Ist ein Bauzaun ein „ille­gales Gefängnis“ aber Quaran­täne keine „Lager­haft“?

Stacheldraht-Prozess gegen Waldhäusl wegen Stacheldraht um Flüchtlingslager
Stacheldraht um Asylantenlager in Drasenhofen: "Illegales Gefängnis" für teils illegal eingereiste angeblich minderjährige Psychos führt zur Anklage gegen FPÖ-Landesrat Waldhäusl (Bildmontage Unser-Mitteleuropa)

Während öster­rei­chi­sche Volks­schul­kinder seit zwei Jahren mit sinn­losen Tests gequält, in Isola­tion gesperrt und hinter Masken gesteckt werden, muss sich der FPÖ-Landesrat Gott­fried Wald­häusl jetzt wegen angeb­li­chen Amts­miss­brauch vor Gericht verant­worten. Konkret wirft man ihm vor, gegen Kinder‑, Flücht­lings- und Menschen­rechte verstoßen zu haben, weil er einen Bauzaun mit einer Reihe Stachel­draht um das Flücht­lings­lager in Drasen­hofen aufstellen und es durch Sicher­heits­kräfte schützen ließ. Es sei ein „ille­gales Gefängnis“, so die Anklage.

 

Sind Schre­ber­gärten „Ille­gale Gefängnisse“ ?

Wenn es danach geht ist jeder zweite Schre­ber­garten, alle Baustellen und gesi­cherte Firmen­ge­lände sowie prak­tisch jede Alm ein ille­gales Gefängnis.
Der Wiener Anwalt Georg Zanger, der Wald­häusl wegen des angeb­li­chen „Frei­heits­ent­zugs“ im Zusam­men­hang mit dem abge­le­genen Asyl­quar­tier für Jugend­liche in Nieder­ös­ter­reich ange­zeigt hat, spricht davon, dass die „trau­ma­ti­sierten, schutz­be­dürf­tigen Jugend­li­chen in psychi­sche Bedrängnis gebracht“ wurden.
Wenn man einhei­mi­sche Impf­freie vom öffent­li­chen Leben ausschließt und in Isola­tion zwingt ist das natür­lich völlig OK, dagegen spricht ja nichts – die werden dadurch nicht in psychi­sche Bedrängnis gebracht.
Die Asylanten hingegen hätte man einer „die Persön­lich­keits­ent­wick­lung desta­bi­li­sie­renden Maßnahme unter­worfen“, so der Vorwurf (siehe NÖN-Bericht­erstat­tung 1.) ) – dem stehen zwei Jahre Maskenzwang für Volks­schüler gegen­über, gegen die nicht geklagt wird (schließ­lich sind das keine, häufig illegal einge­si­ckerten, „Schutz­be­dürf­tigen“). Als wenn diese Kinder (die wirk­lich Kinder sind!) durch die Maßnahmen, denen sie unter­worfen wurden nicht in einem „die Persön­lich­keits­ent­wick­lung desta­bi­li­sie­rende Zustand“ gebracht worden wären.

Statt einen Stachel­draht um auffäl­lige „noto­ri­sche Unru­he­stifter“ zu ziehen und sie zu über­wa­chen, müssen die um ihre Sicher­heit besorgten Anwohner in der Umge­bung solcher Einrich­tungen selber ihre Grund­stücke mit Stachel­draht und Wach­hunden schützen – zumin­dest wenn es nach den Gutmen­schen geht, die in der Video­über­wa­chung des Geländes eine „Einschüch­te­rung“ der (angeb­lich) unbe­glei­teten minder­jäh­rigen Flücht­lingen sehen will.
Welche Frücht­chen dort unter­ge­bracht wurden, kann man in den Nach­richten 2.) erfahren – vom einfa­chen Geis­tes­ge­störten bis hin zum Psycho-Mörder ist dabei alles vertreten und allein das würde mehr als nur eine Reihe Stachel­draht auf einem Bauzaun rechtfertigen.

Lager­haft für das Volk!

Manch einer erin­nert sich viel­leicht noch an das hyste­risch gekreischte „Lager­haft“ des seiner­zei­tigen roten Bundes­kanz­lers Faymann. Heute stimmen die SPÖ-Poli­tiker im Bundesrat mehr­heit­lich für die Impf­pflicht und deren Vorsit­zende Pamela Rendi-Wagner plädiert seit jeher für diese „Lager­haft“ für die ganze Bevöl­ke­rung, die sich jetzt „Lock­down“, „Quaran­täne“ und „Schutz­maß­nahme“ nennt und sich insbe­son­dere gegen Impf­freie richtet.

Dabei steht weder fest ob die in Drasen­hofen unter­ge­brachten Leute wirk­lich Minder­jäh­rige waren, noch weiß man sonst irgend etwas über die Ankömm­linge aus aller Herren Länder – auch nicht welche Gefahr von ihnen ausgehen mag. Weder im Sinne einer Seuche noch als Isla­mist, Krimi­neller, Psycho­path, oder was auch immer.

Denn während man alle Bürger zwangs­weise impfen lassen will (auch wenn man es als „Pflicht“ dekla­riert, bleibt es ein Zwang) ist das Röntgen des Hand­wur­zel­kno­chens zur Alters­fest­stel­lung eines angeb­lich minder­jäh­rigen (und meist ille­galen) Eindring­lings „menschen­un­würdig“.

Contact-Tracing OK, aber Smart­phones von Asylanten auslesen nicht?

