Inter­view 2014: Als Drosten noch „Corona-Leugner“ war

Christian Drosten · Foto: Facebook

Die Über­schrift zu unserem Artikel mag den Leser aus zwei­erlei Gründen verwun­dern. Zum ersten der Zeit­punk des Inter­views 2014 zum Thema Corona. Hat es damals schon Corona gegeben? Gibt es denn diese Virus­er­kran­kung nicht erst seit knapp über einem Jahr? Weit gefehlt, denn die Corona-Viren wurden bereits anfangs des Jahr­tau­sends entdeckt.

2014: Corona ohne Panikmache

Und da wären wir schon beim zweiten Punkt: Unter den Entde­ckern war kein Gerin­gerer als der Viro­loge Chris­tian Drosten. Für diese zwei­fels­ohne bahn­bre­chende Arbeit erhielt er 2005 das Bundes­ver­dienst­kreuz. Das Virus galt seit damals als Verur­sa­cher des schweren akuten respi­ra­to­ri­schen Syndroms (Sars), das die Welt in Angst und Schre­cken versetzte. Aller­dings ohne der jetzt befeu­erten Hysterie und Panik­mache. Und ohne seiner Instru­men­ta­li­sie­rung als Vehikel einen tota­li­tären Über­wa­chungs- und Bespit­ze­lungs­staat zu instal­lieren, bei gleich­zei­tigem Aushe­beln von Grund­rechten und Abbau der persön­li­chen Freiheit.

2014 reichte noch Händewaschen

Wie kann man also ausge­rechnet gerade Drosten (zwar unter Anfüh­rungs­zei­chen) als „Corona-Leugner“ bezeichnen? Die Antwort ist simpel: Er wäre es aus heutiger Sicht! Denn jeder, der heute die Behaup­tung aufstellt, es wäre ausrei­chend die Virus­aus­brei­tung ledig­lich mit Hände­wa­schen zu bekämpfen, würde umge­hend als Corona-Leugner verun­glimpft werden. Und, ja, die Tatsache es gäbe noch viel Gefähr­li­cheres als Corona Viren, sollte man heute eben­falls besser für sich behalten, will man nicht zusätz­lich noch als „Covidiot“ gelten. Oder gleich als „Nazi“ – diese Punzie­rung drücken gerade die Systemm­edien besorgten Bürgern drauf, die gegen die über­zo­genen Maßnahmen von ihrem Demons­tra­ti­ons­recht Gebrauch machen.

„Der Körper wird ständig von Viren angegriffen“

Drosten 2014: Auszug aus dem Inter­view mit der Wirt­schafts­woche vom 16.05.2014:

Frage: Was können besorgte Reisende tun, um auf Nummer Sicher zu gehen – oder einfach, um sich ganz sicher zu fühlen?

Drosten: „Ich empfehle, sich die Hände sehr häufig zu waschen. Das ist die effek­tivste Maßnahme. Denn wie die meisten Erkäl­tungs­viren werden auch Coro­na­viren durch den direkten Kontakt über­tragen, zum Beispiel beim Hände­schüt­teln. Vor den Händen gelangen die Krank­heits­er­reger an Mund und Nase und beginnen dort mit der Vermehrung.“

Frage: Seife und warmes Wasser sind genug? Desin­fek­ti­ons­spray ist im Hand­ge­päck überflüssig?

Drosten: „Anders als zum Beispiel bei Brech­durch­fall verur­sa­chenden Noro­viren, denen nur mit alko­ho­li­schen Lösungen beizu­kommen ist, reichen bei Coro­na­viren Wasser und Seife aus.“

Frage: Wie groß ist die Gefahr, dass Mers sich zu einer ähnlich tödli­chen und welt­weiten Epidemie wie seiner­zeit Sars – das akute respi­ra­to­ri­sche Syndrom – entwi­ckelt, an dem 2002 und 2003 über 1000 Menschen starben?

Drosten: Ich halte die Chancen einer Pandemie für gering. Zwar sind die Erreger als Coro­na­viren eng mitein­ander verwandt. Aber es gibt einen ganz entschei­denden Unter­schied: Der Sars-Erreger ist in China nur ein einziges Mal von einem Tier auf den Menschen über­ge­sprungen. Danach konnte er sich von Mensch zu Mensch verbreiten. Das sieht bei Mers ganz anders aus: Hier infi­zieren sich Menschen immer wieder direkt bei Tieren…“

„Fakten­che­cker“ sehen Dros­tens Ausfüh­rungen aus „ihrem Kontext entrissen“.

