Italien: Caritas-Direktor im Bett mit „Flücht­lingen“

Warum will die Caritas die italie­ni­schen Häfen offen haben? Um Geld zu verdienen, werden Sie sagen. Ja. Aber das ist nur ein Teil der Wahr­heit. Es gibt auch noch andere Gründe.

Wie im Fall von Don Sergio Librizzi, Direktor der Caritas von Trapani (Sizi­lien), der im Juni 2014 verhaftet und dann in erster Instanz zu 9 Jahren Haft verur­teilt wurde.

In seiner Rolle als Mitglied des Komi­tees für die Aner­ken­nung des poli­ti­schen Flücht­lings­status hatte er im Austausch für eine huma­ni­täre Aufent­halts­ge­neh­mi­gung sexu­elle Dienste gefordert.

Durch die Erhe­bungen ergaben sich mindes­tens acht einschlä­gige Fälle, aufge­deckt zum Teil durch die abge­hörten Gespräche von Don Librizzi mit seinen afri­ka­ni­schen Jungs:

„Denke daran, ein guter Freund zu sein, ein guter Freund, also sind deine Probleme auch meine. Verstehst du? Wie heiße ich? Gut so.“ Und dann, nach der Antwort: „Nein, du musst mich Baba nennen, das ist netter. Baba. Wo möch­test du hin? Wo immer du willst… bei dir zu Hause.“

Don Sergio Librizzi · Foto: Giornale di Sicilia

Ganz klar: Da werden sexu­elle Dienste mittels amou­rösen Phrasen gefor­dert. Und wenn der betrof­fene ille­gale Einwan­derer nicht mitmacht, erhält er eben den Ausweisungsbescheid.

Ein weiteres abge­hörtes Gespräch: „Hör zu… gestern habe ich dem Präsi­denten (der Kommis­sion für die Zulas­sungs­do­ku­mente) gesagt, nehmen Sie die Papiere von E. und entscheiden wir. Und wir haben beschlossen, verstehst du. Also muss die Polizei dir jetzt in ein paar Tagen eine Aufent­halts­ge­neh­mi­gung erteilen, verstehst du? Das Problem ist, dass deine Papiere gestoppt wurden, weil es Probleme gab es in der Schweiz. Also habe ich zum Präsi­denten gesagt, besei­tigen Sie die Probleme in der Schweiz und geben Sie sofort posi­tiven Bescheid, verstehst du?“.

In Trapani, wie auch im Rest Italiens, ist die Einwan­de­rung ein Geschäft, das Poli­tiker, Priester und Unter­nehmer gut ernährt. „Es ist ein Modell, das dem von Rom sehr ähnlich ist“, warnte Trapanis Ober­staats­an­walt Marcello Viola unter Anspie­lung auf das von der Mafia Capi­tale insze­nierte System. Man muss wissen, dass es in Trapani um drei­tau­send Einwan­derer geht, die jeder 32 bis 35 Euro Unter­stüt­zungs­geld pro Tag bekommen, wozu noch (viel­fach selbst­er­nannte) Minder­jäh­rige kommen, für die dieser Betrag auf 80 Euro pro Tag steigt.

Doch die Ermitt­lungen der Staats­an­walt­schaft von Trapani gehen über die bereits bestä­tigte Verur­tei­lung von Don Sergio Librizzi, dem Leiter der örtli­chen Caritas, der für „Flücht­linge“ zuständig war, hinaus.

Durch eine Genos­sen­schaft, deren Mitglied er war, kontrol­lierte Don Sergio, wie die Richter in der Urteils­fin­dung erklärten, „direkt und indi­rekt alle Aufnah­me­zen­tren in der Provinz Tarent […] durch ein Netz­werk, das Mitglieder der Ordnungs­kräfte, der Welt der sog. Frei­wil­li­gen­ar­beit, der Diözese Trapani und des lokalen Verwal­tungs­ap­pa­rats umfasst.

