Ist der Westen schon tot?

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Die Ausrot­tung des kriti­schen Geistes ist das ulti­ma­tive Ziel, nach dem es für „Libe­rale“ kein Hindernis mehr geben wird

 

Von Tamás Fricz

Zu der im Titel gestellten provo­kanten Frage würde ich noch eine weitere hinzu­fügen: Was hält eine Kultur wirk­lich zusammen? Meiner Meinung nach ist es ihr Geist, ihre Denk­weise und die Sprache, die sie verwendet.

In den letzten ein oder zwei Jahr­zehnten befand sich die Denk­weise und der Geist, die Europa und den Westen im weiteren Sinne einst prägten, in einer Krise. Dies ist wich­tiger als jede andere mate­ri­elle Bedro­hung für die west­liche Welt. Aus diesem Grund, und das ist der entschei­dende Grund, können wir sagen, dass der Westen, wenn nicht bereits tot, so doch in tödli­cher Gefahr ist.

Natür­lich dürfen auch die mate­ri­ellen, greif­baren Bedro­hungen der euro­päi­schen Inte­grität nicht vernach­läs­sigt werden, mit denen wir schon seit einiger Zeit leben. Zunächst möchte ich die seit 2015 zuneh­mende Migra­tion und ihre Folgen erwähnen: die Isla­mi­sie­rung Europas, die leib­haf­tige Bedro­hung durch den Terro­rismus, die Verän­de­rung der national-ethni­schen Zusam­men­set­zung Europas zugunsten der musli­mi­schen Gläu­bigen, das Entstehen einer Art Eurabia, das keine Phan­tasie mehr ist. Forscher schätzen die Zahl der Menschen mit isla­mi­schem Hinter­grund auf dem Konti­nent derzeit auf etwa sechs bis sieben Prozent, und Experten sagen, dass die Prozesse weit­ge­hend unum­kehrbar sind, sobald der Anteil einer rassisch-kultu­rell-reli­giösen Minder­heit in einer Bevöl­ke­rung über 10 bis 15 Prozent steigt. Vor allem, wenn diese Minder­heit eine viel höhere Ferti­li­täts­rate hat – also mehr Kinder geboren werden – als die einhei­mi­sche Mehr­heit. Es gibt bereits viele Städte und Stadt­teile in West­eu­ropa (z.B. London, Rotterdam, Paris, Hamburg, Berlin, Wien, etc.), in denen der Anteil der Muslime und Menschen aus fremden Kulturen nahe der fünfzig Prozent liegt.

Es stimmt, dass die oben erwähnte Verschie­bung vorerst haupt­säch­lich West­eu­ropa betrifft und wir Mittel- und Osteu­ro­päer bewusst außen vor gelassen wurden. Aber wir können nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen, dass das, was im Westen vor uns passiert, uns nichts angeht, denn wir sollten nicht vergessen, dass die Muslime, wenn sie erst einmal in die west­li­chen Städte einge­drungen sind, diese früher oder später über­füllen werden, sie werden neue Plätze brau­chen und sie werden beginnen, sich auf die östliche Hälfte des Konti­nents auszu­breiten. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass eine der wich­tigsten Visionen der isla­mi­schen Reli­gion die Erobe­rung der Länder der Kuffar (Ungläu­bigen) ist, die Umwand­lung der Welt in ein großes Kalifat.

Natür­lich wissen wir, dass die massen­hafte, über­wie­gend ille­gale Migra­tion nach Europa kein Zufall ist, sondern dass dahinter eindeutig Absichten stehen, nämlich die der globalen Finanz- und Markt­elite, die diese seit Jahr­zehnten vertritt.

Aber sowohl die Migra­tion als auch die anti­na­tio­nalen Ambi­tionen der globalen Elite können abge­wehrt werden, solange der Geist und die Denk­weise der euro­päi­schen Kultur, die in der grie­chi­schen Philo­so­phie, dem römi­schen Rechts­denken und den mora­li­schen Normen des Chris­ten­tums verwur­zelt sind, bewahrt werden. Das ist die kultu­relle Basis, die sich im Laufe der Jahr­hun­derte zu einer Zivi­li­sa­tion entwi­ckelt hat, um es mit den Worten Oswald Speng­lers zu sagen, und die Europa und die weitere west­liche Welt (ameri­ka­ni­sche, kana­di­sche, austra­li­sche usw.) bis zum Ende des 20. Jahr­hun­derts geprägt hat.

Ich bin davon über­zeugt, dass der Westen in der Lage ist, selbst die größten mate­ri­ellen, mate­ri­ellen, physi­schen usw. Bedro­hungen abzu­wehren, solange er sich eine entwi­ckelte Denk­weise und einen Geist bewahrt, der ihn befä­higt, die Natur und Bedeu­tung der Heraus­for­de­rung zu sehen und zu verstehen und somit ange­mes­sene Antworten zu finden und zu schaffen, die die Form konkreter sozialer, poli­ti­scher, wirt­schaft­li­cher usw. Formen der Vertei­di­gung annehmen. Die Erho­lung von den beiden Welt­kriegen des 20. Jahr­hun­derts und sogar der Aufschwung in der zweiten Hälfte des Jahr­hun­derts sind ein eindrucks­voller Beweis dafür.

