abge­schoben worden wäre und sich so seinem Prozess entzogen hätte, ohne dass er die Gewiss­heit gehabt hätte, dass seine Strafe in seinem Herkunfts­land voll­streckt würde“, ihm sicher­lich ein Vorwurf gemacht worden wäre. Aber ein Mord später recht­fer­tigt in keiner Weise seine Frei­las­sung auf fran­zö­si­schem Staatsgebiet.

 

Quelle: Present.fr


1 Kommentar

  1. Über­legt mal: Welcher Flücht­ling zündet das Land an, in das er flüchten will? Statt­dessen sollte nach den links­grünen + krimi­nellen „Helfern“ gesucht werden die in diesen Land­stri­chen – da wette ich 10.000 Euro – mit Ladungen voller Benzin­ka­nis­tern und Dolmet­cher unter­wegs sind. 

    Nur meine persön­liche Meinung, mehr nicht.

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