„INA der natio­nalen Rechten“, das neue Institut von Jean-Marie Le Pen

Foto: MPI

Jean-Marie Le Pen ist bereits über 92 Jahre alt und wird von seinen Freunden „der Menhir“ genannt; der Gründer der Natio­nalen Front ist heute nach wie vor für zukünf­tige Genera­tionen aktiv.

Jean-Marie Le Pen hat gerade ein eigenes Institut gegründet, um die Archive, die seine poli­ti­sche Karriere nach­zeichnen, der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen. Das Jean-Marie-Le-Pen-Institut erblickte diesen Sommer das Licht der Welt und hat sich zum Ziel gesetzt, „das poli­ti­sche und histo­ri­sche Archivgut von Jean-Marie Le Pen lang­fristig zu erhalten, zu nutzen und zu verbes­sern, und dadurch zugleich den Zugang für die Öffent­lich­keit zu ermög­li­chen.“

„Ich hatte nicht erwartet, so lange zu leben, aber schließ­lich schaut man bei einem Pferd nicht auf das Halfter herab“, erklärte er gegen­über der Tages­zei­tung Le Figaro. „Ich betrachte mich als unsterb­lich, bis ich sterbe. Und deshalb bin ich nicht von der Verpflich­tung befreit, im besten Inter­esse meines Landes zu handeln.“

Und er fügt hinzu:

„Wir müssen auf die Quellen dieser bisher verei­telten Aktion zurück­greifen, um die Wahr­heit zu entde­cken und sie mögli­cher­weise in eine neue Lebens­ader zu verwan­deln.“

„Es wird eine Art Audi­vi­su­elles Natio­nales Institut (INA) der natio­nalen Rechten sein. Gegen eine geringe Gebühr kann jeder dort Quellen finden, beispiels­weise Videos der Reden, Fotos, Plakate und Veröf­fent­li­chungen von Jean-Marie Le Pen aus früheren Front National-Rezen­sionen“, erklärt Lorrain de Saint Affrique, ein enger Freund von JM Le Pen. „Dank dieses Insti­tuts werden wir die Aktua­lität des Denkens von Jean-Marie Le Pen und die Böswil­lig­keit zeigen, die es verhin­dert hat, dass dieses Denken auf das Volk über­geht“, erklärt Patrick Hays, ein weiterer Freund des Menhirs.

„Die Verfahren, die Sank­tionen, die poli­ti­schen und gericht­li­chen Urteile zeigen den Wider­stand, den das natio­nale Denken bekämpfen musste und heute noch über­winden muss“, unter­streicht Jean-Marie Le Pen selber gegen­über Charles Sapin, einem Jour­na­listen von Le Figaro. „Meiner Meinung nach wurden meine Argu­mente dennoch alle durch die Entfal­tung der Fakten bestä­tigt. Was steht also im Weg? Viele sagen: ‚Le Pen hatte recht‘. Wir müssen nur noch recht­zeitig recht haben.“

Die Doku­mente in digi­taler Form sind ab Januar zugäng­lich. Es handelt sich um ein halbes Jahr­hun­dert fran­zö­si­schen und inter­na­tio­nalen poli­ti­schen Lebens, das künf­tige Genera­tionen konsul­tieren können, ohne sich der Zensur des indi­vi­du­ellen Denkens und der poli­ti­schen Korrekt­heit unter­werfen zu müssen.

Quelle: www.medias-presse.info/ina-de-la-droite-nationale-le-nouvel-institut-de-jean-marie-le-pen/124944/

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