Italien: Das Schei­tern von Multi­kul­tu­ra­lismus und ille­galer Einwanderung

Matteo Salvini & Luciana Lamorgese · Bildquelle: El Correo de España

Von José Papparelli
 

Ein Sommer­nach­mittag im Bus von Riccione nach Rimini in der italie­ni­schen Region Emilia Romagna, einer Feri­en­re­gion an der Adria. Kaum am Ziel ange­kommen, kontrol­lieren zwei Frauen, die Fahr­kar­ten­kon­trol­leure, die Fahr­scheine der Passa­giere. Als sie einen Mann afri­ka­ni­scher Herkunft nach einer Fahr­karte fragen, kommt es zu Blut­ver­gießen und Gewalt. Der Soma­lier nimmt ein großes Messer und sticht auf sie ein, die eine in den Hals und die andere in die Schulter. Danach bedroht der Mann den Fahrer und fordert ihn auf, den Bus anzu­halten. Der Fahrer tut dies, öffnet die Türen und der Messer­ste­cher beginnt zu fliehen, wobei der drei weitere Opfer zurück­lässt, auf die er ohne Rück­sicht mit dem Messer einsticht. Einer von ihnen, ein sechs­jäh­riger Junge bangla­de­schi­scher Herkunft, wird in den Hals gesto­chen und seine Hals­schlag­ader durch­trennt. Der Verbre­cher versucht, das Auto von zwei Auto­fah­rern zu stehlen, was ihm jedoch nicht gelingt. Schließ­lich greift die Polizei ein und die Bestie wird fest­ge­nommen. Die Opfer wurden in ein Kran­ken­haus einge­lie­fert; der kleine Junge, der am Montag einge­schult werden sollte, kämpft in einem ernsten Zustand um sein Leben.

Leider ist dieser Vorfall und andere wie dieser nicht der letzte in einem Italien, das von ille­galer Einwan­de­rung und einer außer Kontrolle gera­tenen Situa­tion aufgrund der Laxheit, Frei­zü­gig­keit und Tole­ranz einer Gesetz­ge­bung, die die Sicher­heit der Bürger beiseite lässt, um sich den Erfor­der­nissen des Diktats der globa­lis­ti­schen Agenda und der so genannten „offenen Gesell­schaft“ anzu­passen, über­schwemmt wird. Der italie­ni­sche Fall kann auf andere euro­päi­sche Länder über­tragen werden, die den Ansatz der „offenen Grenzen“ gewählt haben.

Ein Einwan­derer ist kein Krimi­neller per se. Ein Einwan­derer, der die recht­li­chen Voraus­set­zungen erfüllt, um zu leben, zu arbeiten und eine Familie zu gründen, und dabei die Sitten und Gesetze des Aufnah­me­landes respek­tiert, kann unab­hängig von seiner Herkunft ein Gewinn für die Gesell­schaft sein. Wenn aber die Migra­ti­ons­po­litik und die grund­le­genden Regeln des Zusam­men­le­bens bis zum Verschwinden degra­diert werden, indem man einfach dem globalen Trend folgt, multi­kul­tu­relle Aufnah­me­ge­sell­schaften ohne jegliche Kontrolle zu schaffen, dann kommt es zu dem Beispiel von Rimini: Gewalt, Verbre­chen und Tod mit keinem anderen Motiv als dem Mangel an Mensch­lich­keit, der aus einem unüber­wind­baren und unver­meid­li­chen kultu­rellen Zusam­men­stoß resul­tiert. Terro­ris­ti­sche Gewalt, die zudem durch eine Reli­gion und eine Kultur moti­viert ist, die mit der seit langem in Europa etablierten west­li­chen und christ­li­chen Kultur unver­einbar ist, verdient eine andere Analyse.

Diese Episode ist ein typi­sches Beispiel dafür. Der Soma­lier, ein Krimi­neller, der aus seinem Land geflohen war, war 2015 nach Europa gekommen und schließ­lich in Italien gelandet. Bislang ist nur bekannt, dass er vor einigen Monaten einen Antrag auf Zuer­ken­nung des Flücht­lings­status gestellt hat und in Einrich­tungen des Roten Kreuzes aufge­nommen wurde, wie es dort üblich ist, ohne jegliche Bedenken oder ernst­hafte gericht­liche Über­prü­fungen der Person des Antragstellers.