Aber hier und jetzt, im einund­zwan­zigsten Jahr­hun­dert, sind Europa und der Westen in echter Gefahr, gerade weil ihre Spiri­tua­lität und ihr intel­lek­tu­eller Charakter, die sie jahr­hun­der­te­lang befä­higt haben, im Vergleich zu anderen Zivi­li­sa­tionen die höchsten wissen­schaft­li­chen, poli­ti­schen, kultu­rellen, wirt­schaft­li­chen, künst­le­ri­schen, lite­ra­ri­schen usw. Leis­tungs­stan­dards zu errei­chen, sich auflösen und zerfallen. Und wenn diese Spiri­tua­lität zu zerfallen beginnt – und das sehen wir leider -, dann verliert der Westen seine Kraft und seine zivi­li­sa­to­ri­sche Über­le­gen­heit. Und dann beginnt der Prozess, den Spengler den „Unter­gang des Abend­landes“ nannte, wirk­lich. Seine abschre­ckende Prophe­zeiung der 1920er Jahre mag etwas verfrüht gewesen sein, im letzten Jahr­hun­dert war der von ihm als faus­tisch bezeich­nete Kultur­kreis noch erneue­rungs­fähig, aber jetzt könnte das, worüber er als hell­sich­tiger Visionär schrieb, Wirk­lich­keit werden.

Aber was ist der Geist und die Denk­weise, die Europa und den Westen im weiteren Sinne charakterisieren?

Der viel­leicht wich­tigste ist der kriti­sche Geist, der aus der grie­chi­schen Philo­so­phie stammt, die Fähig­keit, das, was in der Welt geschieht, von außen zu betrachten, zu analy­sieren und zu beur­teilen. Wir schaffen Begriffe, um Dinge zu benennen, wir führen wissen­schaft­liche Unter­su­chungen durch, wir akzep­tieren keine vorge­fer­tigten Erklä­rungen aus dem Steg­reif, wir hinter­fragen sie, wir suchen logi­sche, kausale Zusam­men­hänge mit Ereig­nissen in unserer unmit­tel­baren und weiteren Umgebung.

Dadurch ist der Euro­päer kein abhän­giger, gehor­samer Untertan irgend­einer Auto­rität, akzep­tiert keine Erklä­rungen und Inter­pre­ta­tionen ex cathedra, fragt immer wieder nach, und wenn er die Antworten nicht vernünftig findet, bricht er mit ihnen und sucht nach anderen Antworten. Daraus wiederum erwächst der Geist der Debatte, der auch ein Charak­te­ris­tikum des west­li­chen Menschen ist; von der grie­chi­schen Agora über parla­men­ta­ri­sche Debatten bis hin zu wissen­schaft­li­chen Diskursen stehen, konfron­tieren und prallen Argu­mente aufein­ander, und es gilt das Montesquieu’sche Gebot der Meinungs­frei­heit für alle Meinungen und Positionen.

Der kriti­sche Geist, das logi­sche Denken, die Suche nach Ursache und Wirkung, die Kultur der Debatte, all das schützt den west­li­chen Menschen vor Glau­bens­sätzen, Irra­tio­na­li­täten, unbe­weis­baren Behaup­tungen und ermög­licht eine Art Realismus, eine objek­tive Art, über die Welt zu denken.
Und genau diese intel­lek­tu­ellen Fähig­keiten, die die erstaun­liche Entwick­lung des Westens ermög­licht und unter­mauert haben, beginnen sich vor unseren Augen aufzulösen.

Aber wir müssen sehen, dass dies kein natür­li­cher Prozess des „Alterns“ ist, nicht die unver­meid­liche letzte Stufe des Prozesses von Geburt – Blüte – Tod. Sie wird von großen und umfang­rei­chen globalen Netz­werken mani­pu­liert, erzwungen und stimu­liert. Im Kern ist die globale Hinter­macht, die globale Finanz­markt­elite, seit Jahr­zehnten mit dem inter­na­tio­nalen libe­ralen Netz­werk verbündet, das den poli­tisch korrekten (PC) Diskurs im sozialen, kultu­rellen, wissen­schaft­li­chen, erzie­he­ri­schen, poli­ti­schen, privaten usw. Bereich verbreitet und den Weg für die im Great Reset (auch) ange­dachte komplexe Welt­ge­sell­schaft ebnet.