Dass „unab­hän­giger Fakten­che­cker“, die uns dauernd bei Face­book anpatzen, weil wir uns erlauben, andere Medien zu zitieren (was heute offenbar eben­falls nicht mehr geduldet wird), möchten wir zur Erleich­te­rung der Wahr­heits­fin­dung auf die Posi­tion der dpa-Fakten­che­cker zu Dros­tens dama­ligen Aussagen für unser Lesern hier hinzu­weisen, da dieses Thema bereits ander­wärts aufge­griffen wurde. Hier der Link: dpa-factchecking.com.

Drosten gegen Stopp der Astra­Ze­neca Impfungen

Dass der „heutige“ Drosden gegen die vorläu­fige Unter­bre­chung der Impfungen mit dem Impf­stoff von Astra­Ze­nedca ist, versteht sich von selbst. Laut FAZ äußerte er sich dementspre­chend, obwohl das für die Impf­stoff-Sicher­heit zustän­dige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Ausset­zung der Impfungen mit Astra-Zeneca empfiehlt. Was die Fakten­che­cker wohl dazu sagen?


5 Kommentare

  1. In 2018 hatten wir in Austra­lien hohe Grippe Kranke. Damals Sterbten mehr an dieses als an Covid 19. U damals keine Panik. u jetzt der Viral Wahn schnappt das Gehirn u macht Idioten per Poli­tiker daraus.

  2. Mers gibt es schon seit Jahren vor allem im Nahen Osten und der Haupt­wirt ist das Dromedar. – Hier bei uns laufen ja auch massen­weise die Drome­dare frei in den Straßen herum. 😉

    Letzten Sommer etwa sagte Drösten öffent­lich in den MSM noch, dass das Vörus sich von Muta­tion zu Muta­tion abschwä­chen würde, bis es irgend­wann nur noch einen Schnupfen auslösen würde/könnte.

    Das alles scheint schon wieder vergessen zu sein – es ist wirk­lich unglaub­lich, wie schnell und hoch die Verges­sens­rate der Menschen ist.

    Weiterhin wurde vor ca. 1 Jahr in den MSM öffent­lich von den Beaufftragten der Regö­rung gesagt, dass das C.-Vörus ab Tempe­ra­turen von 23 Grad aufwärts kaputt­ginge. Daher wurde sehn­lichst der heiße Sommer erwartet, der dann auch mit Tempe­ratur von rd. 35 Grad und mehr kam.

    Der Logik zufolge müssten letzten Sommer alle C.-Vören kaputt­ge­gangen sein – außer, jemand hätte neue ausgesprüht.

    Zudem beträgt unsere Körper­tem­pe­ratur bereits 36 – 37 Grad, weshalb das C.-Vörus dann auch in unserem eigenen Orga­nismus sofort nach Eindringen kaputt­gehen müsste.

    In den ganz­jährig durch­gängig super­heißen Ländern dieser Erde dürfte das C.-Vörus garnicht erst Fuß fassen – es kann dort logi­scher­weise garnicht erst vorkommen, weil es sofort in den Tempe­ra­turen kaputt­ginge, ehe es über­haupt dort Fuß fassen könnte.

    Aber das habe ich alles schon mehr­fach immer wieder an verschie­denen Stellen seit geraumer Zeit geschrieben. – Allein scheint das zu verhallen wie die Worte des einsamen Rufers in der Wüste.

    Ich habe keine medi­zi­ni­sche Ausbil­dung, aber aufgrund der von mir genannten Aussagen der von der Rögie­rung beauf­tragten Fach­leute inkl. Drösten bin ich durchaus in der Lage, diese einfache logi­sche Schluss­fol­ge­rung herzu­stellen, für die man keine medi­zi­ni­sche Ausbil­dung braucht, sondern nur etwas Grips mit dem man 1 + 1 zusam­men­zählen kann und man sollte sein Erin­ne­rungs­ver­mögen hinsicht­lich solch‘ wich­tiger Aussagen auffrischen.

    Warum erin­nert sich niemand daran und zieht diese einfa­chen logi­schen Schluss­fol­ge­rungen und beruft sich öffent­lich quer durch alle Medien welt­weit darauf?

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