Hinter bestimmten huma­ni­tären Orga­ni­sa­tionen steht ein komplexes poli­tisch-wirt­schaft­li­ches Netz­werk, das sich auf öffent­liche Subven­tionen stützt, die im Einklang mit supra­na­tio­nalen globa­lis­ti­schen stra­te­gi­schen Leit­li­nien stehen. Das Ziel des Bevöl­ke­rungs­aus­tauschs und der kultu­rellen Erneue­rung ist nicht mehr versteckt, sondern etwas Offen­sicht­li­ches, das in Reden und konkreten Maßnahmen zum Ausdruck kommt und nur ein weiterer Schritt in Rich­tung der Ziele für nach­hal­tige Entwick­lung oder der Agenda 2030 ist.

Als Reak­tion auf den Vorfall in Rimini kommen­tierte Lega-Chef Matteo Salvini und ehema­liger stell­ver­tre­tender Minis­ter­prä­si­dent den Fall auf seiner Twitter-Seite: „Immi­grant ohne Ticket auf den Bus in Rimini gestoppt, erst sticht er auf die beiden Ticket-Kontrol­leure ein, dann auf drei andere Menschen, darunter ein Kind, das in der Kehle verwundet wird. Verdammter Verbre­cher, ich hoffe, niemand sagt „armer Kerl“ .… Zurück nach Hause ist wohl das Mindeste, oder nicht, Frau Lamor­gese?“ (Siehe Tweet hier)

Im ganzen Land kommt es täglich zu immer mehr Gewalt, Unsi­cher­heit, Krimi­na­lität und Ernied­ri­gung im Zusam­men­hang mit ille­galer Einwan­de­rung. Ein Blick auf die vom Innen­mi­nis­te­rium veröf­fent­lichten Daten zeigt den unkon­trol­lierten Anstieg in Italien, das viele als „Flücht­lings­lager Europas“ bezeichnen: von 5.135 Anlan­dungen ille­galer Einwan­derer im Jahr 2019 auf 39.410 in diesem Jahr. Die Zahlen sind mehr als deut­lich und stehen im Einklang mit der von der italie­ni­schen Regie­rung verfolgten Politik.

Luciana Lamor­gese, die derzei­tige Innen­mi­nis­terin, sprach in ihrer Antwort von „macho­haften und persön­li­chen“ Angriffen eines Poli­ti­kers, der die Regie­rung unter­stützt, und bezog sich dabei auf Matteo Salvini, ihren Vorgänger im Amt. „Diese Angriffe, so fügte sie hinzu, können letzt­lich dem Image der Exeku­tive schaden (…) Wenn die Angriffe von denje­nigen kommen, die die Regie­rung unter­stützen, und persön­lich werden, schaden sie schließ­lich dem Image der Verwal­tung und der gesamten Exeku­tive, und das in einem sehr heiklen Moment für das Land, in dem mehr Zusam­men­halt nötig ist“. Die Konfron­ta­tion inner­halb der Draghi-Regie­rung ist offen­sicht­lich, das Gezänk geht weiter und Salvini kontert: „Zwischen Tobsuchts­an­fällen, unun­ter­bro­chenen Anlan­dungen und gewalt­tä­tigen ille­galen Einwan­de­rern ist es beängs­ti­gend, dass die einzige Sorge der Innen­mi­nis­terin Luciana Lamor­gese darin besteht, die Lega zu kriti­sieren: Wenn sie ihren Job nicht machen kann, nicht kann oder nicht machen will, dann soll es jemand anders tun“.

Der Fall Rimini zeigt das Schei­tern der von der globa­lis­ti­schen Linken propa­gierten undif­fe­ren­zierten Aufnah­me­po­litik. Das Problem sind nicht nur die Tausenden von entwur­zelten Menschen, die in Europa umher­wan­dern und von globa­lis­ti­schen NGOs ausge­beutet werden, die mit dem mensch­li­chen und sozialen Unglück rück­stän­diger Länder handeln. Die Vertei­di­gung der Grenzen, die Gewähr­leis­tung der öffent­li­chen Sicher­heit, die Durch­set­zung von Gesetzen und der Schutz von Sitten und Gebräu­chen, der Kultur, der Tradi­tion und der Grund­sätze des Chris­ten­tums haben Vorrang, um den Nieder­gang Europas und des Abend­landes zu verhin­dern. Unsere Zukunft als Zivi­li­sa­tion hängt davon ab.