Diese PC-Sprache, oder besser gesagt Neu-Sprache, die vom globa­lis­ti­schen Netz­werk mit erstaun­li­cher Aggres­si­vität in die gesell­schaft­liche Kommu­ni­ka­tion einge­führt wird, soll die letzte und stärkste Basis des Euro­pä­er­tums, den Westen, seinen Geist und seine Denk­weise elimi­nieren und ausrotten. Libe­rale, die kommu­nis­ti­sche Methoden anwenden (kommu­nis­ti­sche Libe­rale), besei­tigen kriti­sches Denken in Univer­si­täten, Forschungs­werk­stätten, Schulen, Kultur, Arbeits­plätzen, sozialen Platt­formen usw. und schaffen statt­dessen sichere Räume, in die kriti­scher Geist, Debatte, Hinter­fragen nicht eindringen können. Sie erzeugen geschützte soziale Gruppen, über die nur nette Dinge gesagt werden können (siehe LGBTQI-Gruppen), sie gehen davon aus, dass alle Menschen gleich sind, was die Möglich­keit der Bewer­tung und Quali­fi­zie­rung ausschließt. Es gibt nur Offen­ba­rungen und Urteile, keine Argu­mente und Nach­weise. Die Geschichte wird abge­schafft, weil das Nach­denken über Geschichte zur Logik, zum Erkennen von Ursache und Wirkung in Bezug auf die Gegen­wart führt, und statt­dessen gibt es eine Kultur der Aufhe­bung, die Konstruk­tion einer Gegen­wart ohne Vergan­gen­heit. Sie errichten eine neue, unhin­ter­frag­bare Welt, in der die Sprache radikal umge­staltet wird, und jeder, der sich nicht an die Sprache dieser schönen neuen Welt anpasst, wird mit den brutalsten Mitteln elimi­niert, aus dem komplexen System des kommu­nis­ti­schen Libe­ra­lismus ausradiert.

Es ist auch offen­sicht­lich, dass der Islam durch dasselbe gekenn­zeichnet ist: die Verkün­di­gung unwi­der­leg­barer Offen­ba­rungen, das Ausspre­chen endgül­tiger und unbe­streit­barer Sätze – und hier fügt sich das Bild zusammen.

Die großen Jungs wissen ganz genau, dass das ulti­ma­tive Ziel die Ausrot­tung des kriti­schen Geistes des Westens ist, wonach es kein Hindernis mehr gibt. Und sie haben Recht.

Das Einzige, was den euro­päi­schen Geist retten kann, ist, wie wir bisher gesehen haben, eine harte, ja gnaden­lose Kritik an dem neuen Regime – dem kommu­nis­ti­schen Libe­ra­lismus -, die vor allem aus Mittel­eu­ropa kommen kann.

Der Autor ist Poli­tik­wis­sen­schaftler und wissen­schaft­li­cher Berater am unga­ri­schen Zentrum für Grundrechte

Quelle: Magyar Nemzet


10 Kommentare

  1. Barbara,heute erst habe ich Ihre Zeilen gelesen,Sie spre­chen mir aus der Seele, weise formu­liert, tröst­lich, die einzige Wahr­heit ‑Jesus Christus unser Vater-möge er uns allen beistehen, es ist finster geworden-wir können nur noch ihn um seine Hilfe bitten-hier­zu­lan­de­fühlt man sich verlassen, verloren,v e r r a t e n..Gott helfe uns …bald.

  2. Also einen Erzengel Gabril gibt es nicht – das ist Gabriel. Die schreiben das halt nur ohne „e“.

    Wenn wir von Anunnaki/Außerirdischen ausgehen, dann könnte es auch sein, dass sich da ein Anunnaki/Außerirdischer mit Flügeln vor dem M.hammed mate­ria­li­siert und ihm den ganzen Sch.iß ins Ohr gedrückt hat mit böser Absicht.

    Schau‘ hier die Abbil­dungen archäo­lo­gi­scher Funde von uralten Zeich­nungen von Menschen – da ist auch einer mit Flügeln dabei.

    www.pinterest.de/RB_666/anunnakisumermesopotamien/

    Das mal als Olter­na­tive zu der anderen mögli­chen Theorie, dass der M.hammed das nach Tagen allein in der Wüste auch einfach nur geträumt hat – so eine Art Wachtraum – viel­leicht in Trance.
    Jeden­falls ist dem meines Erach­tens keines­falls der Erzengel Gabriel erschienen (so es Erzengel gibt) – daher mein Hinweis auf das erzengel­un­ty­pi­sches Verhalten dieser Erschei­nung, wer oder was auch immer das war.

    Man sollte sich auch mal aus psycho­lo­gi­scher Sicht mit der Biografie des M.hammed befassen – da würden Psycho­logen sehr schnell fündig meines Erach­tens. – Vaterlos, mit 5 Jahren die Mutter verloren, bei zig Verwandten herum­ge­reicht, viel­leicht in den dama­ligen rauhen Zeiten dann auch von diesen übel behan­delt ohne Liebe und Zuwen­dung, viel­leicht trau­ma­ti­siert – also das ist ist für einen Psycho­logen schon gera­dezu ein klas­si­sches Bild für das was aus ihm wurde. – Solche Kinder entwi­ckeln ausge­prägte Minder­wer­tig­keits­kom­plexe und wenn es Kinder mit starkem Ego/Willen sind, dann wächst sich dieser oftmals zu einer Form von Größen­wohn und/oder Auser­wähl­ten­wohn i. V. mit Fana­tismus aus.

    Bei Dikta­tören (auch Fana­tis­mus­basis) die Biogra­fien anschauen wie z. B. bei dem Nörd­kö­reaner und auch bei dem Ödölf und sicher vielen anderen, finden wir im Kern vergleich­bare Biografien.

  3. Liebe Möslime und/oder sons­tige Anhän­ge­rInnen des Islöm, die vermut­lich ihr bei Tom 9 x Daumen ‚runter ange­klickt habt. 

