Italien: Anklage gegen drei NGOs wegen Beihilfe zum Menschenschmuggel

Foto: ReactNieuws

21 Personen von drei so genannten „Rettungs“-NGOs, darunter ‚Save the Children‘, ‚Ärzte ohne Grenzen‘ und ‚Jugend Rettet‘, werden demnächst vor italie­ni­schen Gerichten als Ange­klagte erscheinen. Sie werden beschul­digt, mit krimi­nellen Menschen­schmugg­lern zusam­men­ge­ar­beitet zu haben.

Die schwei­ze­ri­sche fran­zö­sisch­spra­chige Zeitung Le Temps konnte die 651 Seiten der Ermitt­lungen einsehen, die von Richter Maurizio Agnello in Trapani durch­ge­führt wurde. Nicht weniger als 21 Personen, darunter Italiener, Deut­sche, Spanier, Fran­zosen, Belgier und Briten, werden sich demnächst wegen Beihilfe zum Menschen­schmuggel vor Gericht verant­worten müssen. Sie riskieren Strafen zwischen vier Monaten und 20 Jahren Gefängnis. Die Ange­klagten haben am 2. März 2021 den Abschluss­be­richt der Staats­an­walt­schaft erhalten und haben nun zwanzig Tage Zeit, ihre Entgeg­nungen dem Staats­an­walt mitzu­teilen, der dann die Ankla­ge­schrift vorbereitet.

Laut dem langen Doku­ment hatten die „Rettungs­or­ga­ni­sa­tionen“ enge Verbin­dungen zu liby­schen Menschen­schmugg­lern aufge­baut. Sie waren die ersten, die es erfuhren, wenn Boote voller Migranten abfuhren, damit sie die ersten sein konnten, um sie auft­nehmen und auf diese Weise den offi­zi­ellen Migra­ti­ons­diensten zuvor­zu­kommen. Die drei NGOs sollen gemeinsam gehan­delt und „das von den italie­ni­schen Behörden einge­rich­tete System umgangen“ haben.

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Im Oktober 2017 hatte die italie­ni­sche Polizei bei einer Durch­su­chung auf dem von „Save the Children“ gechar­terten Schiff „Vos Hestia“ Computer und Mobil­te­le­fone beschlag­nahmt. Unter anderem fanden die Ermittler ein Video, auf dem zu sehen ist, wie die Schleuser die Mitglieder der NGO auf See direkt darüber infor­mierten, dass bald ein volles Boot mit Migranten von der liby­schen Küste ablegen würde. Kurze Zeit später sind die „Flücht­linge“ tatsäch­lich da und klet­tern auf das Rettungs­schiff, ange­führt von einem Mann, der als Orga­ni­sator der ille­galen Aktion beschrieben wird. Auch er geht an Bord des von der NGO gechar­terten Schiffes, löst sich aber in Luft auf, nachdem dieses in einem italie­ni­schen Hafen anlegte.

Ein Under­cover-Poli­zei­be­amter, der als „Helfer“ in die NGO-Teams einge­schleust wurde, konnte eben­falls massen­haft Infor­ma­tionen über die unse­riösen Machen­schaften der NGOs sammeln.

Eine weitere wich­tige Infor­ma­ti­ons­quelle für die italie­ni­sche Polizei ist eine WhatsApp-Gruppe namens Huma­ni­ta­rian SAR (für „Suche und Rettung“), an der 69 Personen teil­nahmen. Einige Nach­richten enthielten Berichten zufolge GPS-Koor­di­naten für Verab­re­dungen mit den Booten der Schmuggler. Die Ermittler zitieren auch ein Gespräch zwischen zwei Mitar­bei­tern von „Save the Children“: Einer von ihnen sagte, er habe „Infor­ma­tionen über Menschen­händler gesehen“ und empfahl, diese zu löschen.

Die italie­ni­sche Polizei hat auch Dutzende von Tele­fon­ab­hö­rungen proto­kol­liert. Am 23. März 2017 soll sich ein Einsatz­leiter von „Ärzte ohne Grenzen“ bewusst gewei­gert haben, Infor­ma­tionen über die Anwe­sen­heit eines Bootes mit fast 500 Migranten etwa 20 Seemeilen vor der liby­schen Küste an die Koor­di­nie­rungs­stelle in Rom weiter­zu­geben. Man hört, wie er einem der Matrosen erklärt, dass er „eine Verab­re­dung in etwa 20 Seemeilen Entfer­nung“ habe, und ihn dann bittet, bis 5 Uhr morgens in dem Gebiet anzu­kommen, keines­falls vorher. Die geplante Rettungs­ak­tion sollte schließ­lich drei Tage später stattfinden.

Nach geltendem Seerecht muss ein Schiff, das ein Boot in Not kreuzt oder sieht, dies der Rettungs­leit­stelle (MRCC) in Rom melden, die dann Anwei­sungen erteilt, Hilfe zu leisten. Den Ermitt­lungen zufolge waren die NGO-Boote dank der Schmuggler im Besitz der genauen Posi­tionen der Migran­ten­boote. So konnten sie sich an der rich­tigen Stelle, jeweils in der Nähe der liby­schen Hoheits­ge­wässer, posi­tio­nieren und wurden syste­ma­tisch mit Rettungs­ak­tionen beauftragt.

Quelle: React­Nieuws


4 Kommentare

  1. im grunde ist die anklage sowie der bericht darüber ein nice to have, nicht mehr – nicht weniger. intres­sant und letz­lich ein grund zum jubeln wird jedoch erst eine rechts­kräf­tige verurteilung.

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  2. Wer ist das aktu­elle Staats­ober­haupt in Italien ? Richtig -
    Goldman Sucks ebnet die juris­ti­sche Ebene der Mafia und erwei­tert offi­ziell den Such­ra­dius für die Freit­zeit­ka­pi­täne. Derzeit sind kleine Flug­zeuge unter­wegs, die Schwim­mende Reisende aufspüren sollen, finan­ziert von deut­schen Kirchen . Das anste­hende Verfahren erscheint nur zur Beru­hi­gung sowie den Einklang, justizia funzt.…
    Kleine Empfehlung ,
    Reisen Sie illegal nach Canada, Austra­lien, Neusee­land, USA oder Vietnam ein , die zeigen Ihnen, wer und was Sie sind.…..

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    • Exakt, so ist das!

      Auch ist das Wort „Beihilfe“ nicht ganz richtig, denn die NGO sind auch – aktive – Haupttäter!

      Und dieses „Schein­ge­fecht“, ist ohnehin eine blanke Farce! Plan und Umset­zung zur Flutung Europas gehen dennoch – unge­bremst – weiter und genü­gend „Nütz­liche Idioten“ werden das auch weiterhin unterstützen!

      „Reisen Sie illegal nach Canada, Austra­lien, Neusee­land, USA oder Vietnam ein , die zeigen Ihnen, wer und was Sie sind…“

      Dazu genügt es schon völlig, wenn man ILLEGAL die Herkunfts­länder der Inva­soren einreist! Da ist das auch kein „Kava­liers­de­likt“! Auch hieran erkennt man, dass hinter der Flutung Vorsatz steckt!

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