Die Ermitt­lungen rekon­stru­ierten ein Komplott, das hinauf bis zu Bischof Fran­cesco Micciché führt und iden­ti­fi­zierten drei verschie­dene „Kartelle“. Eines führt zu Giuseppe Giamma­ri­naro, einem ehema­ligen regio­nalen Abge­ord­neten der Demo­crazia Cris­tiana, der wiederum mit Front­män­nern von Lokal­po­li­ti­kern verbunden ist, die in der Vergan­gen­heit schon im Bauge­werbe, auf Müll­de­po­nien, in der Wind­kraft und in der Photo­vol­taik tätig waren und sich jetzt dem Geschäft der Einwan­de­rung widmeten. Das zweite „Kartell“ führt zu Onofrio Norino Fratello, dem ehema­ligen regio­nalen Abge­ord­neten der Unione di Centro, der bereits für eine Haft­strafe von 18 Monaten auf schuldig plädiert hat. „Wenn ich ein Geständnis ablege – so hatte er den Richter gefragt – kann ich dann wieder kandi­dieren?“. Schließ­lich ist da noch das „Kartell“ der „Aufnah­me­be­reit­schaft“, das zu Giuseppe Scoz­zari führt. „In der Provinz Trapani hat er als opera­tiven Arm die Genos­sen­schaft ‚Insieme‘ (‚Zusammen‘), aber seine Inter­essen gehen weit über Sizi­lien hinaus“, schrieb Attilio Bolzoni in der Tages­zei­tung Repu­blicca und erin­nert daran, dass Scoz­zari, ehema­liger Poli­tiker des Mitte-Links-Bünd­nisses Ulivo, wegen „krimi­neller Verschwö­rung mit Betrugs­ab­sicht“ in Görz (Friaul) ange­klagt ist. Hier steht die Leitung des Zentrums für vorüber­ge­henden Aufent­halt und des Aufnah­me­zen­trums für Asyl­be­werber in Friaul im Faden­kreuz der Staatsanwaltschaft.

Sex, Drogen und Flücht­linge. Und eine Prise falscher Religion.

Ist es als „normal“ anzu­sehen, dass der Direktor der Caritas zur Zeit der Regie­rung des Partito Demo­cra­tico (PD) entscheiden konnte, wer ein „Flücht­ling“ war und wer nicht?

Das Thema Librizzi war wieder in den Nach­richten, als der ehema­lige PD-Abge­ord­nete der Assem­blea Regio­nale Sici­liana, Onofrio Fratello, verhaftet wurde; die Verhaf­tung erfolgte, nachdem Gespräche bezüg­lich des Geschäfts mit den Flücht­lingen zwischen dem ehema­ligen Abge­ord­neten und Don Sergio Librizzi abge­hört wurden.

Laut den Vorwürfen habe der eine bloß Geld verdient, während der andere spezi­elle Dienst­leis­tungen bevorzugte.

Doch vor einigen Monaten wurde nun in der Beru­fungs­in­stanz das Urteil gegen den Caritas-Direktor redu­ziert. Mit einer haar­sträu­benden Begründung.

Als Mitglied der Kommis­sion für die Aner­ken­nung des Status von Asyl­be­wer­bern war Don Sergio Librizzi ursprüng­lich beschul­digt worden, sexu­elle Dienste von Migranten im Austausch für Entge­gen­kommen bei der Ertei­lung von Aufent­halts­ge­neh­mi­gungen in Anspruch genommen zu haben. Das Gericht unter dem Vorsitz von Rich­terin Adriana Piras verur­teilte ihn nunmehr zu 6 Jahren, zwei Monaten und 20 Tagen wegen „Anstif­tung zur Bestechung“, wie es vom Kassa­ti­ons­ge­richtshof, der das vorhe­rige Urteil aufhob, vorge­geben wurde. In erster Instanz war Don Sergio Librizzi vom Gericht in Trapani wegen Erpres­sung und sexu­eller Gewalt zu 9 Jahren Haft verur­teilt worden, was auch vom Beru­fungs­ge­richt von Palermo bestä­tigt wurde. Dieses Urteil wurde jedoch im Dezember 2017 vom Kassa­ti­ons­ge­richtshof aufge­hoben und die Akten an die Richter von Palermo zurück­ge­schickt, die nunmehr das Strafmaß redu­zierten und Don Librizzi von einer langen Liste von Vorfällen sexu­eller Gewalt freisprachen.