    Ich bitte Euch, Euren eigenen Verstand und Euer Herz einzu­schalten und Euren Glauben, der nicht Wissen ist, mal beiseite zu legen – denn Glauben heißt nicht Wissen.

    Denkt einfach mal logisch mit:

    M.hammed trat im 6. Jahr­hun­dert n. Chr. auf den Plan. – Zuvor gab es den Isl.m noch nicht. Vorher waren alle Menschen entweder J.den, Christen oder Gläu­bige anderer Reli­gionen oder Natur­re­li­gionen – logi­scher­weise. So u. a. auch der Zoro­as­trismus im alten Persien – heute Iran. So war auch die Türkei christ­lich-byzan­ti­ni­sches Reich Konstan­ti­nopel, das dann zu Istanbul umbe­nannt wurde nach der mösli­mi­schen Erobe­rung. – Schaut euch die Links an und recher­chiert auch selbst bitte noch.

    Ergo waren auch Eure Urahnen und Urahn­innen einmal Christen, J.den oder AnhängerInnen/Gläubige anderer Glau­bens­rich­tungen. – Diese wurden alle zwangs­weise von M.hammed und seinen von ihm aufge­stellten Armeen isl.misiert – logi­scher­weise, denn vorher gab es keinen Isl.m.
    Vermut­lich wurden männ­liche Urahnen von Euch ermördet, verschleppt, versklavt von M.hammed und weib­liche Urahnen von Euch verge­wöl­tigt, verschleppt, zwangs­ver­hei­ratet, versklavt und zwangsislömisiert.
    So können viele von Euch aus Verge­wöl­ti­gungen Eurer zuvor christ­li­chen, j.dischen oder sons­tigen Glau­bens seienden Urahn­innen durch M.hammed und seine Dschöhöd-Armeen entstanden sein.- Ihr selbst stammt also logi­scher­weise alle durch die Bank von nicht­mös­li­mi­schen Urahnen ab, die alle durch M.hammed und seine Armeen grau­samstes Leid erfuhren, wenn sie nicht gleich abge­schlöchtet wurden. – Ihr alle stammt von „Ungläu­bigen“ ab, die Ihr Kufar/Kafir nennt und als recht­lose Nicht­men­schen, niederer als das Vieh, betrachtet, die es zu erobern und dem Islöm zu unter­werfen gilt nach dem Islöm.

    Ihr alle stammt aber selbst von diesen erst durch M.hammed als „Ungläu­bige“ bezeich­neten Urahnen ab, habt also selbst Kufar-/Kafir-Blut in Euren Adern.

    Wie kam M.hammed auf den Islöm? – Er war mehrere Tage alleine in der Wüste und als er zurückkam, behaup­tete er einfach ohne jegli­chen Zeugen, der Erzengel Gabriel sei ihm erschienen und hätte ihm diese Offenbarung/en gebracht. – Erst die mekka­ni­sche noch halb­wegs fried­liche und 20 Jahre später dann die medi­ni­sche Dschöhöd-Offenbarung. 

    Jetzt denkt bitte auch wieder logisch. Es gab und gibt keinen einzigen Zeugen für diese angeb­li­chen Offen­ba­rungen außer dem Erzengel Gabriel, den aber auch sonst niemand gesehen und gehört hat. – Der Erzengel Gabriel stand und steht aber leider nicht zu einer Zeugen­be­fra­gung zur Verfügung.
    Viel­mehr gibt sein von M.hammed geschil­dertes Verhalten diesem gegen­über Anlass zu Zwei­feln, ob es sich wirk­lich um den Erzengel Gabriel (so dieser exis­tiert) handelte. 

    Dieser meines Wissens nach zweit­höchste Erzengel sollte doch gewusst haben, dass M.hammed Analphabet war. – Trotzdem rüttelte und schüt­telte er ihn und schrie ihn an: „LIES“. – Also das passt nicht zusammen und ist kein erzengel­ty­pi­sches Verhalten.

    Dann muss ich mal Fragen, wie der All.h binnen 20 Jahren zu dieser Sinnes­wand­lung kam von einer noch halb­wegs fried­li­chen Offen­ba­rung zu dieser Dschöhöd-Offen­ba­rung, die offenbar dem M.hammed gerade recht kam.

    Dann fragt Euch mal, wozu über­haupt ein allmäch­tiger Gott insbe­son­dere die drei Welt­re­li­gionen Chris­tentum, J.dentum und Isl.m braucht, in denen ER sich unter jeweils anderem Namen als allmäch­tiger Gott ausgibt und warum ER dann diese Reli­gionen und ihre jewei­ligen Gläu­bigen unter­schied­lich bewertet und sie gegen­ein­ander aufspielt, aufhetzt, die einen erzählt, sie seien das „auser­wählte Völk“, den anderen erzählt, sie seien die einzig wahre Reli­gion und alle anderen müssten jeweils dieser unter­worfen werden, die Gläu­bigen der anderen Reli­gionen get.tet werden und die Welt­herr­schaft ergriffen werden – ggfs. mit Gewalt.
    Was ist das für ein Gott? – Wieso hat dieser allmäch­tige Gott die Menschen so brutal gemacht? – Wieso hat so ein Gott eine Schöp­fung auf der Basis von Fressen und Gefres­sen­werden geschaffen, in der seine Geschöpfe töten müssen um leben zu können?