José Pappa­relli
Italie­nisch-argen­ti­ni­scher Jour­na­list und Anhänger der Iden­tität Europas, von Spanien und der Hispa­nidad. Ausge­bildet in Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften und Kultur­ma­nage­ment, ist er ein Analy­tiker des poli­ti­schen, sozialen und kultu­rellen Lebens.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


11 Kommentare

  1. Italien erlebt seid der Antike, das zweite mal ein über­rollen seiner Grenzen, nur diesmal mit Billi­gung einer Regie­rung die dies im Namen von Werten und gren­zen­loser Verant­wor­tungs­lo­sig­keit tut. Die Italiener sind nicht zu bedauern machen sie doch diese Inva­sion ihres Landes wegen korrupter Poli­tiker jedweder Rich­tung mit. Das alles beherr­schende Chaos von Migra­tion und ille­galem Grenz­über­tritt hat Methode, Maffia und andere Krimi­nelle Orga­ni­sa­tionen sitzen in Schalt­stellen der Macht bzw. kontrol­lieren ein Stück weit die Politik. Italien hat es nie geschafft Krimi­nellen Struk­turen den gar aus zu machen, zu viele Akteure mit Verflech­tungen in hohe Posi­tionen profi­tieren davon. Fazit: nobel geht die Welt zu Grunde.

  2. Ja , aber es bleibt wie es ist, wenn die Italiener nicht anfangen aufzu­räumen und zu Hundert­tau­senden auf die Straße gehen. Es wird, wie überall, bald zu spät sein, wenn der migran­ti­ni­sche Anteil nämlich zu groß wird.
    Es wird für mich immer klarer, Corona ist geschaffen worden, um die Migra­ti­ons­agenda durchzusetzen.

  3. Jedwede Über­ra­schung über­rascht mich. Das war doch zu erwarten – wenn nicht gar geplant!!

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  4. Solche Frauen wie diese L. sind Verrä­te­rInnen an ihrem eigenen Geschlecht. – Wie kann eine Frau solche Barbaren, solche beson­ders frauen- aber auch über­haupt menschen­feind­liche Böstien ins Land, in unseren Konti­nent holen und auch noch deren Gräu­el­taten vertei­digen. – Man sollte die mit diesem Typen zusammen in dessen Hoimat schi­cken als seine Ange­traute – da kann sie dann in deren Lehm­hütten mal lernen, was es heißt, in solchen Gesell­schaften ‑vermut­lich auch islö­mi­schen- Frau einer solchen Böstie zu sein – ehrlich – das ist wirk­lich nicht zu fassen.
    Italies – wöhlt Giorgia Möloni wenn Euch Euer und unser aller Leben lieb ist. Wir sitzen alle im Öbend­land, das UNSER Konti­nent ist.

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    • Der Islam ist das Problem, sie leben hier auf unsere Kosten isla­misch und wollen den ganzen Konti­nent damit überziehen.

      Diesen gordi­schen Knoten können wir nicht alleine lösen wir brau­chen Gott dazu. Solange das ehemals christ­liche Abend­land immer weniger christ­lich, dafür gutmensch­lich ist wird das nichts.
      Werden wir wieder christ­lich, glauben wir, leben wir christ­lich und es gibt hier keine Lücke mehr, die ein Islam ausfüllen könnte.

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      • Seit Möhämmed haben diese Horden Christen und Jüden und sons­tige abge­schlöchtet und unter­wörfen – auch das christ­lich-byzan­ti­ni­sche Roich Konstan­ti­nopel – die würde ein wach­sender christ­li­cher Glaube nicht abhalten und hat sie noch nie abgehalten.

        Es braucht freie selbst­be­wusste selb­ständig denkende weise vernünf­tige gute Menschen, die aber auch ein gesundes Abwehr­süstem gegen Angreifer haben.

