Inva­sion: Tune­sien leert seine Gefäng­nisse, Tune­sier stürmen die italie­ni­sche Küste

Tunesische Invasion auf der Insel Lampedusa / Foto: VoxNews

Erneut haben in den letzten 48 Stunden Hunderte Tune­sier auf Dutzenden von Booten, die von Fischer­booten gezogen wurden, an der italie­ni­schen Küste ange­landet.

Eine weitere Landung ille­galer Einwan­derer, unge­fähr dreißig Tune­sier, erfolgte auf der Insel Lampe­dusa. Die örtliche Bevöl­ke­rung traf am Morgen wieder zusammen, um fried­lich zu protes­tieren und Unter­schriften zu sammeln, damit dieser „Hotspot“ endlich dauer­haft geschlossen wird.

„Es ist absurd“, sagt Attilio Lucia, einer der Mitglieder des spon­tanen Einwoh­ner­kom­mit­tees, „dass es Migranten ange­sichts mehrerer Radar­ge­räte und zahl­rei­cher Patrouil­len­boote gelingen kann, unbe­merkt direkt in den Hafen einzu­dringen. In diesem Jahr kommen dank des Coro­na­virus zwar keine Touristen, was die Tragödie unserer ohnehin schwa­chen Wirt­schaft noch verschärft, aber im Gegenzug kommen täglich neue Migranten, ohne dass die Conte-Regie­rung sich darum beson­ders beküm­mert.“

Unter­schrif­ten­listen als „Wink mit dem Zaun­pfahl“ für künf­tige Wahlen erzielen sicher­lich bessere Ergeb­nisse als wenn man den Hafen physisch blockieren würde.

Was hier abläuft, ist eine regel­rechte Inva­sion von Tune­siern. Kein Zufall, denn erst vor kurzem wurden in Tune­sien Tausende von Häft­lingen aufgrund der „Coro­na­virus-Krise“ frei­ge­lassen.

Tunisia grazia 2.391 dete­nuti: allarme barconi – VIDEO

Die Folge: gestern und heute eine geballte Flut von neuen Landungen. Erst gestern Nach­mittag kam ein weiteres Boot mit 52 ille­galen Einwan­de­rern an Bord in Linosa an, ein weiteres Fahr­zeug wurde vor der Küste von Lampe­dusa abge­fangen und andere Ankünfte wurden in Trapani regis­triert. Im letz­teren Fall waren es drei klei­nere Boote. Aber auch am Abend zuvor wurden Neuan­kömm­linge auf der Insel Lampe­dusa mit zwei verschie­denen Booten regis­triert. Das erste mit fünf Tune­siern an Bord kam direkt am Fava­rolo-Pier an. Das zweite mit weiteren 40 Tune­siern an Bord wurde vor der Küste von der Finanz­wache abge­fangen und zum Pier eskor­tiert.

Eine Inva­sion von Tune­siern vermut­lich mit krimi­nellem Hinter­grund. Und womög­lich auch infi­ziert ange­sichts der stie­genden Zahlen von Coro­na­virus-Infek­tionen in Nord­afrika.

La rete dei pesca­tori tuni­sini che traghetta i clan­des­tini in Italia

Stefano Candiani und Nicola Molteni, Unter­staats­se­kre­täre des Innen­mi­nis­te­riums aus dem ehema­ligen Kabi­nett Salvini, sagen es rund­heraus: „Die Landungen an einem Tag belaufen sich auf mehr als 400 Ankünfte. Das ist Schuld der Regie­rung und der ange­sagten Mega-Amnestie von Bell­a­nova und der 5‑Sterne-Bewe­gung – heißt es in einer Pres­se­mel­dung der Lega Nord. Und weiters: „Italien wird erneut zum Flücht­lings­lager Europas: 2020 gab es in der Zeit vom 1. Januar bis 22. Mai bereits 4.445 Landungen gegen­über bloß 1.361 im glei­chen Zeit­raum des Jahres 2019. Häfen und Türen werden für ille­gale Einwan­derer von denje­nigen geöffnet, die bisher geltende Sicher­heits­ver­ord­nungen abbauen wollen.“

Der Ansturm tune­si­scher Boote ist neuer­dings mit einer „Mutterschiff“-Taktik verbunden:

Tune­si­sche Fischerk­ähne, die mit einer der NGOs in Verbin­dung stehen, fahren mit anderen klei­neren Booten im „Schlepptau“, wobei letz­tere zum gege­benen Zeit­punkt losge­lassen werden und in Rich­tung der sizi­lia­ni­schen Küsten und der verschie­denen ange­peilten Lande­punkte weiter­treiben. Sobald die kleinen Boote losge­lassen wurden, kehren die Menschen­schmuggler an Bord des Mutter­schiffs um und fahren nach Tune­sien zurück.

Eine ernst­hafte Regie­rung würde alle Tune­sier auf ein Kriegs­schiff laden und nach Tunis zurück verfrachten. Bloß gibt es in Italien derzeit keine ernst­hafte Regie­rung mehr…

Quelle und Beitrags­bild: VoxNews

 

6 Kommentare

  1. Die Schlepper und NGOs sind die wahren Gewinner diese Typen gilt es ding­fest zu machen dh einzu­buchten. Klare Ansage an die Marine jedes noch so kleine Boot mit Gewalt nach Tune­sien zurück zu schi­cken, auch mit Einsatz von Waffen, sonst wird Europa zum Heer­lager von krimi­nellen.

  2. Warum nimmt die Küsten­wache den „Chauf­feur“ (Kapitän kann man sowas nicht mehr nennen) eines schlep­penden Fischer­bootes nicht gleich fest wegen ille­galer Schlep­perei?

  3. Dann bekommt jeder vermut­lich 500€, aus dem Topf der EU und der Invasor wird weiter Rich­tung Norden geschickt. Ist doch sicher­lich Mutti das Ziel.

  4. Inva­sion wird nicht gestoppt…
    Der soge­nannte „Globale Pakt für sichere, geord­nete und regu­läre Migra­tion“ der am 10. und 11. Dezember 2018 in Marokko von den Mitglieds­staaten der Vereinten Nationen (UN) unter­zeichnet wurde, ist in Kraft getreten. Im Kern beinhaltet dieser Pakt die Gleich­stel­lung von Migranten aller Art, unab­hängig von ihrem legalen Status, mit echten Flücht­lingen, die einen Schutz­status genießen. Dies hätte zur Folge, dass künftig Staaten gemäß den neuen UN-Richt­li­nien gegen die „Menschen­rechte“ verstoßen würden, wenn sie ille­gale Einwan­derer ausweisen oder ille­gale Grenz­über­tritte unter Strafe stellen. Wann immer Menschen sich in einer „schwie­rigen“ Lage – wozu gemäß der UN schon Ernäh­rungs­un­si­cher­heit, Armut oder die „Folgen des Klima­wan­dels“ zählen – befinden, könnten sie beispiels­weise nach Europa kommen und Zugang zu allen sozialen Siche­rungs­sys­temen erhalten.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here