    Ist es wirk­lich ein Gott?

    Dazu mal Sure 23, 12–14, Koran:

    islam.de/13827.php?sura=23

    Fragt Euch mal, wer diese „WIR“ sind, die da unter Anlei­tung des Team-Chefs, offenbar als Assis­ten­ten­team den Menschen als eine weitere Schöp­fung aus einem Auszug aus Lehm schufen – offenbar aus der Retorte, so wie diese es beschreiben (WIR schufen…).

    Ersetzt das Wort „Aufent­haltsort“ durch „Petri­schale oder Reagenz­glas“ – dann wird es klarer, dass es hier um Gentechnik geht.

    Wozu braucht ein Gott ein Assis­ten­ten­team, dass dann aus der Retorte Tiere und Menschen nach seiner Anlei­tung züchtet – wo ER doch einfach nur ES SEI zu sagen bräuchte?
    Es soll doch dieser Allmäch­tige alleine gewesen sein – wieso hat der da plötz­lich ein Assis­ten­ten­team und wozu braucht der Lehm, um Tiere und Menschen zu machen?

    Diese Fragen stellen sich auch hinsicht­lich der Genesis der Bibel, wo ein allmäch­tiger Gott sagt zu wem auch immer: „Lasset UNS Menschen machen, die UNS gleich seien“. – Wen meint er mit UNS? – Vermut­lich auch das Assis­ten­team aus Sure 23, 12–14, Koran. Und warum ihnen gleich und vor allem WIE ging das vermut­lich vonstatten? – GENTECHNIK. 

    Dieser GOTT mit seinem Götter­team hat vermut­lich dem Auszug aus Lehm noch diverses Genma­te­rial von sich und den Seinen da beigemixt.

    Wenn wir dann in der Bibel noch in Genesis 6 noch von den „Söhnen Gottes“ lesen, die sich die Töchter der Menschen nahmen wie sie wollten und mit denen dann noch Riesen­kinder zeugten, dann dürften erheb­liche Zweifel aufkommen, dass wir es mit einem echten GOTT zu tun haben, der unter den Namen „HERR GOTT“, Jahwe, All.h sich den von ihm und seinem Team gentech­nisch erschaf­fenen oder modi­fi­zierten Menschen (erst den Affen, dann daraus den Menschen, denn sie schufen ja erst die Tiere) firmiert und sich den Menschen als GOTT, Jahwe, All.h (etc.) ausge­geben hat.
    Ich denke hier mal eher an die Anunnaki und empfehle, sich mal über die schlau zu machen und die Puzzle­teile frei von jegli­chem reli­giösem Glauben zusam­men­zu­fügen – das gilt natür­lich ach für alle Gläu­bigen anderer Religionen.

    Würde ein wirk­lich liebender Gott seine „Kinder“/Geschöpfe gegen­ein­ander ausspielen, sie gegen­ein­ander aufhetzen, sie unter­schied­lich bewerten, die Frauen und Mädchen der Willkür des männ­li­chen Menschen unter­werfen, die Mutter Erde seiner Willkür unter­werfen? – Ich meine mal nicht. – Liebende Eltern würden das niemals tun, sondern auf Frieden, Einig­keit und gegen­sei­tige Achtung hin erziehen und alle gleich lieben.

    Vor der brutalen Macht­er­grei­fung durch das Patri­ar­chat wurde von allen Menschen die „Große Mutter“ verehrt als das leben­s­chen­kende, leben­näh­rende, ausglei­chende, liebende Leben.

    Die Gesell­schaften waren egalitär und Hohe­priester und Hohe­pries­terIn waren absolut gleich­be­rech­tigt auf Augen­höhe wie alle Männer und Frauen. – Sie sorgten für das Wohl aller und es waren weitaus fried­li­chere Gesellschaften.

    Dann ergriffen offenbar aus welchem Grund auch immer frau­en­has­sende Patri­ar­chen brutal die Macht, ersetzten die „Große Mutter“ durch diesen Mann-Vater-Gott und sein nega­tives lebens­feind­li­ches, leben­zer­stö­rendes, krie­ge­ri­sches Prinzip und erfanden diese patri­ar­cha­li­schen Reli­gionen, die bereits so viel Blut vergossen haben, die Mutter Erde mit unfass­baren Menschen an Blut tränkte und es bis heute tut.

    Es gibt keinen einzigen plau­si­blen Grund, warum Menschen mit weib­li­chen Geschlechts­merk­malen weniger wert sein sollen als Menschen mit männ­li­chen Geschlechtsmerkmalen.

    Es gibt keinen plau­si­blen Grund, warum Menschen anderen Glau­bens oder ohne Glauben mehr oder weniger wert sein sollen.

    Wir kommen alle aus derselben Urquelle, sind alle Teil­wesen des einen einzigen Allwe­sens, das alles ist, was je war, ist und sein wird und sind in Wahr­heit somit alle „Geschwister“.