Die Richter vertreten nunmehr die Ansicht, dass sich die ille­galen Einwan­derer im Austausch für seine Inter­ven­tion bei der Gewäh­rung von Asyl frei­willig gegen­über dem Caritas-Direktor prosti­tu­iert hätten. Was nicht unwahr­schein­lich ist: dann wären sie nämlich nicht Opfer, sondern Komplizen. Aber dann sollte man auch sie vor Gericht stellen.

Quelle: VoxNews


10 Kommentare

  1. Ohne BILL GATES und GEORGE SOROS geht’s bei dir wohl nicht! Erläu­tere doch bitte mal, WAS GENAU die Beiden mit den hier beschrie­benen Skan­dalen in Italien zu tun haben? Ist das nicht genau dieses FRAMING, was hier bei Anders­den­kenden immer wieder kriti­siert wird?

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    • LIEBER WERNER; IHNEN IST OFFENSICHTLICH ENTGANGEN; DAß DIE BEIDEN GENANNTEN ZUM NETZWERK DES HERREN SCHWAB WEF GEHÖREN: SIE SOLLTEN SICH DAS BUCH „THE GREAT RESET“ KAUFEN UND AUCH LESEN. DANN MÜSSEN SIE MR.GEORGE nicht mehr kritisieren !

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    • Sehr viel, denn die beiden sind die Treiber der Asylan­ten­welle und die beiden arbeiten auch mit allen mögli­chen Vereinen zusammen, um so die Welt zu lenken. Eigent­lich ist das doch ganz einfach zu verstehen.

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  2. Unglaub­lich, wie sich diese Leute verhalten. Ohne Rück­sicht auf das Land, die Kultur u. den Konti­nent, dem sie ange­hören! Der Eigen­nutz, der Augen­blick, domi­nieren – ohne Rück­sicht auf die Folgen! Sie gehören alle (einschließ­lich der Richter) aus ihren Ämtern, die offen­sicht­lich nur ihren Vorteilen dienen, ihrem bequemen Leben, entfernt.

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  3. Die Moral der Katholen war schon immer unter­ir­disch. Warum in dieser Kirche ein gläu­biger Christ immer noch Mitglied sein kann bleibt mir erin ewiges Rätsel.

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    • Ich habe dem Verein schon vor vielen Jahren den Rücken gekehrt und fühle mich wunderbar damit. Aber für viele ist es die Angst vor dem Sterben, die sie abhält aus der Kirche auszu­treten. Kirchen arbeiten mit der Angst, genau wie die Poli­tiker zur Zeit mit Corona. Und wie gut das funk­tio­niert, sieht man ja.

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  4. 80 Euro pro Tag für einen Minder­jäh­rigen, da muss ein Fami­li­en­vater lange für arbeiten.
    Es ist unfassbar auf in Europa geschieht und es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
    Das die Caritas auch nur im eigenen Inter­esse handelt, ist bekannt und was man von Pries­tern halten kann auch.
    Inzwi­schen ist auch bekannt, dass Gates und Soros den euro­päi­schen Gerichtshof für Menschen­rechte spon­sert, die Richter sind also gekauft…www.epochtimes.de/politik/ausland/gekaufte-richter-am-egmr-george-soros-und-bill-gates-sind-zwei-der-groessten-geldgeber-des-europarats-a3484703.html

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    • diese gekauften Richter haben heute .. den Vorschub von Gates und Soros zur Marke 500 Millionen geleistet. Impf­pflicht … “ Euro­päi­sche Gerichtshof für Menschen­rechte (EGMR) hält Pflicht­imp­fungen für zulässig.“
      das geplante töten beginnt, wo sind die, welche sich über Lager erbost haben ???

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      • Die NWO ist nicht mehr aufzu­halten, Mr. George, dazu ist es zu spät. Die Macher sitzen überall mit drin und ein schla­fendes Volk kommt nimmer mehr auf die Beine.
        Mich machen die „Mitmen­schen“ beson­ders wütend, denn ohne die, würden die Macher gar nichts können. Aber leider gibt es mehr davon als von denen, die sich das nicht gefallen lasen wollen und die werden sogar von den eigenen Freunden und Verwandten schon ange­griffen, weil die ganze Welt verrückt geworden ist.

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