        Ethik nach der „Goldenen Regel“ statt jedweder Röli­gi­önen welt­weit wäre die einzig rich­tige Regel m. E..

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  5. „Das Schei­tern von Multi­kul­tu­ra­lismus und ille­galer Einwanderung“

    Das Schei­tern des Multi­kul­tu­ra­lismus (und der durch diese Doktrin geför­derten ille­galen Einwan­de­rung) ist schon lange klar. Aber die dadurch erreichte Zerstö­rung der euro­päi­schen Kultur zeigt sich immer klarer als Erfolg. Deshalb wird dieser plaka­tive Weg „Multi­kul­tu­ra­lität“ weiter verfolgt werden von den deka­denten Zerstö­rern unserer Kultur.

    Leider wird das erfolg­reich weiter­gehen, denn diese geistig erbärm­liche, ideo­lo­gi­sche Deka­denzia der „Multi­kul­tu­ra­lität“ hat mäch­tige Unter­stützer bei der Zerstö­rung der euro­päi­schen Kultur resp. der Zerstö­rung Europas, als da sind:

    - Die inter­na­tio­nalen Konzerne samt des dahin­ter­ste­henden Finanz­ka­pi­tals, die sich eine höhere Rendite verspre­chen bei der Verla­ge­rung ihrer Produk­tion (im Zuge der Zerstö­rung Europas) aus dem teuren Europa heraus in billi­gere Produktionsländer.

    - Das mäch­tige China bzw. die kommu­nis­ti­sche Partei Chinas, die sich erhofft, in großem Maße von der Zerstö­rung und Entin­dus­tria­li­sie­rung Europas im Zuge der Produk­ti­ons­ver­la­ge­rung zu profi­tieren. (Es ist kein Zufall, dass die Entin­dus­tria­li­sie­rung Europas von den glei­chen Leuten betrieben wird, die den „Multi­kul­tu­ra­lismus“ und die ille­gale Einwan­de­rung fördern.)

    - Einige durch­ge­knallte, größen­wahn­sin­nige Milli­ar­däre, die die Zerstö­rung Europas über NGOs, das WEF und die WHO auf der Schiene der Globa­li­sie­rung betreiben.

    Alle diese halten sich die Vertreter der „Multi­kul­tu­ra­lität“ als sog. ’nütz­liche Idioten‘ in vielen poli­ti­schen Ämtern; und all diese werden oben­drein unter­stützt von den vielen Konjunk­tur­rit­tern in poli­ti­schen Ämtern, die ihr Fähn­chen (oft mangels Bega­bung) nach dem Wind ausrichten (müssen).

    Die Zerstö­rung Europas wird nicht mehr aufzu­halten sein. Der Punkt, an dem man noch korri­gie­rend hätte einschreiten können, ist schon lange überschritten.

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    • Der zukünf­tige „Neue Euro­päer“ ist ein Mensch mit verstei­nertem Herzen! Austauschbar, Seelenlos und ohne Erdver­bun­den­heit soll der Euro­päer sein! Der Sprach-Computer über­setzt in Buda­pest das latei­ni­sche „Pater Noster“ für die geleaste Geliebte in Kisua­heli. Der Roboter regelt den Haus­halt, und der Orang Utan kaut der Oma das Essen vor.

    • Sie haben in allem recht und sieht man das allein mensch­lich, ist der Punkt schon lange überschritten.
      Aber es gibt mehr als uns Menschen, es gibt Gott, der uns erschaffen hat, damit wir leben, lieben, arbeiten und Seine Schöp­fung bewahren und nicht in tiefster Deka­denz, im tiefsten Prole­ta­riat dahinvegetieren.
      Kehren wir um, beten wir, leben wir nach den 10 Geboten und Gott wird uns helfen, wir müssen nur das unsere dazutun.

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  6. Einge­denk der National-Faschis­ti­schen Rassen­po­litik, mit der Rom seit 1919, immer noch unge­hemmt, auch mit Waffen und Justiz­skan­dalen, die Ladiner und Tiroler zur Aufgabe ihrer Volks­iden­tität bedrängt, zeugt die aktu­elle italie­ni­sche Multi­kul­ti­po­litik von großer Schi­zo­phrenie: Lango­barden raus und Bantus rein!

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