    Es ist quan­ten­phy­si­ka­lisch und astro­phy­si­ka­lisch schon lange erwiesen, dass das ganze All ein einziger sich ganz­heit­lich entwi­ckelnder Orga­nismus ist, in dem alle seine Teil­wesen mitein­ander in Verbin­dung stehen – es gibt keinen Grund für all das Trachten nach Unter­wer­fung vermeint­lich anderer, nach Herr-schaft über andere, nach Unter­wer­fung Anders­den­kender, Anders­gläu­biger und/oder Nichtgläubiger.

    Ich würde alle Röli­gionen abschaffen und durch „Ethik für alle nach der Goldenen Regel“ ersetzen. – Die „Goldene Regel“ besagt: „Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg‘ auch keinem/keiner anderen zu“ oder anders­herum: „Behandle andere so gut wie Du von ihnen behan­delt werden willst“ und „Die Frei­heit des/der Einen endet dort, wo die Frei­heit des/der Anderen beginnt“.

    Wenn alle dies beher­zigen und befolgen würden, wäre sofort Ruhe und Frieden, Liebe, Wahr­heit, Herzens­güte, nichts Böses würde mehr geschehen und alle würden einander als Teil­wesen des ALL-EINEN, des einen Allwe­sens, das all-es ist, was je war, ist und sein wird, achten und von Herzen lieben.

    Ich bitte Euch, liebe M.slime, über­prüft dies alles mit eigenem Herzen und Verstand mit freiem Geist und freiem Herzen und folgt der Logik.

    Es wurde genug Blut vergossen, genug gelitten, genug der Mutter Erde angetan. – Genug ist genug.

    Was war, können wir nicht ändern, aber wir können heute aufhören mit all dem Bösen, all der Gewalt, all dem Übel und mit- statt gegen­ein­ander sein wie vorste­hend beschrieben.

    Ich wünsche Euch einen freien Geist und Ein-sicht. 🙂

    • Traurig
      Es gibt nur einen Gott, den drei­fal­tigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Dieser Gott ist die Liebe, deshalb muss er drei­faltig sein, denn wer lieben will, braucht ein Gegen­über, das er lieben kann. Wenn dieser, weil er auch Gott ist, voll­kommen zurück­liebt, ist diese Liebe eine Person, der Heilige Geist. Gott hat den Menschen als Abbild geschaffen. Der Mensch soll nicht allein bleiben, er soll heiraten, die Ehepaare sollen einander lieben und aus dieser Liebe entsteht das Kind. Leider aber sind die Menschen nicht mehr voll­kommen, wie sie geschaffen waren, sie sind gefallen, weil sie der Versu­chung zur Sünde zuge­stimmt haben, weil sie der „Herr­schaft der Liebe“ nicht gehorsam sein wollten, so wie z.B. Jugend­liche den Ratschlägen der Eltern nicht mehr gehorsam sein wollen und in ihrem Unver­ständnis all das wählen wollen, was ihnen schadet.
      Wer aber war der Versu­cher zur Sünde. Es war Satan, der Höchste der Engel, der gefallen war, weil er auch nicht der Liebe dienen wollte, sondern sündigen. Durch die Sünde ist der Tod in die Welt gekommen, mit all seinem Kummer und Leid. Denn mit jeder Sünde gibt die Mensch­heit dem „Herr­scher dieser Welt“, dem Satan mehr Macht, die seine Instru­mente, unsicht­bare Macht­eliten und soge­nannte Phil­an­tropen gemäß Schwab´s Reset zur Verskla­vung der Mensch­heit umsetzen wollen und werden, wenn wir nicht wieder zum drei­fal­tigen Gott zur Liebe, Wahr­heit, Gerech­tig­keit umkehren.
      Geschicht­lich richtig ist, dass es zunächst Heiden gab, ein Sammel­be­griff für alle Menschen, die den drei­fal­tigen Gott noch nicht kannten, deren Wahr­heit und Weis­heit aber auf Ihn hinweisen. Zuerst hat sich Gott dem Volk der Juden teil­weise geof­fen­bart und mit ihnen den Alten Bund geschlossen. In diesem hat Er das Kommen des Messias zuge­sagt. Mit Jesus Christus dem Sohne Gottes, dem den Juden verhei­ßenen Messias, hat Er sich ganz geof­fen­bart, Seine Liebe, Seine Barm­her­zig­keit. Sein Sohn ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Wer würde seinen Sohn solche Qualen erdulden lassen für andere, ich, Sie? Sein Volk, die Juden haben das nicht erkannt, sie warteten auf einen irdi­schen Mäch­tigen, offenbar einen Kriegs­herrn, der sie vom Joch der Römer befreit. Jesus hat von einem viel Größeren Joch befreit, dem der Sünde, der Taten gegen die Liebe.
      Wie kommen immer nur alle darauf, den im Koran genannten „Engel“ Gabril als Erzengel Gabriel zu sehen? Richtig, der Erzengel Gabriel verhält sich anders, denn er ist ein Bote abso­luter Liebe. Der Islam ist die einzige nach­christ­liche „Reli­gion“, ein Produkt des Geistes des Vernei­nens der Liebe, des Vernei­nens der Barm­her­zig­keit, des Vernei­nens der Gerech­tig­keit, der Versatz­stücke aus dem Judentum und dem Chris­tentum nahm und in seiner Weise umdeu­tete. Vieles, was wir aus dem Chris­tentum kennen, ist dort in seiner Vernei­nung zu finden. Beson­ders zur öster­li­chen Zeit fällt es auf. Nicht Fasten zur Befreiung des Geistes von seiner Belas­tung durch irdi­sches Wohl­ergehen im Essen und Trinken unter Berück­sich­ti­gung der Gesund­heit, sondern Fasten gegen die Gesund­heit am Tage, um in der Nacht alles nach­zu­holen. Der drei­fal­tige Gott ist nicht der Geist eines Uhrma­chers und der Unter­wer­fung, sondern der Geist, der den Menschen die Frei­heit geschenkt hat und keine Unter­wer­fung, sondern Liebe will, die immer ganz frei­willig ist.
      Und für die, die kirchen­kri­tisch sind. Wir glauben weder an Bischöfe, noch an den Papst, sondern an Gott. Papst und Bischöfe sind Menschen wie wir, wer kann hier den ersten Stein werfen? Doch sie sind bestellt zur Spen­dung der Sakra­mente, der Hilfen, die Gott, der um die Realität des gefal­lenen Menschen weiß, diesen als Hilfen schenken will.
      Nehmen wir sie dankbar an. Ich kann keinen Menschen ändern, aber ich kann mich selber ändern, fangen wir in dieser öster­li­chen Zeit an.
      Jesus ist aufer­standen, Er ist das Leben, verlassen wir unsere Kultur des Todes, der Abtrei­bung, der Eutha­nasie, des Mord- und Totschlags.