Auch das Auslesen der Handy­daten der ille­galen Ankömm­linge ist natür­lich „menschen­un­würdig“ und ein uner­laubter Eingriff in Persön­lich­keits­rechte und die Privat­sphäre. Dem gegen­über ist es aber völlig in Ordnung, wenn die eigenen Bürger nahtlos über­wacht werden und sie Krethi und Plethi ihre Gesund­heits­daten offen­legen müssen.
Während wir uns vor den vielen „Subva­ri­anten von Omikron und Corona“ schützen müssen sind die vielen Subva­ri­anten der isla­mis­ti­schen Gefährder kaum der Rede wert. Ob Isla­mi­scher Staat, Boko Haram, Taliban, al-Qaida, oder sons­tige Isla­misten, Sala­fisten, Jiha­disten … alles kein Problem, so lange wir uns nur auf Omikron konzentrieren.

Maskenzwang für Kinder fällt – ein Triumph?

Heute wird es schon beju­belt, wenn der Maskenzwang für die öster­rei­chi­schen Volks­schüler im Turn­un­ter­richt fällt. Welch eine Errungenschaft!

So ist „Yes We Care“-Frontmann Daniel Landau im heutigen Cafe Puls4-Inter­view über­glück­lich, dass der „Druck und die Angst“ von den Jüngsten genommen wird. Druck und Angst, die nicht von Corona sondern von der Regie­rung und ihren jahre­langen sinn­losen Maßnahmen erzeugt wurde und die er selber mit seinen Aktionen unter­stützt. Kein Wunder, daß er kein stren­geres Wort gegen die Schi­kanen, denen die Schul­kinder ausge­setzt waren und weiterhin sind, findet, wenn er den Kindern unter­stellt sie müssten Angst haben das Virus aus der Schule nach Hause zu bringen und ihre ganze Verwandt­schaft anzustecken.
Sein Bruder, der Caritas-Präsi­dent Michael Landau wetterte aller­dings heftig gegen Wald­häusl, der bereits mehr­mals die Unter­brin­gungs­kosten der Flücht­linge im Caritas-Heim St. Gabriel bean­standet hatte, wie der Stan­dard 3.) berichtet und seiner­zeit sogar Van der Bellen auf den Plan rief, der der Caritas zuge­stand „Empa­thie­de­fi­zite“ bei der dama­ligen türkis-blauen Regie­rung zu verorten, während er es lt. ORF 4.) nicht in Ordnung fand die „Asyl­in­dus­trie“ und „Profit­gier“ der Caritas anzusprechen.
Damit ist wohl klar welche Prio­ri­täten die Gutmen­schen haben.

Auf den Ausgang des Prozesses kann man jeden­falls gespannt sein. Wenn Wald­häusl schuldig gespro­chen werden sollte, dann ist die gesamte Poli­ti­ter­riege und alle ihre Erfül­lungs­ge­hilfen, die das ganze Volk zwei Jahre lang in ein Gefängnis aus Masken, Tests, Quaran­täne und Lock­downs gesperrt hat eben­falls sofort wegen Amts­miss­brauchs anzu­klagen. (Trans­da­nu­bier)

 

QUELLENANGABEN:
1.) Bericht­erstat­tung zum Wald­häusl-Prozess in den Nieder­ös­ter­rei­chi­schen Nach­richten > 2.) Heute: Mödlinger Bürger waren über die Verle­gung der Frücht­chen aus Drasen­hofen besorgt
3.) Stan­dard über die Kontro­verse Wald­häusl vs. Caritas
4.) ORF Meldung zur Asyl-Debatte zwischen Caritas und Waldhäusl 

 

7 Kommentare

  1. Das ist so wen eine Öster­rei­cherin von so einem soge­nannten Asylanten getötet wird schreit man nur kurz auf! Aber wehe man versucht die Bevöl­ke­rung von Über­griffe von den soge­nannten Asylanten zu beschützen dann landet man vor Gericht! Es ist Zeit das wir das Volk von Öster­reich Öster­reich in ein neues Zeit­alter bringen und alle Globa­li­sie­rung fern halten von unserem Land!

  2. Man sollte den Hinter­grund nicht igno­rieren. Alle Insassen hatten kein Asyl bekommen. Alle Insassen waren straf­fällig geworden. Alle Insassen waren nur auf dem Papier minder­jährig. Hätten sie abge­schoben werden dürfen, gäbs keinen Stacheldraht.

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  3. Viel­leicht wäre es besser gewesen keine Zaun, keinen Stachel­draht dort zu montieren. Viel­leicht hätte sich das Problem dadurch lösen lassen, dass es der Bevöl­ke­rung der Umge­bung möglich gemacht worden wäre, auf die armen Minder­jäh­rigen einzu­wirken. Einzig die Sprach­bar­riere hätte dabei ein Hindernis darstellen können. Dann müsste man sich halt mit Händen und Füßen helfen.

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  4. Die einzig rele­vante Frage ist: Konnten die Betrof­fenen jeder­zeit unbe­hin­dert rein und raus? Wenn ja dann ist es kein Gefängnis, fertig. Dürfen sie über­haupt unbe­schränkt rein und raus? Wenn nicht dann ist das ganze Theater sowieso unsinnig.

    Und wenn man, was einzig sinn­voll wäre, ille­gale Einreise gleich an den Außen­grenzen abweist und einzelne ilegale Über­tritte sofort zurück­ver­frachtet dann hätte man diese (und so einige andere) Probleme erst gar nicht.

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  5. Nach Danmark und Norwegen: Schweden hebt alle Restrik­tionen auf mit Begrün­dung, die auf eine Rück­kehr des gesunden Menschen­ver­standes und der Vernunft schließen lässt. – Dieser sollten sich jetzt auch Astria und Doit­sche­land schnells­tens besinnen, denn wer sich mit dem Sat-AN einlässt, hat am Ende immer verloren – auch sein eigenes Leben – m. E..

    de.rt.com/europa/130945-nach-danemark-norwegen-nun-auch/

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