Infi­zierte ille­gale Migranten werden nach Rom gebracht, Bürger revol­tieren – *Update* Erklä­rung von Konter­ad­miral Nicola De Felice

Foto: Il Messaggero

„Infi­zierte Migranten nur einen Stein­wurf vom Kolos­seum entfernt? Es ist ein Wahn­sinn!“ – so ein Gastronom, dessen Lokal im histo­ri­schen Zentrum von Rom liegt, über die Ankunft von drei­zehn Covid-19-posi­tiven ille­galen Migranten aus Bangla­desh, die am Diens­tag­nach­mittag in das römi­sche Mili­tär­kran­ken­haus Celio verlegt wurden. Der Transfer erfolgte aufgrund der Proteste der Bürger von Amantea, worüber wir in UNSER MITTELEUROPA ausführ­lich berichtet haben:

Italien: Einwohner von Amantea stellen der Regie­rung ein Ulti­matum wegen Covid-posi­tiven ille­galen Migranten

Die Bengalen gehören zu jener Gruppe von Infi­zierten, die in Roccella Jonica gelandet sind und danach auf mehrere Gebiete in Kala­brien aufge­teilt wurden. Seitdem haben sich Anlan­dungen mit infi­zierten ille­galen Migranten verviel­facht. Die italie­ni­sche Regie­rung weiß buch­stäb­lich nicht mehr, wohin mit ihnen.

„Die Bürger protes­tierten dort in Amantea, weil sie befürch­teten, dass die Anwe­sen­heit infi­zierter Migranten die Touris­ten­saison gefährden könnte. Und statt­dessen schickt man diese Leute jetzt hierher nach Rom? Sie sind auch für uns alles andere als eine schöne Visi­ten­karte“, erkärt der Gastro­nomen voller Wut, indem er wild mit seinen Armen gesti­ku­liert.

Augusto Caratelli, der Vorsit­zende des Vertei­di­gungs­aus­schusses von Esqui­lino-Monti, meint dazu: „Man kann infi­zierte Personen nicht in das Zentrum Roms bringen, in ein Gebiet mit einer hohen Dichte an Menschen und kommer­zi­ellen Akti­vi­täten. Hier gibt es Dutzende von Bars und Restau­rants, die aufgrund dieser bösen Entschei­dung reellen Schaden erleiden.“

„Was ist aus den verspro­chenen Quaran­tä­ne­schiffen geworden? Warum hat man diese Leute nicht dorthin gebracht?“ fragt Caratelli. „Ich werde nicht dabei zusehen, wie unsere Nach­bar­schaften in ein Kran­ken­haus verwan­delt werden. Schon gar nicht nach all den Anstren­gungen, die wir unter­nehmen mussten, um den Gesund­heits­not­stand zu über­winden“, fährt der Akti­vist fort und sagt, er sei bereit, sich selber vor der mili­tä­ri­schen Poli­klinik aus Protest anzu­ketten.

Es wird befürchtet, dass laufend weitere Covid-Fälle in diese Mili­tär­ein­rich­tung verla­gert werden könnten. Da sich die Anlan­dungen vermehren, nimmt auch die Zahl der Infi­zierten zu, und niemand will sie. Als letzten „Ausweg“ ersann man daher deren Verle­gung nach Rom.

Das Innen­mi­nis­te­rium erklärte dazu: „Wir mussten die Möglich­keit in Erwä­gung ziehen, die unter Quaran­täne gestellten Migranten in Zusam­men­ar­beit mit dem Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium in Mili­tär­kran­ken­häuser zu über­führen, um die Gesund­heits­si­cher­heit der Bürger der am stärksten von Anan­dungen betrof­fenen Regionen zu schützen.“

Für Marco Veloccia, Lega-Vertreter und Stadtrat im Muni­cipio I, bedeutet dies, dass „das Risiko von weiteren infi­zierten Neuan­kömm­lingen im Mili­tär­kran­ken­haus real ist“.

„Wir können es uns nicht leisten, das histo­ri­sche Zentrum von Rom mit infi­zierten Menschen zu füllen, bloß weil eine Regie­rung die Herr­schaft über Migra­ti­ons­pro­zesse verloren hat“, so Veloccia. „Wo ist die Bürger­meis­terin von Rom? Sie sollte die Gesund­heit der Römer vertei­digen, aber offen­sicht­lich ist sie der Links­re­gie­rung so hörig, dass sie keinerlei Gegen­maß­nahmen trifft.“

Quelle: VoxNews

Update:

UNSER MITTELEUROPA erhielt dazu soeben eine persön­liche Erklä­rung des italie­ni­schen Konter­ad­mi­rals Nicola De Felice:

„Die Entschei­dung der Regie­rung, Coro­na­virus-posi­tive ille­gale Migranten in mili­tä­ri­sche Einrich­tungen zu über­führen, stellt einen sehr schwer­wie­genden Zwang dar und erhöht das Anste­ckungs­ri­siko inner­halb sensi­bler natio­naler Sicher­heits­punkte.“ Zugleich bringt der Konter­ad­miral seine Besorgnis über die vom italie­ni­schen Innen­mi­nis­te­rium veröf­fent­lichten Daten zum Ausdruck: „Die Umfragen zeigen, dass ab dem 14. Juli 2020 dreimal so viele Anlan­dungen aus dem zentralen Mittel­meer­raum wie im glei­chen Zeit­raum des Vorjahres zu verzeichnen waren: 9.372 Anlan­dungen ille­galer Migranten, haupt­säch­lich Tune­sier und Bengalis. Mit verhee­renden Folge­wir­kungen: Die Daten für Italien stehen im deut­li­chen Gegen­satz zum Rest der Euro­päi­schen Union, wo mitt­ler­weile ein Rück­gang der Covid-Epidemie verzeichnet wird“.

1 Kommentar

  1. Soso, die italie­ni­sche Regie­rung weiß nicht, wohin mit ihnen?

    Diese Immi­granten sind doch nicht einfach so vom Himmel gefallen. Irgendwo sind sie in ein Boot gestiegen. Dahin braucht man sie nur wieder zurück­bringen. Am besten gar nicht erst anlanden lassen und schon auf See zur Umkehr zwingen!
    Richtig gelesen: Zwingen!

    Patrouil­len­boote mit Nacht­sicht­ge­räten losschi­cken! Bei Sich­tung einen Schuß vor den Bug und zum Abdrehen auffor­dern! Bei Nicht­be­folgen harte Maßnahmen einleiten!

    In früheren Zeiten wußte man auch ohne HiTech mit solchen Situa­tionen umzu­gehen.
    Und heute? Verseuchte in Massen impor­tieren und pampern?

    Nur noch bescheuert!

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