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  4. @Tom

    Korrekt. – Der islö­mi­sche Eröbe­rungs­földzug begann 600 n. Chr. und dauert bis heute an. – Die Kroiz­züge als Antwort darauf dauerten von ca. 1000 bis 1300 n. Chr..

    de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug

    Inter­es­sierte bitte unter „Vorbe­mer­kungen – Allge­meines“ lesen.

    Hier noch Fakten von Bill W. in Kurzfassung:

    www.youtube.com/watch?v=h‑BleIBGYu0

    Hier die längere Fassung:

    www.youtube.com/watch?v=AO582qTPEyo

    islamreligionddesfriedens.blogspot.com/2011/12/1400-jahre-islamische-expansion.html

    Diese Aufzäh­lung ist m. E. noch unvoll­ständig. – Es ist z. B. nicht der Dschöhöd im ehemals christ­li­chen Libanon aufge­führt, der erst vor wenigen Jahr­zehnten im Libanon erfolgte. Ein Christin, die in die VSA flüchten konnte, berichtet, wie es ablief und was die Möslime den dortigen Lönken sagten, die dem Islöm dort an die Macht verholfen hatten wie auch hierzuland:

    www.youtube.com/watch?v=IbDCzm0PqX0

    und hier noch ein Inter­view mit ihr:

    www.youtube.com/watch?v=IbDCzm0PqX0

  5. Die Kreuz­fahrer gingen ins Heilige Land, um es nicht nur zu erobern, sondern um die Muslime nach dem Anruf Konstan­ti­nopel Papst aus Europa und Jeru­salem zu vertreiben. Es dauerte viele Kreuz­züge, um dies zu errei­chen. Nur dass letzte gelang nicht.

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  6. Das „Liber­al­lala-Gerede“ führt nicht weiter. Sicher ist der „kommu­nis­ti­sche Libe­ra­lismus“ keine Lösung. Nicht zuletzt, weil er auf dem bei Intel­lek­tu­ellen beliebten „Orewell‚schen Doppel­denk- und Doppel­sprech“ beruht. Dies setzt den Denk­fehler von Hork­heimer aus den 20er Jahren fort, der den KommU­NISmus als eine libe­rale Gesell­schaft sah. Das betonte Allheil­mittel des sog. west­li­chen kriti­schen Denkens – die Vernunft – wurde durch die *Aufklä­rung* als „Mutter der Moderne“ verhunzt, die bereits G.W. Hegel als *Aufklä­richt* bezeich­nete. Man will nicht wahr­haben, dass „Vernunft“ oft in „Unver­nunft“ umschlägt. Die Wissen­schaftler sind sich nicht einmal einig, ob Vernunft = Verstand ist oder mehr ausmacht. Es war bereits eine Schwäche von Kant, dass man 100 Seiten über die „empi­ri­sche Vernunft“ lesen musste, bevor in e i n e m Satz der Begriff „Unver­nunft“ erwähnt und vage bedauert wird. Die tradi­tio­nelle *Aufklä­rung* ist nicht mehr haltbar.

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    • Der Autor trifft hier eine bemer­kens­werte Unter­schei­dung, indem er explizit den Begriff des „kommu­nis­ti­schen Libe­ra­lismus“ benutzt. 

      Wenn Wissen­schaftler tatsäch­lich nach Wegen suchen, die Vernunft dem Verstand gleich­zu­setzen, so ist das zumeist doch ein viel zu großer Schuh. Da hilft kein vorlautes Schnat­tern unserer „Neuphi­lo­so­phen“. Kants „Aufklä­richt“ ist nun mal ein anderer als der eines Hegel.
      Diese Haus­auf­gaben zu machen, ist sicher nicht einfach, vermut­lich sogar unlösbar. Ich würde mir das nicht anmaßen wollen.

      Sind wir auf den Wegen der Aufklä­rung irgendwo viel­leicht nur falsch abgebogen?
      Und wenn ja, können wir noch an diese Wegzwei­gung zurück­kehren? – dort hin, wo wir den Weg der „tradi­tio­nellen Aufklä­rung“ verließen…
      War es wirk­lich erst Hork­heimer, der uns den Weg wies, den der alte Karl von Trier 1848/49 gepflas­tert hatte?

      Wer den Raum­ord­nungs­plan erstellte, auf dessen Basis Marx beginnen durfte, den Weg zu pflas­tern, ließe sich heraus­finden und benennen. Aber das dürfen wir ja schon lange nicht mehr, das wäre nicht PC. – Und schon wieder grüßt Derrida.

  7. Es stimmt mich sehr zuver­sicht­lich, daß der Autor Tamás Fricz wissen­schaft­li­cher Berater am unga­ri­schen Zentrum für Grund­rechte ist.
    Es bedürfte noch vieler weiterer „Bewahrer des kriti­schen Geistes des Westens“ von seinem Stande. Aus der „Frank­furter Schule“ werden die aber leider nicht kommen.

  8. Wie gerne würde ich doch wenigs­tens einer einzigen der getrof­fenen Aussagen wider­spre­chen. So sehr ich mich bemühe, es mag mir nicht gelingen.
    Bemer­kens­wert für mich ist die punkt­ge­naue Bestim­mung der kultu­rellen Basis aus grie­chi­scher Philo­so­phie, römi­schem Recht und mora­li­scher Normen, deren Ursprung der Autor dem Chris­tentum zuschreibt. Aus Gründen der Verein­fa­chung kann ich ihm auch in diesem Punkt zunächst unein­ge­schränkt zustimmen.

    In der mir eigenen stets kriti­schen Distanz zum Glauben, und damit meine ich viel­mehr „das“ Glauben als „den“ Glauben, komme ich zu nahezu den selben „mora­li­schen Normen“, wenn ich die anzu­stre­benden Werte auf einem Funda­ment euro­päi­scher Philo­so­phie errichte.
    Das funk­tio­niert sogar ganz ohne einen impor­tierten Wüsten­gott, ohne die Legenden aus fernen Regionen und sogar ohne eine Unter­wer­fung gegen­über denen, die für sich selbst das mäch­tige Original bewahrten, während sie für andere Völker ein vergleichs­weise ohnmäch­tiges Derivat schufen.

    Die alten „Götter des Nordens“, wenn ich sie mal so kate­go­ri­sieren möchte, will ich keines­wegs zurück­haben. Götter sind etwas für die Kinder und die Einfäl­tigen, für die funk­tio­nalen Analpha­beten, an die sich der Kleine Kate­chismus wendet und gerne wenden darf.

    Es kostet sicher viel Zeit und Mühe, die Maxime zu begreifen oder gar zu entwi­ckeln, „…durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allge­meines Gesetz werde“.
    Doch genau das ist die intel­lek­tu­elle Qualität aufge­klärter Euro­päi­scher Völker. Sie zu verwäs­sern und letzt­lich auch aufzu­lösen, kann man mit gutem Recht als ein histo­ri­sches Verbre­chen brandmarken.

    Was uns vor dem finalen Nieder­gang bewahren könnte, sind starke Götter oder starke Geister.
    – Die einst starken Götter sind tot. Die einst mäch­tigen Nordi­schen Urgötter wurden wegmis­sio­niert – das wird in weiten Kreisen heute noch beju­belt und gefeiert.
    – Das Chris­tentum stellte einen Gott in den Mittel­punkt der Anbe­tung, ohne zu bemerken, daß es nie der eigene war und daß er in Europa nicht die geringste Wurzel hatte.
    Mangels Anwe­sen­heit des Origi­nals wurde zudem ein zu vergot­tender Stell­ver­treter instal­liert, und die Massen wollen dessen ideo­lo­gi­schen Hinter­grund nicht einmal erkennen.
    – Wenden wir uns also an die starken Geister, die Euro­päi­schen Philo­so­phen, die großen Denker aller Epochen!

    Im Ergebnis werden wir dann, so wir ihrer Inspi­ra­tion folgen, vermut­lich „Christen“ sein.
    Christen, die nicht wimmernd vor Heiligen krie­chen, sondern aufge­klärte vernünftig denkende und handelnde Menschen, die in Stolz und Würde die Früchte kultu­rell eigenen Denkens zur höchsten Reife bringen.
    (auch Oswald Spengler wäre uns sicher nicht gram, wenn es uns gelänge, den Nieder­gang zu meiden)
    Stark, selbst­be­wußt, zu Frei­heit und Selbst­be­stim­mung fähig.
    Ob das wohl möglich ist?

    Frohe Ostern!

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